Created: Tuesday, 01 May 2018 11:39 | Rate this article
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Der steinige Weg des »Kapital«


Im Jahr 1881 war Marx noch nicht der überragende theoretische Bezugspunkt für die internationale Arbeiterbewegung, zu dem er im 20.

Jahrhundert werden sollte. Einfluss hatte sein Wirken in den 1840er-Jahren nur auf recht wenige politische Spitzen und Intellektuelle. Was die internationale Polizei und die politischen Gegner als »die Partei Marx« bezeichneten, bestand in Wirklichkeit nur aus einigen wenigen Aktivisten. Das sollte sich auch im nächsten Jahrzehnt nicht zum Besseren ändern, als – nach der Niederschlagung der Revolutionen von 1848 – lediglich ein kleiner Kreis von Flüchtlingen (zumeist in Großbritannien) als »Marxianer« anzusehen waren.

    Das Wachstum der Internationalen Arbeiterassoziation und die europaweiten Reaktionen auf die Pariser Kommune veränderten die Lage, verschafften Marx einen gewissen Bekanntheitsgrad und sorgten für eine relativ gute Verbreitung seiner Werke. Das Kapital fand sein Publikum in Deutschland (die zweite Auflage erschien 1873), Russland (wo es 1872 in Übersetzung herauskam) und Frankreich (wo die Übersetzung zwischen 1872 und 1875 in mehreren Teilen veröffentlicht wurde). Aber selbst in diesen Ländern standen Marx’ Ideen – oftmals aus einer Minderheitsposition heraus – in Konkurrenz mit denen anderer Sozialisten seiner Zeit.
In Deutschland hatte der Vereinigungsparteitag der mit Marx verbundenen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) und des von Ferdinand Lassalle gegründeten Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) in Gotha 1875 ein Programm verabschiedet, das eher Lassalles als Marxens Handschrift trug. In Frankreich und Belgien hatten Pierre-Joseph Proudhons Theorien unter den Arbeitern größeren Einfluss und die von Marx inspirierten Gruppen waren – quantitativ wie qualitativ – kaum bedeutender als jene Gruppen, die sich an Auguste Blanqui (1805-1881) ausrichteten. Die problematische Besonderheit in Russland bestand darin, dass Marx’ Kritik der kapitalistischen Produktionsweise vor dem Hintergrund eines rückständigen gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Umfelds gelesen und interpretiert wurde, welches vom westeuropäischen Modell kapitalistischer Entwicklung ziemlich weit entfernt war. In Großbritannien hingegen war Marx praktisch noch immer ein Unbekannter, und seine Schriften fanden nur schwerlich ihr Publikum in Italien, Spanien und der Schweiz, wo der Einfluss Michail Bakunins (1814-1876) in den 1870er Jahren größer war. Auf der anderen Seite des Atlantiks hatten überhaupt nur Wenige von ihm gehört.
Ein weiterer Grund für diese Schwierigkeiten war die Unabgeschlossenheit seines Werks, in erster Linie des Kapital selbst. Als Karl Kautsky ihn 1881 fragte, ob es nicht an der Zeit sei für eine Herausgabe von Marx’ sämtlichen Schriften, erwiderte dieser gewohnt bissig, »sie müßten erst sämtlich geschrieben sein.« (In Kautsky 1955: 32)

»Eifersucht gegen Marx«?

Obwohl Marx den weltweiten Siegeszug seiner Ideen nicht mehr erlebte, gingen seine letzten Lebensjahre mit einem immer größeren Interesse an seinen Theorien, insbesondere an seinem Opus magnum in vielen Teilen Europas einher – was zu unterschiedlichen Reaktionen führte. Manchmal, so schrieb Engels an Bernstein in Herbst 1881, erhob sogar eine »Eifersucht gegen Marx« ihr Haupt (Engels an Bernstein, 25.10.1881, MEW 35: 229). So war beispielsweise das Parteileben der Fédération du parti des travailleurs socialistes de France (FPTSF) von dem Konflikt zweier Hauptströmungen geprägt: den »Possibilisten« mit dem ehemaligen Anarchisten Paul Brousse (1844-1912) an der Spitze, und einer Marx’ Ideen nahestehenden Gruppe unter der Führung von Jules Guesde (1845-1922). Aus der unvermeidlichen Spaltung gingen 1882 mit der reformistischen Fédération des travailleurs socialistes de France (FTSF) und der ersten »marxistischen« Partei Frankreichs, der Parti ouvrier français (POF), zwei neue Parteien hervor; davor jedoch hatten die konkurrierenden Gruppen intensive ideologische Kämpfe miteinander ausgetragen. In diese war schließlich auch Marx verwickelt worden und im Juni 1880 verfasste er zusammen mit Guesde und Lafargue das »Wahlprogramm der sozialistischen Arbeiter«, die politische Linie der französischen Linken (siehe Lafargue 1890: 345ff.).
Brousse sowie dem Kommunarden und sozialistischen Autor Benoît Malon (1841-1893) war in dieser Atmosphäre jedes Mittel recht, um Marx’ Theorien in Verruf zu bringen. Mit Blick auf deren heftige Polemik sah Engels den Drahtzieher vor allem in der Person Malons: Dieser »bemüht sich, für Marx’ Entdeckungen andre Väter zu entdecken (Lassalle, Schäffle, ja sogar De Paepe!) oder unterzuschieben.« (Engels an Bernstein, 25.10.1881, MEW 35: 230) Außerdem schimpfte Engels auf die Herausgeber der Wochenzeitung Le Prolétaire, die Guesde und Lafargue bezichtigt hatten, »sie wären Mundstücke von Marx«, sprich, schrieb er auf Französisch, »ils veulent vendre les ouvriers français aux Prussiens et à Bismarck« [»sie wollen die französischen Arbeiter an die Preußen und an Bismarck verkaufen«] (Ebd.). Engels interpretierte Malons und Brousse’s Feindseligkeit als Chauvinismus: »Es ist der Masse der französischen Sozialisten ein Greuel, daß die Nation, die die Welt mit den idées françaises beglückt, [...] daß Paris, centre des lumières [Zentrum der Aufklärung], jetzt auf einmal ihre Ideen fix und fertig beziehen soll von dem Deutschen Marx. Aber das ist nun einmal so, und zudem ist Marx uns allen durch sein Genie, seine fast übertriebne wissenschaftliche Gewissenhaftigkeit und seine fabelhafte Gelehrsamkeit so weit überlegen, daß, wenn sich einer aufs Kritisieren dieser Entdeckungen verlegen wollte, er sich zunächst nur die Finger verbrennen kann. Dazu gehört eine fortgeschrittnere Epoche.« (Ebd.: 229f.)
Engels war es unbegreiflich, »wie man auf ein Genie neidisch sein kann« (ebd.: 230), und fuhr fort: »Was aber die kleinlichen Nörgler, die nichts sind und gern alles wären, am meisten ärgert, ist das: Marx hat sich durch theoretische und praktische Leistungen die Stellung erobert, daß die besten Leute aller Arbeiterbewegungen in den verschiednen Ländern volles Vertrauen in ihn haben. Sie wen den sich an ihn in entscheidenden Momenten um Rat und finden dann gewöhnlich, daß sein Rat der beste ist. Diese Stellung hat er in Deutschland, in Frankreich, in Rußland, von den kleineren Ländern nicht zu sprechen. Es ist also nicht M[arx], der den Leuten seine Meinung, geschweige seinen Willen aufdrängt, es sind diese Leute selbst, die zu ihm kommen. Und grade darauf beruht der eigentümliche, für die Bewegung äußerst wichtige Einfluß von M[arx].« (Ebd.: 232f.)
Im Gegensatz zu den Brousse’s Behauptungen und denen seiner Gefolgsleute, hegte Marx keine besonderen Aversionen gegen sie. Engels betonte das: »Wie zu den Franzosen, so steht M[arx ...] zu den übrigen nationalen Bewegungen. Wir haben fortwährende Fühlung mit ihnen, soweit es der Mühe wert und Gelegenheit da« ist. Abschließend unterstrich Engels: »jeder Versuch, die Leute wider ihren Willen zu beeinflussen, würde uns nur schaden, [und] das alte Vertrauen aus der Zeit der Internationalen vernichten.« (Ebd.: 233.)
Unabhängig von Guesde und Lafargue traten auch eine Reihe weiterer engagierter Franzosen mit Marx in Verbindung. Anfang 1881 informierte er seinen Schwiegersohn Charles Longuet, dass er von einem sozialistischen Aktivisten und Publizisten namens Édouard Fortin (1854-1947) kontaktiert worden war, »der mir mehrere Briefe mit der Anrede: ›Mon cher maître‹ [Mein lieber Meister]« geschrieben hat: »Seine Forderung ist sehr ›bescheiden‹. Während er das ›Capital‹ studiert, schlägt er vor, monatliche résumés anzufertigen, die er mir freundlicherweise monatlich zuzusenden gewillt ist. Ich soll sie monatlich korrigieren und ihm die Stellen erläutern, die er mißverstanden haben könnte. Auf diese stille Weise würde er, wenn er das letzte monatliche résumé fertig hat und ich es ihm korrigiert zurückgesandt habe, ein Manuskript haben, das reif zur Veröffentlichung ist, und – wie er sagt – Frankreich mit torrents de lumiere [Strömen von Licht] überfluten.« (Marx an Charles Longuet, 4.1.1881, MEW 35: 148.)
Da er mit doch wichtigeren Angelegenheiten beschäftigt war, blieb Marx nichts anderes übrig als Fortin in Kenntnis zu setzen, dass er »seiner Aufforderung nicht nachkommen« könne (ebd.). Dennoch sollte sich der Kontakt als fruchtbar erweisen, denn es war Fortin, der später Marx’ Achtzehnten Brumaire des Louis Bonaparte übersetzte und 1891 in Frankreich veröffentlichte.

»Das Alter bringt soviel Weisheit , dass man
nutzlose Kraftvergeudung vermeidet«

Auf Niederländisch erschien indes 1881 eine gemeinverständliche Zusammenfassung des Kapital, die dritte nach der deutschsprachigen von Johann Most (1846-1906) aus dem Jahre 1873 und der italienischen von Carlo Cafiero (1846-1892) des Jahres 1879. Deren Verfasser, Ferdinand Nieuwenhuis, stellte folgenden Passus voran: »Karl Marx, dem kühnen Denker, dem edlen Streiter für die Rechte des Proletariats, sei dieses Werk als Zeichen ehrerbietiger Hochachtung gewidmet vom Verfasser.« (MEW 35: 492, Anm.196.) Damit brachte er eine Wertschätzung und Anerkennung von Marx’ Werk zum Ausdruck, die in einer Reihe europäischer Länder zusehends wuchs.
Mit Blick auf eine etwaige Zweitauflage von Kapitaal en Arbeid ließ Marx Nieuwenhuis im Februar 1881 wissen, dieser habe seiner Meinung nach gute Arbeit geleistet, er wolle seinerseits lediglich einige Anmerkungen machen: »Die mir nötig scheinenden Änderungen betreffen Details; die Hauptsache, der Geist der Sache, ist gegeben.« (Marx an Nieuwenhuis, 22.2.1881, MEW 35: 159) In demselben Brief kommt Marx auch auf eine Biographie über ihn zu sprechen, die – aus der Feder des liberalen niederländischen Journalisten Arnold Kerdijk (1846-1905) – in der Reihe Mannen van beteekenis (»Bedeutende Männer«) 1879 erschienen war. Deren Herausgeber, Nicolas Balsem (1835-1884), hatte sich zuvor mit der Bitte um Auskunft über sein Leben an Marx gewandt, nicht ohne zu erklären, »er teile nicht meine Ansichten, aber erkenne deren Wichtigkeit an« (ebd.). Marx wies diese Anfrage wie gewöhnlich ab und ärgerte sich später über den Text, in dem man ihn »absichtlicher Fälschung von Zitaten« (ebd.) bezichtigte. Nieuwenhuis teilte er mit, er werde dennoch keine Richtigstellung vornehmen: »Ein holländisch Journal zur Züchtigung des ›Schulinspektors‹ [Kerdijk] wollte seine Spalten öffnen, aber ich antworte prinzipiell auf solche Wanzenbisse [nich]t. Selbst in London habe ich nie die geringste Notiz von ähnlichem literarischem Gekläff genommen. Bei umgekehrtem Verfahren hätte ich den besten Teil meiner Zeit mit Berichtigungen von Kalifornien bis Moskau totzuschlagen. Als ich jünger war, schlug ich manchmal heftig ein, aber das Alter bringt soweit Weisheit, daß man nutzlose dissipation of force [Kraftvergeudung] vermeidet.« (Ebd: 160.)
Bereits einige Jahre zuvor war Marx zu diesem Entschluss gelangt. In einem Interview, das am 5. Januar 1879 in der Chicago Tribune erschien, witzelte er, wenn er »alles widerlegen wollte, was über mich gesagt und geschrieben worden ist, dann müßte ich zwanzig Sekretäre beschäftigen.« (In: Enzensberger 1973: 501; Original in Marx-Engels-Gesamtausgabe [MEGA2] I, Bd. 25: 435.) Engels teilte diese Einstellung vollkommen. Kurz bevor Marx seinen Brief an Nieuwenhuis schrieb, äußerte dieser sich in einem Brief an Kautsky über die zahlreichen Ungenauigkeiten und Missverständnisse, welche der deutsche Ökonom Albert Schäffle (1831-1903) und andere »Kathedersozialisten« in Bezug auf Marx’ Werk zur Schau stellten, und meinte »z.B. nur all den horrenden Kohl zu widerlegen, den allein Schäffle in den vielen dicken Büchern zusammengeschrieben, halte ich für reine Zeitverschwendung. Es gäbe allein schon einen ziemlichen Band, wollte man nur alle die in Anführungszeichen gesetzten falschen Zitate dieser Herren aus dem ›Kapital‹ berichtigen.« (Engels an Karl Kautsky, 1.2.1881, MEW 35: 150.)
Sein letztes Wort dazu lautete einfach: »Sie sollen erst lesen und abschreiben lernen, ehe sie verlangen, daß man auf ihre Fragen antwortet.« (Ebd.)
Von Fehlinterpretationen und Ungenauigkeiten sowie den damit verbundenen Versuchen politischer Ächtung abgesehen, war Marx’ Werk auch das Ziel waschechter Sabotage. In einem Brief an Nikolai Danielson betonte Marx im Februar, nachdem er dessen Artikel »Abhandlungen über unsere Volkswirtschaft nach der Reform« gelesen und diesen »im besten Sinne des Wortes ›originell‹« (Marx an Danielson, 19.2.1881, MEW 35: 155) gefunden hatte: »Wenn man mit seinem Denken die ausgefahrenen Geleise verläßt, kann man immer gewiß sein, zunächst ›boykottiert‹ zu werden; das ist die einzige Verteidigungswaffe, die die routiniers in ihrer ersten Verwirrung zu handhaben wissen. Ich bin in Deutschland viele Jahre lang ›boykottiert‹ worden und werde es in England immer noch, mit der kleinen Variation, daß von Zeit zu Zeit etwas derart Absurdes und Eselhaftes vom Stapel gelassen wird, daß ich erröten müßte, öffentlich davon Notiz zu nehmen.« (Ebd.)
In Deutschland hingegen waren die Verkaufszahlen seines Operis magni in die Höhe geklettert und als sich im Oktober 1881 die Zweitauflage zusehends dem Ende neigte, bat der Verleger Otto Meissner (1819-1902) Marx um einige Zusätze beziehungsweise Ergänzungen in Vorbereitung auf die dritte Auflage. Zwei Monate später gestand Marx seinem Freund Friedrich Sorge (1828-1906), dies komme ihm »sehr ungelegen« (Marx an Sorge, 15.12.1881, MEW 35: 247), und kurz zuvor hatte er seiner Tochter Jenny auf Englisch geschrieben: »Ich wollte meine ganze Zeit – sobald ich mich wieder dazu imstande fühle – ausschließlich der Beendigung des zweiten Bandes widmen.« (Marx an Jenny Longuet, 7.12.1881, MEW 35: 243) Gleichsam erklärte er gegenüber Danielson, er wolle »den 2. Band so bald wie möglich fertigstellen« (Marx an Danielson, 13.12.1881, MEW 35: 246), und fügte hinzu: »Auf jeden Fall aber werde ich mit meinem Verleger vereinbaren, daß ich für die 3. Auflage nur so wenig Änderungen und Ergänzungen wie möglich mache, daß er aber andererseits diesmal nur 1000 Exemplare statt 3000, wie er ursprünglich wollte, ausdruckt. Wenn diese [...] verkauft sind, werde ich vielleicht das Buch so umarbeiten, wie ich es jetzt unter anderen Umständen getan hätte.« (Ebd.)

Die Resonanz von »Das Kapital« in England

Wenn auch langsamer als anderswo, so verbreiteten sich Marx’ Ideen doch auch in jenem Land, in dem der seit 1849 lebte. Im Juni 1881 veröffentlichte Hyndman mit England for All ein Buch, das die Grundprinzipien der von ihm gegründeten Democratic Federation festlegen sollte. Zwei von dessen acht Kapiteln – mit den Überschriften »Arbeit« und »Kapital« – bestanden aus Übersetzungen oder bisweilen auch Umschreibungen des Kapital. Aber der Verfasser, der doch seit Ende 1880 regelmäßig in der Maitland Park Road zu Gast gewesen war und an einer Zusammenfassung der Marx’schen Theorien arbeitete, erwähnte in seinem England for All weder Das Kapital noch auch nur Marx’ Namen. Er erklärte lediglich: »Für die Ideen und einen großen Teil des stofflichen Inhalts der Kapitel II und III bin ich dem Werk eines großen Denkers und schöpferischen Schriftstellers verpflichtet, der nach meiner Überzeugung in Kürze der Mehrheit meiner Landsleute zugänglich gemacht werden wird.« (Hyndman 1974: xxxviii; teilw. zit. n. Marx an Sorge, 15.12.1881, MEW 35: 248)
Marx erfuhr von Hyndmans Pamphlet erst nach dessen Veröffentlichung und war überrascht, ja verärgert: neben vielen anderen Punkten vor allem deshalb, weil die Auszüge aus dem Kapital »nicht durch Anführungsstriche vom übrigen Text getrennt sind, von dem ein großer Teil nicht exakt ist und sogar zu Mißverständnissen Anlaß gibt.« (Marx an Hyndman, 2.7.1881, MEW 35: 203) Aus diesem Grunde schrieb er Hyndman Anfang Juli: »Ich gestehe, daß ich ziemlich überrascht war, als ich erfuhr, daß Sie Ihren seinerzeit gefaßten und auch durchgeführten Plan – den vom ›Nineteenth Century‹ abgelehnten Artikel mit einigen Änderungen als II. und III. Kapitel des ›England for All‹, als Ihre Darstellung des Gründungsprogramms der Federation zu veröffentlichen – während Ihres Aufenthalts in London so streng geheimgehalten haben.« (Ebd.: 202.)
In einem Brief an Sorge kam Marx im Dezember noch einmal auf das Thema zurück: »An meine Adresse gerichtet, schrieb der Kerl alberne Entschuldigungsbriefe, z.B., daß ›sich die Engländer nicht gern von Ausländern belehren lassen‹, daß ›mein Name so verhaßt sei etc.‹ Bei alldem macht sein kleines Buch – soweit es vom ›Kapital‹ stibitzt – gute Propaganda, obwohl der Mann ein ›schwacher‹ Mensch ist und sehr weit davon entfernt, die nötige Geduld aufzubringen – die erste Voraussetzung, um überhaupt etwas zu lernen –, um eine Sache gründlich zu studieren.« (Marx an Sorge, 15.12.1881, MEW 35: 248.)
Nach dem Abbruch ihrer Beziehung bezeichnete Marx Hyndman als einen dieser »reizenden middle-class Schreiber [... die] begierig [sind], unmittelbar aus jedem neuen Gedanken, der ihnen von einem günstigen Wind zugetragen wird, Geld oder Namen oder politisches Kapital zu schlagen.« (Ebd.) Die Heftigkeit der Marx’schen Wortwahl ist sicherlich nicht auf Enttäuschung darüber zurückzuführen, dass er nicht namentlich genannt worden ist. Denn er war immer noch der Überzeugung, »daß die Erwähnung des ›Kapitals‹ und seines Verfassers ein grober Mißgriff gewesen wäre. In Parteiprogrammen sollte alles vermieden werden, was auf die klare Abhängigkeit von einzelnen Autoren oder Büchern schließen läßt. Ich erlaube mir noch hinzuzufügen, daß sie auch nicht der geeignete Ort sind für neue wissenschaftliche Entdeckungen, wie jene, die Sie dem ›Kapital‹ entliehen haben. Und außerdem sind sie völlig fehl am Platze in der Darstellung eines Programms, mit dessen verkündeten Zielen sie ganz und gar nichts gemein haben. Sie wären vielleicht geeignet gewesen für das Exposé eines Programms zur Gründung einer selbständigen und unabhängigen Arbeiterpartei.« (Marx an Hyndman, 2.7.1881, MEW 35: 203.)

Marx’ politische Verärgerung

Neben Hyndmans Taktlosigkeit, rührte Marx’ Verärgerung vor allem von der Sorge her, sein Kapital für ein politisches Projekt instrumentalisiert zu sehen, welches mit den Gedanken seines Buches so eindeutig über Kreuz lag. Die Differenzen der beiden Männer waren tatsächlich sehr tiefgreifender Natur: Hyndman war dem Gedanken keineswegs zugeneigt, dass die Macht durch revolutionäres Handeln erobert werden müsse; vielmehr vertrat er eine Auffassung, die später den britischen Reformismus auszeichnen sollte, nämlich dass sich Veränderungen nur friedlich und schrittweise erreichen ließen. Im Februar 1880 hatte er Marx mitgeteilt: »Das Ziel, das sich jeder Brite gesetzt haben sollte, lautet, die kommende Bewegung herbeizuführen, auf politischem wie gesellschaftlichem Gebiete, indes ohne chaotische und gefährliche Zusammenstöße.« (Hyndman 1880)
Umgekehrt erwiderte Marx, der jeglichen vorgefassten Schematismus ablehnte, gegenüber Hyndman Ende 1880, dass seine, Marxens »Partei eine englische Revolution nicht für notwendig hält, aber – nach den historischen Präzedenzfällen – für möglich.« (Marx an Hyndman, 8.12.1880, MEW 34: 482) Das Anwachsen des Proletariats bedeute eine »unvermeidliche Evolution« der sozialen Frage: »Wenn die unvermeidliche Evolution sich in eine Revolution verwandelt, würde es nicht nur die Schuld der herrschenden Klassen, sondern auch der Arbeiterklasse sein. Jedes friedliche Zugeständnis der herrschenden Klassen ist diesen durch ›Druck von außen‹ abgerungen worden. Ihr Handeln hielt Schritt mit dem Druck, und wenn letzterer mehr und mehr nachließ, so nur, weil die englische Arbeiterklasse nicht weiß, wie sie ihre Macht ausüben und ihre Freiheiten benutzen soll, die sie beide legal besitzt. (Ebd.)
An dieses Urteil schloss er einen Vergleich mit den Entwicklungen in Deutschland an, denn dort »war es der Arbeiterklasse vom Beginn der Bewegung an völlig klar, daß man sich vom Militärdespotismus nur durch eine Revolution befreien kann. Zugleich begriffen die Arbeiter aber auch, daß eine solche Revolution, wenn auch anfangs erfolgreich, sich ohne vorherige Organisation, ohne Aneignung von Kenntnissen, Propaganda und [– unleserlich –] schließlich gegen sie selbst kehren würde. Deshalb hielten sie sich in streng legalen Grenzen. Die Ungesetzlichkeit war allein auf Seiten der Regierung, die sie en dehors la loi [außerhalb des Gesetzes] erklärte. Ihre Verbrechen waren nicht Taten, sondern Meinungen, die ihren Herrschern nicht gefielen.« (Ebd.: 482f.)
Solche Überlegungen sind ein weiterer Beleg dafür, dass die Revolution in Marx’ Augen nicht einfach ein rascher Umsturz des Systems war, sondern ein langer und vielschichtiger Prozess.
Gleichwohl Marx’ Ideen heftige Polemiken und Debatten hervorriefen, entfalteten sie auch in Großbritannien eine Wirkung. So bemerkte Marx Ende 1881 in einem Brief an Sorge: »Die Engländer fangen an, in der letzten Zeit sich mehr mit dem ›Kapital‹ etc. zu beschäftigen.« (Marx an Sorge, 15.12.1881, MEW 35: 247) Im Oktober hatte The Contemporary Review einen Artikel mit dem Titel »Der Sozialismus des Karl Marx und die Junghegelianer« veröffentlicht (Rae 1881), den Marx zwar als »[s]ehr unzulänglich, voller Irrtümer«, beurteilte, der aber auch ein neu erwachtes Interesse erkennen ließ. Marx fügt grimmig hinzu, der Artikel sei immerhin »fair«, weil dessen Verfasser John Rae (1845-1915) »nicht unterstellt, daß ich in den vierzig Jahren der Verbreitung meiner gefährlichen Theorien mich von ›schlechten‹ Motiven leiten ließ. ›Seine Großmut muß ich loben!‹« (Marx 1881k: 247, Großmut-Zitat in Handschrift deutsch) Dessen ungeachtet ließ sich Marx’ Sicht auf solcherlei Veröffentlichungen kurz und knapp zusammenfassen: »Die Fairness, sich zumindest hinreichend mit dem Gegenstand seiner Kritik bekannt zu machen, scheint den Schreiberlingen des britischen Philistertums etwas völlig Unbekanntes zu sein.« (Ebd.: 247f.)
Eine andere britische Zeitschrift, Modern Thought, behandelte Marx respektvoller und war auch bereit, den wissenschaftlichen Charakter seines Werks anzuerkennen. In dem Artikel des Journalisten und Anwalts Ernest Belfort Bax (1854-1926) heißt es: »Im Kapital wird eine ökonomische Doktrin ausgearbeitet, die in ihrem revolutionären Charakter und ihrer weitreichenden Bedeutung dem Kopernikanischen System in der Astronomie vergleichbar ist, oder dem allgemeinen Gravitationsgesetz in der Physik.« (Bax 1881: 349)
Bax erklärte nicht nur, er hoffe auf eine baldige englische Übersetzung des Kapital, das er als »eines der bedeutendsten Bücher des Jahrhunderts« bezeichnete, sondern er lobte auch Marx’ Stil und stellte diesen auf eine Stufe mit dem Stil Schopenhauers: beide zeichneten sich aus durch »Ausstrahlung und Elan«, durch »Humor« und durch eine »einfach verständliche Darlegung der allerabstraktesten Prinzipien«. (Ebd.: 354)
Marx war erfreut über »die erste englische Publikation dieser Art, die von wirklicher Begeisterung für die neuen Ideen durchdrungen ist und sich dem britischen Philistertum kühn entgegenstellt.« (Marx an Sorge, 15.12.1881, MEW 35: 248) Zwar merkte er an, »[i]n der Darlegung meiner ökonomischen Grundgedanken und in seinen Übersetzungen (d.h. der Zitate aus dem ›Kapital‹) ist vieles falsch und verworren«, dennoch lobte er die Bemühungen des Autors und fand sich dadurch ermutigt, dass »das Erscheinen dieses Artikels, in großen Lettern auf Plakaten an den Mauern des Londoner Westend angekündigt, großes Aufsehen erregt« hat (ebd.: 248f.).
Die immer breitere Rezeption der Marx’schen Gedanken, die bereits in den 1870 Jahren zu bemerken war, setzte sich also auch zu Beginn des neuen Jahrzehnts fort; nun aber erreichten sie nicht nur jenen kleinen Kreis von Anhängern und politisch Aktiven, sondern zunehmend auch ein breiteres Publikum. Das Interesse an Marx beschränkte sich nicht auf dessen politische Schriften – beispielsweise das Manifest der Kommunistischen Partei und die Resolutionen der Internationalen Arbeiterassoziation –, sondern erstreckte sich auch auf seinen wichtigsten theoretischen Beitrag: die Kritik der politischen Ökonomie. Die im Kapital enthaltenen Theorien wurden nun in verschiedenen Ländern Europas diskutiert und geschätzt, und nur wenige Jahre später scheute sich Engels nicht, das Werk seines Freundes als »›die Bibel der Arbeiterklasse‹« zu bezeichnen (Engels, Vorwort zur englischen Ausgabe [von Band 1 des Kapital], 5.11.1886, MEW 23: 39), um ein bald schon geflügeltes Wort zu zitieren. Indes kann niemand sagen, ob Marx – der kein Freund heiliger Bücher war – diese Wortwahl gefallen hätte.


Marcello Musto (geboren 1976 in Neapel, Italien) ist außerordentlicher Professor für Theoretische Soziologie an der York University in Toronto, Kanada (marcellomusto.org). Bei diesem Beitrag handelt sich um das Kapitel 2.1 seines parallel im VSA: Verlag erscheinenden Buches »Der späte Marx. Eine intellektuelle Biografie der Jahre 1881 bis 1883« (www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/der-spaete-marx/), aus dem Englischen übertragen von Michael Brie und Andreas Förster, der dieses Kapitel übersetzt hat. Die Zitate von Marx und Engels sind wiedergegeben nach Marx-Engels-Werke (MEW), Berlin (DDR) 1956ff.

Literatur
Bax, Ernest Belfort (1881): Leaders of Modern Thought: XXIII. Karl Marx. In: Modern Thought, Bd. 3, Nr. 12, 349-354.
Bottigelli, Emile (1961): La rupture Marx-Hyndman. In: Annali dell'Istituto Giangiacomo Feltrinelli, Bd. 3. Milano.
Enzensberger, Hans Magnus (Hrsg.) (1973): Gespräche mit Marx und Engels. Zweiter Band. Frankfurt a.M.
Haupt, Georges (1986): From Marx to Marxism. In: Haupt, Georges. Aspects of International Socialism, 1871-1914. Essays. Cambrigde, 1-22. Ü: Peter Fawcett.
Hyndman, Henry (1880): Brief an Karl Marx vom 25. Februar 1880. IISG. Marx-Engels-Papers, C 261, C 262.
Hyndman, Henry (1911): The Record of an Adventurous Life. New York.
Hyndman, Henry (1974): England for All. New York. O: 1881.
Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.) (1964) : Die 1. Internationale in Deutschland (1864-1872). Dokumente und Materialien. Berlin (DDR).
Kapp, Yvonne (1979): Eleanor Marx. Family Life 1855-1883, Bd. 1. London.
Kautsky, Benedict (Hrsg.) (1955): Friedrich Engels' Briefwechsel mit Karl Kautsky. Wien.
Lafargue, Paul (1890): Die sozialistische Bewegung in Frankreich von 1876-1890. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. Jg. 8, H. 8, S. 337-353. Online: library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.00639&dok=1890&f=1890_0337&l=1890_0353&c=1890_0337.
Marx, Jenny (1881): Jenny Marx an Laura Lafargue, nach dem 2. Juli 1881. In: Rolf Hecker/Angelika Limmroth (Hrsg.): Jenny Marx. Die Briefe. Berlin 2014, 547-548.
Rubel, Maximilien (1957): Marx critique du Marxisme. Paris.
Sir Grant Duff, Mountstuart Elphinstone (1879): Account of a Talk with Karl Marx. Aus einem Brief an Kronprinzessin Victoria. In: MEGA, Abt. I, Bd. 25. Berlin (DDR) 1985, 438-441 (inkl. 1 Seite Faksimile).
Tsuzuki, Chushichi (1961): H.M. Hyndman and British Socialism. London.

 

1. Erstmals Verwendung fand dieser Ausdruck 1846 im Zusammenhang der Auseinandersetzung zwischen Marx und dem deutschen Kommunisten Wilhelm Weitling (1808–1871); er wurde später auch im Kölner Kommunistenprozess von 1852 verwendet. Vgl. Rubel 1957: 26, Fn. 2.

2. Dieser Begriff tauchte erstmals 1854 auf; siehe Haupt 1986: 2.

3. Henry Hyndman bemerkte später: »Es ist wohl kaum übertrieben zu sagen, dass Marx 1880 dem englischen Publikum praktisch unbekannt war, wenn nicht als ein gefährlicher und gar zum Letzten entschlossener Verfechter der Revolution, dessen Organisation namens Internationale eine der Ursachen für die fürchterliche Commune von Paris gewesen war, die alle anständigen und ehrenwerten Menschen vor Grauen erschaudern ließ.« (Hyndman 1911: 249f.)

4.  Für eine Schäffle-Bibliographie bis 1882, siehe MEW 35: 491, Anm. 179.

5.  Gemeint ist hier, was später als die Bände 2 und 3 erscheinen sollte; siehe MEW 35: 506, Anm. 307.

6.  Marx’ Briefwechsel enthält einige Hinweise auf Hyndman (sowohl vor als auch nach dem Ende ihrer Beziehung), aus denen hervorgeht, dass er diesen immer kritisch gesehen hatte. Am 11. April 1881 schrieb er an Jenny Longuet: »Vorgestern [...] Überfall von Hyndman und Gattin, die beide zuviel Sitzfleisch besitzen. Ich mag die Frau leiden, wegen ihrer brüsken, unkonventionellen und entschiednen Denk- und Sprechweise, aber komisch ist’s, mit welcher Bewundrung ihr Aug’ an den Lippen des selbstgefälligen, schwatzhaften Gatten haftet!« (Marx an Jenny Longuet, 11.4.1881, MEW 35: 178) Wenige Monate nach ihrem letzten Streit, bemerkte Marx: »Viele Abende hat dieser Kerl mir gestohlen, um mich auszunehmen und so auf die leichteste Art zu lernen.« (Marx an Sorge, 15.12.1881, MEW 35: 248)

7.  Hierbei handelt es sich um einen Entwurf, den Marx in seinen Unterlagen aufbewahrte. Hyndman selbst erklärte, er habe »zur Zeit unserer Meinungsverschiedenheiten leider fast alle von Marxens Briefen vernichtet« (Hyndman 1911: 283); hierin zeigen sich sein menschliches Mittelmaß und sein infantiler Charakter. Jenny von Westphalen sah das alles voraus, als sie in Eastbourne am 2. Juli 1881 an ihre Tochter Laura Lafargue schrieb: »Am Sonnabend schon hat der blaßaugige Hyndham [Hyndman] seinen Schlag auf den Kopf bekommen. Er wird den Brief nicht an den Spiegel stecken, obwohl er baß aller Schärfe so humoristisch gehalten war, daß Ärger kaum sichtbar wurde. Ich glaube, daß der Mohr in dem Opus rather happy [ziemlich zufrieden] war.« (In Kapp 1979: 211. Hier zit. nach Marx, Jenny 1881: 548.)

8.  Siehe MEW 35: 500, Anm. 254.

9.  Später nahm Hyndman auch Kontakt zu Engels auf, welcher ihm antwortete: »Ich werde mich glücklich schätzen, Ihre persönliche Bekanntschaft zu machen, sobald Sie Ihre Beziehungen zu meinem Freund Marx in Ordnung gebracht haben, den Sie, wie ich sehe, jetzt für würdig befinden, von Ihnen zitiert zu werden.« (Engels an Hyndman, 31.3.1882, MEW 35: 297.) Und Marx bemerkte: »Daß Dein Brieflein ihn ennuyiert [ärgert], dient dem Burschen um so mehr, da seine Frechheit mir gegenüber nur berechnete, ich selbst könne aus ›Propaganda-Rücksichten‹ ihn nicht öffentlich kompromittieren.« (Marx an Engels, 8.4.1882, MEW 35: 54.)

10.  »Die Gründe für den Bruch waren nicht nur persönlicher Natur oder hatten allein mit den Ambitionen eines frustrierten Autors zu tun. [...] Sie waren auch eine theoretische Stellungnahme, wobei Marx der Democratic Federation und einem ihrer wichtigsten Gründer mitteilte, er habe mit dieser Initiative nichts zu schaffen.« (Bottigelli 1961: 625.)

11.  Die meisten Briefe Hyndmans sind nie veröffentlicht worden; einige werden zitiert in Tsuzuki 1961, der auch den genannten Brief erwähnt (ebd.: 34).

12.  Siehe auch den Bericht von Sir Mountstuart Elphinstone Grant Duff (1829-1906) über ein Treffen mit Karl Marx Anfang 1879. Der britische Adlige stellte ihm die folgende provokante Frage: »›Nun‹, sagte ich, ›angenommen, daß Ihre Revolution stattgefunden hat und daß Sie Ihre republikanische Regierungsform haben, so ist es immer noch ein langer, langer Weg bis zur Verwirklichung von Ihren und Ihrer Freunde besonderen Ideen.‹ ›Ohne Zweifel‹, antwortete er, ›aber alle großen Bewegungen sind langsam. Es würde das lediglich ein Schritt zur Verbesserung der Dinge sein, so wie es Ihre Revolution von 1688 war – lediglich ein Schritt auf dem Wege.‹« (In: Enzensberger 1973: 506f.; Orig. siehe Sir Grant Duff 1879: 441.)

13.  Vgl. Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED 1964. (Anm. d. Übers.)