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Marx unterstützte die Befreiung der arabischen Welt

Kurz vor seinem Tod hatte Karl Marx seinen einzigen Kontakt mit der arabischen Welt. Er befasste sich nicht detailliert mit der Region, seine Schriften lassen durchaus Sympathie für den arabischen Kampf gegen den Kolonialismus erkennen.

Im Winter 1882, gut ein Jahr vor seinem Tod, litt Karl Marx (unter anderem) an einer schweren Bronchitis. Sein Arzt empfahl eine Ruhephase an einem warmen Ort. Gibraltar kam nicht in Frage, da Marx für die Einreise in die britische Enklave einen Pass benötigte, den er als Staatenloser nicht mehr besaß. Das Deutsche Reich von Otto von Bismarck war verschneit und für ihn ebenfalls tabu. Italien kam nicht in Frage, denn, wie Friedrich Engels es ausdrückte, »die erste Bedingung für Genesende ist, dass sie nicht von der Polizei schikaniert werden sollten«.

Engels und Paul Lafargue, der Schwiegersohn von Marx, überzeugten den Patienten letztlich, nach Algier zu reisen. Die Hauptstadt von Französisch-Algerien genoss damals den Ruf als angenehmes Ziel, um den Widrigkeiten des europäischen Winters zu entkommen. Wie sich Marx‘ Tochter Eleanor Marx später erinnerte, war für ihren Vater der ausschlaggebende Punkt für diese ungewöhnliche Reise aber, sich Zeit und Kraft für sein ohnehin wichtigstes Projekt zu verschaffen: die Fertigstellung des Kapital.

Marx durchquerte England und Frankreich mit dem Zug, reiste per Schiff über das Mittelmeer und blieb dann 72 Tage in Algier. Es war die einzige Zeit in seinem Leben, die er außerhalb Europas verbrachte. Im Laufe dieser gut zwei Monate verbesserte sich Marx‘ Gesundheitszustand allerdings nicht; und er litt nicht nur unter körperlichen Beschwerden. Nach dem Tod seiner Frau fühlte er sich einsam und schrieb an Engels, er beobachte an sich selbst »hier und da Anwandlungen einer [tiefen Melancholie], gleich dem großen Don Quijote«. Neben seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes litt Marx offenbar auch am Mangel an intellektueller Betätigung.

Die Einführung des Privateigentums
Aufgrund einer Reihe von unerfreulichen Ereignissen während seines Aufenthalts war Marx nicht in der Lage, der sozialen Realitäten Algeriens auf den Grund zu gehen. Auch war es ihm nicht möglich, die Eigenarten des arabischen Gemeineigentum-Begriffs vor Ort näher zu untersuchen. Dabei hatte ihn dieses Thema offenbar schon einige Jahre zuvor sehr interessiert: 1879 hatte Marx in einem seiner Studienhefte Teile des Buches Der Gemeindelandbesitz – Ursachen, Verlauf und Folgen seines Zerfalls des russischen Soziologen Maxim Kowalewski übernommen. Die zitierten Passagen widmen sich der Bedeutung des gemeinschaftlichen Besitzes von Land in Algerien vor der Ankunft der französischen Kolonisten sowie den Veränderungen, die letztere einführten. Von Kowalewski kopierte Marx: »Die Bildung von Privateigentum an Grund und Boden ist – in den Augen der französischen Bourgeoisie – eine notwendige Bedingung für jeden Fortschritt in der politischen und sozialen Sphäre.« Eine Aufrechterhaltung des bisher praktizierten Gemeineigentums, »als eine Form, die kommunistische Tendenzen in den Köpfen unterstützt«, werde hingegen als »gefährlich sowohl für die Kolonie als auch für das Vaterland« der Kolonialherren angesehen.

Marx berief sich weiter auf Kowalewski: Die Übertragung von Landbesitz aus den Händen der Einheimischen in die der Kolonisten sei »von den Franzosen unter allen Regimen« verfolgt worden. Das Ziel sei dabei immer dasselbe: die Zerstörung »des einheimischen Kollektiveigentums und seine Verwandlung in ein Objekt des freien Kaufs und Verkaufs« – und auf diese Weise ein leichterer, endgültiger Übergang in die Hände der französischen Kolonisten.

»Marx hielt das Studium neuer politischer Konflikte und ›peripherer‹ Gebiete für fundamental wichtig für seine fortlaufende Kritik des kapitalistischen Systems.«
In Bezug auf die vom französischen Republikaner Jules Warnier vorgeschlagene »Algeriengesetze« schloss sich Marx der Behauptung Kowalewskis an, dass deren einziges Ziel »die Enteignung des Bodens der einheimischen Bevölkerung« durch die europäischen Kolonialherren und Spekulanten sei. Die Schamlosigkeit der Franzosen gehe dabei so weit, dass alles unkultivierte Land in bisherigem Gemeineigentum »direkt geraubt« oder in »Staatseigentum« umgewandelt wurde. Damit solle auch erreicht werden, dass die Gefahr von Wider- und Aufständen durch die einheimische Bevölkerung gebannt wird.

Wiederum mit den Worten Kowalewskis stellte Marx fest: »Die Schaffung von Privateigentum und die Ansiedlung europäischer Kolonisten unter den arabischen Stämmen würde das mächtigste Mittel sein, um den Prozess der Auflösung dieser Sippenverbände zu beschleunigen.« Die im Gesetz beabsichtigte Enteignung der arabischen Bevölkerung habe demnach zwei Zwecke: »1) den Franzosen so viel Land wie möglich zu verschaffen, und 2) die Araber von ihren natürlichen Bindungen an den Boden loszureißen, die letzte Kraft der so aufgelösten Sippenverbände zu brechen« und damit jede Gefahr einer Rebellion auszuschließen.

Marx stellte zusammenfassend fest, dass eine Individualisierung des Landbesitzes den französischen Invasoren nicht nur enorme wirtschaftliche Vorteile verschaffte, sondern auch ein politisches Ziel erreichte, nämlich die »Zerstörung der Fundamente« der lokalen Gesellschaft.

Die arabische Welt und die europäische Vermessenheit
Als Marx im Februar 1882 in Algier weilte, zeigte ein Artikel in einer Tageszeitung die Ungerechtigkeiten des neu geschaffenen Eigentumssystems auf. Wie The News damals berichtete, konnte jeder französische Staatsbürger rund 100 Hektar algerisches Land erwerben – und das sogar, ohne Frankreich dafür verlassen zu müssen. Außerdem konnte dieses Land dann für bis zu 40.000 Francs an Einheimische »weiterverkauft« werden. Im Durchschnitt verkauften die Kolonisten jede Teilparzelle, die sie für 20-30 Francs erworben hatten, zu einem Preis von 300 Francs.

Aufgrund seiner Krankheit war Marx nicht in der Lage, das Thema eingehender zu studieren. In den sechzehn noch erhaltenen Briefen, die er aus Algerien schrieb, machte er dennoch einige interessante Beobachtungen. Besonders hervorzuheben sind diejenigen, die sich mit den sozialen Beziehungen unter den Muslimen vor Ort befassen: Marx war von einigen Merkmalen der arabischen Gesellschaft offenbar zutiefst beeindruckt. Für einen »echten Moslem«, kommentierte er, »unterscheiden solche Zufälle wie Glück oder Unglück Mohammeds Kinder nicht untereinander. Die absolute Gleichheit in ihrem gesellschaftlichem Umgang wird nicht beeinflusst. Im Gegenteil, nur wenn sie demoralisiert sind, werden sie dessen gewahr«. Auch die örtliche Politik sehe »Gefühl und Praxis absoluter Gleichheit« als wichtig an. Dennoch gingen sie nun »zum Teufel ohne eine revolutionäre Bewegung.«

»In seinem späten Leben befasste sich Marx mit nicht-europäischen Gesellschaften und prangerte unmissverständlich die verheerenden Auswirkungen des Kolonialismus an.«
In seinen Briefen wettert Marx verächtlich gegen die gewalttätigen Übergriffe und Provokationen der Europäer. Er schreibt von der »schamlosen Arroganz, Prätention und grausamer Moloch-Sühne-Wut gegenüber den ›unteren Rassen‹« und von Racheakten gegen jegliche Art der Rebellion. Er stellt auch fest, dass im Vergleich der kolonialen Besatzungen »die Briten und Holländer die Franzosen noch übertreffen«.

Mit Blick auf Algier selbst berichtet Marx an Engels von einem progressiven Richter namens Fermé, der Marx gegenüber von »einer Art Tortur [=Folter] zur Erpressung von Geständnissen von Arabern« gesprochen habe. Diese Folter geschehe »durch die heimische ›Polizei‹ (wie die Engländer in Indien)«, ohne dass Richter informiert seien. Weiter zitiert Marx Fermés Berichte: »Wenn Moritat [=Mord] durch eine Araberbande verrichtet wird, meistens zum Zweck des Raubs, richtig die wirklichen Missetäter nach einiger Zeit erwischt, gerichtet, geköpft werden, so genügt das der verletzten Kolonistenfamilie nicht zur Sühne. Sie verlangt obendrein mindestens noch ein halbes Dutzend unschuldiger Araber […]. Doch wissen wir, dass, wo ein europäischer Kolonist angesiedelt oder auch nur geschäftshalber unter den ›unteren Rassen‹verweilt, er im allgemeinen sich untastbarer betrachtet als der schöne [König] Wilhelm I.«

Gegen den britischen Kolonialismus in Ägypten
In ähnlicher Weise kommentierte Marx einige Monate später die britische Kolonialpräsenz in Ägypten. Der von britischen Truppen geführte Krieg 1882 beendete den sogenannten Urabi-Aufstand, der 1879 begonnen hatte, und ermöglichte es dem Vereinigten Königreich, ein Protektorat über Ägypten zu errichten. Marx war wütend auf die britischen Progressiven, die sich als unfähig erwiesen hätten, eine autonome Klassenposition aufrechtzuerhalten, und mahnte, die britischen Arbeiterinnen und Arbeiter müssten der nationalistischen Rhetorik des Staates widerstehen.

Als Joseph Cowen, ein Parlamentsabgeordneter sowie Präsident des Genossenschaftskongresses – den Marx zuvor noch als »den besten der englischen Parlamentarier« bezeichnet hatte – die britische Invasion in Ägypten rechtfertigte, brachte Marx seine völlige Missbilligung zum Ausdruck. Zunächst schimpfte er auf die britische Regierung. Deren Verhalten sei eine besonders »schamlose hypokritisch-christliche Eroberung Ägyptens« – eine »Eroberung im tiefen Frieden!«.

»Marx war alles andere als eurozentrisch, und er war auch nicht ausschließlich auf den Klassenkonflikt ›fixiert‹, wie viele gerne behaupten.«
Gesonderte Kritik sparte er sich für den vermeintlichen »Radikalen« Cowen auf. In einer Rede am 8. Januar 1883 in Newcastle hatte Cowen seine Bewunderung für die »Heldentaten« der britischen Truppen und den »Glanz unserer militärischen Parade« zum Ausdruck gebracht; auch konnte er »nicht umhin, über die bezaubernde Aussicht auf all diese befestigten Offensivpositionen zwischen dem Atlantik und dem Indischen Ozean zu lächeln – und obendrein ein ›afrikanisch-britisches Reich‹ vom Delta bis zum Kap!«. In Cowens Augen war ein Imperium »englischen Stils« geschaffen worden, das sich durch »Verantwortung« für die »heimischen Interessen« auszeichnete.

Marx spottete in Reaktion darauf, in Sachen Außenpolitik sei Cowen ein typisches Beispiel für »diese armen britischen Bourgeois«, die »seufzend mehr und mehr Verantwortlichkeiten im Dienst ihrer historischen Mission aufnehmen, vergebens sich dagegen sträubend«.

Marx der Eurozentrist?
In seinem späten Leben befasste sich Marx mit nicht-europäischen Gesellschaften und prangerte unmissverständlich die verheerenden Auswirkungen des Kolonialismus an. Dies auszublenden ist unredlich, auch wenn es in liberalen akademischen Kreisen Mode geworden ist, Marx für seinen Eurozentrismus zu kritisieren.

Tatsächlich verfolgte Marx zu Lebzeiten die wichtigsten Ereignisse der internationalen Politik; und wie wir aus seinen Schriften und Briefen der 1880er Jahre ersehen können, sprach er sich entschieden gegen die britische Kolonialherrschaft in Indien und Ägypten wie auch gegen den französischen Kolonialismus in Algerien aus.

Marx war alles andere als eurozentrisch, und er war auch nicht ausschließlich auf den Klassenkonflikt »fixiert«, wie viele gerne behaupten. Vielmehr hielt er das Studium neuer politischer Konflikte und »peripherer« Gebiete für fundamental wichtig für seine fortlaufende Kritik des kapitalistischen Systems. Vor allem aber stellte sich Karl Marx immer auf die Seite der Unterdrückten – und gegen die Unterdrücker.

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Marcello Musto fala sobre O Renascimento de Marx e o futuro dos estudos sobre o tema

Marcello Musto é professor de sociologia da New York University, em Toronto, no Canadá. É autor e organizador de dezenas de livros e artigos sobre o pensador Karl Marx e o marxismo no Brasil. É autor de O velho Marx um biografia de seus últimos anos, da Boitempo, em 2018. Repensar Marx e marxismos, um guia para novas leituras, também da Boitempo, de 2022, e Karl Marx biografia intelectual e política, 1857-1883, pela Expressão Popular, em 2023. Ou seja, está super produtivo e agora a sua obra foi traduzida mundialmente em 25 idiomas. Para mais informações sobre o Marcello, os trabalhos, os estudos que ele faz, vocês podem visitar o site www.marcellomusto.org

O Renascimento de Marx é uma coletânea organizada por Marcello que conta com a colaboração valorosa de 22 autores e autoras. Foi publicada originalmente em inglês, traduzida no Brasil por Fábio Fernandes, da Autonomia Literária, parceira editorial da Fundação Perseu Abramo, cujo representante, Hugo, está conosco hoje e a quem desejamos boas vindas. O livro reúne grandes intelectuais de vários países, dois deles brasileiros reconhecidos, Michel Levy e Ricardo Antunes, que se debruçaram sobre a obra de Marx. A publicação está disponível para venda no site da Autonomia Literária.

O encontro com Marcello contou com as participações dos diretores da FPA, Carlos Árabe, Vivian Farias e Virgílio Guimarães, Rogério Chaves, coordenador editoral da FPA, Hugo Albuquerque, da editora parceira, além de convidados de fora de São Paulo, como o professor Juarez Guimarães, Antonio Rubim Albino e a pesquisadora Adriana Marinho. Acompanhe a seguir:

Marcello, é realmente uma obra de peso e de volume, com muitos artigos e vários aspectos do tema? Você pode nos fazer uma breve apresentação sobre o livro a partir do seu olhar de organizador da obra?

Marcello Musto: São 500 páginas com uma participação plural. Mas primeiro gostaria de agradecer pelo convite. É um prazer estar aqui com vocês. Esse livro é uma publicação que precisava ser organizada, porque a bibliografia de Marx nos últimos anos ganhou novas características. Começaria dizendo nos últimos quinze anos, porque, depois da crise econômica de 2008, Marx voltou ao interesse geral. Existe a clássica divisão entre o Marx economista, o filósofo, o sociólogo. Marx criticou o capitalismo, a economia política, o que outra vez chamou a atenção, depois de uma crise tão grande, tão forte, como foi a crise financeira mundial. Novos estudos sobre Marx permitiram resgatar o seu pensamento político, que é o que mais me interessa, e me libera para evitar esta divisão de disciplinas acadêmicas. Também porque os estudos publicados sobre ele nos últimos anos não só resgataram Marx, as ideias e interpretações desse autor, mas sobretudo porque Marx foi interrogado novamente em relação a novas questões.

Ou seja, eu falaria que sua obra mudou em alguns aspectos, chamando a atenção para questões que não eram vinculadas a Marx, erroneamente. Então, o primeiro ponto é: como é possível que Marx tenha mudado? Como é possível que um autor como Marx, tão estudado, tão influente politicamente e que tenha chamado a atenção desta forma diferente da que existia antes? Isso está relacionado a vários fatores. O primeiro deles é o fator político, e significa o fim do monopólio da interpretação de Marx, do marxismo leninismo, que fez tanto mal a Karl Marx por décadas: a ideia de que ele era a estátua que defendia o dogmatismo soviético, o Estado da Rússia, o assim chamado socialismo real. Mas há também a questão textual, que não é chata, só de acadêmicos e de especialistas. Marx era um autor muito ambicioso, crítico, autocrítico, então, muito diferente de muitos no marxismo, que era dogmático, e isso fez que ele tenha deixado muitos projetos inacabados. Ademais, Marx tinha a ideia de entender e ajudar o movimento dos trabalhadores a entender como funciona o capitalismo, o que é o modo de produção capitalista, e não só na Inglaterra ou na Europa, como falam hoje muitas pessoas que não o conhecem. Estava concentrado em entender isto como processo mundial, tornou-se verdadeira e completamente a ser pesquisador mundial, o que implicava a necessidade de ler e estudar sobre isso. Essa é a característica da obra de Marx que fez com que muitos documentos e textos que ele estava preparando não tenham sido publicados.

Nos últimos dez, quinze anos, essa nova edição nos está ajudando a olhar Marx de uma forma diferente. Porque muitos textos dele, que se consideram livros completos, não são, a maioria, na verdade. O manuscritos econômicos e filosóficos de 1844, A Ideologia alemã e os esboços preparatórios do Capital e o Teorias sobre a Mais-Valia, ou mesmo o segundo e terceiro livros de O Capital, e muitos outros textos filosóficos. Todos estes materiais agora são publicados de forma mais aberta, menos dogmática. A ideologia alemã não é como a bandeira do materialismo histórico dialético do Instituto Marx, Engels, Lenin, Stalin, mas um texto que possibilita olhar contradições também. Como agora todo O Capital está publicado em forma original, como era o manuscrito, entender quanto a pesquisa de Marx, em alguns pontos, ainda não era definitiva. Tudo isso é interessante para os militantes, partidos políticos e a esquerda porque estes documentos nos ajudam a olhar Marx de uma forma mais rigorosa como pesquisador e também conhecer o caminho que trilhou, mas que não foi capaz de terminar, por muitas razões. E depois há outras questões, quando algumas contradições tomam uma centralidade maior, penso que hoje as questões ecológica, de gênero, os processos migratórios na nossa sociedade são ainda mais importantes do que antes. Um pesquisador, um militante político não dogmático, se pergunta: mas é verdade que Marx não escreveu sobre isso, que Marx estava só interessado no trabalhador branco europeu, na contradição na fábrica? E a resposta é claramente não, não foi assim.

Com esses novos materiais, por exemplo, eu falaria que entre os livros mais importantes dos últimos anos sobre Marx seguramente estão muitos que falam de ecologia marxista. A questão é que Marx teve a possibilidade de olhar o mundo inteiro nos últimos quinze anos da vida muito mais que antes. E isso faz que se possa brincar com a biografia de Marx, um drama de seus amigos, como Berenguer, que sempre estiveram esperando que terminasse O Capital, mas ele tentou estudar novas coisas. Muitos marxistas não entenderam a centralidade da atividade política de Marx como organizador. Na verdade, o meu primeiro livro traduzido para o Brasil foi Trabalhadores com Livros, que é a história da Primeira Internacional. E é sobretudo sobre o quanto Marx aprendeu politicamente não só como pesquisador isolado na biblioteca do British Museum, mas como dirigente político, militante de processos políticos, como a Comuna de Paris, como a experiência dos populistas russos. Nos últimos anos da sua vida, ele pode finalmente pesquisar e estudar mais globalmente o mundo e olhar como o capitalismo estava se desenvolvendo em diferentes formas, nos Estados Unidos de forma muito diferente, muito mais rápida do que a do desenvolvimento clássico na Europa. Marx já estava odiando muito a Rússia e perguntando politicamente se era preciso que o capitalismo se desenvolvesse ou seria possível utilizar formas arcaicas de participação coletiva para futuras experiências socialistas e marxistas. Ele também estava completamente centrado em estudar países como Índia, Indonésia, Argélia, no Sul do mundo, pois entendia que a crítica colonial é fundamental.

Após a primeira exposição do autor, abrimos para que os participantes pudessem também fazer perguntas e comentários comentados por Marcello na sequência, que publicamos a seguir:

Hugo Albuquerque: Como é que você vê a questão do debate acerca da noção de dialética? Qual a importância de entender isso para entender o sistema de Marx de uma maneira mais geral?

Carlos Árabe: A primeira coisa que quero destacar é que ainda estamos na onda de apresentação de ampliação do conhecimento sobre o importante trabalho em que diversos autores se encontraram, através da coordenação e da direção do Marcello Musto, para falar da presença de Marx. Hoje isso é um acontecimento ao qual damos muita importância e insisto que ainda estamos nas primeiras ondas dessa apresentação, desse trabalho importante. Continuamos apostando no tsunami marxista.

Juarez Guimarães: Algumas décadas atrás, um pequeno livro do Pierre Anderson falava da divisão entre o marxismo russo e o marxismo ocidental, uma divisão que pode ser hoje problematizada, como ainda é um modo analítico precário, porque o marxismo ocidental, ele próprio, tem muitas divisões históricas desde o início do século 20. Mas ele apontava para um fenômeno importante, na minha opinião, que é uma separação entre os estudos marxistas que ocorriam no marxismo ocidental e os movimentos sociais e os partidos de esquerda. Isto é, estava se verificando um fenômeno de uma perda de organicidade entre a elaboração do marxismo e que não havia ocorrido nas primeiras gerações, já que o marxismo foi elaborado até a Segunda Internacional, muito inserido nas tradições de militância coletiva, seja dos partidos, seja de movimentos sociais. Talvez o Brasil hoje seja um dos melhores lugares do mundo para se testar a possibilidade de que um renascimento dos estudos de Marx seja enraizado e se relacione com as esquerdas formadas no país. Apesar de todas as limitações vividas de cultura política, institucionalidade e de fundamentos econômicos internacionais, a esquerda governa o país. É um dos raros países do mundo que conseguiram resistir à onda da extrema direita e de repor no centro da vida política do país um sentimento pelo menos de esquerda, e isso pode ser pensado do ponto de vista do marxismo. Então, uma oportunidade para alcançar uma audiência pública, de se tornar cultura política pública através da relação com esses partidos de esquerda e movimentos sociais.

Mas isso pode ser visto também do ponto de vista desses partidos e dos próprios movimentos sociais. Estou convencido que, sem uma cultura socialista democrática e reorganizada, os programas desses partidos e as plataformas reivindicatórias dos movimentos sociais apresentam limites fundamentais na luta contra o neoliberalismo. Isto é, eu aposto na possibilidade de uma fusão entre cultura marxista e partidos e movimentos sociais para se criar um contexto de superação possível do neoliberalismo. Penso, então, que esse trabalho em torno desse livro que nos reúne, que nos chama a reunir, traz um enorme potencial de reorganização da cultura do marxismo no Brasil. E nós, em Minas Gerais, estamos nos organizando para oferecer cursos a lideranças de movimentos sociais. Estamos organizando um circuito nas universidades mineiras a partir do marxismo de professores que estudam, se relacionam com o marxismo.

Adriana Marinho: Sou mestranda no programa de História Econômica da USP, orientanda do professor Lincoln Secco e quero saudar essa atividade que é super importante. Na história recente, algumas coisas levaram à noção de que a análise marxista sobre o capitalismo seria ultrapassada. Quero saber se o Marcello ressaltaria como contribuição para fazer frente a essa ideia alguns textos do Marx que acha mais importante. Porque acho que é uma ideia equivocada, ideológica, no sentido marxista da palavra. Quero que ele fale um pouco mais sobre como a crise de 2008 trouxe à tona novamente os escritos de Marx para os debates, principalmente na esquerda.

Vivian Farias: Quero saudar Marcello aqui, em nome da nossa instituição, do nosso presidente Paulo Okamotto, a importância do seu trabalho. Dizer que o nosso diretor, Carlos Henrique Árabe, já foi muito feliz no que tange ao nosso compromisso e à nossa perspectiva de não encerrar esse processo aqui, pois esse tipo de trabalho traz uma perspectiva de futuro. Toda a base ontológica que ele alicerça, o que temos enquanto esquerda, enquanto perspectiva de mudança de práxis, deve ser prioridade. E essa é a linha da nossa diretoria, do nosso presidente. Em tempos de governo, ainda mais do que antes, a gente precisa não errar os mesmos erros, e isso se sobrepõe à necessidade de voltar a ter uma densidade formativa em níveis diferentes.

Virgílio Guimarães: Muito obrigado, Marcello. A sua exposição, para mim equivale a um conhecimento e é também quase uma música para aqueles que sempre me dizem ser marxistas leninistas. Mas sou, como se dizia no século passado, o jovem Marx, que era visto ainda como alguém que sonhava e que fazia uma espécie de marxismo de alguma maneira utópico, e que o Marx, que não era ainda, no meu entendimento, recoberto da fuligem do socialismo real, do marxismo, da Terceira Internacional e mesmo de outras interpretações. Então, esse renascimento é, na verdade, uma redescoberta, uma reaplicação, do lado vivo do marxismo. Acho que isso merece também o Lênin, os marxistas leninistas não gostam do jovem Marx, chamado jovem no seu vigor, na sua vivacidade. Assim também que o jovem Marx, na sua vivacidade de pensar a transformação, revolucionário, mas também em o que está na cultura, no comunismo, é uma transformação cultural radical, a construção da sociedade comunista dos costumes. Isso que hoje falamos de pauta de costumes está no século XIX. Marx, na sociedade de homens, as mulheres livres, dá um repensar de família, de libertação pessoal da religião, aos dogmas impostos pela sociedade de classes e pela dominação que vem desde o escravismo, enfim, as diversas fases da vida social. Sobretudo hoje, quando vemos que a realidade que Marx colocou no local da transformação via desenvolvimento das forças produtivas, isso é uma realidade impressionante. Ou seja, a profecia de Marx é que no impacto do desenvolvimento das forças produtivas em níveis nunca antes imaginados, quando se pensava em ter acabado por tradição e de cidade, de campo e de trabalho manual e intelectual, pensamos que isso era utopia. Utopia coisa nenhuma. A realidade, que hoje está cada vez mais próxima de nós, os marxistas, ou seja, os revolucionários, os transformadores, os pensadores libertários, temos que saudar com muita paixão. Seu trabalho é também um renascimento da vivacidade da atualidade de Marx, renascendo, quem sabe, os próprios marxistas e esse pensamento marxista vivo que ficou encoberto por essa poeira.

Fernanda Estima: Quais os desafios para tornar Marx e seu pensamento mais popular? Carlos Henrique fala de um tsunami. Juarez tá lá, firme e forte, construindo um circuito de debate marxista. Nós temos aqui a militância conduzida pela nossa casa, pelo PT, na intenção também de fazer isso avançar. Mas nós precisamos que você dê essa resposta para a gente.

Antonio Albino Rubim: Como que o renascimento do pensamento de Marx tem tratado o tema da cultura e afins em um mundo que a disputa político cultural toma a forma de guerra cultural e marxismo cultural.

Marcello Musto: Eu dividiria a minha intervenção e a minha resposta em duas partes, porque acho que há uma parte mais teórica e depois uma parte de organização militante. Então, começaria com a teoria. E a pergunta de Hugo em relação à dialética de Hegel e o que Marx absorveu ou descartou da ideia. Acho que a dialética é um tema central e importante no pensamento do Marx. Dividiria a dialética e a relação com Hegel, com a escola da esquerda hegeliana fundamental pelo jovem Marx e também a ideia metodológica da dialética. Então, como olhar o capitalismo? Nos últimos anos, Marx desenvolveu muito esse tema e passou a uma concepção que era muito menos linear do desenvolvimento do capitalismo e que achava possível que a revolução, que os movimentos sociais não tinham de desenvolver, na forma clássica e mais esperada, mas onde o capitalismo estava mais desenvolvido não era assim. Ao mesmo tempo, Marx não mudou. Para Marx, o capitalismo é necessário, um momento importante do desenvolvimento, e os fatores econômicos claramente não precisam se desenvolver da mesma forma em todos os países. Essa me parece uma atuação da dialética de Marx em relação ao tema. Escolhi essa temática porque Adriana também está perguntando se a análise marxista do capitalismo é ultrapassada hoje. E falei que Marx tem de ser redescoberto. Uma das particularidades do livro O Renascimento de Marx é ser um convite a conhecê-lo. São 22 conceitos centrais do pensamento em Marx, verdadeiramente centrais, porque também há temas como arte, educação, nacionalismo, etnicidade e gênero, que foram centrais na análise de Marx, ainda que não sejam na leitura de muitos marxismos. Então aqui estamos falando o que Marx, e só ele, escreveu sobre estes temas, quais os limites destas interpretações hoje em um capitalismo que mudou e se desenvolveu muito. Mas também quais fundamentos de Marx são centrais para repensar todas essas questões. Esse tema, de que existe menos produção e que o setor produtivo tem menor peso, também é um tema muito difícil e complicado se lido na forma de uma sociologia do trabalho europeia, que fala de fim do trabalho, muitíssimo eurocêntrica e que não olha os processos que ocorrem no Sul global.

Afortunadamente, no Brasil há sociólogos importantes, como meu colega Ricardo Antunes, que fizeram desse sistema uma grande centralidade e também que circula no mundo contra esta interpretação de quais são, nos textos de Marx, para utilizar. Acho que é muito inédito aos que indicavam que são úteis somente para um público de especialistas do tema ou para um diretor acadêmico ou de pesquisadoras. Mas, ao mesmo tempo, acho que a responsabilidade de ter uma nova geração de estudiosos de Marx e organizar ontologias é ajudar os jovens, os ativistas, os militantes e todas as figuras, como lembrou Juarez, a ler uma crítica da nossa sociedade e não uma forma ontológica correta, porque às vezes essas antologias são muito perigosas. Agora precisamos reorganizar novos perfis de Marx e traduzir. E o último comentário que foi feito, sobre a biografia de Marx, acho que também é muito importante. Por isso passei muitos anos escrevendo sobre a biografia de Karl Marx, porque ajuda muito a entender o pensamento de Marx. É uma coisa muito importante para mim. Ajuda também a entender que antes era tudo maravilhoso e perfeito e hoje a esquerda está com enormes dificuldades. Antes também existiam grandíssimos problemas. Então, acho que estudar a história do movimento dos trabalhadores, as tantas dificuldades que passaram, nos ajuda a entender que nossos problemas contemporâneos são muitos, são graves, mas ao mesmo tempo históricos e podem ser mudados e melhorados. Com muita paixão, digo que algo precisa ser feito. Acho que a gente pode trabalhar muito sobre isso, mas não sou um autor de um campo que é importante, como nos anos 1960 e 1970. Há interesse para Marx, mas muito menor, digo que preciso de você e de muitas pessoas. Há a necessidade de fazer formação política em todos os lugares, porque o que existia antes desapareceu completamente. A minha história é biográfica, desde os meus primeiros anos como militante, como estudante na universidade. Venho de um país, a Itália, que tinha uma tradição, como talvez nenhum outro país do mundo, de formação política e da importância disso. Hoje não existe mais. É uma falha enorme no mundo da cultura, no mundo da universidade, no mundo da militância política. E acho que a maneira de organizar esta nova onda – e já estou preparando um segundo trabalho – também é importante agora preparar um trabalho de recepção, de entender o que é marxismo hoje e o que a esquerda precisa para fazer este trabalho de forma plural, de defender posições de formações políticas, mas ao mesmo tempo também de variedade geográfica.

O tema da cultura Marx e Engels sempre acharam importante. E é para mim um tema central, e vou chamar uma vez mais a atenção sobre esse tema que talvez seja prioritário hoje ou pela nossa tradição ou pela tradição do socialismo. Não é verdade que o socialismo é uma uma filosofia ou uma ideologia que se interessa exclusivamente ou quase exclusivamente pela luta de classes, na fábrica, o proletariado. O socialismo é uma ideia que é riquíssima, que se ocupa de todas as contradições do capitalismo e que tem na centralidade da cultura da educação grandíssimos autores e pensamentos que nos servem muito para hoje.

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Karl d’Arabia

In tarda età, Marx trascorse un po’ di tempo ad Algeri. Gli scritti e le annotazioni di quel periodo confermano il suo sostegno alle lotte contro l’oppressione coloniale

Nell’inverno del 1882, durante l’ultimo anno della sua vita, Karl Marx ebbe una grave bronchite e il suo medico gli consigliò un periodo di riposo in un luogo caldo. Gibilterra fu esclusa perché Marx aveva bisogno del passaporto per entrare nel territorio e, in quanto apolide, non ne era in possesso. L’impero tedesco di Otto Von Bismarck era coperto dalla neve e gli era proibito in ogni caso. L’Italia era fuori discussione poiché, come afferma Friedrich Engels, «la prima condizione per quanto riguarda i convalescenti è che non vi siano seccature da parte della polizia».

Engels e Paul Lafargue, genero di Marx, convinsero il paziente a recarsi ad Algeri. All’epoca, la capitale dell’Algeria francese godeva della reputazione di buona destinazione per sfuggire ai rigori dell’inverno europeo. Come ricordò in seguito la figlia di Marx, Eleanor Marx, ciò che realmente lo spinse a intraprendere questo viaggio insolito fu il suo obiettivo numero uno: completare Il Capitale.

Marx attraversò l’Inghilterra e la Francia in treno e poi il Mediterraneo in barca. Visse ad Algeri per settantadue giorni, l’unico periodo della sua vita che trascorse fuori dall’Europa. Con il passare dei giorni la sua salute non migliorò, ma la sua sofferenza non fu solo fisica. Si sentiva molto solo dopo la morte della moglie e scrisse a Engels che sentiva «profondi attacchi di malinconia, come il grande Don Chisciotte». A causa del peggioramento delle sue condizioni, Marx non si impegnò davvero nell’attività intellettuale.

L’introduzione della proprietà privata
A causa di alcuni eventi sfavorevoli avvenuti durante il suo soggiorno, Marx non riuscì neanche ad approfondire la realtà sociale algerina. Né gli fu possibile studiare le caratteristiche della proprietà comune tra gli arabi, tema che lo aveva interessato molto già qualche anno prima.

In precedenza, nel 1879, Marx aveva copiato, in uno dei suoi quaderni di studio, parti del libro del sociologo russo Maksim Kovalevskij, Proprietà terriera comune: cause, corso e conseguenze del suo declino. I passaggi erano dedicati all’importanza della proprietà comune in Algeria prima dell’arrivo dei colonizzatori francesi, nonché ai cambiamenti da essi introdotti. Marx trascrive da Kovalevskij: «La formazione della proprietà fondiaria privata – agli occhi della borghesia francese – è una condizione necessaria per ogni progresso nella sfera politica e sociale». L’ulteriore mantenimento della proprietà comune, «come forma che sostiene nelle menti le tendenze comuniste, è pericoloso sia per la colonia che per la patria».

Marx fu attratto anche dalle seguenti osservazioni di Kovalevskij: «Il trasferimento della proprietà fondiaria dalle mani degli indigeni a quelle dei coloni è stato perseguito dai francesi sotto tutti i regimi… Lo scopo è sempre lo stesso: la distruzione della proprietà collettiva indigena e la sua trasformazione in oggetto di libera compravendita, e con ciò facilitando il passaggio definitivo nelle mani dei coloni francesi».

Quanto alla legislazione sull’Algeria proposta dal repubblicano di sinistra Jules Warnier, Marx sostenne l’affermazione di Kovalevskij secondo cui il suo unico scopo era «l’espropriazione del suolo della popolazione nativa da parte dei coloni e degli speculatori europei». La sfrontatezza dei francesi arrivò fino alla «rapina diretta» o alla conversione in «proprietà statale» di tutte le terre incolte rimaste in comune per uso indigeno. Questo processo aveva lo scopo di produrre un altro importante risultato: l’eliminazione del pericolo di resistenza da parte della popolazione locale.

Ancora, attraverso le parole di Kovalevskij, Marx osservava: «L’istituzione della proprietà privata e l’insediamento dei coloni europei tra i clan arabi diventerebbero il mezzo più potente per accelerare il processo di dissoluzione delle unioni tra clan… L’esproprio degli arabi previsto dalla legge aveva due scopi: 1) fornire ai francesi quanta più terra possibile, e 2) strappare gli arabi dai loro legami naturali con la terra, per spezzare le ultime forze del clan. Le unioni vengono così sciolte, e quindi ogni pericolo di ribellione».

Marx notò che questo tipo di individualizzazione della proprietà terriera non solo aveva assicurato enormi benefici economici agli invasori, ma aveva anche raggiunto un «obiettivo politico: distruggere le fondamenta di questa società».

Riflessioni sul mondo arabo
Nel febbraio 1882, mentre Marx era ad Algeri, un articolo apparso su un quotidiano locale documentava le ingiustizie del nuovo sistema di proprietà. Secondo quanto riportato da The News, qualsiasi cittadino francese dell’epoca poteva acquisire in concessione più di 100 ettari di territorio algerino senza nemmeno lasciare la Francia; potevano anche rivenderlo a un indigeno per 40.000 franchi. In media, i coloni vendevano ogni appezzamento di terreno acquistato per 20-30 franchi al prezzo di 300 franchi.

Marx, a causa della sua cattiva salute, non poté studiare questo argomento. Tuttavia, nelle sedici lettere rinvenute scritte da Marx (le altre andarono perdute), egli fece diverse osservazioni interessanti dalla sponda meridionale del Mediterraneo. Risaltano molto quelle che trattano delle relazioni sociali tra i musulmani.

Marx rimase profondamente colpito da alcune caratteristiche della società araba. Per un «vero musulmano – commentò – la fortuna e la sfortuna non rendono i figli di Maometto gli uni diversi dagli altri. L’assoluta uguaglianza nei loro rapporti sociali non viene da ciò influenzata. Al contrario, essi se ne accorgono solo se sono stati corrotti. I loro politici considerano giustamente importante questo stesso sentimento e la pratica dell’assoluta uguaglianza. Tuttavia, senza un movimento rivoluzionario, andranno in malora».

Nelle sue lettere, Marx attaccava con disprezzo gli abusi violenti e le continue provocazioni degli europei, denunciando la loro «aperta arroganza e presunzione nei confronti delle ‘razze inferiori’, [e] la macabra ossessione di Moloch per l’espiazione» riguardo a qualsiasi atto di ribellione. Inoltre, sottolineava che, nella storia comparata dell’occupazione coloniale, «gli inglesi e gli olandesi superano i francesi».

Proprio ad Algeri, Marx riferì a Engels di un giudice progressista, Fermé, che gli parlò di «una forma di tortura… per estorcere ‘confessioni’ agli arabi, naturalmente (come gli inglesi in India) dalla polizia». Egli aveva riferito a Marx che «quando, ad esempio, una banda araba commette un omicidio, di solito con lo scopo di rapina, e i veri delinquenti vengono col tempo debitamente arrestati, processati e giustiziati, ciò non è considerata una sufficiente espiazione da parte della famiglia colona ferita. Chiedono anche il ‘fermo’ di almeno una mezza dozzina di arabi innocenti… Quando un colono europeo vive tra coloro che sono considerati ‘razze inferiori’, sia come colono che semplicemente per affari, generalmente si considera ancora più inviolabile del re».

Contro la presenza coloniale britannica
Allo stesso modo, pochi mesi dopo, Marx non si tirò indietro per quanto riguarda la presenza britannica in Egitto. La guerra del 1882, condotta dalle truppe britanniche, pose fine alla cosiddetta rivolta di Urabi iniziata nel 1879 e permise al Regno unito di stabilire un protettorato sull’Egitto. Marx era furioso con i progressisti che si dimostravano incapaci di mantenere una posizione di classe autonoma, avvertendo che era necessario che i lavoratori resistessero alla retorica nazionalista dello Stato.

Quando Joseph Cowen, deputato e presidente del Cooperative Congress – considerato da Marx «il migliore dei parlamentari inglesi» – giustificò l’invasione britannica dell’Egitto, Marx espresse la sua totale disapprovazione. Naturalmente si scagliò anche contro il governo britannico: «Molto carino! In effetti, non potrebbe esserci esempio più lampante di ipocrisia cristiana della ‘conquista’ dell’Egitto – una conquista in mezzo alla pace!».

Ma riservò critiche speciali al «radicale» Cowen. In un discorso dell’8 gennaio 1883 a Newcastle, Cowen aveva espresso la sua ammirazione per le «gesta eroiche» degli inglesi e per «lo splendore della nostra parata militare»; né poteva «trattenersi dal sorridere compiaciuto davanti alla prospettiva, piccola e affascinante, di tutte quelle posizioni offensive fortificate tra l’Atlantico e l’Oceano Indiano e, per giunta, di un ‘impero afro-britannico’ dal Delta al Capo».

Era, agli occhi di Cowen, un impero «in stile inglese», caratterizzato dalla «responsabilità» per l’«interesse interno». In politica estera, concludeva Marx, Cowen era un tipico esempio di «quei poveri borghesi britannici, che gemono assumendosi sempre più ‘responsabilità’ al servizio della loro missione storica, mentre protestano invano contro di essa».

Marx era eurocentrico?
In tarda età, Marx si impegnò in indagini approfondite sulle società al di fuori dell’Europa e si espresse in modo inequivocabile contro le devastazioni del colonialismo. È disonesto suggerire il contrario, nonostante quanto sia diventato di moda negli ambienti accademici liberali «riprendere Marx» per il suo eurocentrismo.

Nel corso della sua vita, Marx seguì da vicino i principali eventi della politica internazionale e, come possiamo vedere dai suoi scritti e dalle sue lettere negli anni Ottanta dell’Ottocento, espresse una ferma opposizione all’oppressione coloniale britannica in India ed Egitto, nonché al colonialismo francese in Algeria. Marx era tutt’altro che eurocentrico, né era «fissato» solo col conflitto di classe, come molti amano sostenere. Marx riteneva che lo studio dei nuovi conflitti politici e delle aree «periferiche» fosse fondamentale per la critica al sistema capitalista. Soprattutto, si è sempre schierato dalla parte degli oppressi contro gli oppressori.

*Marcello Musto è autore di Ripensare Marx e i marxismi. Studi e saggi (Carocci, 2011), L’ultimo Marx, 1881-1883. Saggio di biografia intellettuale (Donzelli, 2016), Another Marx: Early Manuscripts to the International (Bloomsbury 2018) e Karl Marx. Biografia intellettuale e politica, 1857-1883 (Einaudi, 2018). Questo articolo è uscito su JacobinMag. La traduzione è a cura della redazione.

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Beyond Liberalism and Communism: Socialist Theory and the Chinese Case

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Karl Marx Supported Arab Liberation

Late in life, Karl Marx had a brief encounter with the Arab world. Though he was never able to study the region in detail, Marx’s writings confirm his support for Arab struggles against their colonial oppressors.

In the winter of 1882, during the last year of his life, Karl Marx had severe bronchitis, and his doctor recommended a period of rest in a warm place. Gibraltar was ruled out because Marx needed a passport to enter the territory, and as a stateless person, he was not in possession of one. The German Empire of Otto Von Bismarck was covered in snow and forbidden to him in any case. Italy was out of the question since, as Friedrich Engels put it, “the first proviso where convalescents are concerned is that there should be no harassment by the police.”

Engels and Paul Lafargue, Marx’s son-in-law, convinced the patient to head for Algiers. At the time, the capital of French Algeria enjoyed a reputation as a good destination to escape the rigors of the European winter. As Marx’s daughter Eleanor Marx later recalled, what really pushed Marx into making this unusual trip was his number one goal: to complete Capital.

Marx crossed England and France by train and then the Mediterranean by boat. He lived in Algiers for seventy-two days, the only time in his life that he spent outside Europe. As the days passed, Marx’s health did not improve, but his suffering was not only bodily. He was very lonely after the death of his wife and wrote to Engels that he was feeling “deep attacks of profound melancholy, like the great Don Quixote.” Because of his deteriorating health, Marx also missed engaging in serious intellectual activity.

The Introduction of Private Property
Due to a series of unfavorable events during his stay, Marx was never able to get to the bottom of Algerian social reality. Nor was it possible for him to study the characteristics of common ownership among the Arabs — a topic that had interested him greatly since a few years earlier.

Earlier, in 1879, Marx had copied, in one of his study notebooks, portions of Russian sociologist Maksim Kovalevsky’s book, Communal Landownership: Causes, Course and Consequences of its Decline. The passages were dedicated to the importance of common ownership in Algeria before the arrival of the French colonizers, as well as to the changes that they introduced. From Kovalevsky, Marx copied down: “The formation of private landownership — in the eyes of French bourgeois — is a necessary condition for all progress in the political and social sphere.” Further maintenance of communal property, “as a form which supports communist tendencies in the minds, is dangerous both for the colony and for the homeland.”

Marx was also drawn to the following remarks of Kovalevsky: “the transfer of landownership from the hands of the natives into those of the colonists has been pursued by the French under all regimes. . . . The aim is ever the same: the destruction of the indigenous collective property and its transformation into an object of free purchase and sale, and by this means the final passage made easier into the hands of the French colonists.”

Regarding legislation on Algeria proposed by the Left Republican Jules Warnier, Marx endorsed Kovalevsky’s claim that its only purpose was “the expropriation of the soil of the native population by the European colonists and speculators.” The effrontery of the French went as far as “direct robbery” or conversion into “government property” of all uncultivated land remaining in common for native use. This process was designed to produce another important result: the elimination of the danger of resistance by the local population.

“This type of individualization of landownership had not only secured huge economic benefits for the invaders but also achieved a ‘political aim: to destroy the foundation of this society.”

 

Again, through Kovalevsky’s words, Marx noted: “The foundation of private property and the settlement of European colonists among the Arab clans would become the most powerful means to accelerate the process of dissolution of the clan unions. . . . The expropriation of the Arabs intended by the law had two purposes: 1) to provide the French with as much land as possible, and 2) to tear away the Arabs from their natural bonds to the soil, to break the last strength of the clan unions thus being dissolved, and thereby any danger of rebellion.”

Marx noted that this type of individualization of landownership had not only secured huge economic benefits for the invaders but also achieved a “political aim: to destroy the foundation of this society.”

Reflections on the Arab World
In February 1882, while Marx was in Algiers, an article appearing in a local daily documented the injustices of the newly crafted property system. As reported by The News, any French citizen at that time could acquire a concession of more than 100 hectares of Algerian land without even leaving France; they could also resell it to a native for 40,000 francs. On average, the colons sold every parcel of land they had bought for 20-30 francs at the price of 300 francs.

Owing to his ill health, Marx was unable to study this matter. However, in the sixteen surviving letters written by Marx (the others were lost), he made several interesting observations from the southern rim of the Mediterranean. The ones that really stand out are those dealing with social relations among Muslims.

“In his letters, Marx scornfully attacked the Europeans’ violent abuses and constant provocations, decrying their ‘bare-faced arrogance and presumptuousness.”

Marx was profoundly struck by some characteristics of Arab society. For a “true Muslim,” he commented, “such accidents, good or bad luck, do not distinguish Mahomet’s children. Absolute equality in their social intercourse is not affected. On the contrary, only when corrupted, do they become aware of it. Their politicians justly consider this same feeling and practice of absolute equality as important. Nevertheless, they will go to rack and ruin without a revolutionary movement.”

In his letters, Marx scornfully attacked the Europeans’ violent abuses and constant provocations, decrying their “bare-faced arrogance and presumptuousness vis-à-vis the ‘lesser breeds,’ [and] grisly, Moloch-like obsession with atonement” regarding any act of rebellion. He also emphasized that, in the comparative history of colonial occupation, “the British and Dutch outdo the French.”

In Algiers itself, Marx reported to Engels of a progressive judge, Fermé, who spoke to him of “a form of torture . . . to extract ‘confessions’ from Arabs, naturally done (like the English in India) by the police.” He had reported to Marx that “when, for example, a murder is committed by an Arab gang, usually with robbery in view, and the actual miscreants are in the course of time duly apprehended, tried and executed, this is not regarded as sufficient atonement by the injured colonist family. They demand into the bargain the ‘pulling in’ of at least half a dozen innocent Arabs. . . . When a European colonist dwells among those who are considered the ‘lesser breeds,’ either as a settler or simply on business, he generally regards himself as even more inviolable than the king.”

Against the British Colonial Presence in Egypt
Similarly, a few months later, Marx did not pull any punches regarding the British presence in Egypt. The war of 1882, waged by British troops, ended the so-called Urabi revolt that had begun in 1879 and enabled the United Kingdom to establish a protectorate over Egypt. Marx was furious with progressives who proved incapable of maintaining an autonomous class position, warning that it was necessary for workers to resist the nationalist rhetoric of the state.

When Joseph Cowen, an MP and president of the Cooperative Congress — considered by Marx “the best of the English parliamentarians” — justified the British invasion of Egypt, Marx expressed his total disapproval. Naturally, he also railed against the British government: “Very nice! In fact, there could be no more blatant example of Christian hypocrisy than the ‘conquest’ of Egypt – a conquest amid peace!”

But he reserved special criticism for the “radical” Cowen. In a speech on January 8, 1883, in Newcastle, Cowen had expressed his admiration for the “heroic exploits” of the British and the “dazzle of our military parade;” nor could he “help smirking over the entrancing little prospect of all those fortified offensive positions between the Atlantic and the Indian Ocean and, into the bargain, an ‘African-British Empire’ from the Delta to the Cape.”

Late in life, Marx engaged in probing investigations of societies outside Europe and expressed himself unambiguously against the ravages of colonialism.
It was, in Cowen’s eyes, an “English style” empire, characterized by “responsibility” for the “home interest.” In foreign policy, Marx concluded, Cowen was a typical example of “those poor British bourgeois, who groan as they assume more and more ‘responsibilities’ in the service of their historic mission, while vainly protesting against it.”

Eurocentric Marx?
Late in life, Marx engaged in probing investigations of societies outside Europe and expressed himself unambiguously against the ravages of colonialism. It is dishonest to suggest otherwise, despite how fashionable it has become in liberal academic quarters to “take Marx to task” for his Eurocentrism.

During his life, Marx closely followed the main events in international politics, and, as we can see from his writings and letters in the 1880s, he expressed firm opposition to British colonial oppression in India and Egypt, as well as to French colonialism in Algeria. Marx was anything but Eurocentric, nor was he “fixated” only on class conflict, as many like to claim. Marx thought the study of new political conflicts and “peripheral” areas to be fundamental for his ongoing critique of the capitalist system. Most importantly, he always took the side of the oppressed against the oppressors.

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Hayalet şehir Detroit’e yolculuk

Eğer endüstriyel arkeoloji diye bir bilim olsaydı, şüphesiz Detroit incelenen ilk örneği olurdu. Yine de şehrin tarihinde gelişim de pırıltı da bolca bulunabilir. Kutsanmış Motor Şehri on yıllar boyu dünyanın önde gelen otomobil merkeziydi. 1902’de şehir Cadillac’ın doğuşunu kutlarken, bir yıl sonra Henry Ford 1908’de ilk montaj hattı üretimi olan Ford T’nin yapılacağı tesisleri kuruyordu. Aynı yıl General Motors kuruldu, 1925’te de peşine Chrysler. Kısacası, ABD otomotiv endüstrisine dair her şey Detroit’te doğdu.

Motor Şehri

Şehir ilerlemenin kanatları altında büyüdü. 20. yüzyılın ikinci on yılında nüfusu iki katına çıkan Detroit, ülkenin en kalabalık dördüncü merkezi oldu. Şehre akın edenlerin büyük çoğunluğu Güney eyaletlerinden geliyordu, büyük kısmını Afrika kökenli Amerikalıların oluşturduğu bu göç dalgası Amerikan tarihine “ilk büyük göç” olarak geçti.

Genişleme yalnızca dört teker dünyasını etkilemiyordu. Amerika’nın II. Dünya Savaşına girişi, Michigan’ın önde gelen şehrini, Franklin Roosevelt’in deyişiyle “demokrasinin büyük cephanesine” dönüştürüyordu. Kadın erken büyük bir işçi nüfusu şehre akın ederken, Detroit silah sektöründe büyüyor, savaş üretimine diğer tüm Amerikan şehirlerinden daha fazla katkı sağlıyordu. 1945’ten sonra da büyüme devam etti, 1956 itibariyle şehir nüfusu 1 milyon 865 bini buldu. Dönemin ünlü profesörleri ve saygın gazetecileri bu büyümeyi Amerika’da sınıf mücadelesinin sonunun simgesi olarak selamlıyor, işçilerin kitlesel halde orta sınıf seviyesine yükselişini ve bununla gelişen avantajlardan duydukları hoşnutluğu kanıt gösteriyorlardı.

O günden beri köprüden çok sular aktı. Gerileme 1960’larda başladı, 1973 ve 1979 petrol krizleriyle çöküş hızlandı. Bugün Detroit’te ancak 700 bin kişi yaşıyor, tarihinin en düşük nüfus seviyesi, bu düşüş yokuş aşağı gidecek gibi görülüyor. 21. yüzyılın ilk on yılında, şehir nüfusunun dörtte birini kaybetti.

100 Bin Boş Arsa

Şehir sınırları içerisinde yüz binden fazla boş arsa ve terk edilmiş ev var, evlerin çoğu ya harap ya da yaşanamayacak kadar çürümüş durumda. Önümüzdeki yıllarda on bin tanesinin daha yıkılması gerekiyor ancak bunun için gerekli finansman yok. Hakiki bir tenhalık hissi tüm şehri kaplıyor, çoğu blokta ancak bir evin sakini var. Detroit o kadar boş ki bütün bir Boston ya da San Francisco içine sığdırılabilir. Kent yönetimi nüfusu bir arada, belirli bir bölgede tutmaya çalışıyor ve kalan kısmı tarımsal ürün yetiştirmek için dönüştürmeye çalışıyor. Ancak 2008 krizi şehrin durumunu öncesinden bile daha umutsuz hale getirdi.

Sosyal durum, dışsal etkenlerden daha iyi değil. Detroit’te üç kişiden biri, 18 yaş altının ise yarısından fazlası yoksulluk içerisinde yaşıyor. Irk ayrımı hâlâ çok belirgin: nüfusun yüzde sekseninden fazlasını oluşturan Afrika kökenli Amerikalılar şehir merkezlerinde, ‘beyaz’ işçiler içerisinde hâlâ şehri terk etmemiş olanlar ise ya çeperdeki korunaklı banliyölerde ya da büyük dükkânların yakınlarında yaşıyor. Bu da zamanlar değişse bile 1967’de dönemin Amerikan başkanı Lyndon Johnson’ın müdahale için şehre zırhlı araçlar yolladığı, 43 kişinin yaşamını kaybettiği, 7.200 kişinin tutuklandığı ve 2 binden fazla binanın yıkıldığı çatışmaların sonucu şehri savaş alanına çeviren ırkçılığın hâlâ Detroit’te kanlı canlı var olduğunu gösteriyor. Ülkede suç oranının en yüksek olduğu şehir ve kaderin ironisi, kasko fiyatları, otomotiv endüstrisinin doğduğu kentte hiç de iç açıcı değil. Gerçek işsizlik oranları yüzde elliyi geçti ve devasa yatırımlarla anacaddeye inşa edilen kumarhane sadece tek bir şeyi değiştirdi: umutsuz, hayata küstürülmüş ruhların her akşam son dolarlarını ve son kurtuluş umutlarını harcamak için slot makinesi sırasında beklemesi.

Çin’e Hurda Metal

2009’da, krizin sarsıntısı sürerken General Motors ve Chrysler iflas başvurusu yaptı, Ford da ağır hasar almıştı. Büyük üçlüye hem Bush hem de Obama yönetimleri döneminde verilen desteğin toplamı 80 milyar doları bulmuştu. Buna karşılık, işten çıkarmalar, ücret kesintileri, güvencesiz sözleşmeleri içeren “yeniden yapılandırma” süreci genişletilerek, 1994’te General Motors ve Chrysler’e düşük maliyetli parça üretimi için sunulan üretim modelinin de ömrünü uzatmıştı.

Sonuçta, Detroit yalnızca 20. yüzyılın değil, aynı zamanda bugünlerde yaşanan ve yarınlara gebe olan değişimin de tanığı. Yoksulluk ve işsizliği, teknolojik gelişmelerin toplum yararına işlemesinin önüne geçen ekonomik ilişkilerin doğurduğunun da kanıtı. Fabrikaların iş olmadığı için değil, üretimin emek maliyetinin düşük olduğu ve sınıf mücadelesinin görece zayıf olduğu ülkelere kaydırıldığı için boş olduğunun kanıtı.

Kışın Detroit’te akşam erken geliyor. Kimileri çevre yolunda dilenciliğe çıkıyor. Uzaklardan, bir zamanların sanayi bölgesinde yanan ateşler parlıyor. Bir grup genç viran haldeki bir fabrikada, denizyoluyla doğuya taşınacak parçalardan ellerine kalacak döküntüler arıyor. O parçalar, poundu 2,5 dolara gelen metal parçaları, şehirde geçinmeye yarayan tek şey.

Bu metal hurdalar ABD’nin Çin’e en büyük ihracat kalemi ve Detroit dünyadaki diğer bütün şehirlerden daha fazla sahip. Bir zamanlar burada üretilenler şimdi başka bir yerde üretilebilsin diye gemilere yükleniyorlar, daha yüksek kârlar getirecek altyapıların kurulabilmesi için. Fakat kuşkusuz; yeni fabrikalar yeni çelişkiler ve yeni umutlar yaratacaktır.

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Karl Marx, l’anticolonialista favorable a l’alliberament del poble àrab

Quan va viure a Àlger, Marx, va assenyalar, indignat, l’abús violent dels francesos, la repetició d’actes provocatius, la seva arrogància descarada, i la presumpció i obsessió de revenja, com Moloch, davant cada acte de rebellió per part de la població local àrab.

“Una forma de tortura s’aplica per part de la policia per forçar els àrabs a confessar, justament igual que els britànics fan a l’Índia”

Què feia Marx al Magreb?

A l’hivern de 1882, durant el seu últim any de vida, Karl Marx tenia una bronquitis severa i el seu metge li va recomanar un període de descans a un lloc càlid. Gibraltar estava descartat perquè Marx hauria necessitat un passaport per entrar al territori, i com a persona apàtrida no en tenia un en possessió. L’imperi de Bismarck estava cobert per la neu, més enllà de prohibit per ell, mentre que Itàlia tampoc tenia possibilitats, perquè tal com va plantejar-ho Friedrich Engels, “la primera condició pel que es refereix als convalescents és que no hi hauria d’haver assetjament per part de la policia”.

Paul Lafargue, cunyat de Marx, i Engels van convèncer el pacient de dirigir-se a Alger, que en aquell moment gaudia una bona reputació entre els anglesos per escapar-se de les incomoditats de l’hivern. Com la filla de Marx, Eleanor Marx, recordaria més endavant, el que va empènyer a Marx a fer aquest viatge inusual va ser la seva prioritat: acabar El Capital.

Va travessar Anglaterra i França en tren i el Mediterrani en vaixell. Va viure a Àlger 72 dies i aquesta va ser l’única vegada a la seva vida que va estar fora d’Europa. A mesura que passaven els dies la salut de Marx no va millorar. El seu patiment no era només físic. Estava molt sol després de la mort de la seva dona i va escriure a Engels que sentia “profunds atacs de melancolia, com el gran Don Quixot”. Marx també trobava a faltar, pel seu estat de salut, l’activitat intel·lectual seriosa, sempre essencial per ell.

Els efectes de la introducció de la propietat privada per part dels colonitzadors francesos

La progressió de diversos esdeveniments poc favorables no va permetre a Marx conèixer fins al final la realitat algeriana com tampoc va fer possible que pogués estudiar les característiques de les propietats comunals entre els àrabs, un tema que li havia interessat molt uns anys abans. El 1879, Marx havia copiat, a una de les seves llibretes d’estudi, fragments del llibre del sociòleg rus Maksim Kovalevsky “La propietat comunal de les terres: causes, curs i conseqüències del seu declivi”. Estaven dedicats a la importància de les propietats comunals a Algèria abans de l’arribada dels colonitzadors francesos així com als canvis que van introduir. De Kovalevsky, Marx va copiar: “La formació de la propietat privada de la terra, a ulls de la burgesia francesa, és una condició necessària per al progrés en l’esfera social i política”. El manteniment de les formes de propietat comunal “en la forma que li donen suport les tendències comunistes, és perillosa tant per la colònia com per la mare pàtria”. També li van cridar l’atenció els següents apunts “la transferència de la propietat de la terra de les mans dels natius a les dels colonitzadors s’ha buscat per part dels francesos sota tots els règims. (… ) L’objectiu és sempre el mateix: la destrucció de la propietat col·lectiva dels indígenes i la seva transformació en un objecte per la lliure compravenda, i d’aquesta manera fer-ne més fàcil l’apropiació per part dels colonitzadors francesos”.

Pel que fa a la legislació sobre Algèria proposada pel republicà d’esquerres Jules Warnier aprovada l’any 1873 Marx va donar suport a la reclamació que l’únic propòsit era “l’expropiació del sòl de la població nativa pels europeus colonitzadors i especuladors”. El desvergonyiment dels francesos anava tan lluny com el “robatori directe” o la conversió a “propietat del govern” de tota la terra restant no cultivada que era d’ús comunal dels natius. Aquest procés estava dissenyat per produir un resultat important: l’eliminació del perill de resistència per part de la població local. De nou, a través de les paraules de Kovalevsky, Marx apuntava “l’establiment de la propietat privada i l’assentament de colonitzadors europeus entre els clans àrabs és la manera més eficient d’accelerar el procés de dissolució dels clans com a unitat (… ) L’expropiació dels Àrabs que es buscava amb la llei tenia dos propòsits: 1) proveir als francesos amb com més terra millor i 2) trencar els llaços naturals dels àrabs amb el sol per debilitar la força de la unitat dels clans dissolent-los, i d’aquesta manera qualsevol perill de revolta”.

Marx va comentar que aquesta forma d’individualització de la propietat de la terra no havia només assegurat beneficis econòmics pels invasors sinó també aconseguit “un fi polític: destruir els fonaments d’aquesta societat”.

Reflexions sobre el món arab

El febrer de 1882 quan Marx estava a Alger, un article al diari local The News documentava les injustícies d’aquest nou sistema. Teòricament, qualsevol ciutadà francès, en aquell temps podia adquirir una confessió de més de 100 hectàrees de terra algeriana, sense ni tan sols sortir del país, i podia després revendre-la a un natiu per 40.000 francs. De mitjana, els colons van vendre cada parcel·la de terra que havien comprat per 20 o 30 francs al preu de 300 francs.

Per culpa de la seva salut, Marx va ser incapaç d’estudiar aquest assumpte. Tot i això, a les setze cartes que va escriure que han sobreviscut (en va escriure més, però s’han perdut), va fer unes quantes observacions interessants des de la llera sud del Mediterrani. Aquelles que més destaquen són les que va fer sobre les relacions socials entre els musulmans. Marx es va veure profundament sorprès per algunes característiques de la societat àrab. Per a un “musulmà de veritat”, va comentar: “aquests accidents, bona o mala sort, no distingeixen entre els fills de Mahoma. La igualat absoluta en les seves interaccions socials no es veu afectada. Al contrari, només quan són corromputs se’n fan conscients. Els seus polítics de manera justa també consideren important aquest sentiment i pràctica de l’absoluta igualtat. Tot això, però igualment, s’arruïnaria sense un moviment revolucionari”.

A les seves cartes, Marx atacava amb menyspreu els abusos violents dels europeus i les seves constants provocacions, i, no menys, la seva “arrogància descarada i la presumptuositat davant de les “races menors” i l’espantosa obsessió a l’estil Moloch amb el turment” davant qualsevol acte de revolta. També va emfatitzar que en la història comparativa de l’ocupació colonial, “els britànics i els holandesos superen els francesos”. A Algèria mateix, va explicar a Engels que el jutge progressista Fermé amb el que es trobava regularment havia vist al llarg de la seva carrera “una forma de tortura (… ) per extraure confessions dels àrabs, normalitzada (com pels anglesos a l’Índia) per la policia”. Havia informat a Marx que “quan, per exemple, un assassinat es comet, per una banda, àrab, generalment amb vista a un robatori, i els delinqüents reals són al llarg del temps degudament detinguts, jutjats i executats, això no es considera suficient expiació per part de la família colona afectada. Demanaven com a part de l’acord l’abducció de com a mínim mitja dotzena d’àrabs. (… ) Quan un colonitzador europeu es barreja amb aquells que són considerats races inferiors, sigui com a assentat o simplement per negocis, es percep a ell mateix com més inviolable que el rei”.

Contra la presència colonial britànica a Egipte

De manera similar, uns quants mesos més tard, Marx no es va estalviar la dura crítica a la presència britànica a Egipte. La guerra de 1882 duta a terme per les tropes del Regne Unit van acabar amb la coneguda com a revolta d’Urabi que havia començat el 1879 i que havia impedit als britànics establir un protectorat sobre Egipte. Marx estava enfurismat amb les persones progressistes que es van demostrant incapaces de mantenir una posició de classe autònoma, i va avisar que era absolutament necessari per als treballadors oposar-se a les institucions i la retòrica de l’estat.

Quan Joseph Cowen, parlamentari i president del Congrés Cooperatiu, considerat per Marx “el millor dels parlamentaris anglesos” va justificar la invasió britànica d’Egipte, Marx va expressar la seva total desaprovació.

Per sobre de tot, va retreure al govern britànic “Molt bé! De fet, no hi podria haver un exemple més evident d’hipocresia cristiana que conquerir Egipte, conquerir al mig de la pau!”. Però Cowen, en un discurs el 8 de gener de 1883 a Newcastle, va expressar la seva admiració per l’”explotació heroica” dels britànics i “l’enlluernament de la nostra desfilada militar”; Tampoc no va poder “somriure per la petita perspectiva fascinant de totes aquelles posicions ofensives fortificades entre l’Atlàntic i l’oceà Índic i, a l’acord, un ‘Imperi africà-britànic’ des del Delta fins al Cap”. Era l’”estil anglès”, caracteritzat per la “responsabilitat” i per l’”interès de la llar”. En política exterior, va concloure Marx, Cowen era un exemple típic d’”aquells pobres burgesos britànics, que gemeguen mentre assumeixen cada cop més “responsabilitats” al servei de la seva missió històrica, mentre protesten en va contra ella”.

Marx va tirar endavant minucioses investigacions sobre societats de fora d’Europa i es va expressar sense ambigüitats contra els estralls del colonialisme. Seria un error suggerir que fou d’una altra manera, malgrat l’escepticisme instrumental molt de moda actualment en determinats ambients acadèmics liberals.