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Marx’ Beitrag zur Internationalen
Die Internationale Arbeitsassoziation (IAA) wurde am 28. September 1864 in London gegründet. Zu ihr gehörten reformistische Gewerkschafter aus England, französische Mutualisten, die durch die Theorien von Pierre-Joseph Proudhon inspiriert waren,[1] Antikapitalisten und Gruppen, die den Ideen der „utopischen“ Sozialisten anhingen.

Acht intensive Jahre wirkten sie im ersten transnationalen Experiment der Arbeiterbewegung gemeinsam. Es war die große Leistung von Karl Marx, das Zusammenwirken dieser verschiedenen Strömungen in einer gemeinsamen Organisation ermöglicht zu haben. Sein politisches Talent befähigte ihn, das scheinbar nicht zu Vereinbarende zu vereinbaren. Nur dadurch kam es, dass die IAA nicht den vielen früheren Arbeitervereinigungen folgte, die schnell in Vergessenheit geraten waren. Marx war es, der der Internationalen ein klares Ziel gab. Ihm gelang es, ein politisches Programm durchzusetzen, das eindeutig klassenbasiert war und doch nicht ausgrenzend – ein Programm, das jenseits jedes Sektierertums die Massen gewann. Marx war stets die politische Seele des Zentralrats der IAA: Er hat alle wesentlichen Resolutionen entworfen und die Berichte an die Kongresse der IAA vorbereitet.

Marx war auch Autor der Inauguraladresse und der provisorischen Statuten der IAA von 1864. Mit diesen grundlegenden Texten und in vielen anderen, die folgten, hat er einen Zusammenhang zwischen dem ökonomischen und politischen Kampf hergestellt und den Ansatz internationalen Denkens und Agierens in der Arbeiterbewegung verankert. Nicht zuletzt dank Marx‘ Fähigkeiten gelang es der IAA, verschiedene nationalen Bewegungen unter Leitung des Zentralrats im Projekt eines gemeinsamen Kampfes zu vereinen. Der Erhalt der Einheit war zeitweise mühselig, nicht zuletzt deswegen, weil Marx‘ Antikapitalismus innerhalb der IAA umstritten war. Aber im Laufe der Zeit, teils durch Marx‘ Beharrlichkeit, teils durch Abspaltungen, wurde sein Denken hegemonial. Die Diskussionen in der IAA stimulierten Marx, seine Ideen weiterzuentwickeln oder auch zu revidieren, alte Gewissheiten infrage zu stellen und sich neuen Problemen zuzuwenden. Er schärfte vor allem auch seine Kapitalismuskritik, indem er Grundlinien einer kommunistischen Gesellschaft skizzierte. Die überkommene orthodoxe Vorstellung, dass Marx in der Internationale mechanisch jene Theorie der historischen Abfolge von Gesellschaftsformationen anwandte, die er vorher in seiner Studierstube entwickelt hatte, entbehrt jeder Realität.

In einem der Schlüsseldokumente fasste Marx die Funktion der IAA so zusammen: „Es ist Aufgabe der Internationalen Arbeiterassoziation, die spontanen Bewegungen der Arbeiterklasse zu vereinigen und zu verallgemeinern, doch nicht, ihnen irgendein doktrinäres System zu diktieren oder aufzudrängen.“ (Marx 1867: 195) Ungeachtet der beträchtlichen Autonomie, die den Föderationen und lokalen Sektionen zugestanden wurde, legte die IAA auf politische Führung immer großen Wert. Der Zentralrat war es, der die vereinigende Synthese zu vielen strittigen Fragen ausarbeitete. Dazu gehörten das Problem der Arbeitsbedingungen, die Auswirkungen neuer Maschinen, die Unterstützung für Streiks, die Rolle und Bedeutung der Gewerkschaften, die irische Frage, andere Aspekte internationaler Politik und natürlich auch, wie eine andere Gesellschaft aufzubauen war.

Produktionsmittel in Gemeineigentum
Im September 1866 fand in Genf der erste Kongress der IAA statt. Ihre Teilnehmer waren weitgehend in zwei Blöcke gespalten. Der erste Block wurde durch Delegierte aus Großbritannien, einige wenige Deutsche und die Mehrheit der schweizerischen Delegierten gebildet. Sie folgen den Direktiven des Zentralrats, die von Marx, der in Genf selbst nicht dabei war, stammten. Der zweite Block bestand aus französischen Delegierten und einigen Franko-Schweizern. Sie waren Mutualisten. Zu dieser Zeit herrschten in der IAA moderate Positionen vor und die Mutualisten strebten eine Gesellschaft an, in der der Arbeiter zugleich Produzent, Kapitalist und Konsument wäre. Als entscheidende Maßnahme der Transformation der Gesellschaft sahen sie die Gewährung freien Kredits an Arbeiterassoziationen an. Die Lohnarbeit von Frauen lehnten sie aus ethischen wie sozialen Gründen ab. Auch sprachen sie sich gegen jede Einmischung des Staates in die Arbeitsbeziehungen aus, auch solche, die den Arbeitstag auf acht Stunden verkürzen würde. Sie nahmen an, dass dies die privaten Vertragsbeziehungen zwischen Arbeitern und Unternehmern schwächen und das herrschende autoritäre System stärken würde.

Mithilfe der von Marx vorbereiteten Resolutionen gelang es den führenden Vertretern des Zentralrats, die zahlenmäßig starke Gruppe der Mutualisten auf dem Kongress zu marginalisieren und Mehrheiten für die staatliche Regulation der Arbeitsverhältnisse zu erhalten. In seinen “Instruktionen für die Delegierten des Provisorischen Zentralrats” hatte Marx eindeutig formuliert: „Das kann nur erreicht werden durch die Verwandlung gesellschaftlicher Einsicht in gesellschaftliche Gewalt, und unter den gegebenen Umständen kann das nur durch allgemeine Gesetze geschehen, durchgesetzt durch die Staatsgewalt. Bei der Durchsetzung solcher Gesetze stärkt die Arbeiterklasse keineswegs die Macht der Regierung. Im Gegenteil, sie verwandelt jene Macht, die jetzt gegen sie gebraucht wird, in ihren eigenen Diener.“ (Marx 1867: 194)

Die Instruktionen, die Marx für den Genfer Kongress verfasst hatte, unterstrichen zudem die Bedeutung der Hauptfunktion der Gewerkschaften, gegen die sich nicht nur die Mutualisten, sondern auch einige der Anhänger von Robert Owen in Großbritannien oder von Ferdinand Lassalle in Deutschland wandten. Während Owen die Arbeiter dazu aufrief, sich auf genossenschaftliche Siedlungsprojekte zu konzentrieren, sah Lassalle das „eherne Lohngesetz“ am Wirken. Es würde die Erfolge gewerkschaftlicher Kämpfe immer wieder zunichte machen. Marx schrieb: „Diese Tätigkeit der Gewerksgenossenschaften ist nicht nur rechtmäßig, sie ist notwendig. Man kann ihrer nicht entraten, solange die heutige Produktionsweise besteht. Im Gegenteil, sie muss verallgemeinert werden durch die Gründung und Zusammenfassung von Gewerksgenossenschaften in allen Ländern.“ (Ebd.: 197) Im gleichen Zusammenhang kritisierte Marx aber auch die Gewerkschaften: Sie „haben sich bisher zu ausschließlich mit dem lokalen und unmittelbaren Kampf gegen das Kapital beschäftigt und haben noch nicht völlig begriffen, welche Kraft sie im Kampf gegen das System der Lohnsklaverei selbst darstellen. Sie haben sich deshalb zu fern von allgemeinen sozialen und politischen Bewegungen gehalten.“ (Ebd.)

Ungeachtet all der Schwierigkeiten, die mit der Unterschiedlichkeit der Nationalitäten, Sprachen und politischen Kulturen verbunden waren, war ein großer Verdienst der IAA, die absolute Notwendigkeit von Klassensolidarität und internationaler Zusammenarbeit demonstriert und dabei entschieden über den partikularen Charakter der ursprünglichen Ziele und Strategien hinausgegangen zu sein. Gestärkt durch den Erfolg bei der Verfolgung dieser Ziele sowie durch eine erweiterte Mitgliedschaft und effizientere Organisation konnte die Internationale in allen Teilen Kontinentaleuropas Fortschritte erzielen.

Vier Jahre lang stellten die Mutualisten einen bedeutenden Flügel der IAA. Zweifellos spielte Marx eine entscheidende Rolle in dem langen Kampf, Proudhons Einfluss in der Organisation zu schwächen. Er bewies eine bemerkenswerte Fähigkeit, seine Ideen zur Geltung zu bringen und in jedem wesentlichen Konflikt seine Positionen durchzusetzen. Hinsichtlich der Kooperation der Arbeiter (einem der wichtigsten Punkte für Proudhon) hieß es zum Beispiel in den schon genannten Instruktionen: „Wir empfehlen den Arbeitern, sich eher mit Produktivgenossenschaften als mit Konsumgenossenschaften zu befassen. Die letzteren berühren nur die Oberfläche des heutigen ökonomischen Systems, die erstern greifen es in seinen Grundfesten an.“ (Ebd.: 196)

Der Brüsseler Kongress vom September 1868 stutzte die Flügel der Mutualisten endgültig. Ein entscheidender Schritt war die Zustimmung zu der Forderung von César De Paepe, die Produktionsmittel zu vergesellschaften. Damit gelang es zum ersten Mal, die ökonomische Basis des Sozialismus im Programm einer großen transnationalen Organisation zu definieren. In dem Antrag hieß es, „dass die wirtschaftliche Entwicklung der modernen Gesellschaft die soziale Notwendigkeit schaffen wird, landwirtschaftlich nutzbares Land in das Gemeineigentum der Gesellschaft zu verwandeln und den Boden im Auftrag des Staates an landwirtschaftliche Unternehmen zu Bedingungen zu verpachten, die denen analog sind, wie sie für Bergwerke und Eisenbahnen gelten sollen.“ (International Working Men’s Association 1868: 91) Schließlich wurden auch interessante Beschlüsse mit Blick auf die natürliche Umwelt gefasst: „Angesichts der Tatsache, dass die Übereignung von Forstgebieten an private Individuen die Zerstörung der Wälder zur Folge hatte, Wälder, die für die Erhaltung der Quellen unverzichtbar sind und natürlich auch für die gute Qualität des Bodens, die Gesundheit und das Leben der Bevölkerung, geht der Kongress davon aus, dass die Forstgebiete Eigentum der Gesellschaft bleiben sollten.“ (Ebd.: 92)

In Brüssel bekannte sich die Internationale also erstmals klar zur Sozialisierung der Produktionsmittel durch staatliche Organe. Die Resolutionen des Brüsseler Kongresses zum Eigentum an Grund und Boden wurden durch den Baseler Kongress vom September 1869 bestätigt. Selbst elf französische Abgeordnete stimmten dort einer Erklärung zu, wonach die Gesellschaft das Recht habe, jegliches Land in Gemeineigentum zu überführen. Nach Basel war die französische Internationale nicht mehr länger mutualistisch geprägt.

Eine Partei des Proletariats
Nach dem Sieg der deutschen über die französischen Truppen in der Schlacht von Sedan und der Gefangennahme von Kaiser Napoléon III. wandte sich das Volk von Paris gegen Adolphe Thiers. Er war im Februar 1871 von der neu gewählten Nationalversammlung zum Chef der Exekutive ernannt worden. Am 18. März 1871 kam es zur Gründung der Pariser Kommune – dabei handelte es sich um die erste Übernahme von politischer Macht in der Geschichte der Arbeiterbewegung. In der Blutwoche vom 21. zum 28. Mai wurden einige Zehntausend Kommunarden während der Kämpfe getötet oder massenhaft erschossen. Es war das blutigste Massaker in der französischen Geschichte. Von jetzt an befand sich die Internationale im Zentrum des Sturms. Sie wurde für jede Tat gegen die etablierte Ordnung verantwortlich gemacht.

Das aufständische Paris jedoch hatte die Arbeiterbewegung gestählt und drängte sie, radikalere Positionen einzunehmen und militanter zu werden. Die Erfahrung hatte gezeigt, dass eine Revolution möglich war. Nun sollte es darum gehen, eine Gesellschaft aufzubauen, die sich völlig von der kapitalistischen Ordnung unterschied. Die Pariser Kommune hatte auch deutlich gemacht, dass die Arbeiter dauerhafte und gut organisierte Formen politischer Organisation benötigen. Diese Ideen wurden im September 1871 auf der Londoner Konferenz der IAA in ihre Statuten aufgenommen. In einer der Resolutionen hieß es, „dass die Arbeiterklasse gegen diese Gesamtgewalt der besitzenden Klassen nur als Klasse handeln kann, indem sie sich selbst als besondere politische Partei konstituiert, im Gegensatz zu allen alten Parteibildungen der besitzenden Klassen; dass diese Konstituierung der Arbeiterklasse als politische Partei unerlässlich ist für den Triumph der sozialen Revolution und ihres Endziels – Abschaffung der Klassen; dass die Vereinigung der Einzelkräfte, welche die Arbeiterklasse bis zu einem gewissen Punkt bereits durch ihre ökonomischen Kämpfe hergestellt hat, auch als Hebel für ihren Kampf gegen die politische Gewalt ihrer Ausbeuter zu dienen hat“ (Marx/Engels 1871: 422).

Diese Hinwendung zum Aufbau einer politischen Partei wurde von vielen als abrupte Wende und als krasse Einmischung in die Angelegenheiten der einzelnen Ländersektionen der IAA angesehen. Nicht nur jene Gruppen, die mit Michael Bakunin verbunden waren, sondern die meisten Föderationen und Sektionen der Internationalen betrachteten das Prinzip der Autonomie und den Respekt für die sehr unterschiedlichen Realitäten, unter denen sie agierten, als einen Grundpfeiler der gemeinsamen Arbeit. Marx‘ Fehleinschätzungen in dieser Frage beschleunigten die Krise der Internationale, die zunehmend unter heftigen Angriffen von außen litt und deren Mitglieder in vielen Ländern politisch verfolgt wurden.

Zum Schlusskampf zwischen „Zentralisten“ und „Autonomisten“ kam es auf dem Haager Kongress vom September 1872. Seine herausragende Bedeutung hatte Marx dazu veranlasst, in Begleitung von Engels selbst daran teilzunehmen. Es war tatsächlich der einzige Kongress der Internationalen, an dem er persönlich anwesend war. Die Versammlung war durch einen unüberbrückbaren Antagonismus zwischen den beiden Lagern geprägt. Die Zustimmung zu den von Marx und Engels initiierten Resolutionen war nur deshalb möglich, weil die Zusammensetzung des Kongresses verzerrt war. Die Anhänger von Marx sprachen vielen Delegierten das Mandat ab und konnten so ihre Mehrheit sichern. Aber unabhängig von den einzelnen Beschlüssen in Den Haag und dem anschließenden Niedergang der Internationalen: Nach diesen Ereignissen galt die Gründung einer politischen Partei als wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Kampf des Proletariats. Diese habe unabhängig zu sein von allen anderen existierenden politischen Kräften und sollte programmatisch wie organisatorisch an die jeweiligen nationalen Bedingungen angepasst werden.

Marx der politikerfahrene Theoretiker
Mit den Ergebnissen des Londoner und Haager Kongresses ging eine Verschärfung der inneren Krise der Internationalen einher. Man hatte es versäumt, dass Unbehagen vieler Delegierter damit ernst zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, mit denen eine Stärkung von Bakunin und seinen Anhängern hätte verhindert werden können. Die beiden Kongresse erwiesen sich am Ende als Pyrrhussieg für Marx. Der Versuch, die internen Konflikte zu lösen, hatte zu ihrer Akzentuierung geführt. Aber man muss beachten, dass die in London gefassten Beschlüsse nur einen Prozess beschleunigten, der längst im Gange und nicht mehr umzukehren war.

Marx war nach acht Jahren überaus anstrengender Tätigkeit für die Internationale völlig erschöpft. Er war sich darüber hinaus bewusst, dass die Arbeiterbewegung nach der Niederlage der Pariser Kommune – für ihn das damals wichtigste historische Ereignis – auf dem Rückzug war. So beschloss er, die ihm verbleibenden Jahre dem Versuch zu widmen, das „Kapital“ abzuschließen. 1864, als in der St. Martins Hall in London die IAA gegründet worden war, war er eine kaum bekannte Persönlichkeit gewesen. Jetzt, nach 1871, war er als Führer der Internationalen überall bekannt, nicht nur unter den Delegierten und politischen Aktivisten, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit. Während die Organisation Marx enorm viel zu verdanken hatte, hat sie zugleich vieles in seinem Leben zum Positiven verändert. Nach der Pariser Kommune und vor allem nach der Veröffentlichung seines Magnum Opus, dem ersten Band des „Kapitals“, verbreitete sich Marx’ Ruhm bei den Revolutionären in ganz Europa. In der Presse bezeichnete man ihn als den „Doktor des roten Terrors“. Die Verantwortung, die er im Rahmen seiner Arbeit für die IAA übernommen hatte, sowie die Erfahrungen, die er im Zuge vieler wirtschaftlicher und politische Kämpfe gesammelt hatte, waren ein wesentlicher Antrieb für sein Nachdenken über den Kommunismus und haben seine gesamte antikapitalistische Theorie entscheidend beeinflusst.

Aus dem Englischen von Michael Brie

References
1. Für Mutualisten sollte die sozialistische Gesellschaft aus den freien Vereinbarungen der Werktätigen auf der Basis der Wechselseitigkeit (des Mutualismus) hervorgehen. Sie sahen in der weitgehenden Verstaatlichung der Wirtschaft eine Gefahr für die Freiheit der Arbeiter, Bauern und Kleinproduzenten (Anm. d. Übersetzers).

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1989之后的欧洲激进左翼

一、苏东社会主义的终结
1989 年柏林墙的倒塌给欧洲的政治图景带 来了深刻变化。
苏联体制的崩溃将共产主义从苏 联模式中解脱出来,并再次揭开了工人阶级寻求 自身解放的序幕。然而,结构性的政治剧变和经 济转型引发了全球范围内资本主义力量的再次崛 起。
欧洲反资本主义力量面临着巨大压力: 组织 和领导社会斗争变得越来越困难,整个左翼在意 识形态上丧失了 1968 年之后在关键领域所拥有 的支配性地位。

这种压力在选举中表现得非常明显。从 20 世纪 80 年代开始,那些信仰欧洲共产主义的政 党1 和那些仍与莫斯科紧密联系的政党2 在选举 中的得票率急剧下滑,成为苏联解体后欧洲共产 主义的真正溃败。此外,各种新左翼集团和托洛 茨基派3 也遭遇了同样的命运。

随后,欧洲共产主义开始复兴,新出现的共产 主义政治组织通常与尚存的反资本主义力量进行 重组,传统左翼政党也向生态主义运动、女权主义 运动、和平运动等敞开了大门。1986 年成立的西
张福公 刘林娟 编译
班牙联合左翼( Izquierda Unida,IU) 是最早的案 例。之后,形式多样的新组织相继出现,具有代表
性的有: 1987 年成立的葡萄牙团结民主联盟 ( Unitary Democratic Coalition,CDU) 、1989 年成立 的丹麦红绿联盟( Unity List/Red – Greens) 、1990 年成立的芬兰左翼联盟( Left Alliance) 、1991 年成《当代世界与社会主义》( 双月刊) 2017 年第 5 期
立的意大利重建共产党( Communist Refoundation Party,PRC) 和希腊左翼与进步联盟 ( Synaspismos) 。此外,一些传统左翼政党也试图 进行自我重建,如 1989 年成立的捷克波西米亚和 摩拉维亚共产党( Communist Party of Bohemia and Moravia,KSM) 、1989 年成立的德国民主社会主 义党( Party of Democratic Socialism,PDS) 等。

二、执政的失败
这些新成立的政党与其他没有改名的政党一 样,都成功融入了各自国家的政治生活。随着 1993 年《马斯特里赫特条约》生效,欧盟为新加入 的成员国设定了严格的货币指标,这些政党进而 与各种社会运动和进步工会力量联合,共同致力 于反抗新自由主义政策。

1994 年,欧洲联合左翼党团形成。次年,随 着北欧国家的加入,该党团更名为欧洲联合左 翼—北欧绿色左翼( European United Left/Nordic Green Left,GUE – NGL) 。20 世纪 90 年代中期, 受各种罢工和大规模游行示威的鼓舞,一些激进 左翼力量在选举上取得了一些突破。例如: 西班 牙联合左翼在 1994 年的欧洲大选中获得 13. 4% 的选票; 意大利重建共产党在 1996 年的全国大选 中获得 8. 5% 的选票; 法国共产党在 1997 年的议 会大选中获得近 10% 的选票。同时,这些政党也 在基层不断发展新党员。21 世纪以来,各种反抗 新自由主义的斗争蔓延到全球各个角落,各种组 织集团、大众联合运动、反资本主义政党和非政府 组织在“G8 峰会”、国际货币基金组织、世界贸易 组织和世界经济论坛举办期间发起了大量抗议, 世界社会论坛、欧洲社会论坛的相继诞生也引发 了人们对代替主导政策的广泛讨论。

随着托尼·布莱尔( Tony Blair) 当选为英国 工党领袖和首相,社会党国际意识形态和政策方 向也发生深刻转变。布莱尔的“第三条道路”——— 事实上是对新自由主义的接受———得到了德国前 总理格哈德·施罗德( Gerhard Schrder) 、葡萄牙 前总理若泽·索克拉特斯( José Sócrates) 、意大利 前总理罗马诺·普罗迪( Romano Prodi) 等人的支 持和效仿。受 2000 年欧盟“里斯本计划”的鼓 舞,这些国家的政府提出了一系列经济改革: 大幅 缩 减 财 政 支 出 、制 定 “ 适 度 ”工 资 政 策 、放 宽 对 市
场和服务的限制等。德国的“2010 议程”尤其是 施罗德的“哈茨四号方案”( Hartz IV) 便是这一新 政策导向的最佳证明。而在希腊、意大利、西班牙 等南欧国家,出现了福利国家衰退、新一轮私有 化、教育商业化、研发基金削减以及有效产业政策 缺失等现象。因此,东欧也作出了类似的选择,波 兰和匈牙利便是新自由主义和削减公共支出政策 的积极追随者。由于这两个国家的政府脱离了工 人阶级和社会底层群众,社会党国际势力在这两 个国家完全被边缘化了。

在经济政策方面,这些国家的社会民主派政 府和保守派政府几乎没有差别。工会越来越倾向 于接受它们的政策,越来越无法代表最弱势群体 的利益,社会民主派或中左派政府很多情况下甚 至成为自由主义政策的有效实施者,因为工会更 容易接受他们的政策。在外交政策方面,这些国 家也发生了重要转变。1999 年,意大利左翼民主 人士党( Democratici di Sinistra,DS) 政府批准了 意大利参与北大西洋公约组织轰炸科索沃的军事 行动; 2003 年,英国工党领袖积极支持布什发动 伊拉克战争1; 此外,欧洲当时没有任何社会主义 力量公开反对美国对阿富汗武力干涉的“持久自 由行动”( Operation Enduring Freedom ) 。而在生 态问题方面,大多数绿党的立场都相对温和,它们 放弃了反对现实资本主义生产方式的斗争,对生 态问题只是作出原则性声明,却几乎从未采取有 效行动真正解决问题。

欧洲社会民主主义对资本主义和新自由主义 原则的接受表明,东欧剧变不仅动摇了共产主义 阵营,而且动摇了一切社会主义力量,欧洲的社会 主义力量放弃了改革的雄心,不再支持国家干预 经济。尽管面对如此严峻的形势,欧洲许多激进 左翼政党仍积极寻求与社会民主力量结盟,并在 短短几年内取得了一定发展。意大利重建共产 党、法国共产党、西班牙联合左翼和挪威社会主义 左翼党都支持各国的中左翼政府或在其中担任部 长,芬兰左翼联盟( 2011—2014 年) 和丹麦社会主
义人民党( 2011—2015 年) 都曾参与执政。此外, 在地方层面,激进左翼同样积极寻求与其他力量 的合作,且并不太介意合作伙伴的政治立场。德 国左翼党( Left Party,DL) 曾与勃兰登堡州和柏 林的社会民主党进行联合执政,荷兰社会党 ( Socialist Party of the Netherlands,SP) 曾在全国半 数省份中执政,中左翼政党曾与其进行过联合执 政,但是,作为社会党国际分支机构的工党却一直 与之保持对立。

对于激进左翼来说,新自由主义在欧洲的盛 行、社会主义运动的衰落显然是不利的,而且他们 在反对资本主义主导的经济方针方面并未取得任 何效果。在议员和重要人物的鼓动下,左翼政党 逐渐被他们所支持的内阁吞噬了,从而使他们失 去了选民们的信任与支持。因此,选举结果是灾 难性的。法国共产党在 2007 年总统选举中的选 票不足 2% ; 西班牙联合左翼在 2008 的选举中只 获得 3. 8% 的选票; 意大利共产党只获得了“彩虹 左翼”( Rainbow Left) 的支持,并首次被议会拒之 门外; 在丹麦社会主义人民党转向支持政府的温 和立场之后,支持率便下跌到 4. 2% 。

三、“三驾马车”的独裁
2007 年,美国遭遇了历史上最严重的金融危 机。这场危机迅速波及欧洲并使其陷入严重的经 济衰退,许多国家不得不求助于由欧盟委员会、欧 洲央行和国际货币基金组织组成的“三驾马车”。 从 2008 年开始,欧盟总共采取了 13 次紧急救市 措施。一些存在违约风险的国家获批贷款,但它 们必须实施严格的紧缩政策。

“结构性改革”最初是指社会条件获得缓慢 但稳定的改善,而在今天的欧洲则表现为对福利 国家的严重侵蚀。这种虚假的改革重新确立起资 本主义的法律—经济条件。目前,欧洲仍在与通 货紧缩进行斗争,工资锐减引起需求暴跌,进而导 致 GDP 下降,失业率也达到二战后的最高水平。 2007—2014 年,希腊的失业率从 8. 4% 飙升至 26. 5% ,法国、西班牙、意大利和葡萄牙也是如此, 超过 100 万人———通常是拥有熟练工作技能且受 过良好教育的人———被迫从以上国家移居国 外。1 因此,欧洲左翼运动正面临着新的阶级斗 争形式: 统治阶级对待下层阶级坚定而决断,但后
者的抵抗却越来越脆弱、无组织性和碎片化。2这 一状况在资本主义中心地带和世界经济边缘地带 都广泛存在,从而导致了社会不公和贫富差距的 急剧增长,社会关系也发生了深刻变化。

同时,经济危机也迅速蔓延到政治领域。在 过去的 20 年里,国家政策的决策权已从政治领域 转向经济领域。经济越来越可以决定政治,并成 为能够设定议程和左右关键决策走向的独立领 域。曾经的政治行为现在正被虚假的经济规则所 统治,非政治意识形态面具背后实际上是危险的 专制形式和彻底的反动内容。其中,最典型的便 是《欧洲经济货币联盟稳定、协调与治理公约》 ( TSCG) ,又称“财政契约”( Fiscal Compact) 。它 规定,欧盟成员国必须保证在 20 年内遵守《马斯 特里赫特条约》,公债不得超过国内生产总值的 60% 。但事实上,根据 2014 年的统计,德国、英 国、比利时、葡萄牙、意大利、希腊等国都已超出这 一规定。“财政契约”削弱了负债严重的成员国 的社会地位,并致力于阻止各国议会在政治经济 方面进行独立决策。对此,法国和意大利引入了 新的“开支审查委员会”来促进公共开支的“合理 化”。虽然这些措施减少了浪费,但也导致了服 务数量和质量的下降。随后,欧盟和美国签订了
《跨大西洋贸易与投资伙伴协议》( TTIP) ,目的就 是进一步放宽贸易管制,使企业利益优先于一般 利益。这必然会加剧恶性竞争,从而导致工资的 进一步下降。但随着特朗普的上台,这项协定被 单方面突然中止了。

此外,从比例选举制向其他选举制的转变、行 政权与立法权的对立强化等反民主措施进一步削 弱了各个国家议会的代表性,权力从议会向市场 的转移及寡头制度严重妨害了现代民主。这表 明,今天的资本主义正经受着共识性危机的阵痛, 且与民主之间有着不可调和的矛盾。在履行《马
世界社会主义与国际共运
斯特里赫特条约》的一些国家的公投中,欧洲技 术官僚多次受挫。例如,《欧盟宪法条约》仅在西 班牙和卢森堡获得批准,在 2005 年先后遭到法国 和荷兰全民公决否决而陷入僵局; 2008 年,爱尔 兰全民公投否决了《里斯本条约》,使欧盟制宪进 程再次受到重挫。

股票交易指数、评级机构评估和公债收益率 是当今社会的拜物教,它们比人民的意愿更重要, 那些会对大众造成伤害却有助于“恢复市场信 心”的决策因此不可或缺,政治充其量只是经济 援助的工具。2008 年美国和欧洲的银行之所以 选择救市,是因为金融界高层需要通过公共干预 来缓解资本主义危机带来的灾难性影响,但是,他 们坚决反对重新讨论基本规则和经济方案,甚至 连中右翼与中左翼政府的轮换都没有改变社会经 济的基本方向。也就是说,经济决定了行政机构 的形成结构与施政目的。过去,这一目的的实现 主要是通过既得利益者对政府、政党或媒体的资 助,而现在则是通过国际机构颁布的法令。“技 术官僚政府”的兴起就是最好的明证。2011 年, 卢卡斯·帕帕季莫斯( Lucas Papademos,前欧洲 央行副主席) 和马里奥·蒙蒂( Mario Monti) 不经 选举就分别被任命为希腊和意大利的总理。作为 紧缩政策的拥护者,他们推出了大幅缩减开支和 社会福利的措施。虽然帕帕季莫斯仅任职七个 月、蒙蒂仅任职一年半,但是这些政策仍然产生了 严重的破坏性影响,他 们的任命形式也损害了 民主。

近年来,一些社会党国际成员也选择了相似 的道路。尽管这些成员看到了 2008 年金融危机 潜在的破坏性,但是,他们仍然相信新自由主义是 无可替代的,从而与中右翼的欧洲人民党 (EuropeanPeople’sParty,EPP)结盟,并且不加 批判地接受其经济社会政策。这一趋势的雏形便 是德国的“大联合政府”。在南欧也有类似的事 例发生。2012—2015 年,泛希腊社会主义运动党 ( Pan – Hellenic Socialist Movement,PASOK) 与希 腊民主左翼党( Democratic Left,DIMAR) 都支持 希腊新民主党( New Democracy,ND) 领袖安东尼 斯·萨马拉斯( Antonis Samaras) 担任总理。意大 利民主党 ( Partito Democratico,PD) 在 2013 年大 选后加入由西尔维奥 · 贝卢斯科尼 ( Silvio
Berlusconi) 领导的中右翼意大利自由人民党 ( Popolo della Libertà,PDL) 政府。2014 年 2 月, 年轻的“反传统主义者”马泰奥·伦齐( Matteo Renzi) 上台,意大利民主党与意大利中右翼政党 新右派( the New Centre – Right,NCD) 在劳动力 市场和修宪等重大“改革”方面达成共识。虽然 伦齐因改革方案受阻而被迫辞职,但意大利民主 党和新右派的合作仍对温和派保罗·真蒂洛尼 ( Paolo Gentiloni) 政府有所帮助。同时,自让 – 克 洛德·容克( Jean – Claude Juncker) 于 2014 年当 选为欧盟委员会主席以来,欧洲人民党和社会民 主进步联盟( the Progressive Alliance of Socialists and Democrats,S&D) 就持续控制着欧盟的主要 机构。

四、反政治、民粹主义和排外主义
近年来,欧洲大陆到处弥漫着对“政治”的厌 恶感。与 20 世纪六七十年代那种对社会变革的 集体关注和投入不同,这种厌恶是对权力本身的 憎恶,在年轻一代身上尤为明显。这也导致了社 会群体的普遍冷漠和社会斗争的不断衰退,尤其 在工会运动组织日益被权力所规制的情况下。在 很多国家,反政治浪潮已经对激进左翼力量形成 了冲击,人们批评他们执政表现欠佳、向现实妥 协、放弃了自己的原则。因而,欧洲的政治平衡局 面发生了重大改变。一些国家的两党制已经开始 崩溃。在西班牙和希腊,过去两国的社会主义力 量和中右翼势力共计可以获得 3 /4 的选民支持; 在法国和意大利,几十年来选票也都集中在中右 翼和中左翼政党上,但是,现在情况发生了改变, 这些政党的选票逐渐流失了。

随着民粹主义的崛起,极右翼势力发展以及 左翼向新自由主义妥协的影响,欧洲的政治选举 格局已经发生了改变。通常来说,较高的弃权率 是政党分裂的主要原因。法国议会选举的投票率 从1997 年的67. 9%下降到2013 年的57. 2%,德 国从1987 年的84.3%下降到2013 年的71.5%, 英国、意大利、葡萄牙、希腊和波兰同样也出现下 降。欧洲议会选举的参与率从 1979 年的 62% 下 降到最近的 42. 6% ,其中,中东欧国家的投票率 更低: 斯洛伐克为 13% 、捷克为 18. 2% 、斯洛文尼 亚为 24.5%、克罗地亚为 25.2%、匈牙利为
世界社会主义与国际共运
在反欧洲一体化浪潮的推动下,加之人们对 现存制度的不满和网络民主的发展,新的“后意 识形态”运动逐渐发展了起来,一批右翼民粹主 义政党开始兴起并取得了巨大成绩。2006 年,海 盗党( Pirate Party,PP) 几乎同时在瑞典和德国成 立。三年后,它在瑞典的欧洲议会选举和德国联 邦议院选举中分别赢得了 7. 1% 和 2% 的选票。 2012 年,海盗党也在冰岛成立,并在次年的选举 中赢得 5% 的选票。考虑到海盗党的有限政治方 案,这些成绩已经相当显著。但相较于 2009 年喜 剧演员贝佩·格里洛( Beppe Grillo) 成立的意大 利“五星运动”( the Five Star Movement,M5S) ,海 盗党的成就可以说是微不足道的。随着疑欧主义 的兴起,2013 年成立的德国另类选择党
( Alternative for Germany,AfD) 在当年的联邦议会 选举和次年的欧洲议会选举中分别赢得 4. 7% 、 7% 的选票,并在 2016 年的地方选举中收获颇丰。 西班牙公民党( Ciudadanos,Cs) 在 2015 年的欧洲 议会选举和地方选举中分别取得了 3. 2% 、6. 6% 的支持率,并在 2016 年的普选中获得 13. 1% 的 选票。而在最近的波兰总统选举中,右翼民粹派 歌手帕维尔·库吉兹( Pawel Kukiz) 获得 21. 3% 的选票,他领导的库吉兹运动( Kukiz’15) 已成为 波兰第三大政治力量,并在 2015 年 10 月的立法 选举中获得了 8. 8% 的支持率。由埃马纽埃尔· 马克龙( Emmanuel Macron) 于 2016 年 4 月创立的 法国“前进运动”( On the Move! ) 是最成功的新政 治运动范例。它因坚决实行新自由主义计划而得 到强大利益集团的支持,同时克服了左翼和右翼 在意识形态上的分歧,从而最终在 2017 年的总统 大选中获胜。

总之,受经济危机的影响,欧洲许多国家的排 外主义、民粹主义或新法西斯主义政党都取得了 较大发展。在某些情况下,他们修改自己的政治 口号,将传统的左右翼意识形态分歧模糊化,以适 应新形势下的新斗争。这就形成了玛丽娜·勒庞 ( Marine Le Pen) 所说的“社会上层与底层之间的 冲突”。在这种新的两极分化中,极右翼候选人被 看做是“代表人民”来反对政府机构和精英人群。
同时,这些政治运动的意识形态也发生了变
化。种族主义转向幕后,经济问题则被移至台前。 由于穷人间的战争,对于欧盟移民政策的盲目反 对愈演愈烈,甚至超过了因肤色或宗教而产生的 歧视。在高失业率和严重社会冲突的背景下,那 种认为移民会抢走当地工人的工作机会、稀释当 地工人应享有社会服务与福利优先权的观点使排 外心理日益增长。这种变化的确对玛丽娜·勒庞 所领导的法国国民阵线( Front National,FN) 的迅 速得势起到了很大作用。该党在 2012 年的总统 选举中获得了 17. 9% 的选票; 在 2014 年的欧洲 议会选举中获得了 24. 8% 的支持率,成为法国第 一大党; 在 2015 年 3 月和 12 月的法国地方选举 分别获得25.2%和27.7%的选票;在2017年的 总统选举中依然表现强劲。同时,意大利北方联 盟( Northern League,LN) 也经历了一场蜕变。该 党主张的非欧元、反移民政策成为与那些具有法 西斯主义传统的政党结盟的关键。目前,该党已 经成为意大利最大的中右翼政党。在法国和意大 利,那些曾经的共产党选区已成为上述两党的稳 定选举基础。在 2015 年 6 月的欧洲议会中,国民 阵线和北方联盟联合组成“欧洲国家自由党团” ( Europe of Nations and Freedom,ENL) ,其中便包 括一些要求脱欧、修正移民条款及恢复国家主权 的小型政党,最典型的就是奥地利自由党。

此外,极右翼势力已渗入欧洲议会多个党团, 并在欧陆各国选举中取得了二战以来最重要的进 展。由新纳粹集团在 1988 年创立的瑞典民主党 ( the Swedish Democrats,SD) 已成为瑞典的第三 大政治势力,并与英国独立党( United Kingdom Independence Party,UKIP) 进行了结盟。成立于 1995 年并隶属于欧洲议会保守与改革党团的丹 麦人民党(theDanishPeople’sParty,DPP)和正 统芬兰人党( Perussuomalaiset,PS) 都已成为各自 国家的第二大党: 前者在 2014 年欧洲议会选举中 以 26. 6% 的得票率成为该国第一大党,并在 2015 年的丹麦议会选举中以 21. 1% 的选票参政; 后者也 在 2015 年的芬兰选举中以 17. 6% 的支持率参政。 挪威进步党( FfP) 也以 16. 3% 的选票首次联合执 政。德 国 国 家 民 主 党 ( Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands,NPD) 和 希 腊 金 色 黎 明 党 ( Golden Dawn,GD) 也在近年的选举中站稳了脚 跟。这些政党能够在工人运动组织长期占优势的
世界社会主义与国际共运
地区获得同步发展,一方面得益于他们重拾曾被 社会民主主义者和共产主义者所重视的斗争与问 题,另一方面在于他们的政治符号设计巧妙且擅 于通过现代媒体手段与年轻人交流。当激进左翼 对于社会民主党的削减公共开支选择默认甚至表 示支持的时候,右翼则宣传起了左翼传统的社会 政策。但不同的是,右翼宣传的“福利”不再是普 遍性的,而是遵循“福利民族主义”( welfare nationalism) 原则的福利。因此,北欧极右翼势力 在人口锐减和失业率高的省市和农村地区赢得了 普遍支持,同时吸引了大量屈从于“移民或福利 国 家 ”胁 迫 的 工 人 。 此 外 ,自 苏 联 解 体 以 来 ,激 进 右翼也在许多东欧国家成功重组,如保加利亚
“阿塔卡”联盟(ATAKA)、斯洛伐克国民党 ( Slovak National Party,SNS) 和大罗马尼亚党 ( Partidul Romnia Mare,RM) 、波兰法律与公正党 ( PrawoiSprawiedliwosc,PiS) 等。然而,最让人惊 讶的国家是匈牙利。匈牙利青年民主主义者联 盟—匈牙利公民联盟执掌国家政权后,除了清除 司法机构、控制大众媒体外,还颁布了具有独裁性 质的新宪法。“为了更好的匈牙利运动”( the Movement for a Better Hungary ) 即 尤 比 克 党 ( Jobbik) ,自 2010 年以来成为匈牙利第三大党, 是利用少数民族( 特别是罗姆人) 的仇恨、反犹主 义、反共产主义作为主要宣传口号和行动指导的 极右翼政党,而且在东欧占有主导地位。

近年来,民粹主义、民族主义及新法西斯主义 右翼政党在欧洲各地获得了很大发展。他们有时 会同右翼温和派联合执政,新自由主义的诅咒还 在布鲁塞尔盛行,这种情况令人不安。但是,极右 翼政党在全球范围内重新崛起的条件尚未成熟。

五、欧洲激进左翼的新政治地理学
欧洲的政治经济危机不仅导致了民粹主义、 排外主义和极右翼势力的扩张,而且引发了反对 紧缩政策的抗议运动。希腊、西班牙、葡萄牙等国 都爆发了反对新自由主义政策的群众游行,这些 社会斗争为左翼政党的发展奠定了基础。

在政治上,反资本主义左翼坚持自身力量的 重组或重建,并在多元主义的影响下形成了多种 形 式 ,建 立 起 了 宽 广 的 政 治 主 体 ,同 时 通 过 “ 一 人 一票”的原则争取了更大的民主。2004 年 5 月,
包含 15 个共产党、社会党和绿党的欧洲左翼党 ( the Party of the European Left) 成立,旨在建立一 个围绕共同纲领来团结欧洲主要激进左翼力量的 政治主体。目前,它联合了来自 20 个国家的政治 组织。此外,还有成立于 2000 年的由 30 多个托 派组织组成的“欧洲反资本主义左派”( the European Anticapitalist Left,EACL) ,其主要发起 者有葡萄牙左翼集团、丹麦红绿联盟和法国新反 资 本 主 义 党 ( the New Anticapitalist Party in France,NPA) 。在欧洲议会中,这些党派已加入 欧洲联合左翼联盟/北欧绿色左翼党团。之后,德 国社会民主党和法国社会党中的最激进成员出 走,这促成了 2007 年德国左翼党和 2008 年法国 左翼阵线( Front de Gauche,FdG) 的成立。在意 大利,2009 年成立的左翼生态自由党( Sinistra Ecologia Libertà,SEL) 包括三股力量: 重建共产党 的温和派、左翼民主党( Partito Democratico della Sinistra Italiana,DS) 的异议者和左翼联盟( the Federation of the Left,FdS) 。但是,这些尝试都失 败了。在英国,“尊重党”( Respect Party) 和“左翼 团结”( Left Unity) 分别在 2004 年、2013 年成立。 这一趋势甚至波及土耳其,库尔德分子联合几个 土耳其左翼组织,成立了土耳其人民民主党 ( Halklarn Demokratik Partisi,HDP) ,并迅速成为 土耳其的第四大政治势力。此外,还有 2014 年成 立的斯洛文尼亚联合左翼党、西班牙“我们能”党 ( Podemos) 等。

这种多元模式最成功之处不是简单地对现有 组织和团体进行重组以将分散的社会主体和斗争 形式联合起来,而是成功地吸引了年轻人、激进分 子和新兴政党的加入,从而增加了新的有生力量。 因此,这种模式很快在大多数欧洲激进左翼党派 中蔓延开来。

然而,这一新的政治图景中也存在一些消极 因素。其中,一些东欧国家的激进左翼在国内仍 处于边缘地位,它无法组织社会斗争,在当地缺乏 根基。同时,工会不仅在年轻人中鲜为人知,而且 反复被宗派主义和内部分裂所削弱。总之,这种 新的多元模式发展前景并不光明。这种状况在选 举 中 反 映 出 来 。 在 波 兰 、罗 马 尼 亚 、匈 牙 利 、保 加 利亚、波黑和爱沙尼亚,激进左翼的总选票不足 1% ,在克罗地亚、斯洛文尼亚、立陶宛和拉脱维
亚,情况也不尽如人意。在奥地利、比利时、瑞士, 激进左翼依然非常弱小。

因此,欧洲的现实状况是极其复杂的。在伊 比利亚半岛和地中海流域国家中,除了意大利之 外,激进左翼近年来获得了巨大的发展,希腊、西 班牙、法国、葡萄牙和塞浦路斯的左翼势力已经联 合起来,并在政治舞台上发挥着日益重要的作用; 在中欧,激进左翼在德国和荷兰已拥有相当强大 的选举实力; 而在北欧,左翼政党虽然保住了 1989 年之后的地位,但却无力发动群众; 但在东 欧,除了捷克的波西米亚和摩拉维亚共产党以及 斯洛文尼亚联合左翼党之外,左翼政党几乎不存 在,而且无法摆脱苏联模式的消极影响。因此,欧 盟东扩定会将政治重心置于右翼政党身上。

六、走出欧元区的围场?
激进左翼的多元模式尽管一定程度上起到了 积极作用,但仍然不能彻底解决许多政治问题。

希腊激进左翼联盟领导人阿莱克斯·齐普拉 斯( Alexis Tsipras) 在执政期间试图发动一切政治 力量———中左翼、“技术官僚”或“中右翼”———来 应对经济紧缩,但由于公债巨大,政府很快就屈从 于国际债权人之间的谈判。尽管希腊政府反对欧 元区领导人提出的新救市计划,但必须承认的是, 自2010年以来,已签署“布鲁塞尔备忘录”的各 个政党都谨遵紧缩逻辑。在 2015 年 7 月 5 日的 希腊全民公投中,61. 3% 的希腊人反对“三驾马 车”的建议。为了避免希腊退出欧元区,齐普拉 斯政府同意进一步作出牺牲,大规模低价出售公 共资产,广泛推行全面紧缩政策,这些关涉的是国 际债权人的利益,并非希腊的经济发展。信奉新 自由主义是 20 世纪 90 年代欧洲社会民主势力与 中右翼政党实现联合的前提,所以一旦激进左翼 政党掌权,欧盟将会尽力阻止新政府修改其经济 方针。齐普拉斯与欧元集团的谈判结果也表明, 如果左翼政党赢得选举并实施替代性经济政策, 欧盟就会设法干涉并阻止他们。因此,鉴于欧盟 已成为推行新自由资本主义的中流砥柱,左翼政 党仅仅赢得选举是远远不够的。

德国左翼党、法国共产党等大多数欧洲左翼 政党都认为,有可能在现行体制下对欧盟进行改 革,激进左翼联盟是坚持这一立场的最主要力量。

由葡萄牙社会主义者安东尼奥·科斯塔( Antonio Costa) 领导的少数派政府获得左翼集团和团结民 主联盟的支持似乎也强化了这种希望。希腊政府 一方面通过大幅削减公债来避免新一轮的通货紧 缩,另一方面则通过采取与欧盟方案并行的再分 配措施来缓解“布鲁塞尔备忘录”带来的压力。 然而,这两种计划最终都没有实现。由此可见,既 然欧盟拒绝重组债务,那么左翼政党也应做好退 出欧元区的准备。不过,这一策略并非解决问题 的“良方”。

而在其他人看来,“希腊危机”实质上是新自 由资本主义时代的民主危机,这似乎可以说明,现 存的欧盟模式是无法改变的。因为反资本主义左 翼政党的东扩策略、政党内部结构以及各个党派 之间的关系并非对左翼政党将来的发展有利。自
《马斯特里赫特条约》签订以来,不断僵化的经济 指数已不可避免地减少或抵消了复杂多元的政治 诉求。在过去的 25 年里,披着技术官僚和非意识 形态虚伪外衣的新自由主义政策已在整个欧洲获 得了胜利,沉重打击了福利国家模式,个别国家发 现自己已经逐渐丧失了那些可以改变危机过程的 重要政治经济手段。此外,无须寻求公众意见就 作出重要决策这一反民主实践已变得越来越普遍 了,这无疑也是一个严重的问题。

除了上述两种鲜明立场之外,还有一种比较 模糊的立场。它源于这样一个问题: 如果希腊危 机在其他国家重现,应该怎么办?许多人担心其 他政党或联合政府可能会像激进左翼联盟那样, 统一屈从于欧盟的胁迫; 但是,如果退出欧元区, 反资本主义左翼会有脱离群众的风险。
与此同时,激进左翼联盟的内部冲突可能会 在其他地方上演,如法国共产党与“不屈的法国” 之间的冲突。因此,对于欧洲激进左翼来说,新时 期的分裂风险可能更为具体。这表明,近年来,各 激进左翼政党所采用的多元模式由于缺乏统一的 纲领而存在诸多局限。由于不同组织间的政治立 场与政治文化的多样性,各种新组合在策略上可 能 需 要 更 好 地 协 商 ——— 这 虽 然 很 难 实 现 ,但 也 并 非不可能。此外,在欧洲激进左翼内部也存在其 他张力。在市政府和地区层面,长期存在的关键 问题在于参与联合执政的利弊,一个明显的弊端 是参政的左翼政党最终容易成为一个恭顺的角
世界社会主义与国际共运
色,像过去一样接受妥协,从而使其原有的公众 失望。

综上所述,欧洲激进左翼在吸收既有经验教 训的基础上,必须通过以下几个方面来重建未来 前景: 第一,面对高失业率,必须优先制定一项有 利于劳动者的政策计划,要把支持公共投资、稳定 社会发展作为指导原则; 同时还要缩减工作时间, 降低退休年龄,以在一定程度上恢复社会公正。 第二,建立一套惠及普通公民和低收入者的基本 保障体系,力求减轻贫困及社会排斥。第三,颠覆 私有化进程,重新获得那些为少数人谋取私利的 公共财产。科尔宾关于英国铁路国有化的提议和 欧洲各地要求投资教育的呼声都表明了这一点。 第四,通过全民公投来废除欧元协议,并通过向资 本家、大企业和金融寡头征税来筹集改革基金。

第五,要想实现对欧元或欧盟的真正替代,激进左 翼必须发起一系列政治运动和跨国运动,争取广 泛的社会政治力量的支持。第六,建立一种替代 性的政治模式是没有捷径可走的,左翼政党必须 广泛扎根于工厂,重新建立过去工人运动的社会 抵抗与工人团结形式,特别要通过维护真正的性 别平等和开展针对年轻人的全面政治训练,来鼓 励大众的普遍参与,推进社会斗争的发展。总之, 激进左翼真正改变这一现状的唯一出路就是建构 一种新的社会集团,来引导民众对《马斯特里赫 特条约》所产生的各种政策进行普遍抵抗,从而 在根本上改变今天欧洲的发展路径。

中国国际共运史学会 2017 年第三次 在京常务理事会议在中央编译局召开
2017 年 9 月 23 日,中国国际共产主义运动史学会 2017 年第三次在京常务理事会议在中央编译局 召开。学会在京部分顾问和常务理事近 20 人参加会议,中央编译局副局长、学会常务副会长季正聚同 志出席并主持会议。
学会副会长兼秘书长张文红同志通报了学会 2017 年上半年有关工作情况和学会 2017 年年会暨学 术研讨会筹备情况。会议研究并确定了 2017 年年会暨学术研讨会的具体时间、中青年论文评选在京常 务理事评委人选,以及各单位大会发言人,并研究了学会其他有关事项。

季正聚副局长感谢与会专家长期以来对学会工作的大力支持,要求学会秘书处抓紧落实各项工作, 办好年会,迎接党的十九大的胜利召开。

中国国际共运史学会供稿

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‘Hoffe ich, daß die Bourgeoisie ihr ganzes Leben lang an meine Karbunkeln denken wird’

1. Der Schreibprozess und die drei Bände
Nach den „Theorien über den Mehrwert“ (1861-63) biss Marx die Zähne zusammen und trat in eine neue Arbeitsphase ein. Im Sommer des Jahres 1863 begann er die Grundlegung des Werks, das sein opus magnum [1] (Heinrich 2011) werden sollte.

Bis Dezember 1865 hatte er sich den umfangreichsten Versionen der verschiedenen Unterabteilungen gewidmet, die Skizzen für den ersten Band vorbereitet und den Hauptteil des dritten (seine einzige Darstellung des kompletten Prozesses der kapitalistischen Produktion) bereits besorgt. Die ersten Entwürfe für den zweiten Teil, seine erste grundlegende Darstellung der Kapitalzirkulation, standen ebenso. In Abänderung des in seinem Vorwort zu „Zur Kritik der Politischen Ökonomie“ von 1859 angekündigten Sechs-Bände-Plans fügte Marx in das Konzept für Band I jetzt einige Themen wie Bodenrente und Löhne ein, die ursprünglich in Band II und III hätten behandelt werden sollen. Mitte August 1863 informierte Marx Engels über seine Fortschritte: „Mit meiner Arbeit (dem Manuskript für den Druck) geht es in einer Hinsicht gut voran. Die Sachen nehmen bei der letzten Ausarbeitung, wie es mir scheint, eine erträglich populäre Form an, einige unvermeidliche G – W und W – G abgerechnet. Andrerseits, obgleich ich den ganzen Tag schreibe, geht’s nicht so rasch vom Fleck, wie meine eigne längst auf die Geduldprobe gestellte Ungeduld wünscht. Jedenfalls wird es 100 p. c. leichter verständlich als Nr. 1.“ [2] (MEW 30: 368; Marx an Engels 15.8.1863)

Marx hielt das Tempo den ganzen Herbst hin durch und widmete sich zur Gänze dem ersten Band. Doch seine Gesundheit verschlechterte sich zusehends und als Folge machte er im November Bekanntschaft mit dem, was seine Frau „die schreckliche Krankheit“ nennen sollte, mit der er den Rest seines Lebens würde kämpfen müssen. Es handelte sich um einen Fall von Karbunkeln, einer schwerwiegenden Infektion, die in Form von Abszessen und hartnäckigen Eiterbeulen auftrat, die über den ganzen Körper verteilt den Kranken lähmten und fürchterliche Schmerzen verursachten.

Als Folge eines tiefen Geschwürs musste sich Marx einer gefährlichen Operation unterziehen und bewegte sich für längere Zeit am Rande des Todes. Wie Jenny Marx später berichtete, dauerte sein kritischer Zustand „vier volle Wochen“ an und war mit heftigsten körperlichen Schmerzen verbunden. Zugleich quälten ihn „die nagendsten Sorgen, geistige[n] Foltern aller Art“ [3]. Nicht zuletzt weil die Krankheit die prekäre finanzielle Situation von Marx Familie noch verschärfte.

Anfang Dezember befand sich Marx bereits auf dem Weg der Besserung und er konnte Engels berichten, dass er „mit einem Fuß unter Erde“ gestanden habe und zwei Tage später, dass seine körperliche Verfassung ein „gutes Thema für eine Novelle“ sein würde (MEW 30: 375; Marx an Engels 2.12.1863). „Vorn den Mann, der his inner man mit Port, Bordeaux, Stout und massivsten Fleischmassen regaliert. (…) Aber hinten auf dem Buckel der outer man, verdammter Karbunkel.“ (Ebd.: 378; Marx an Engels 4.12.1863)

Nachdem Marx im Herbst 1864 eine Pause wegen seiner Verpflichtungen bei der Internationale eingelegt hatte, nahm er die Arbeit am dritten Abschnitt des Dritten Bandes wieder auf unter dem Titel: „Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate“. Januar bis Mai 1865 widmete sich Marx Band II. Das Manuskript war in drei Kapitel eingeteilt, die später in Engels Überarbeitung von 1885 zu Abschnitten wurden: „Erster Abschnitt: Die Metamorphosen des Kapitals“, „Zweiter Abschnitt: Der Umschlag des Kapitals“ und „Dritter Abschnitt: Die Reproduktion und Zirkulation des gesellschaftlichen Gesamtkapitals“. Auf diesen Seiten entwickelte Marx neue Konzepte und verband einige der theoretischen Überlegungen aus Band I und III.

Letztlich drängte ihn auch sein Vertrag mit dem Verleger dazu, die fehlenden Abschnitte so schnell wie möglich zu komplettieren. Hier war Wilhelm Strohn, ein alter Genosse aus den Tagen des Bundes der Kommunisten, der Vermittler. In dem Marx durch Strohn am 9. Februar 1865 übermittelten Vertragsentwurf über die Veröffentlichung des Werks „Das Kapital. Ein Beitrag zur Kritik der Politischen Ökonomie“ hieß es, das Werk solle ungefähr 50 Bögen[4] umfassen und in zwei Bänden erscheinen. Der Entwurf legte in §8 fest, dass das Manuskript „spätestens Ende Mai dieses Jahres“ abzuliefern sei. Marx gelang es aber in den in den weiteren Verhandlungen mit Meißner, diese Festlegung auszuhebeln, wie er Engels später mitteilte (ebd. 31: 269; Marx an Engels 17.12.1866), und einen größeren Umfang auszuhandeln (ebd. 31: 134; Marx an Engels 5.8.1865).[5]

Ende Juli 1865 teilte er Engels den Stand der Dinge mit: „Es sind noch 3 Kapitel zu schreiben, um den theoretischen Teil (die 3 ersten Bücher) fertigzumachen. Dann ist noch das 4. Buch, das historisch-literarische, zu schreiben, was mir relativ der leichteste Teil ist, da alle Fragen in den 3 ersten Büchern gelöst sind, dies letzte also mehr Repetition in historischer Form ist. Ich kann mich aber nicht entschließen, irgend etwas wegzuschicken, bevor das Ganze vor mir liegt. Whatever shortcomings they may have, das ist der Vorzug meiner Schriften, daß sie ein artistisches Ganzes sind, und das ist nur erreichbar mit meiner Weise, sie nie drucken zu lassen, bevor sie ganz vor mir liegen.“ (MEW 31: 132; Marx an Engels 31.7.1865)

Doch bald schon zwingen ihn unaufschiebbare Verzögerungen und eine Reihe unglücklicher Vorfälle, seine Arbeitsweise zu überdenken: Vielleicht, so fragte sich Marx, wäre es angebrachter, zuerst den Band I fertig zu stellen, um ihn direkt zu veröffentlichen, anstatt alle Bücher des Werkes parallel zu abzuschließen. In einem weiteren Brief an Engels schreibt er, dass es sich für ihn gerade darum drehe, ob er einen guten Teil des Manuskripts bereits zum Verleger schicken oder erst alles zu Ende schreiben solle.

Obgleich er sich in der Folge dazu entschied, zuerst Band I in Angriff zu nehmen, wollte Marx die Arbeit an Band III nicht liegen lassen. Aber nach etwa einem Jahr endete eine kurze Phase ohne finanzielle Sorgen, die Marx ein schnelles Vorankommen erlaubt hatte, und neben den pekuniären Schwierigkeiten verschlechterte sich auch sein Gesundheitszustand im Laufe des Sommers.

2. Die Fertigstellung von Band I
Zu Beginn des Jahres 1866 stürzte sich Marx in die neuen Entwürfe zum ersten Band des „Kapital“. Im Januar schrieb er Wilhelm Liebknecht über seine Fortschritte: „Unwohlsein, immer periodisch retournierend, Pech durch allerlei Zufälle, Inanspruchgenommenheit durch die ‚International Association’ usw. haben alle meine freien Momente für Reinschrift meines Manuskripts konfisziert.“ (Ebd.: 497; Marx an Wilhelm Liebknecht 15.1.1866) Dennoch wähnte sich Marx am Ende seiner Arbeit und nahm an, „Band I für den Druck dem Buchhändler selbst im März“ bringen zu können (ebd.). Weiterhin, fügte er hinzu, werde „das Ganze, die beiden Bände (…), gleichzeitig erscheinen“ (ebd.). In einem anderen Brief vom gleichen Tag an Kugelmann heißt es, „was meine Schrift angeht, so bin ich 12 Stunden per Tag mit ihrer Reinschrift beschäftigt.“ Er hoffe, sie persönlich innerhalb zweier Monate („im März“) an den Verleger nach Hamburg bringen zu können (ebd.: 496; Marx an Ludwig Kugelmann 15.1.1866)

Entgegen seinen Vorhersagen verging ein ganzes Jahr im Kampf mit den Karbunkeln. Ende Januar 1866 informierte seine Frau Jenny den alten Kampfgefährten Johann Phillip Becker, dass ihr Mann „wieder an der frühern gefährlichen und höchst schmerzhaften Krankheit“ leide (ebd.: 586; Jenny Marx an Johann Philipp Becker 29.1.1866). Diesmal sei es noch schlimmer für ihn, da es ihn von neuem bei der eben begonnenen Reinschrift seines Buches zurückgeworfen habe. Ihrer Ansicht nach resultierten die Karbunkel ausschließlich aus der Überarbeitung und den langen nächtlichen Stunden ohne Schlaf und Pause.

Nur wenige Tage später erlitt Marx den bis dato schlimmsten Anfall. Als er sich weit genug erholt hatte, um sich wieder ans Schreiben zu machen, gestand er Engels gegenüber: „Diesmal ging es um die Haut. Meine Familie wußte nicht, wie sérieux der cas war. Wenn sich das Zeug noch drei- bis viermal in derselben Form wiederholt, bin ich ein Mann des Todes. Ich bin wundervoll abgefallen und noch verdammt schwach, nicht im Kopf, sondern in Lende und Beine. Die Ärzte haben ganz recht, daß übertriebne Nachtarbeit die Hauptursache dieses Rückfalls. Aber ich kann den Herrn nicht die Ursachen mitteilen – was auch ganz zwecklos wäre, die mich zu dieser Extravaganz zwingen. In diesem Augenblick hab’ ich noch allerlei kleinen Nachwuchs am Leib, der schmerzlich, aber in keiner Art mehr gefährlich.“ (MEW 31: 174; Marx an Engels 10.2.1866)

Trotz alledem richteten sich Marx Gedanken in erster Linie auf die Aufgabe, die vor ihm lag: „Mir war das Ekelhafteste die Unterbrechung meiner Arbeit, die seit 1st January, wo mein Leberleiden verschwunden war, famos voranging. Von ‚Sitzen’ war natürlich keine Rede. (…) Aber liegend habe ich doch, wenn auch nur während kurzer Intervalle im Tag, fortgeschanzt. Mit dem eigentlich theoretischen Teil konnte ich nicht vorangehn. Dazu war das Hirn zu schwach. Ich habe daher den Abschnitt über den ‚Arbeitstag’ historisch ausgeweitet, was außer meinem ursprünglichen Plan lag.“ (Ebd.) Marx schloss den Brief mit einer Sentenz, die ganz gut als Motto über jener Periode seines Lebens stehen könnte: „meine Schreibzeit gehört ganz meinem Werk.“ (Ebd.: 175) Wie sehr sollte dies für 1866 gelten!

Engels war in höchstem Maße alarmiert. Er befürchtete das Schlimmste und bemühte sich energisch, den Freund zu überzeugen, dass er so nicht mehr weitermachen könne: „Du mußt wirklich endlich etwas Vernünftiges tun, um aus diesem Karbunkelkram herauszukommen, selbst wenn das Buch dadurch noch 3 Monate verzögert würde. Die Sache wird wahrhaftig zu ernsthaft, und wenn Dein Gehirn, wie Du selbst sagst, nicht für die theoretischen Sachen up to the mark ist, so laß es doch etwas ausruhen von der höheren Theorie. Laß das Nachtsarbeiten einige Zeit sein und führe eine etwas regelmäßigere Lebensweise.“ (Ebd.: 176; Engels an Marx 10.2.1866)

Engels erbat in Manchester umgehend Rat bei dem befreundeten Arzt Dr. Gumpert, der eine weitere Arsenik-Kur empfahl, drang jedoch gleichzeitig darauf, dass Marx von der unrealistischen Idee Abstand nehmen solle, das ganze „Kapital“ fertig zu schreiben, bevor auch nur ein Teil davon veröffentlicht sei. „Kannst Du es nicht so einrichten“, bat er Marx, „daß wenigstens der erste Band zuerst zum Druck geschickt wird und der zweite ein paar Monate später?“ Er schloss seine Überlegungen mit einer vorausschauenden Beobachtung: „Was kann es da helfen, daß vielleicht ein paar Kapitel am Ende Deines Buchs fertig sind und nicht einmal ein erster Band zum Druck kommen kann, wenn wir überrascht werden von den Ereignissen?“ (Ebd: 177)

Marx antwortete dem Freund auf alle Punkte, schwankte dabei aber zwischen ernstem und scherzhaftem Ton. In Bezug auf das Arsenik schrieb er: „Sage oder schreibe dem Gumpert, er solle mir das Rezept mit Gebrauchsanweisung schicken. Da ich das Vertrauen in ihn habe, schuldet er schon dem Besten der ‚Politischen Ökonomie’, professionelle Etikette zu übersehn und mich von Manchester aus zu behandeln.“ (Ebd. 178; Marx an Engels 13.2.1866). In Bezug auf seine Arbeit antwortete er: „Was dies ‚verdammte’ Buch betrifft, so steht es so: Es wurde fertig Ende Dezember. Die Abhandlung über die Grundrente allein, das vorletzte Kapitel, bildet beinahe, in der jetzigen Fassung, ein Buch[6] . Ich ging bei Tag aufs Museum und schrieb nachts. Die neue Agrikulturchemie in Deutschland, speziell Liebig und Schönbein, die wichtiger für diese Sache als alle Ökonomen zusammengenommen, andrerseits das enorme Material, das die Franzosen seit meiner letzten Beschäftigung mit diesem Punkt darüber geliefert hatten, mußte durchgeochst werden. Ich schloß meine theoretischen Untersuchungen über die Grundrente vor 2 Jahren. Und grade in der Zwischenzeit war vieles, übrigens ganz meine Theorie bestätigend, geleistet worden. Auch der Aufschluß von Japan (ich lese sonst im Durchschnitt, wenn nicht professionell genötigt, niemals Reisebeschreibungen) war hier wichtig. Daher das ‚shifting system’ [Schichtsystem], wie es die englischen Fabrikhunde von 1848-50 an denselben Personen anwandten, auf mich von mir selbst angewandt.“ (Ebd. 178; Marx an Engels 13.2.1866)

Um das Buch rechtzeitig fertig zu stellen legte sich Marx ein eiserneres Pensum auf: Tagsüber arbeitete er in der Bibliothek, um mit den neusten Entwicklungen und Entdeckungen Schritt zu halten, des Nachts vergrub er sich in sein Manuskript. Über die Hauptaufgabe berichtete er Engels: „Obgleich fertig, ist das Manuskript, riesig in seiner jetzigen Form, nicht herausgebbar für irgend jemand außer mir, selbst nicht für Dich.“ (Ebd.). Über die vorhergegangenen Wochen schrieb er ihm: „Ich begann die Abschreiberei und Stilisierung Punkt ersten Januar, und die Sache ging sehr flott voran, da es mir natürlich Spaß macht, das Kind glattzulecken nach so vielen Geburtswehn. Aber dann kam wieder der Karbunkel dazwischen, so daß ich bis jetzt nicht weitergehn, sondern nur tatsächlich ausfüllen konnte, was nach dem Plan schon fertig war.“ (Ebd.: 179)

Schließlich nahm er Engels Ratschlag an, den Veröffentlichungs-Plan zu modifizieren: „Im übrigen stimme ich mit Deiner Ansicht überein und bringe den ersten Band, sobald er fertig, zu Meißner. Doch muß ich zum Fertigmachen wenigstens sitzen können.“ (Ebd.)

Tatsächlich ging es Marx von Tag zu Tag schlechter. Gegen Ende Februar hatten sich zwei neue Karbunkel gebildet und er versuchte vergeblich, sie selbst zu behandeln. Engels erzählte er, dass er mit einem „scharfe[n] Rasiermesser“ den „obern“ aufgeschnitten hatte, und den „Karbunkel nun als begraben“ betrachtete, „obgleich it still wants some nursing“ (Ebd.: 182; Marx an Engels 20.2.1866). Der „untere“ wiederum entziehe sich seiner „Kontrolle“ und sollte „diese Schweinerei voran[gehen]“ müsse er natürlich seinen Arzt Allen kommen lassen da er unfähig sei „infolge des locus des Hundes“, ihn selbst zu behandeln (ebd.).

Diese grässlichen Details ließen Engels keine Ruhe; er fühlte sich genötigt, den Freund zu rügen – heftiger als er es jemals getan hatte: „… kein Mensch kann diese chronische Karbunkelgeschichte auf die Dauer aushalten, abgesehen davon, daß endlich einmal einer auftreten kann, der eine solche Gestalt annimmt, daß Du daran zum Teufel gehst. Und wo ist dann Dein Buch und Deine Familie?“ (Ebd.: 184; Engels an Marx 22.2.1866). Um Marx etwas Erleichterung zu verschaffen, versprach er für ihn jedes finanzielle Opfer zu bringen. Er bat ihn, vernünftig zu sein und die Arbeit fürs erste komplett ruhen zu lassen, bis sich sein Gesundheitszustand verbessert habe.

Schließlich überzeugte das Marx, eine Pause einzulegen. Am 15. März reiste er nach Margate, einem Kurort bei Kent und meldete am zehnten Tag an Engels: „Ich lese nichts, schreibe nichts. Schon des dreimaligen Arseniks im Tag wegen muß man Mahlzeiten und die Zeiten des Herumbummelns an der See und auf den nachbarlichen hills so einrichten, daß man ‚keine Zeit’ findet zu andern Dingen (…) Was den geselligen Verkehr hier angeht, so existiert er natürlich nicht. Ich kann singen mit dem milier of the Dee: ‚I care for nobody and nobody cares for me.’” (Ebd.: 193; Marx and Engels 24.3.1866)

Anfang April erzählte Marx seinem Freund Kugelmann, dass er sich „sehr erholt habe“. Zugleich beschwerte er sich, durch die Unterbrechung seien „wieder mehr als zwei Monate – Februar, März und Hälfte April vollständig für mich verlorengegangen, und die Fertigmachung meines Buchs wieder in die Länge geschoben!“ (Ebd.: 514; Marx an Ludwig Kugelmann 6.4.1866) Nach seiner Rückkehr nach London musste die Arbeit noch mal einige Woche ruhen, da er von Rheumatismus und anderen Beschwerden heimgesucht wurde. Auch wenn er Engels Anfang Juni berichten konnte, dass „nichts Karbunkelhaftes“ (ebd. 222; Marx an Engels 7.6.1866) mehr erschienen sei, beklagte er sich doch, dass seine Arbeit sich allein durch körperliche Gebrechen verzögert habe.

Im Juli machten sich dann wieder die drei altbekannten Feinde bemerkbar: Livius’ „periculum in mora“ („Gefahr im Verzuge“) in Form wachsender Mietrückstände, die Karbunkel, von denen sich bereits ein neuer ankündigte, und eine marodierende Leber. Im Folgemonat versicherte Marx Engels, dass er sich – trotz schwankender Gesundheit („täglich auf und ab“, ebd.: 247; Marx an Engels 7.8.1866) –, insgesamt besser fühle; das Gefühl, „wieder arbeitsfähig zu sein“, tue viel für einen Mann. Es bedrohten ihn „hier und da neue Karbunkelanfänge aber sie verschwinden immer wieder“, sie zwängen ihn allerdings, seine Arbeitsstunden „sehr within limits“ zu halten. (Ebd.: 253; Marx an Engels 23.8.1866). Am gleichen Tag noch schrieb er an Kugelmann: „[Ich] glaube […] nicht, daß ich vor Oktober das Manuskript des ersten Bands (es werden jetzt 3 Bände) nach Hamburg bringen kann. Ich kann nur sehr wenige Stunden per Tag produktiv arbeiten, ohne es gleich körperlich zu spüren…“ (Ebd.: 520; Marx an Ludwig Kugelmann 23.8.1866)

Auch diesmal war Marx viel zu optimistisch. Der andauernde Strom negativer Ereignisse, denen er täglich im Kampf ums Überleben ausgesetzt war, erwies sich abermals als Hindernis auf dem Weg zur Fertigstellung seines Textes. Darüber hinaus hatte er wertvolle Zeit verloren, weil er immer wieder zum Pfandhaus laufen musste, um dem Teufelskreis aus Schuldscheinen zu entkommen, in dem er sich verfangen hatte.

Mitte Oktober gestand Marx Kugelmann seine Angst, der langen Krankheit wegen und aufgrund all der Kosten, die diese mit sich gebracht hatte, die Schuldner nicht länger hinhalten zu können; es stehe ihm „daher Zusammenbruch des Hauses über dem Kopf bevor“ (ebd.: 533: Marx an Ludwig Kugelmann 13.10.1866). Nachdem er Kugelmann seine Lage geschildert hatte, eröffnete Marx ihm gegenüber einen Plan, den er gefasst hatte (ebd.: 534):

„Meine Umstände (körperliche und bürgerliche Unterbrechungen ohne Unterlaß) veranlassen, daß der Erste Band zuerst erscheinen muß, nicht beide auf einmal, wie ich zuerst beabsichtigte. Auch werden es jetzt wahrscheinlich 3 Bände.
Das ganze Werk zerfällt nämlich in folgende Teile:
Buch I. Produktionsprozeß des Kapitals.
Buch II. Zirkulationsprozeß des Kapitals.
Buch III. Gestaltung des Gesamtprozesses.
Buch IV. Zur Geschichte der Theorie.
Der erste Band enthält die 2 ersten Bücher.
Das 3te Buch, denke ich, wird den zweiten Band füllen, das 4te den 3.“

Indem er seine Arbeit seit „Zur Kritik der Politischen Ökonomie“ (1859) noch einmal Revue passieren ließ, fuhr Marx fort: „Ich habe es für nötig erachtet, in dem ersten Buch wieder ab vorn zu beginnen, d.h. meine bei Duncker erschienene Schrift in einem Kapitel über Ware und Geld zu resümieren. Ich hielt das für nötig, nicht nur der Vollständigkeit wegen, sondern weil selbst gute Köpfe die Sache nicht ganz richtig begriffen, also etwas Mangelhaftes an der ersten Darstellung sein mußte, speziell der Analyse der Ware.“ (Ebd. )

Wie der vorangegangene Monaten war der November geprägt von extremer Armut. Gegenüber Engels schilderte Marx: „Ich bin durch alles das nicht nur sehr in der Arbeit unterbrochen worden, sondern habe mir auch, da ich die bei Tag verlorene Zeit bei Nacht wieder aufmachen wollte, einen schönen Karbunkel nicht weit vom penis wieder zugezogen.“ (Ebd.: 262; Marx an Engels 8.11.1866). Zugleich bestand er darauf, dass es „in diesem Sommer und Herbst nicht die Theorie, die die Verzögerung bewirkt, sondern die körperlichen und bürgerlichen Verhältnisse“ waren, die seine Arbeit aufhielten (ebd.). Wenn er bei guter Gesundheit gewesen wäre, hätte er seine Arbeit komplettieren können. Er erinnerte Engels daran, dass es gerade drei Jahre her war, „daß der erste Karbunkel operiert wurde“ (ebd.: 263; Marx an Engels 10.11.1866), Jahre in denen er nur in „kurzen Intervallen“ frei von ihnen gewesen sei. Im Dezember fügte er in Bezug auf seinen täglichen Kampf mit der Armut hinzu: „Ich bedaure nur, daß Privatpersonen nicht mit demselben Anstand can file their bills for the Bankruptcy Court wie Kaufleute.“ (Ebd.: 266; Marx an Engels 8.12.1866)

Den ganzen Winter hindurch änderte sich kaum etwas an der Situation, so dass im späten Februar 1867 Marx seinem Freund in Manchester (der ihm nie einen Gefallen abgeschlagen hatte) schrieb: „Ich habe Sonnabend (übermorgen) Exekution im Haus von einem Grocer [Krämer], wenn ich ihm nicht wenigstens 5 £ zahle. (…) Die Arbeit wird bald fertig sein und wäre es heute, wenn ich während der letzten Zeit nicht zu sehr herumgehetzt.“ (Ebd.: 277; Marx an Engels 21.2.1866)

Gegen Ende des Monats konnte Marx endlich die erhoffte Nachricht geben: Das lang ersehnte Buch war fertig. Nun musste er es nach Deutschland bringen. Das zwang ihn erneut, Engels um Geld anzugehen, um „Kleidungsstücke und Uhr, die im Pfandhaus wohnen, herausnehmen“ zu können (ebd.: 281; Marx an Engels 2.4.1867). Andernfalls wäre es ihm nicht möglich, abzureisen.
Nach Ankunft in Hamburg diskutierte Marx mit Engels den neuen Plan, den Meißner unterbreitet hatte: „Er will jetzt, daß das Buch in 3 Bänden erscheint. Er ist nämlich dagegen, daß ich das letzte Buch (den geschichtlich-literarischen Teil) konzentriere, wie ich es vorhatte. Er sagt, buchhändlerisch und für die ‚flache’ Lesermasse rechne er grade am meisten auf diesen Teil. Ich sagte ihm, in dieser Hinsicht ihm zur Verfügung zu stehn.“ (Ebd.: 288; Marx an Engels 13.4.1866).

Wenige Tage später schrieb er ähnliches an Becker: „Das ganze Werk erscheint in 3 Bänden. Der Titel ist: „Das Kapital. Kritik der Politischen Oekonomie“, Der erste Band umfaßt das Erste Buch: „ Der Produktionsprozeß des Kapitals„. Es ist sicher das furchtbarste Missile, das den Bürgern (Grundeigentümer eingeschlossen) noch an den Kopf geschleudert worden ist.“ (Ebd.: 541; Marx an Johann Phillip Becker 17.4.1866)

Nach einigen Tagen Aufenthalt in Hamburg fuhr Marx nach Hannover. Er blieb dort als Gast Kugelmanns, den er jetzt zum ersten Mal nach Jahren reiner Brieffreundschaft persönlich kennen lernte. Marx hielt sich für etwaige Hilfestellungen für Meißners Lektorat verfügbar. Er berichtete Engels, dass er sich außerordentlich erholt habe. „Keine Spur des alten Übels“ oder seiner „Leberanschläge“ seien zu entdecken. „Dazu“, so ergänzte er, „trotz schwerer Verhältnisse, guter Humor…“ (Ebd.: 291; Marx an Engels, 24.4.1867). Sein Freund antwortete aus Manchester: „Es ist mir immer so gewesen, als wenn dies verdammte Buch, an dem Du so lange getragen hast, der Grundkern von allem Deinem Pech war und Du nie heraus kommen würdest und könntest, solange dies nicht abgeschüttelt. Dies ewig unfertige Ding drückte Dich körperlich, geistig und finanziell zu Boden, und ich kann sehr gut begreifen, daß Du jetzt, nach Abschüttelung dieses Alps, Dir wie ein ganz andrer Kerl vorkommst…“ (Ebd.: 292; Engels an Marx 27.4.1867)

Marx war erpicht darauf, die kommende Veröffentlichung unter seinen Freunden bekannt zu machen. An Sigfried Meyer (1840-1872), einen deutschen Sozialisten aus der Internationalen, der in New York die Arbeiterbewegung organisierte, schrieb er: „Der Band I umfaßt den ‚ Produktionsprozeß des Kapitals’. … Band II gibt Fortsetzung und Schluß der Theorie, Band III die Geschichte der Politischen Ökonomie seit Mitte des 17. Jahrhunderts .“ (Ebd.: 542f,; Marx an Sigfried Meyer 30.4.1867)

Mitte Juni wurde Engels für die Korrektur des Textes für die Drucklegung hinzugezogen. Er äußerte, dass – verglichen mit der 1859 erschienen Schrift „der Fortschritt in der Schärfe der dialektischen Entwicklung sehr bedeutend“ sei (ebd.: 303; Engels an Marx 16.7.1867). Der Autor fühlte sich durch diese Bestätigung geschmeichelt: „Deine bisherige Satisfaktion ist mir wichtiger als anything die übrige Welt may say of it.“ (Ebd.: 305; Marx an Engels 22.7.1867). Allerdings merkte Engels an, dass Marx Einführung der Wertform übermäßig abstrakt und nicht klar genug formuliert sei, um auch den in theoretischen Abhandlungen unerfahrenen Lesern verständlich zu sein; auch betrübte ihn, „daß grade der wichtige zweite Bogen unter dem Karbunkeldruck leidet.“ (Ebd.: 304; Engels an Marx 16.7.1867). In seiner Antwort verfluchte Marx noch einmal jene körperlichen Gebrechen, die ihn während des Schreibens geplagt hatten – „Jedenfalls hoffe ich, daß die Bourgeoisie ihr ganzes Leben lang an meine Karbunkeln denken wird.“ (Ebd.: 305; Marx an Engels 22.7.1867) Gleichzeitig sah er ein, dass er für ein größerer Publikum schreiben müsse und plante einen Anhang, der die Entwicklung der Wertform klarer darstellen sollte. Ende Juni war dieser Anhang fertig gestellt.

Marx vervollständigte seine Korrekturen um zwei Uhr morgens am 1. August 1867. Nur wenige Minuten später setzte er einen Brief an seinen Freund in Manchester auf: „Eben den letzten Bogen (49.) des Buchs fertig korrigiert. […]. Bloß D i r verdanke ich es, daß dies möglich war! […] I embrace you, full of thanks!“ (Ebd.: 323; Marx an Engels 24.8.1867). Ein paar Tage später präsentierte Marx in einem weiteren Brief das, was seiner Ansicht nach die zwei Hauptpfeiler des Buches ausmachten: „1. (darauf beruht alles Verständnis der facts) der gleich im Ersten Kapitel hervorgehobne Doppelcharakter der Arbeit, je nachdem sie sich in Gebrauchswert oder Tauschwert ausdrückt; 2. Die Behandlung des Mehrwerts unabhängig von seinen besondren Formen als Profit, Zins, Grundrente etc.“ (Ebd.: 326; Marx an Engels 24.8.1867)

Der Verlag startete die Auslieferung am 11. September; damit lag „Das Kapital“ in den Schaufenstern der Buchhandlungen. [7] Das Inhaltsverzeichnis sah nun nach den letzten Änderungen folgendermaßen aus:

Vorwort

  1. Ware und Geld
  2. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  3. Die Produktion des absoluten Mehrwert
  4. Die Produktion des relativen Mehrwerts
  5. Weitere Forschung zur Produktion des absoluten und relativen Mehrwerts
  6. Der Akkumulationsprozess des Kapitals
  7. Anhang zu Teil 1, 1. Die Wertform [8]

Trotz der langen Bearbeitung bis zur Veröffentlichung der ersten Ausgabe und der nachträglichen Einfügungen sollte die Struktur in den kommenden Jahren grundlegende Änderungen und Erweiterungen erfahren. Band I sollte also auch über seine Fertigstellung hinaus einen nicht unwesentlichen Teil von Marxens Energie in Anspruch nehmen.

3. Auf der Suche nach der „definitiven“ Version
Bereits im Oktober 1867 wandte sich Marx wieder dem zweiten Band zu. Und mit dieser Wiederaufnahme kehrten auch seine gesundheitlichen Beschwerden zurück. Dazu kamen wie immer der „Andrang from without“ und der „Hauskatzenjammer“; Mit einiger Bitterkeit stellte Marx luzide gegenüber Engels fest: „Meine Krankheit kommt immer aus dem Kopf.“ (Ebd.: 368; Marx an Engels 19.10.1867). Wie gewohnt sandte Engels alles Geld, das er entbehren konnte, und verband damit in seiner Antwort die Hoffnung, dass es die Karbunkeln vertreibe (vgl. ebd.: 372; Engels an Marx 22.10.1867). Dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung. Marx schrieb Ende November, dass sein Gesundheitszustand sich „sehr verschlechtert“ habe und von Arbeiten „kaum die Rede“ sein könne (ebd.: 390; Marx an Engels 27.11.1867).

Das neue Jahr 1868 begann, wie das alte geendet hatte. Während der ersten Wochen im Januar konnte Marx nicht einmal seine Korrespondenz besorgen. Gegenüber Becker gestand Jenny, dass ihr „armer Mann … seit Wochen wieder an seinem alten, schweren, schmerzlichen und durch die stete Wiederkehr gefährlichen Leiden gefesselt“ darniederlag. (MEW 32: 691; Jenny Marx an Johann Philipp Becker nach dem 10.1.1868) Marx nahm erst Ende Januar das Schreiben wieder auf. Engels teilte er mit: „Ich werde 2-3 Wochen noch absolut nicht arbeiten…“ (ebd.: 25; Marx an Engels 25.1.1868).

Ende März äußerte er gegenüber Engels: „Mein Zustand ist derart, daß ich eigentlich alles Arbeiten und Denken für some time aufgeben müßte; aber das würde mir schwer, selbst wenn ich die Mittel zum Strolchen hätte.“ (Ebd.: 51; Marx an Engels 25.3.1868). Diese neue Arbeitsunterbrechung setzte gerade zu dem Zeitpunkt ein, als er die Arbeit an Band II wieder aufnehmen wollte – immerhin hatte sie seit 1865 für drei Jahre ruhen müssen. Über das Frühjahr hatte er die ersten zwei Kapitel fertig gestellt, [9] zusätzlich zu einigen vorbereitenden Manuskripten zum Verhältnis von Mehrwert und Profitrate, zum Profitraten-Gesetz und zum Umschlag des Kapitals. All das sollte ihn bis Ende 1868 voll in Beschlag nehmen. [10] Ende April 1868 sandte Marx Engels einen neuen Arbeitsplan, mit Fokus auf „der Entwicklungsmethode der Profitrate“.. Dabei betonte er, dass in Band II „der Zirkulationsprozeß des Kapitals unter den im I. Buch entwickelten Voraussetzungen dargestellt“ werden solle. Er nahm sich weiterhin vor – so gut es ging – die „Formbestimmungen“ des fixen wie zirkulierenden Kapitals und des Kapitalumschlags vorzunehmen. Sein Ziel dabei war die Aufdeckung der „gesellschaftliche[n] Verschlingung der verschiednen Kapitale, Kapitalteile und der Revenue (= m) miteinander.“ Band III behandle dann die „Verwandlung des Mehrwerts in seine verschiednen Formen und gegeneinander getrennten Bestandteile“. (ebd.: 70; Marx an Engels 30.4.1868).

In der zweiten Augustwoche äußerte er in einem Brief an Kugelmann seine Hoffnung, die ganze Arbeit Ende September des folgenden Jahres (1869) abschließen zu können (ebd.: 556; Marx an Kugelmann 10.8.1868). Doch im Herbst waren die Karbunkel zurück und im Frühjahr 1869, als Marx noch immer mit dem dritten Teil von Band II [11] zu Gange war, machte sich auch seine Leber wieder bemerkbar. Marx mit schrecklicher Regelmäßigkeit auftretendes Unglück wollte auch in den folgenden Jahren kein Ende nehmen und sollte ihn daran hindern, den zweiten Band des „Kapital“ jemals fertig zu stellen.

Aber es gab auch Gründe theoretischer Natur, die es Marx erschwerten, voranzukommen. Vom Herbst 1868 bis zum Frühjahr 1869 versuchte er ständig über die neusten Entwicklungen des Kapitalismus auf dem Laufenden zu bleiben und exzerpierte dazu fleißig aus Artikeln über Finanzmärkte und Währungsgeschäfte, die in Zeitschriften wieThe Money Market Review, The Economist u.a. erschienen. [12] Als er z.B. im Herbst 1869 von einigen (allerdings belanglosen) Neuerscheinungen über Russland gehört hatte, entschied er sich, umgehend Russisch zu lernen, um alle neue Literatur aus erster Hand studieren zu können. Mit dem üblichen Eifer stürzte er sich in die neue Sprache und Anfang 1870 schrieb Jenny an Engels, dass Marx, statt „sich zu hegen und pflegen“, angefangen habe, „auf Mord und Brand Russisch zu studieren“. Er „ging wenig mehr aus, aß unregelmäßig und zeigte den Carbuncle unter dem Arm erst, nachdem er schon bedeutend angeschwollen und verhärtet war“. (Ebd.: 705; Jenny Marx an Engels 17.1.1870). Engels zögerte nicht, seinen Freund zum wiederholten Male zu drängen, seine Lebensweise zu ändern, „selbst im Interesse Deines 2ten Bandes“ (ebd: 426; Engels an Marx 19.1.1870). Er hielt ihm vor, dass er bei „der ewigen Wiederholung solcher Unterbrechungen“ nie mit seinem Buch fertig werden würde.

Diese Voraussage sollte sich bewahrheiten. Früh im folgenden Sommer schrieb Marx in Rückschau auf die letzten Monate an Kugelmann, dass seine Arbeit den „ganzen Winter [hindurch] durch Krankheit unterbrochen worden“ war. Zudem sei es nötig gewesen, „Russisch zu ochsen, da es bei der Behandlung der Landfrage unumgänglich geworden ist, die russischen Grundeigentumsverhältnisse in den Originalquellen zu studieren.“ (Ebd.: 686; Marx an Kugelmann 27.6.1870)

Nach all den Unterbrechungen und einer Periode intensiver politischer Aktivität für die Internationale in Folge der Ereignisse rund um die Pariser Commune wandte sich Marx erst einmal einer Neuherausgabe des Ersten Bandes zu. Von der Art und Weise unbefriedigt, wie er die Werttheorie dargelegt hatte, verbrachte er Dezember 1871 bis Januar 1872 damit, seinen 1867 geschriebenen Anhang zu überarbeiten, was schließlich zu einer Umarbeitung des ganzen ersten Kapitels führte. [13] Bei der Gelegenheit revidierte er – neben einigen kleinen Einfügungen – die ganze Struktur des Buches.[14]

Diese Änderungen und Überarbeitungen betrafen auch die Übersetzung ins Französische. Ab März 1872 war Marx mit der Korrektur der Entwürfe beschäftigt gewesen, die dann sukzessive zwischen 1872 und 1875 an die Druckerei geschickt wurden. [15] Im Laufe dieser Revisionen entschied sich Marx zu weiteren Änderungen am Text, zumeist in den Abschnitten über die Akkumulation des Kapitals. Im Nachwort zur französischen Ausgabe attestierte er dieser Ausgabe einen „wissenschaftlichen Wert unabhängig vom Original“ (MEW 23: 32).

Auch in den letzten Jahren seines Lebens arbeitete Marx weiter am „Kapital“, wenn auch nicht im gleichen Tempo wie zuvor. Zum einen forderte sein immer noch prekärer Gesundheitszustand seinen Tribut, zum anderen sah er in einigen Bereichen persönliche Wissenslücken klaffen, die er unbedingt noch schließen musste. 1875 verfasste er ein weiteres Manuskript für Band III (MEGA², Bd.. II/14, 19-150) und zwischen Oktober 1876 und Anfang 1881 saß Marx erneut über Entwürfen für Abschnitte von Band II (MEGA², Bd. II/11 S. 525-828). Wäre es ihm gelungen die Resultate seiner rastlosen Recherche einzubauen, hätte er sich auch noch an eine Überarbeitung von Band I gemacht.

Kritik an der kapitalistischen Produktionsweise, die sich auf umfassende theoretische Konzepte beruft, kommt auch heute nicht an Marx „Kapital“ vorbei.
Übersetzung aus dem Englischen: Alan Ruben van Keeken

References
1. Michael Heinrich, Entstehungs- und Auflösungsgeschichte des Marxschen Kapital, in: Werner Bonefeld/Michael Heinrich (Hrg.), Kapital & Kritik. Nach der ‚neuen’ Marx-Lektüre, Hamburg 2011, S. 176-179. Heinrich vertritt hier die Ansicht, dass das Manuskript dieser Schaffensperiode nicht als die dritte Version des mit den „Grundrissen“ begonnenen Werks angesehen werden sollte, sondern als erster Entwurf des „Kapital“.
2. Mit Nr. 1 ist Marx’ „Zur Kritik der Politischen Ökonomie“ von 1859 gemeint.
3. Jenny Marx, Kurze Umrisse eines bewegten Lebens [1865], zit. nach: Gespräche mit Marx und Engels. Herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger. Erster Band, Frankfurt am Main 1973, S. 288.
4. 50 Bögen entsprechen 800 Druckseiten.
5. Der Vertragstext selbst ist nicht überliefert. Zum Gesamtvorgang: Ina Osobova, Wie ist der Vertrag zwischen Marx und Meißner über die Herausgabe des „Kapitals“ zu datieren? Eine Anmerkung zu MEGA 2, II/5. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung, NF 1994, Hamburg 1994. S. 218-221.
6. Marx fügte später den Abschnitt über die Grundrenten als Sechsten Abschnitt unter dem Titel „Verwandlung von Surplusprofit in Grundrente“ in das Manuskript des Dritten Bandes ein.
7. Vgl. Karl Marx, Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. Erster Band, Hamburg 1867, in: MEGA2, Bd. II/5, Berlin 1983, S. 674.
8. Vgl. ebd., S. 9-10.
9. Karl Marx, Manuskripte zum zweiten Buch des ‚Kapitals‘ 1868 bis 1881 , in: MEGA2, Bd. II/11, Berlin 2008.
10. Diese Texte sind vor kurzem veröffentlicht worden: Karl Marx, Ökonomische Manuskripte 1863-1868, in: MEGA2, Bd. II/4.3, Berlin 2012, S. 78-234 und 285-363. Der letzte Teil macht den Hauptteil des Manuskripts IV von Band II aus und enthält neue Versionen des ersten Kapitels „Der Umlauf des Kapitals” und des zweiten Kapitels, „Der Umschlag des Kapitals”.
11. Karl Marx, Manuskripte zum zweiten Buch des ‚Kapitals’ 1868 bis 1881, a.a.O., S. 340-522.
12. Diese bisher unveröffentlichten Notizbücher finden sich im Amsterdamer Internationalen Institut für Sozialgeschichte (IISH), Marx-Engels Papers, B 108, B 109, B 113 und B 114.
13. Karl Marx, Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. Erster Band, Hamburg 1867 , MEGA2, Bd. II/5, a.a.O.., S. 1-55.
14. 1867 hatte Marx das Buch in Kapitel aufgeteilt. Daraus wurden 1872 Abschnitte, die ihrerseits detailliert in Unterabschnitte aufgeteilt wurden.
15. Karl Marx, Le Capital, Paris 1872-1875, in : MEGA2, Bd. II/7, Berlin 1989.

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The Post-1989 Radical Left in Europe

The end of ‘actually existing socialism’
The fall of the Berlin Wall in 1989 brought about a profound change in the European political landscape. The implosion of the repressive bureaucratic regimes of the Soviet bloc had the positive effect of freeing communism from ‘actually existing socialism’, and of opening it up again to the struggle for working-class emancipation.

The structural political upheavals, however, together with major economic transformations, set in train a process of capitalist restoration that had severe social repercussions on a global scale. In Europe, anticapitalist forces found their influence being irresistibly squeezed: it became more and more difficult for them to organize and orientate social struggles, and ideologically the Left as a whole lost the hegemonic positions it had won after 1968 in key areas of many national cultures.

This reverse was also apparent at an electoral level. From the 1980s on, the parties united around the idea of Eurocommunism.11 In 1989 the Italian Communist Party (PCI), the Communist Party of Spain (PCE), the Greek Left (EAR) and the Socialist People’s Party (SF) in Denmark formed the Group for the European United Left in the European Parliament. View all notes as well as those still strongly tied to Moscow22 Beginning in 1989, the French Communist Party (PCF), the Portuguese Communist Party (PCP), the Communist Party of Greece (KKE) and the Workers’ Party (WP) in Ireland formed a Left Unity group in the European Parliament.View all notes suffered a sharp decline in support, which turned into a veritable crash after the collapse of the Soviet Union. A similar fate also affected the various New Left groups and Trotskyist parties.33 The most significant of these electorally was Workers’ Struggle (LO) in France.

A phase of reconstruction then began, in which new political formations often emerged through the regrouping of anticapitalist elements still in existence. This enabled the traditional forces of the Left to open up to the ecological, feminist and peace movements that had developed in the previous decades. Izquierda Unida in Spain, created in 1986, was the pioneer in this respect. Similar initiatives then took shape in Portugal (where the Unitary Democratic Coalition [CDU] was formed in 1987); Denmark (the Unity List/Red-Greens, in 1989); Finland (the Left Alliance, in 1990); and Italy and Greece in 1991, when the Communist Refoundation Party (PRC) and Synaspismos (Coalition of the Left Movements and Ecology) came into being. The organizational forms of these new aggregations varied considerably. The parties comprising Izquierda Unida – including the Communist Party of Spain – maintained their existence; the Unitary Democratic Coalition in Portugal functioned only as an electoral bloc; and the Communist Refoundation Party and Synaspismos constituted themselves as new unitary political subjects.

In other countries, however, there were attempts (some only cosmetic) to renew the parties that had existed before the fall of the Berlin Wall. In 1989, following the foundation of the Czech Republic, the Communist Party of Bohemia and Moravia (KSČM) was proclaimed; and in 1990 the Party of Democratic Socialism (PDS) appeared in Germany, taking over from the Socialist Unity Party that had ruled the GDR since 1949. Also in 1990, in Sweden, the Left Party–Communists adopted more moderate positions and dropped the name ‘Communist’ from its title.

Failures in government
These new parties, like others that had not changed their name, managed to retain a political presence on their respective national stages. Together with the social movements and progressive trade-union forces, they contributed to the heightened resistance against neoliberal policies after 1993, when the Maastricht Treaty came into effect and set rigid monetarist parameters for new member-states joining the European Union. In 1994 a European United Left group was formed in the European Parliament, and the next year, following new adhesions from Scandinavia, it changed its name to the European United Left/Nordic Green Left (GUE/NGL).

In the mid-1990s, buoyed up by strikes and large demonstrations against their respective governments (Berlusconi and Dini in Italy, Juppé in France, González and Aznar in Spain), some forces of the radical Left even achieved modest electoral breakthroughs. Izquierda Unida scored 13.4 percent in the European elections in 1994; the Communist Refoundation Party 8.5 percent in the national elections of 1996; and the French Communist Party almost 10 percent in the parliamentary elections of 1997. At the same time, these parties increased their membership and their implantation at local level and in workplaces.

Apart from the Czech Republic (with its Communist KSČM), the countries of Eastern Europe were an exception to this phase of consolidation; the legacy of the postwar ‘communist’ dictatorships ruled out – and continues to hinder – a process of rebirth of forces of the Left. As the new century dawned, a huge, politically heterogeneous movement of struggle against neoliberal globalization spread to every corner of the globe. Since the late 1990s, self-organized collectives, rank-and-file union movements, anticapitalist parties and non-governmental organizations had already been promoting mass protests at the summits of the G8, the International Monetary Fund, the World Trade Organization and the World Economic Forum (in Davos, Switzerland). The subsequent birth of the World Social Forum (WSF), in Brazil in 2001, and the European Social Forum (ESF) encouraged broader discussion of alternatives to the dominant policies.

Meanwhile, with the rise of Tony Blair as Labour Party leader (1994) and UK prime minister (1997–2007), the way was open for a profound shift in the ideology and programme of the Socialist International.44 The government led by Lionel Jospin in France, which reduced the working week to thirty-five hours, was an exception to this tendency. In Spain, the Zapatero government pursued the same neoliberal policies as in other European countries and was swept away by the effects of the economic crisis. Nevertheless, it adopted a number of important reforms with regard to civil rights. For a full analysis of social-democratic tendencies in Europe, see Jean-Michel de Waele, Fabien Escalona and Mathieu Vieira (eds.), The Palgrave Handbook of Social Democracy in the European Union, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2013.View all notes Blair’s ‘Third Way’ – in fact, supine acceptance of the neoliberal mantra masked by vacuous exaltation of ‘the new’ – was supported in varying degrees and forms by the SPD (Socialdemocratic Party of Germany) government of Gerhard Schröder (chancellor from 1998 to 2005),55 See Anthony Blair and Gerhard Schröder, Europe: The Third Way – die Neue Mitte, London/Berlin, Labour Party/SPD, 1999.View all notes and by the Portuguese José Sócrates, prime minister of the Socialist Party (PS) from 2005 to 2011. Romano Prodi in Italy (prime minister and head of centre-left coalitions from 1996 to 1998 and 2006 to 2008) also shared many of the same themes and echoed the search for a ‘new way’.

In the name of ‘future generations’ (who in the meantime were to be deprived of the right to work), and inspired by the EU’s adoption of the Lisbon Programme in 2000, these governments pursued a series of economic counter-reforms that have eroded the European social model. They rigidly initiated deep cuts in public expenditure, made labour relations more precarious (by limiting legal safeguards and generally worsening conditions at work), implemented policies of wage ‘moderation’, and liberalized markets and services in line with the disastrous Bolkestein directive of 2006. The so-called Agenda 2010 in Germany, especially Schröder’s ‘Hartz IV’ plan, were the most conclusive evidence of this new policy direction.

Many parts of southern Europe saw the whittling down of what remained of the welfare state, attacks on the pension system, another massive round of privatization, the commodification of education, drastic cuts in the funding of research and development, and a lack of effective industrial policies. These trends were also apparent in the governments headed by Konstantinos Simitis (1996–2004) in Greece, Massimo D’Alema (1998–2000) in Italy and José Zapatero (2004–2011) in Spain.

Similar choices operated in Eastern Europe, where the Socialist governments of Leszek Miller (2001–2004) in Poland and Ferenc Gyurcsány (2004–2010) in Hungary were among the most dedicated followers of neoliberalism and enforcers of public spending cuts. They thereby alienated the working classes and the poorest sections of the population, to the extent that today the forces of the Socialist International occupy a completely marginal position in both countries.

As regards economic policy, it is hard to detect anything more than minimal differences between these social-democratic governments and conservative regimes in power at the time. Indeed, in many cases the social-democratic or centre-left administrations were more efficient in carrying through the neoliberal project, since the trade unions found the government actions more acceptable because of an old illusory belief that they were ‘friendly’ to the labour movement. Over time, the adoption of a pliant, non-conflictual model has made the trade unions less and less representative of the weakest sections of society.
Foreign-policy orientations involved a similar discontinuity with the past. In 1999 a government headed by the Left Democrats (DS), the inheritors of the old Communist Party, authorized Italy’s second military intervention since the war – the NATO bombing in Kosovo, with its much-reported use of depleted uranium weapons. In 2003 British Labour Party leaders stood in the frontline alongside George W. Bush in a war they waged against the Iraqi ‘rogue state’ that they falsely accused of possessing weapons of mass destruction.66 In 2015 British newspapers published a secret document (‘Secret/Noforn’), dated 28 March 2002 (a year before the Iraq war), which proved that the British prime minister – while publicly declaring his resolve to seek a diplomatic solution to the crisis – had offered Bush his support to persuade world public opinion that Saddam Hussein possessed weapons of mass destruction.View all notesBetween these two conflicts, no force within European Socialism opposed the intervention in Afghanistan (whose devastating ‘collateral damage’ affected the population at large) or spoke out against the more general Enduring Freedom campaign waged by the United States.

The Socialist parties often shunted the ecological question into declarations of principle, but almost never translated these into effective legislation to solve the major problems facing the environment.77 I will discuss the topic ‘left and ecology’ more extensively in a forthcoming article.View all notes This was helped by the moderate turn on the part of most Green parties, which, in choosing to ally indiscriminately with parties of the Right or Left, mutated into ‘post-ideological’ formations and gave up the battle against the existing mode of production.

The shifts in European social democracy, involving uncritical acceptance of capitalism and all the principles of neoliberalism, demonstrated that the events of 1989 had shaken not only the Communist camp but all the forces of Socialism. For these abandoned any reforming ambition and no longer espoused the kind of state intervention in the economy that had been their main distinguishing feature after World War II.

Despite these profound changes, many parties of the European radical Left allied themselves with social-democratic forces – whether out of a legitimate concern to block the advent of right-wing governments that would further degrade the situation of young people, workers and pensioners, or in some cases to avoid isolation or to prevent the logic of ‘tactical voting’ from working against them. Thus, within the space of a few years, the Communist Refoundation Party in Italy (1996–1998 and 2006–2008), the French Communist Party (1997–2002), Izquierda Unida in Spain (2004–2008) and the Socialist Left Party in Norway (2005–2013)88 This party only joined the Nordic Green Left, not the European United Left/Nordic Green Left group in the European parliament.View all notes all supported, or served as ministers in, governments of the centre- left. More recently, the Left Alliance (2011–2014) and the Socialist People’s Party (2011–2015) have assumed governmental responsibilities in Finland and Denmark respectively. Such choices had already been consistently made at the local level, often without serious attention to the programmes of the political forces accepted as coalition partners.99 The Left Party (‘Die Linke’) took the same decision in Germany, entering government with the Social Democrats in Brandenburg State (where its vote fell as a result from 27.2 percent in 2009 to 18.6 percent in 2014) and in Berlin (where it halved from 22.6 percent in 2001 to 11.6 percent in 2011). In the Netherlands, the Socialist Party is in government in six of the country’s twelve provinces, having joined in some cases with centre-right parties, while the Labour Party (PvdA), the affiliate of the Socialist International, has remained in opposition.

The neoliberal wind that blew unopposed from the Iberian Peninsula to Russia, together with the absence of large social movements capable of shaping government actions in a socialist direction, evidently represented a negative constellation for radical left-wing parties. Moreover, whether they were called upon to occupy low-profile ministries (as in France or Italy) or had to content themselves with tiny parliamentary groups (as in Spain), the relationship of forces vis-à-vis the ruling executive was extremely unfavourable to them. The anticapitalist Left did not succeed in extracting any significant social gains that ran counter to the basic economic guidelines; all they could achieve was an occasional feeble palliative. Most often, they had to swallow a bitter pill and vote for measures against which they had earlier promised the most intransigent opposition. Steered by parliamentarians and local figures selected for their uncritical loyalty to the leadership, these parties were swallowed up by the policies of the cabinets they supported. A gap with their own base grew slowly but constantly wider, with a resulting loss of credibility and consent among their electorate.

Yet the results at the ballot box were disastrous everywhere. In the presidential elections of 2007, the French Communists obtained less than 2 percent of the vote, and the next year Izquierda Unida hit rock bottom with a score of 3.8 percent. In Italy, for the first time in the history of the Republic, the Communists were shut out of parliament, reaching a dismal total of 3.1 percent and only under the umbrella of the Rainbow Left.1010 In Denmark, the Socialist People’s Party scored 13 percent in 2007, but then plunged to its present 4.2 percent after a moderate political turn in favour of the government. This fall took place at the same time that the party crossed from the European United Left/Nordic Green Left group in the European parliament to the European Green Party group – a move approved by its national congress in 2008.

The Troika dictatorship
In the course of 2007, the United States was hit by one of the gravest financial crises in history, which soon affected Europe and plunged it into a deep recession. As the soaring public debt increased the dangers of insolvency, many countries had to resort to credits from the (so-called) Troika, consisting of the European Commission, the European Central Bank and the International Monetary Fund. Nations at risk of default were granted loans in return for the introduction of rigid austerity policies, beside which the ‘restructuring’ measures of the 1990s seemed quite restrained. Beginning in 2008, there have been a total of 13 bailout programmes in the EU: one in Hungary (2008–2010), one in Latvia (2008–2011)1111 Latvia adopted the euro on 1 January 2014.View all notes and three in Romania, plus – within the Eurozone – three in Greece (2010–2018), one in Ireland (2010–2013), one in Portugal (2011–2014), two in Cyprus (2011–2016) and one in Spain (2012–2013).

The very term ‘structural reforms’ underwent a radical semantic transformation. Originally, in the vocabulary of the workers’ movement, it had indicated a slow but steady improvement in social conditions, but now it became synonymous with a profound erosion of the welfare state. The pseudo-reforms in question – regressions would be a better word – have cancelled a host of achievements and re-established legal and economic conditions reminiscent of the rapacious capitalism of the nineteenth century.

This was the setting for the terrible recession from which Europe has still not emerged, and which at present sees it grappling with the spectre of deflation. A strong downward pressure on wages has caused a collapse of demand, with a resulting fall in GDP, and unemployment has reached levels never before recorded since World War II. Between 2007 and 2014, the jobless rate soared from 8.4 percent to 26.5 percent in Greece, from 8.2 percent to 24.5 percent in Spain, from 6.1 percent to 12.7 percent in Italy, and from 9.1 percent to 14.1 percent in Portugal. In 2014 unemployment reached epidemic proportions for a whole generation of young people: 24.1 percent in France, 34.7 percent in Portugal, 42.7 percent in Italy, 52.4 percent in Greece and 53.2 percent in Spain. More than a million, often the most skilled and best educated, have been forced to emigrate from these five countries.1212 The Portuguese National Institute of Statistics has calculated that, from 2010 to 2014, at least 200,000 people between the ages of twenty and forty left the country. In Spain, the National Institute of Statistics counted at least 133,000 new young emigrants between 2008 to 2013. And in Italy, at least 136,000 young people left for abroad between 2010 and 2014. In reality, these estimates are well below the true figures. In the Greek case there are no official data, because the national statistical board does not record youth emigration.

We are thus facing new forms of class struggle: it is waged with great determination by the dominant classes against the subaltern classes, while the resistance of the latter has often been feeble, disorganized and fragmented.1313 In 2006, the US investor and magnate Warren Buffett eloquently stated in an interview: ‘There’s class warfare all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.’ See Ben Stein, ‘In Class Warfare, Guess Which Class Is Winning’, New York Times, 26 November 2006.View all notes This has been the case both in the most developed capitalist heartlands, where the curbs on workers’ rights have exceeded anything imaginable thirty years ago, and in the periphery of the world economy, where corporations (many of them multinational) exploit their workforce in extreme forms and ruthlessly strip countries of their precious natural resources. This has led to a huge growth in inequalities and a major redistribution of wealth in favour of the wealthiest inhabitants of the planet. Social relations have undergone profound changes, driven by job insecurity, competition among workers, commodification of every sphere of life, social warfare among the most impoverished strata, and a new, more invasive capitalism that corrupts people’s lives and consciences in ways never seen before.

At the same time, the crisis in Europe has rapidly spread to the world of politics. In the last twenty years, decision-making powers have been increasingly transferred from the political to the economic sphere; economics now dominates politics and is often depicted as a separate realm unsusceptible to change, setting the agenda and ensuring that the key choices are outside popular control.

What used to be seen, not so long ago, as a field for political action is now governed by economic pseudo-imperatives, which, behind their ideological mask of non-politics, actually present a dangerously authoritarian form and a totally reactionary content. The most emblematic case in point is the Treaty on Stability, Coordination and Governance in the Economic and Monetary Union (TSCG) – the ‘fiscal compact’, as it is widely known, that rammed the obligation of balanced budgets into the law of EU countries. This means that each member-state undertakes to comply, within the space of twenty years, with the provisions of the Maastricht Treaty of 1993, according to which public debt must not exceed the threshold of 60 percent of Gross Domestic Product. In fact, according to the statistics for 2014, this figure is currently 92 percent in the Eurozone; it stands at 74.4 percent in Germany and 89.4 percent in the UK (along with the Czech Republic, the only country not to have signed the pact), and rises to 106.5 percent in Belgium, 130.2 percent in Portugal, 132 percent in Italy and 177 percent in Greece.

In building a wall to prevent national parliaments from taking independent decisions on political-economic objectives, the TSCG thus serves to undermine the social state in the most heavily indebted EU countries and threatens to deepen still further the ongoing recession. As part of this general offensive, and inspired by some English-speaking countries, France (from 2007 on) and Italy (in 2011) introduced new ‘spending review’ commissioners to ‘rationalize’ public expenditure. The measures they proposed not only reduced waste, as intended, but led to a decline in the quantity and quality of services.

The next stage of this project is meant to be the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), an accord between the EU and the USA. There have been highly confidential negotiations about the details, geared to the further deregulation of trade, the primacy of corporate profit over the general interest, and a consequent rise in destructive downward competition to bring about further wage cuts and fewer rights for workers. However, approval of the TTIP was abruptly interrupted in January 2017, when Donald Trump became the 45th president of the United States.

Already the shift from proportional electoral systems towards others based on majority ‘bonuses’ of one kind or another, as well as anti-democratic tendencies to strengthen the executive against the legislative power, have undermined the representative character of national parliaments. But this latest transfer of power from parliament to the market and its oligarchic institutions is the gravest impediment to democracy in our times.1414 On the relationship between capitalism and democracy – a theme on which a vast literature has blossomed in recent years – see Ellen Meiksins Wood, Democracy Against Capitalism, London: Cambridge University Press, 1995.View all notes It demonstrates that capitalism today is in the throes of a deep crisis of consensus and is incompatible with democracy.

On the other hand, in the few national referenda since the adoption of the Maastricht Treaty, the choices of the dominant technocratic powers in Europe have more than once been defeated at the ballot box. This happened in France and the Netherlands in 2005, with regard to the Treaty establishing a Constitution for Europe,1515 Approved only in Spain and Luxemburg, the ratification of this treaty came to a standstill precisely as a result of these rejections in France and the Netherlands.View all notes and in Ireland in 2008 with regard to the Lisbon Treaty.1616 In Greece, the consultative referendum held by the Tsipras government in July 2015 also delivered a resounding ‘no’ on the relevant policies of Brussels.

Stock-exchange indices, rating-agency assessments and the yield spread between government bonds are huge fetishes for contemporary society: they have acquired greater value than the people’s will. Hence the decisions that cause most harm to the mass of the population are presented as absolutely indispensable for ‘restoration of market confidence’.

At the most, politics is summoned to lend support to economics, as in the case of the banking bailouts in the US and Europe in the wake of 2008. The representatives of high finance needed public intervention to mitigate the devastating effects of the most recent capitalist crisis, but they stoutly refused to reopen discussion on the underlying rules and economic options.

Not even the rotation of centre-right and centre-left governments has changed the basic social-economic direction, since it is increasingly economics that determines the formation, composition and purpose of the administrations holding the reins of power. Whereas, in the past, the main factor was the large sums of money given by ‘vested interests’ to the governments or parties they sought to control, as well as the shaping of the mass media in their service, the key element in the twenty-first century is, rather, the edicts issued by international institutions.

The clearest evidence of this came with the season of ‘technocratic governments’. Within less than a single week – from 11 to 16 November 2011 – two paragons of economic power, Lucas Papademos (vice-president of the European Central Bank from 2002 to 2010) and Mario Monti, were appointed as prime ministers of Greece and Italy respectively, without the benefit of elections. Papademos remained in office for only seven months, while Monti, thanks to the resolute support of the Democratic Party (PD), held on for a year and a half. Having built themselves up as champions of austerity, they simultaneously introduced drastic spending cuts and further social sacrifices. Their experience proved short-lived, since they were seen off in short order as soon as the voters were given a say. But the activity of their governments had deeply damaging effects, both at an economic level and, perhaps even more, because of the harm to democracy caused by the form of their investiture.

During those years, some forces in the Socialist International took a path that ended in a similar way. Ideologically convinced that there was no alternative to neoliberalism – even though the crisis of 2008 had shown its disastrous potential and the Obama administration had opted for a different course with its American Recovery and Reinvestment Act of 2009 – they allied with the forces of the European People’s Party (EPP) group of centre-right parties and uncritically adopted the main elements of its approach to the economy and society.

The prototype of this tendency was the Grosse Koalition in Germany, the agreement whereby the German Socialdemocratic Party, in supporting Angela Merkel as chancellor from 2005 to 2009 and from 2013 to the present, has to all intents and purposes given up its autonomy. Other experiments in ‘national unity’ have occurred in southern Europe. In Greece, between 2012 and 2015, the Pan-Hellenic Socialist Movement (PASOK) and, for a time, the Democratic Left (DIMAR), gave their support to the New Democracy (ND) prime minister, Antonis Samaras. In Italy, after the 2013 elections, the Democratic Party entered government (with its deputy secretary, Enrico Letta, as prime minister) alongside the centre-right People of Liberty (PdL) coalition headed by Silvio Berlusconi. In February 2014 the young neo-Blairite ‘iconoclast’ Matteo Renzi took over and gave life to a government in which the Democratic Party (PD) has worked with the New Centre-Right (NCD), a splinter group from Berlusconi’s movement, and reached an agreement with it on some significant ‘reforms’ of the labour market and amendments to the constitution. The constitutional reform advanced by Renzi was rejected by almost 60 percent of the voters in a December 2016 referendum, following which he resigned. Nonetheless, the alliance between the PD and the NCD remains in effect and currently sustains the government of the centrist Paolo Gentiloni, a bland copy of its predecessor.

Since the election of Jean-Claude Juncker1717 As prime minister of Luxemburg, Juncker had enabled more than three hundred multinationals to take advantage of a special tax regime in his country.View all notes in 2014 as president of the European Commission, the grand coalition between the European People’s Party and the Progressive Alliance of Socialists and Democrats (S&D) has continued to govern the main institutions of the European Union.

Anti-politics, populism and xenophobia
The harmful uniformity of approach to political and economic questions – which has been confirmed since 2012 by the evolution of Hollande’s Socialist administration in France – and the growing hostility of public opinion to the Brussels technocracy have helped to produce a second major change (after that of 1989) in the European political context.

In the last few years, a profound aversion has developed everywhere on the old continent towards anything that can be described as ‘politics’; this has become synonymous with power for its own sake, rather than a commitment to, and a collective interest in, social change, as it was mostly understood in the 1960s and 1970s. This new phenomenon concerns particularly, but not exclusively, the younger generations. It has also encouraged a more diffuse apathy and a decline in social conflicts, especially as the organizations of the trade-union movement are increasingly seen as approved by the powers that be.

In a number of countries, the tide of anti-politics has also washed over the forces of the radical Left. Largely because of their poor performance in government, they are even blamed for adaptation to the existing climate and gradual abandonment of the militant demands that they used to champion.

There have been significant changes in the European balance of forces. Some bipartisan systems have simply imploded, as in post-dictatorship Spain and Greece, where socialist and centre-right forces regularly used to account for three-quarters of the electorate. Similar trends have affected the political systems in France and Italy, where for decades the vote was divided between the centre-right and centre-left blocs. Furthermore, the three political groups in the European Parliament elected in 2009 – the European People’s Party, the Progressive Alliance of Socialists and Democrats and the Alliance of Liberals and Democrats for Europe (ALDE) – lost more than 13 percent of their deputies at the elections held in 2014.

The political-electoral landscape has been modified by abstentionism, the rise of new populist formations, the major advance of far-Right forces, and in some cases the consolidation of a Left alternative to neoliberal policies.

The higher levels of electoral abstentionism, a tendency apparent in a variety of countries, are mainly attributable to the growing detachment from political parties in general. The turnout at parliamentary elections declined in France from 67.9 percent in 1997 to 57.2 percent in 2013;1818 It should be noted, however, that participation in France’s more important presidential elections has been much higher, as shown by the 77.8 percent turnout in 2017 (74.5 percent at the second round).View all notes in Germany from 84.3 percent in 1987 to 71.5 percent in 2013; in the UK from 77 percent in 1992 to 66.1 percent in 2015; in Italy from 87.3 percent in 1992 to 72.2 percent in 2013; in Portugal from 71.5 percent in 1987 to 57 percent in 2015; in Greece from 76.6 percent in 2004 to 56.5 percent in 2015; and in Poland (at presidential elections) from 64.7 percent in 1995 to 48.9 percent in 2015.

Participation in elections for the European Parliament has also fallen, from 62 percent in 1979 to 42.6 percent at the most recent polls.1919 In many countries of Eastern Europe the figures were extremely low: Slovakia 13 percent; Czech Republic 18.2 percent; Slovenia 24.5 percent; Croatia 25.2 percent; Hungary 28.9 percent. Also noteworthy were the 33.6 percent in Portugal and the 35.6 percent in the UK.

This reflects loss of interest in an institution that represents an ever more technocratic, ever less political model for Europe. Riding the anti-EU wave, new ‘post-ideological’ movements have arisen in recent years, guided by generic denunciation of the corrupt existing system or by the myth of online democracy as a guarantee of rank-and-file political participation in contrast to the usual practice of political parties.

On the basis of these principles, a Pirate Party (PP) was founded almost simultaneously in Sweden and Germany in 2006. Three years later, it won 7.1 percent of the vote at the Swedish Euro-elections and 2 percent at the elections for the Bundestag. In 2012, this party was also established in Iceland, where it scored 5 percent at the elections held the following year. These are significant percentages if we consider the Pirate Party’s limited political programme, but tiny when compared with the Five Star Movement (M5S) that the comedian Beppe Grillo created in 2009. At the next general elections it became the first political force in Italy, with 25.5 percent of the vote.

In 2013 Alternative for Germany (AfD) was founded in Berlin, and thanks to the surge of euroscepticism it won 4.7 percent at the federal elections in 2013, 7 percent at the Euro-elections the following year, and an astounding rise in the 2016 regional elections to 12.6 percent in Rhineland-Palatinate, 14.2 percent in Berlin, 15.1 percent in Baden-Württemberg, 20.8 percent in Mecklenburg-West Pomerania and 24.2 percent in Saxony-Anhalt. In 2014 it was the turn of The River (TP) in Greece, which notched up 6.6 percent and 4.1 percent at the next European and national elections respectively. Meanwhile, Ciudadanos (Cs) – a movement founded in Catalonia in 2006 – broke through to score 3.2 percent at the Euro-elections, 6.6 percent at the local council elections in 2015 and doubled its share to 13.1 percent in the June 2016 general elections. Moreover, at the recent presidential elections in Poland, the right-wing populist singer Pawel Kukiz captured 21.3 percent of the vote; his movement, Kukiz’15, has become the third political force in the country, winning 8.8 percent at the legislative elections in October 2015.

Finally, among the most successful of the new political movements, the case that stands out is that of En Marche! (On the Move!). Founded in April 2016 by then-Minister of the Economy and ex-member of the French Socialist Party Emmanuel Macron, this political force gained the enthusiastic backing of powerful interests for its strongly neoliberal program. Moreover, thanks to its litany of overcoming ideological divisions between Right and Left, it was quickly joined by many representatives of the French political class who had held office in recent years, including Prime Minister Manuel Valls. In the 2017 presidential elections, En Marche! emerged as the leading political force in France, with over 8,600,000 votes (24 percent) in the first round and more than 20,700,000 (66.1 percent) in the second, when Macron became President of the Republic.

In earlier years, a number of already existing formations boosted their presence on the basis of similar political platforms. The most striking example is the United Kingdom Independence Party (UKIP), which, by combining populism with nationalism and xenophobia, topped the Euro polls in 2014 (26.6 percent) and achieved 12.6 percent at the general election in May 2105. In the European Parliament, United Kingdom Independence Party deputies have joined with the Five Star Movement to form a new group, the Europe of Freedom and Direct Democracy (EFDD).2020 At the beginning of 2017, the Five Star Movement sought to join ALDE. But its entry into this liberal group was rejected, and its Italian deputies awkwardly went back to their alliance with UKIP.

In Switzerland, the Swiss People’s Party/Democratic Union of the Centre (SVP-UDC) pulled off its best-ever result in 2015, winning 29.4 percent at the October elections. Although its name might suggest something else, it is in fact a xenophobic far-Right formation, which distinguished itself in the past by advocating a referendum (actually passed in 2009) for a ban on new minarets.

In many European countries, xenophobic, nationalist or openly neo-fascist parties have made big advances as the effects of economic crisis have made themselves felt. In some cases, they have modified their political language, replacing the classical Left–Right division with a new struggle specific to contemporary society: what Marine Le Pen calls the conflict ‘between those at the top and those at the bottom’.2121 After the municipal elections of March 2014.View all notes In this new polarization, far-Right candidates are supposed to represent the ‘people’ against the establishment (or the forces that have for a long time alternated in government) and against the elites who favour an all-powerful free market.

The ideological profile of these political movements has also changed. The racist component is often shifted to the background and economic issues brought to the fore. The blind, restrictive opposition to EU immigration policies is taken a stage further by playing on the war among the poor, even more than discrimination based on skin colour or religious affiliation. In a context of high unemployment and grave social conflict, xenophobia is raised through propaganda asserting that migrants take jobs from local workers and that the latter should have priority in employment, social services and welfare entitlements.2222 ‘Priority for the French’ is an old xenophobic slogan of Jean-Marie Le Pen: see his Les Français d’abord, Paris: Carrère-Michel Lafont, 1984.

This change of course has certainly played a role in the recent successes of the National Front (FN), which, under Marine Le Pen’s leadership, shot up to 17.9 percent in the 2012 presidential elections, became the largest French political party (24.8 percent) at the 2014 Euro-elections, and gained 25.2 percent of the vote at the local elections in March 2015 and 27.7 percent at the regional elections of December 2015, although failed to take any regional governments.2323 From 2012 to 2015, the Front national has stood as part of a broader coalition calling itself the Navy Blue Rally (Rassemblement Bleu Marine – RBM).View all notes Support for the FN was also very strong in the 2017 presidential elections, during which Le Pen campaigned on the slogan of souverainisme (defence of sovereignty) and withdrawal from the European Union. In the first round, in fact, Le Pen got 21.3 percent of the votes, trailing only Macron. In the second round, the FN received 33.9 percent, corresponding to more than 10,638,000 votes, almost double the 5,525,000 obtained by Jean-Marie Le Pen in 2002, against Jacques Chirac.2424 Following her defeat, in order to further expand her base of support, Marine Le Pen announced her intention to found a new political organization.

In Italy, meanwhile, the Northern League (LN) has also undergone a metamorphosis. It was born in 1989 demanding independence for ‘Padania’ (its name for northern Italy), and after 1996 it envisaged the unilateral secession of the region. But recently it has turned itself into a national party, whose ‘non-euro’, anti-immigrant platform is the lynchpin of an alliance with the main forces stemming from the fascist tradition, in particular Brothers of Italy (Fd’I). As a result, its electoral score has climbed dramatically: it is now the largest organization of the Italian centre-right, having overtaken Silvio Berlusconi’s Forza Italia (FI). In both France and Italy, some historical fortresses of the working-class and Communist vote have mutated into stable electoral bases of the above two parties.25

A significant counter-tendency was manifested in the recent French presidential election, in which La France Insoumise(Rebellious France) recaptured votes from wage-earners in regions and cities – such as Marseille – where the FN had long been the leading party.View all notes A coalition agreement between the National Front and the Northern League led to the formation in June 2015 of a Europe of Nations and Freedom (ENL) at the European Parliament in Brussels; this also includes established political parties which, alongside lesser organizations, have for some time been demanding withdrawal from the euro, a revision of the treaties on immigration and a return to national sovereignty. Among the most representative forces in this respect is the Austrian Freedom Party (FPÖ), which won 20.5 percent of the vote at the 2013 national elections, 19.7 percent in 2014 at the European elections, 30.8 percent at the Viennese elections in 2015, 35.1 percent at the first round of the April 2016 presidential elections and 46.2 percent at the second round in December 2016.2626 The second round that took place in May 2016 was annulled.View all notes Also remarkable is the support obtained by the Flemish Interest (VB) in Belgium and by the Party for Freedom (PVV) in the Netherlands, founded in 2006, which scored 13.3 percent at the last European elections and 13.1 percent at the Dutch general elections of 2017, becoming the second political force in the country.

Far-Right forces have joined more than one group in the European Parliament and, for the first time since World War II, have made important advances in various parts of the continent. In every Scandinavian country, for example, they are already an established reality, not to speak of the ideological reorientation that their electoral successes have encouraged in society. In the homeland par excellence of the ‘Nordic model’, the Swedish Democrats (SD), which arose in 1988 through a fusion of neo-Nazi groups, have emerged as the third largest political force, and are allied with UKIP in Europe. In Denmark and Finland, two parties founded in 1995 and affiliated to the European Conservatives and Reformists Group have scored even more surprising results, becoming the second largest parties in their respective countries. To general amazement, the Danish People’s Party (DPP) won the highest number of votes at the last European elections, with 26.6 percent of the total; it then consolidated its success with 21.1 percent at the 2015 legislative elections and joined the government majority. In Finland, the True Finns (PS) also now sit on the government benches, having attracted 17.6 percent support at the ballot box in 2015. Finally, in Norway, the Progress Party (FfP) – which already collected 22.9 percent of the vote in 2009, and whose political views are equally reactionary – has entered government for the first time, with a score of 16.3 percent.

The near-uniform advance of these parties, in a region where the organizations of the workers’ movement had exercised undisputed hegemony for a very long time, may also be attributed to the fact that they have taken up battles and issues once dear to both social democrats and communists. Two other useful, though not fundamental, factors are their carefully designed political symbolism – the Swedish Democrats, for instance, have replaced the old flame common among fascist movements with a reassuring wild flower in the national colours – and the rise of young leaders skilled at communication with the media.

The Right has made its breakthroughs not only by means of classical reactionary instruments, such as campaigns against globalization, but also through the arrival of new asylum-seekers and the spectre of the ‘Islamization’ of society. Above all, however, they have called for social policies traditionally associated with the Left, at a time when the Social Democrats were opting for public spending cuts and the radical Left was gagged because of its support for, or actual participation in, government. The rightist ‘welfare’ is of a different kind, however: no longer universal, inclusive and solidaristic, but based on a principle that has been described as ‘welfare nationalism’. In other words, it involves the offer of rights and services only to members of the already existing national community.

In addition to its widespread support in rural areas and the provinces, which are often depopulated and hit by high unemployment because of the economic crisis, the Scandinavian far Right has been able to draw on a significant number of workers who have yielded to the blackmail of ‘either immigration or the welfare state’.

The radical Right has also managed to reorganize in a number of East European countries since the end of the pro-Soviet regimes there. Bulgaria’s ‘National Attack Union’ (ATAKA), the Slovak National Party (SNS) and the Greater Romania Party (RM) are some of the political forces that have often obtained good results and sent their own deputies to parliament.

In Poland, the populist Law and Justice (PiS) party won the presidential elections in May 2015 and, having scored 37.6 percent at the legislative elections in October 2015, holds the first absolute majority of seats in parliament since the end of the Cold War. Unlike the usual appeals to nationalism and ultra-conservative religious values, the PiS economic programme highlights promises to increase social spending, to improve wage levels and to lower the retirement age. It is a Left platform, in a country where the anticapitalist Left is non-existent and social democracy is confined to a small residual space after its pursuit of policies that hit the weakest layers of society.

The most alarming case in this part of Europe, however, is Hungary. After the Hungarian Socialist Party (MSZP) government had imposed severe austerity measures at the behest of the Troika, causing a lurch into deflation, the Hungarian Civic Union/Fidesz (which is affiliated to the European People’s Party) took over the reins of office. Then in 2012, having purged the judiciary and brought the mass media under control, the government introduced a new constitution with authoritarian overtones that took the country a perilously long way from the rule of law. As if that were not enough, the Movement for a Better Hungary (Jobbik) has been the third party in the country since 2010, netting 20.5 percent of the vote at the 2014 elections. Unlike most of the radical Right in Western Europe and Scandinavia, Jobbik is a classic example – now dominant in the East – of a far-Right formation that uses hatred of minorities (especially Roma), anti-Semitism and anticommunism as major instruments of propaganda and action.

To complete this survey, we should mention some of the neo-Nazi organizations spread across parts of Europe. Two of these have obtained good results at the polls. The National Democratic Party of Germany (NPD) has a foothold in two regional parliaments; it secured 1.5 percent in the elections of 2013; and it has had one Eurodeputy since 2012. In Greece, Golden Dawn (GD) picked up 9.4 percent of the vote in the European elections of 2014 and 7 percent in the general elections of 2015, thereby asserting itself as the third political force in the country.2727 For a study of far-Right forces in Europe, see the volume edited by Andrea Mammone, Emmanual Godin and Brian Jenkins, Mapping the Extreme Right in Contemporary Europe, London: Routledge, 2012.

In recent years, therefore, the parties of the populist, nationalist or neofascist Right have considerably broadened their support in almost every part of Europe. In many cases, they have proved capable of dominating political debate and have sometimes entered government in a coalition with the more moderate Right. It is a disturbing epidemic, to which it is certainly impossible to respond without fighting the virus that caused it in the first place: the neoliberal mantra still so fashionable in Brussels.

Nevertheless, neither in Greece nor in eastern regions of Germany has the far Right done as well as it might have done; and in Spain, Portugal and the Czech Republic – that is, in places where the Communist Left has maintained its roots in society and developed a coherent opposition policy in recent years2828 This is true even if we take into account the oscillations in the stance of Izquierda Unida towards the government in Spain between 2004 and 2008.View all notes– the conditions for a new rise of the radical Right have not been fulfilled.

The new political geography of the European radical Left
The political and economic crisis traversing Europe has not only led to the advance of populist, xenophobic and far-Right forces. At the same time, it has prompted major struggles and protest demonstrations against the austerity measures imposed by the European Commission and implemented by national governments.

Especially in southern Europe, this has encouraged a renaissance of the radical Left, as well as notable electoral breakthroughs. Greece, Spain and Portugal, along with Ireland and, in a lesser key, other countries, have been the scene of imposing mass mobilizations against neoliberal policies. In Greece, more than forty general strikes were called between 2010 and 2015.

In Spain, millions of citizens participated in a huge rebellion beginning on 15 May 2011 that gave rise to the movement later called the Indignados. The demonstrators occupied Madrid’s main square, the Puerta del Sol, for a good four weeks. A few days after their action began, a similar protest movement took to the streets in Athens, at Syntagma Square. And in both countries, the social struggles effectively laid the foundations for a subsequent growth and affirmation of the Left.

On the other hand, although the trade-union movement faced a common situation – official post-crisis measures had caused the same social disasters in the countries of Europe – it did not have the political will to formulate a shared platform of demands and to organize a series of continent-wide mobilizations. The only partial exception was the general strike of 14 November 2012 in Spain, Italy, Portugal, Cyprus and Malta, which was also supported by solidarity actions in France, Greece and Belgium.

At a political level, the anticapitalist Left stuck to its course of rebuilding and regrouping its forces in the field. New formations inspired by pluralism took shape and came to constitute a wide arc of political subjects, at the same time securing greater democracy through the principle of ‘one person, one vote’.

In 1999 the Left Bloc (BE) in Portugal brought together the most important forces to the left of the Portuguese Communist Party, and in the same year the foundation of The Left marked a fresh departure in Luxemburg. In 2004 Synaspismos and a range of other anticapitalist forces in Greece came together to form Syriza, the Coalition of the Radical Left (although its fusion into an actual party occurred only in 2012).

In May 2004, the foundation of the Party of the European Left initially associated fifteen communist, socialist and ecological parties, with the aim of building a political subject that could unite the main forces of the European militant Left around a common programme. At the present time, political organizations from twenty countries are part of it.2929 For a list of the forces comprising the Party of the European Left, see http://www.european-left.org/about-el/member-parties.View all notes This regrouping had been preceded, a few months earlier, by the creation of the Alliance of the Nordic Green Left, involving seven parties from northern Europe.

Apart from the European Left coalition, there is also the European Anticapitalist Left (EACL), a smaller formation launched in 2000 and consisting of more than thirty (often diminutive) Trotskyist organizations. Its chief promoters were the Left Bloc in Portugal, the Unity List/Red–Greens in Denmark and the New Anticapitalist Party in France. In the European Parliament, representatives of these forces have joined the European United Left/Nordic Green Left group.3030 This group does not, however, include formations participating in the Initiative of Communist and Workers’ Parties, an alliance launched in 2013 that comprises – apart from the Communist Party of Greece (KKE), its main component – twenty-nine tiny orthodox Stalinist parties.

A few years later, the most radical components of the German SPD and the French Socialist Party (PS)3131 Oskar Lafontaine’s cartel Labour and Social Justice – The Electoral Alternative (WASG) came into being in 2005, and the foundation of the Parti de Gauche (PG) in France under the leadership of Jean-Luc Mélenchon was announced in November 2008 (its founding congress being held in February 2009).View all notes split away and rapidly adopted positions to the left of the leaderships of the Party of Democratic Socialism (in Germany) or the French Communist Party. This encouraged the launch of The Left (Die Linke – DL) in Germany in 2007 and of the Left Front (FdG) in France in 2008. Also in France, the transformation of the Revolutionary Communist League (LCR) into the New Anticapitalist Party (NPA) in 2009 may be ascribed to the same vision as that of certain typically class-oriented forces of European Communism: that is, to focus political initiatives on important new contradictions bound up with social exclusion.

In Italy, also in 2009, the newly founded Left Ecology and Freedom (SEL) brought together three elements: the moderate wing of the Communist Refoundation Party, a group of dissidents from the Left Democrats (DS); and the Federation of the Left (FdS), an alliance between the Communist Refoundation Party and three smaller political movements. In Switzerland, a similar process to that of the FdS was completed in 2010 with the foundation of The Left (AL). Both of the Italian experiments failed and, in 2017, those who remained in SEL merged with former members of the Democratic Party (PD) to form Italian Left (SI).

The same kind of path was tried in Britain, with the foundation of the Respect Party in 2004 and Left Unity in 2013, but in that country it had even less success than in Italy. The trend even crossed the Bosphorus, where Kurdish activists came together in 2012 with several movements of the Turkish Left to form the People’s Democratic Party (HDP); this rapidly became the fourth political force in the country, achieving 10.7 percent of the vote in the elections of November 2015.3232 At the elections of June 2015, before the spiral of violence and assassinations triggered by President Recep Erdoğan, the HDP won an even larger share of the vote (13.1 percent).

The year 2014 saw the emergence of the United Left in Slovenia and Podemos in Spain. The latter is a rather special case, since it claims to go beyond the traditional definition of a party of the Left, but it presented candidates for the first time in the last European elections and has joined the European United Left/Nordic Green Left group in the European Parliament. In October 2015, a new electoral coalition called the Anti-Austerity Alliance – People Before Profit (AAA-PBP) put an end to the long feud between the Socialist Party (PS) and the People Before Profit Alliance (APBP).3333 For a map of the European Left, see Birgit Daiber, Cornelia Hildebrandt and Anna Strienthorst (eds.), From Revolution to Coalition: Radical Left Parties in Europe, Berlin: Rosa Luxemburg Foundation, 2012; and, more recently, Babak Amini (ed.), The Radical Left in Europe in the Age of Austerity, London: Routledge, 2016.

The plural model, so different from the monolithic, ‘democratic centralist’ party of the twentieth-century Communist movement, quickly spread to most forces of the European radical Left. The most successful experiments have been not so much those that simply unify small pre-existing groups and organizations as genuine recompositions driven by the need to involve the vast, scattered network of social subjects and to weave together different forms of struggle. This approach has been victorious in so far as it has attracted new forces, drawing in young people, bringing back disillusioned militants and assisting the electoral advance of the newly created parties.

In the German elections of 2009, Die Linke won 11.9 percent of the vote – three times more than the 4 percent achieved by the Party of Democratic Socialism seven years earlier. In the French presidential elections of 2012, the candidate of the Left Front, Mélenchon, achieved the highest vote obtained by any party to the left of the Socialist Party since 1981. And in the same year, Syriza began the rapid ascent that took it to 16.8 percent in the May elections, 26.9 percent in June and eventually 36.3 percent in January 2015, when, uniquely for a European anticapitalist party since World War II, it formed a government as the majority partner.3434 The only other example is the small state of Cyprus, where the Progressive Party of the Working People (AKEL) formed a coalition government in 2009.

Excellent results were also achieved in the Iberian Peninsula, where the Spanish Plural Left (a new electoral bloc headed by Izquierda Unida) crossed the 10 percent threshold in the 2014 Euro-elections, and Podemos came within a whisker of 8 percent. The total votes gained by all Leftist forces (24.5 percent) was even larger at the general elections of December 2015. On that occasion, Podemos reached 12.6 percent, Popular Unity (PU) – the latest denomination taken on by Izquierda Unida – 3.6 percent, and various local electoral lists – among them, In Common We Can (ECP) (Catalonia – 3.7 percent); Commitment-We Can-It is Time (C-P-É) (Valencia – 2.6 percent); In Tide (EM) (Galicia – 1.6 percent); Basque Country Unite (EH Bildu) (0.8 percent) – that altogether have collected almost 9 percent of the vote. On the other hand, the coalition created at the time of the June 2016 elections, United We Can (UP), suffered a drop of three percentage points, receiving 21.2 percent of the vote.

As for Portugal, the Unitary Democratic Coalition totalled 8.3 percent in the general election of October 2015, while the Left Bloc, with 10.2 percent, scored its best result ever, becoming the third political force in the country. This result was confirmed at the presidential elections of January 2016, when the Left Bloc once again surpassed 10 percent.

Plural Left experiments, always characterized by a clear opposition to neoliberalism, have also borne fruit in local ballots. A good case in point was the municipal elections in Spain, where the Madrid Ahora and Barcelona en Comú lists (including both Izquierda Unida and Podemos) won the two largest cities in the country. Broad alliances driven by the rank and file made it possible to overcome differences between the national leadership groups.

Parties that chose not to bloc with other political forces have also sometimes achieved notable electoral results in the past decade. In the Netherlands, for example, the Socialist Party (SP) rose to 16.6 percent of the vote in 2006, in the wake of its call for a ‘no’ vote in the referendum on the European Constitution; and in Cyprus the AKEL general secretary Demetris Christofias won the presidential elections of 2009 with 33.2 percent in the first-round vote and 53.3 percent in the second. Christofias’s term in office ended in major setbacks, however, since he was unable to end the conflict that has divided the island since 1974, and explicitly bowed to the Troika’s demands on the economy.

Another turnaround that has shaken the geography of the European Left would have been at least as unpredictable a few years ago as was Syriza’s governmental victory in Greece. In primary-style elections held in September 2015, 59.5 percent of British Labour Party members and registered supporters voted in favour of Jeremy Corbyn as their new leader. In the country where Tony Blair ruled the roost twenty years ago, a self-declared anticapitalist now occupies the top post in the Labour Party, the most left-wing in its history. This extraordinary turn of events represents a further significant example of the revival of the Left. After his election, Corbyn was harshly attacked by the right wing of the party, and in June 2016, after the resignation of two-thirds of the members of the shadow-government, more than 80 percent of the Parliamentary Labour Party voted no confidence in him. In September, in a new leadership contest, he was re-elected as head of the Labour Party with 61.8 percent of the vote.

Finally, in February 2016, Mélenchon founded La France Insoumise (Rebellious France). Within a few months, this new political movement – based on individual endorsements of the political platform L’Avenir en commun (For a Common Future) and not on membership in a party or association – transformed the French political scene. In the first round (April 2017) of the presidential elections, Mélenchon obtained more than 7 million votes (19.6 percent), only 600,000 fewer than Le Pen and short of qualifying for the second round. This was a historic result for the French radical Left.

At the level of the EU, the general advance of the radical Left was confirmed at the last European elections in 2014. Its total number of votes reached 12,981,378, or 8 percent, with an increase of 1,885,574 over 2009.3535 It should be noted that most the data in circulation about the election results – including those issued by the European Union – refer to percentages of the total number of elected deputies, not of the number of votes cast. One of the laudable exceptions to this practice is Paolo Chiocchetti. See his ‘The Radical Left at the 2014 European Parliament Election: A First Assessment’ (in the online publication edited by Cornelia Hildebrandt, Situation on the Left in Europe after the EU Elections: New Challenges, Berlin: Rosa Luxemburg Stiftung, 2014), and The Radical Left Party Family in Western Europe, 1989–2015, London: Routledge, 2016.View all notes Even by the sole criterion of the number of elected deputies (6.9 percent, or 52 MPs), the European United Left/Nordic Green Left is now the fifth political force in the European Parliament, up from seventh in 2009.3636 To these should be added two other Euro MPs from the Communist Party of Greece, who do not belong to the EUL/NGL group.View all notes It thus comes behind the European People’s Party (29.4 percent), the Progressive Alliance of Socialists and Democrats (25.4 percent), the European Conservatives and Reformists (9.3 percent) and the Alliance of Democrats and Liberals for Europe (8.9 percent); but ahead of the Greens/European Free Alliance (6.6 percent), Europe of Freedom and Direct Democracy (6.4 percent) and Europe of Nations and Freedom (5.2 percent).

There are some negative elements that cloud this picture, however. In many countries of Eastern Europe, the radical Left still expresses a marginal, if not totally isolated, position;3737 The Eurodeputies of the EUL/NGL group come from only half of the 28 countries making up the European Union.View all notes it is remote from social struggles, lacks roots in local areas and the trade unions, is unknown to the younger generation, and is repeatedly shaken by a damaging sectarianism and rending internal divisions. In other words, it has no immediate prospect of development.

This situation is reflected at the polls. In six countries – Poland, Romania, Hungary, Bulgaria, Bosnia-Herzegovina and Estonia – the radical Left has garnered less than 1 percent of the vote, while in others such as Croatia, Slovakia, Lithuania and Latvia, it has hardly fared better. It also remains very weak in Austria, Belgium and Switzerland, and in Serbia the Left is still identified with the Socialist Party led for many years by Slobodan Milošević.

The reality we face in Europe is therefore extremely heterogeneous. In the Iberian Peninsula and the Mediterranean Basin – with the exception of Italy – the radical Left has expanded significantly in recent years. In Greece, Spain, France, Portugal and Cyprus, its forces have consolidated themselves and may be recognized among the principal actors in the political arena. In France, too, it has regained a reasonably significant role in society and politics. Meanwhile, in Ireland, the progressive (though moderate and certainly not socialist) republican nationalism of Sinn Fein (SF), which collected 22.8 percent of votes in the 2014 Euro-elections, has acted as a barrier to the advance of conservative forces.
In Central Europe, the radical Left has managed to retain considerable electoral strength in Germany and the Netherlands, but its weight is limited elsewhere. In the Nordic countries, it has defended the positions it secured after 1989 (around 10 percent at the polls), but it has proved incapable of attracting the diffuse popular discontent, which has been captured by the extreme Right instead.

The main problem for the radical Left remains further east, however, where, with the exception of the Communist Party of Bohemia and Moravia in the Czech Republic, and the United Left in Slovenia, it is virtually non-existent and incapable of moving beyond the spectre of ‘actually existing socialism’. In these circumstances, the eastward expansion of the EU has decisively shifted the political centre of gravity to the right, as we can see from the rigidly extreme positions taken by East European governments during the recent crisis in Greece and with regard to the arrival of people fleeing war-torn regions.

Beyond the Eurozone enclosure?
The conversion of radical Left parties into broader, more plural organizations has been useful in reducing their fragmentation, but it has certainly not solved their political problems.

In Greece, when the government headed by Alexis Tsipras took office in 2015, Syriza intended to break with the austerity policies adopted by all the administrations – centre-left, ‘technocratic’ or ‘centre-right’ – that had succeeded one another since 2010. However, because of the huge size of the public debt, the concrete application of this turn was immediately subordinated to negotiations with international creditors.

After five months of exhausting talks – during which the European Central Bank again stopped providing credit to the central bank in Athens, causing branches of Greek banks to dry up – the leaders of the Eurozone imposed a new bailout plan containing all the economic provisions that Syriza had been firmly opposing. Since 2010, the parliamentary arc of political forces that has accepted the Brussels memoranda has been wide indeed. From left to right, they have bowed to the inexorable logic of austerity: New Democracy, the Independent Greeks (ANEL), The River, the Democratic Left, the Panhellenic Socialist Movement and finally even Syriza.3838 Margaret Thatcher’s famous slogan ‘There is no alternative’ continues to materialize, like a phantom, even at a distance of thirty years.View all notes Not even the vigorous response at the consultative referendum of 5 July 2015 (when 61.3 percent of Greeks said a firm ‘no’ to the Troika’s proposals) served to bring about a different outcome.

To avoid a Greek exit from the Eurozone, the Tsipras government agreed to further social sacrifices, a massive knock-down sale of public assets, and more generally a whole raft of austerity measures geared to the interests of international creditors rather than development of the Greek economy.3939 See the collective Preliminary Report, edited by the Truth Committee on Public Debt, the commission established on 4 April 2015 on the initiative of the former president of the Greek parliament, Zoe Konstantopoulou: http://cadtm.org/IMG/pdf/Report.pdf. The new Tsipras government decided to delete this important document from the official site of the Greek parliament.View all notes
On the other hand, a Greek exit from the Eurozone – a scenario that some envisaged, but only if negotiations with the Eurogroup broke down– would have catapulted the country into a state of economic chaos and deep recession. It would have been necessary to prepare well in advance for such a momentous decision, carefully weighing every eventuality and rigorously planning all the appropriate countermeasures. Above all, it would have been necessary to win over a large array of social and political forces and to count on their support.

The outcome of the negotiations between Tsipras and the Eurogroup made it abundantly clear that, as soon as a left-wing party wins elections and seeks to implement alternative economic policies, the Brussels institutions are ready to intervene and put a stop to them. In the 1990s, unconditional acceptance of the neoliberal credo aligned the forces of European social democracy with the parties of the centre-right. Today, by contrast, when a party of the radical Left comes to power, the Troika itself steps in to prevent the new government from tampering with its economic directives. To win elections is not enough; the European Union has become a cornerstone of neoliberal capitalism.

Following the Greek episode, there has been deeper collective reflection on the wisdom of keeping the single currency at any cost. Efforts are being made to understand which are the best ways of putting an end to the current economic policies, without abandoning at the same time the project of a new and different European political union. The British referendum of June 2016 on whether to withdraw from the European Union inflicted a hard blow on Europe. The majority of citizens of the United Kingdom voted in favour of leaving the EU, thereby giving an ulterior rationale to those who would argue that it was a mistake to claim that a similar choice would constitute a dangerous leap into the void.

The majority position among the parties of the radical Left remains that it is still possible to modify European policies within the existing context: that is, to do so without ending the monetary union that was achieved in 2002 when the euro came into effect.

Syriza is the most prominent force still holding this view: it had the opportunity in government to formulate and implement alternative solutions – despite improper pressure from the EU institutions to block any change – but it did not take into consideration the ‘Grexit’ option. In September 2015, Tsipras won the early elections he called following the conflict with a section of the party that opposed implementation of the Eurogroup memorandum proposals; he collected 35.5 percent of the popular vote and returned to government with a cohesive parliamentary group, no longer exposed to the dangers of internal dissidence.

So, despite the higher rate of abstention (up 7 percent since the previous election seven months earlier), and despite the fact that a good 600,000 fewer people voted than in the July referendum, Syriza has managed to retain the support of a sizeable section of the Greek people. However, the new vote of confidence they gave it is now being put to the test as the axe imposed by the Eurogroup takes effect, and it is not too rash to predict the emergence of even more unsettled scenarios than those we have seen so far.

In the summer of 2015, Syriza announced its strategy to prevent the loss of support suffered by all other parties that implemented earlier Troika bailout programmes. The Greek government would have had to negotiate a substantial reduction in the public debt, in order to avoid the onset of a new deflationary cycle. Moreover, it would have had to carry out a parallel agenda to the one imposed by Brussels, taking some redistributive measures that may limit the effects of the most recent memorandum. Both projects, however, turned out to be unrealizable. After the experience of the Tsipras government, and given that the EU institutions will reject any restructuring of the debt, it has become clear that the Left also needs to be prepared for a possible exit from the Eurozone. It would be wrong, however, to think of this as the remedy for all evils.

Apart from Syriza, most of the principal forces in the European Left Party share the view that it is possible to reform the European Union within the existing set-up; this is true of Die Linke in Germany, the French Communist Party and Izquierda Unida in Spain. Podemos, too, fits into this bloc, since its leadership is convinced that if the Greek government had been joined by others prepared to break with Troika-imposed austerity, a space might have opened up to undermine what today seems so unalterable. The recent election result in Portugal – which has generated a hitherto quite unlikely alliance: a minority government led by the Socialist Antonio Costa, with the external support of the Left Bloc and of the United Democratic Coalition4040 In the Portugal of the 1970s, after the Carnation Revolution and the establishment of the republic, the Socialists never negotiated with political forces to their left.View all notes – seems to have strengthened such hopes.

In the view of others, the ‘Greek crisis’ – in reality, a crisis of democracy in the age of neoliberal capitalism – seems to prove that the existing EU model cannot be reformed: not so much because the relationship of forces is even less favourable to the anticapitalist Left since the eastward enlargement, as because of its general architecture. The economic parameters that have been imposed with growing rigidity since the signing of the Maastricht Treaty have inevitably reduced, or in some cases virtually quashed, the much more complex and composite exigencies of politics.

In the last twenty-five years, neoliberal policies cloaked in a deceptive technocratic, non-ideological garb have triumphed all over Europe, dealing heavy blows to its welfare-state model. Individual countries have found themselves gradually stripped of important political and economic steering instruments, which are indispensable to launch public investment programmes that might change the course of the crisis. And on top of this, the anti-democratic practice of taking major decisions without seeking popular approval has become so entrenched that it now appears quite natural.

Those who consider the goal of democratizing the Eurozone to be illusory may still be a minority in the radical Left, but their ranks have been swelling over the last two years. Alongside traditionally Eurosceptic forces such as the Portuguese Communist Party, the Communist Party of Greece or the Unitary List/Red-Greens in Denmark, there is now the Popular Unity (LE) breakaway from Syriza. Born in Athens in August 2015, it has recruited a considerable number of former leaders and members who opposed Tsipras’s decision to accept the dictates of the Eurogroup. But although it favours a return to the drachma, it remained outside the Greek parliament after the last elections, having notched up only 2.8 percent of the popular vote.

At the same time, various intellectuals and political leaders have explicitly taken a position against the euro.4141 In addition to authors who have been arguing this for some time – see, e.g., Jacques Sapir, Faut-il sortir de l’Euro?, Paris: Le Seuil, 2012, and Heiner Flassbeck and Costas Lapavitsas, Against the Troika: Crisis and Austerity in the Eurozone, London: Verso, 2015 – there have been a number of recent interventions in this direction. In an interview in the famous German weekly Der Spiegel, entitled ‘Krise in Griechenland: Lafontaine fordert Ende des Euro’ (11 July 2015), Oskar Lafontaine did not beat about the bush in declaring that ‘the euro has failed’. In Italy, the recently deceased sociologist Luciano Gallino published an article explaining why Italy can and should leave the euro: ‘Perché l’Italia può e deve uscire dall’euro’, La Repubblica 22 September 2015. And in Portugal the influential Francisco Louçã – who for ten years was the main leader of the Left Bloc – was already publishing increasingly critical views before the outbreak of the Greek crisis. See his volume together with Joao Ferreira do Amaral: A Solução Novo Escudo, Alfragide: Lua de Papel, 2014, and more recently his article ‘Sair ou não sair do euro’, Público, 27 February 2015.

View all notes Lafontaine, for instance, has proposed a return (in a flexible form) to the European Monetary System (EMS): that is, the agreement in force before the adoption of the euro, which prescribed a controlled fluctuation of exchange rates among various national currencies. The search for immediate solutions to end the stage of austerity, against the background of new and unacceptable pressures like those exerted on Greece, must nevertheless make provision for all that they entail. At a symbolic level, a return to the old monetary system might be seen as a first step to halting the whole project of European unity; and politically, it might prove a dangerous catalyst that works to the advantage of the souvrainiste Right.

Apart from the two forthright positions for and against ‘democratization of the euro’, there is a fairly wide range of opinion that would hesitate to offer a clear answer to the question: ‘What should be done if the things that happened in Greece are repeated in another country?’ Many worry that other parties or coalition governments might be subjected to the same blackmail as Syriza was, but there is also a widespread fear that, if it contemplates withdrawal from the Eurozone, the anticapitalist Left will alienate large sections of the population who are alarmed at the prospect of inflation and the resulting economic instability and erosion of their wages and pensions. Typical examples of this uncertainty are the shifting positions in recent years of the Left Bloc in Portugal and the Socialist Party in the Netherlands.

The appeal ‘A Plan B in Europe’, promoted in 2015 by Mélenchon, has given a further stimulus to discussion. Branding EU interference in Greece as a veritable ‘coup d’État’, it proposed a permanent international commission to design the ways in which an alternative to the euro-based monetary system might become available if the need arises.4242 The first meeting on the subject was held in Paris on 23–24 January 2016, but it was disappointing both in terms of participation and in the quality of the debate.View all notes The Plan B proposal was also used by La France Insoumise in the recent electoral campaign. If, in the coming months, other social forces, political parties and intellectuals take up this possibility, the demand to leave the euro might in future become the banner of more than just the nationalist Right. On the other hand, the conflict that erupted within Syriza might be reproduced elsewhere.

There have already been conflicts between the French Communist Party and La France Insoumise and internal tremors that have been affecting Die Linke in Germany. For the European radical Left, therefore, the risk of a new period of divisions might take concrete shape. This reveals the limits of the plural form that militant forces have adopted in recent years, with all its lack of programmatic definition. For the diversity of political positions and political cultures among the organizations that animate the new configurations may well require agreements about the strategy to be pursued – which will be difficult to achieve, but not impossible.

Other tensions exist within the radical European Left concerning relations with social-democratic forces. The key issue, constantly present at both municipal and regional level, is whether it is a good idea to take part with them in the experience of government; the obvious danger is that one will end up playing a subservient role, accepting, as in the past, negative downward compromises that erode existing gains in popular support and hand a monopoly of social opposition to the populist Right.

The government option should be considered, however, only if the conditions are present to implement an economic programme that clearly breaks with the austerity policies of the last decade. Any other decision would mean not having learnt the lessons of recent years, when the policies pursued by Socialist-led governments compromised the credibility of the radical Left among the working classes, social movements and the weakest sections of society.

Faced with unemployment that in some countries has reached levels not seen since the war, it has become a priority to launch an ambitious plan for labour, supported by public investment, with sustainable development as its guiding principle. This should go together with a clear change of direction regarding the job insecurity that has marked all the latest labour-market ‘reforms’; legislation should also be introduced to set a minimum threshold below which wages cannot be allowed to fall. Such measures would make it possible once again for young people to plan their future. There should also be a cut in working hours and a lowering of the retirement age, thereby restoring some elements of social justice to counter the unequal division of wealth that has continually grown under the neoliberal regime.

To confront the dramatic rise in unemployment, the parties of the radical Left should promote measures that tend to establish a citizenship income and basic forms of support for the less well-off – from a right to housing through transport concessions to free education – in such a way as to combat poverty and the ever more widespread social exclusion.

At the same time, it is essential to reverse the privatization processes that have marked the counter-revolution of the last few decades. All the common goods transformed from community services into means of generating profits for the few should be restored to public ownership and control. Corbyn’s proposal on renationalization of the British railways, as well as the need everywhere in Europe to invest significant resources in schools and universities, indicate the right direction to take.

As regards the funding of such reforms, this could come from a tax on capital and on the non-productive activity of large corporations, as well as on financial transactions and income. It is evident that the first necessary means to this end is a referendum to abrogate the ‘fiscal compact’, and the cancellation of the chains imposed by the Troika.

At a continental level, a real alternative is conceivable only if a broad spectrum of political and social forces is capable of fighting for and achieving a European conference on the restructuring of public debt. This can happen only if the radical Left develops, with greater resolve and consistency, a variety of political campaigns and transnational mobilizations. These should begin with the rejection of war and xenophobia – an even more decisive issue since the numerous attacks that have struck France since November 2015 – and support for the extension of citizenship and full social rights to migrants arriving on European soil.

An alternative politics does not allow shortcuts. For it is not enough to trust in charismatic leaders; nor does the weakness of today’s parties justify their being overruled by the institutions of the state.4343 When Syriza came to power in January 2015, it had obtained 2,250,000 votes, but its total membership was no more than 36,000. Since its assumption of government responsibilities, the decisions democratically taken by the Greek party have been repeatedly overturned or disregarded.View all notes It is necessary to build new organizations – the Left needs these as much as it did in the twentieth century: organizations that have an extensive presence in workplaces; organizations that strive to unify the struggles of the workers and subaltern classes, at a time when these have never been more fragmented; organizations whose local structures are capable of giving immediate answers (even before legislation for general improvements) to the dramatic problems resulting from poverty and social exclusion. It will also help this to happen if the Left draws again on forms of social resistance and solidarity practised by the workers’ movement in other historical epochs.

New priorities also need to be defined, especially a real gender equality and thorough political training of younger members. The lodestar for such work, in an age when democracy is hostage to technocratic organisms, is the encouragement of rank-and-file participation and the development of social struggles.

The only initiatives of the radical Left that can really aspire to change the course of events have a single road before them: to build a new social bloc capable of stimulating mass opposition to the policies initiated by the Maastricht Treaty, and therefore to change at the roots the dominant economic approaches in today’s Europe.

Translated from the Italian by Patrick Camiller

References

1. In 1989 the Italian Communist Party (PCI), the Communist Party of Spain (PCE), the Greek Left (EAR) and the Socialist People’s Party (SF) in Denmark formed the Group for the European United Left in the European Parliament.
2. Beginning in 1989, the French Communist Party (PCF), the Portuguese Communist Party (PCP), the Communist Party of Greece (KKE) and the Workers’ Party (WP) in Ireland formed a Left Unity group in the European Parliament.
3. The most significant of these electorally was Workers’ Struggle (LO) in France.
4. The government led by Lionel Jospin in France, which reduced the working week to thirty-five hours, was an exception to this tendency. In Spain, the Zapatero government pursued the same neoliberal policies as in other European countries and was swept away by the effects of the economic crisis. Nevertheless, it adopted a number of important reforms with regard to civil rights. For a full analysis of social-democratic tendencies in Europe, see Jean-Michel de Waele, Fabien Escalona and Mathieu Vieira (eds.), The Palgrave Handbook of Social Democracy in the European Union, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2013.
5. See Anthony Blair and Gerhard Schröder, Europe: The Third Way – die Neue Mitte, London/Berlin, Labour Party/SPD, 1999.
6. In 2015 British newspapers published a secret document (‘Secret/Noforn’), dated 28 March 2002 (a year before the Iraq war), which proved that the British prime minister – while publicly declaring his resolve to seek a diplomatic solution to the crisis – had offered Bush his support to persuade world public opinion that Saddam Hussein possessed weapons of mass destruction.
7. I will discuss the topic ‘left and ecology’ more extensively in a forthcoming article.
8. This party only joined the Nordic Green Left, not the European United Left/Nordic Green Left group in the European parliament.
9. The Left Party (‘Die Linke’) took the same decision in Germany, entering government with the Social Democrats in Brandenburg State (where its vote fell as a result from 27.2 percent in 2009 to 18.6 percent in 2014) and in Berlin (where it halved from 22.6 percent in 2001 to 11.6 percent in 2011). In the Netherlands, the Socialist Party is in government in six of the country’s twelve provinces, having joined in some cases with centre-right parties, while the Labour Party (PvdA), the affiliate of the Socialist International, has remained in opposition.
10. In Denmark, the Socialist People’s Party scored 13 percent in 2007, but then plunged to its present 4.2 percent after a moderate political turn in favour of the government. This fall took place at the same time that the party crossed from the European United Left/Nordic Green Left group in the European parliament to the European Green Party group – a move approved by its national congress in 2008.
11. Latvia adopted the euro on 1 January 2014.
12. The Portuguese National Institute of Statistics has calculated that, from 2010 to 2014, at least 200,000 people between the ages of twenty and forty left the country. In Spain, the National Institute of Statistics counted at least 133,000 new young emigrants between 2008 to 2013. And in Italy, at least 136,000 young people left for abroad between 2010 and 2014. In reality, these estimates are well below the true figures. In the Greek case there are no official data, because the national statistical board does not record youth emigration.
13. In 2006, the US investor and magnate Warren Buffett eloquently stated in an interview: ‘There’s class warfare all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.’ See Ben Stein, ‘In Class Warfare, Guess Which Class Is Winning’, New York Times, 26 November 2006.
14. On the relationship between capitalism and democracy – a theme on which a vast literature has blossomed in recent years – see Ellen Meiksins Wood, Democracy Against Capitalism, London: Cambridge University Press, 1995.
15. Approved only in Spain and Luxemburg, the ratification of this treaty came to a standstill precisely as a result of these rejections in France and the Netherlands.
16. In Greece, the consultative referendum held by the Tsipras government in July 2015 also delivered a resounding ‘no’ on the relevant policies of Brussels.
17. As prime minister of Luxemburg, Juncker had enabled more than three hundred multinationals to take advantage of a special tax regime in his country.
18. It should be noted, however, that participation in France’s more important presidential elections has been much higher, as shown by the 77.8 percent turnout in 2017 (74.5 percent at the second round).
19. In many countries of Eastern Europe the figures were extremely low: Slovakia 13 percent; Czech Republic 18.2 percent; Slovenia 24.5 percent; Croatia 25.2 percent; Hungary 28.9 percent. Also noteworthy were the 33.6 percent in Portugal and the 35.6 percent in the UK. See http://www.europarl.europa.eu/pdf/elections_results/review.pdf.
20. At the beginning of 2017, the Five Star Movement sought to join ALDE. But its entry into this liberal group was rejected, and its Italian deputies awkwardly went back to their alliance with UKIP.
21. After the municipal elections of March 2014.
22. ‘Priority for the French’ is an old xenophobic slogan of Jean-Marie Le Pen: see his Les Français d’abord, Paris: Carrère-Michel Lafont, 1984.
23. From 2012 to 2015, the Front national has stood as part of a broader coalition calling itself the Navy Blue Rally (Rassemblement Bleu Marine – RBM).
24. Following her defeat, in order to further expand her base of support, Marine Le Pen announced her intention to found a new political organization.
25. A significant counter-tendency was manifested in the recent French presidential election, in which La France Insoumise (Rebellious France) recaptured votes from wage-earners in regions and cities – such as Marseille – where the FN had long been the leading party.
26. The second round that took place in May 2016 was annulled.
27. For a study of far-Right forces in Europe, see the volume edited by Andrea Mammone, Emmanual Godin and Brian Jenkins, Mapping the Extreme Right in Contemporary Europe, London: Routledge, 2012.
28. This is true even if we take into account the oscillations in the stance of Izquierda Unida towards the government in Spain between 2004 and 2008.
29. For a list of the forces comprising the Party of the European Left, see http://www.european-left.org/about-el/member-parties.
30. This group does not, however, include formations participating in the Initiative of Communist and Workers’ Parties, an alliance launched in 2013 that comprises – apart from the Communist Party of Greece (KKE), its main component – twenty-nine tiny orthodox Stalinist parties.
31. Oskar Lafontaine’s cartel Labour and Social Justice – The Electoral Alternative (WASG) came into being in 2005, and the foundation of the Parti de Gauche (PG) in France under the leadership of Jean-Luc Mélenchon was announced in November 2008 (its founding congress being held in February 2009).
32. At the elections of June 2015, before the spiral of violence and assassinations triggered by President Recep Erdoğan, the HDP won an even larger share of the vote (13.1 percent).
33. For a map of the European Left, see Birgit Daiber, Cornelia Hildebrandt and Anna Strienthorst (eds.), From Revolution to Coalition: Radical Left Parties in Europe, Berlin: Rosa Luxemburg Foundation, 2012; and, more recently, Babak Amini (ed.), The Radical Left in Europe in the Age of Austerity, London: Routledge, 2016.
34. The only other example is the small state of Cyprus, where the Progressive Party of the Working People (AKEL) formed a coalition government in 2009.
35. It should be noted that most the data in circulation about the election results – including those issued by the European Union – refer to percentages of the total number of elected deputies, not of the number of votes cast. One of the laudable exceptions to this practice is Paolo Chiocchetti. See his ‘The Radical Left at the 2014 European Parliament Election: A First Assessment’ (in the online publication edited by Cornelia Hildebrandt, Situation on the Left in Europe after the EU Elections: New Challenges, Berlin: Rosa Luxemburg Stiftung, 2014), and The Radical Left Party Family in Western Europe, 1989–2015, London: Routledge, 2016.
36. To these should be added two other Euro MPs from the Communist Party of Greece, who do not belong to the EUL/NGL group.
37. The Eurodeputies of the EUL/NGL group come from only half of the 28 countries making up the European Union.
38. Margaret Thatcher’s famous slogan ‘There is no alternative’ continues to materialize, like a phantom, even at a distance of thirty years.
39. See the collective Preliminary Report, edited by the Truth Committee on Public Debt, the commission established on 4 April 2015 on the initiative of the former president of the Greek parliament, Zoe Konstantopoulou: http://cadtm.org/IMG/pdf/Report.pdf. The new Tsipras government decided to delete this important document from the official site of the Greek parliament.
40. In the Portugal of the 1970s, after the Carnation Revolution and the establishment of the republic, the Socialists never negotiated with political forces to their left.
41. In addition to authors who have been arguing this for some time – see, e.g., Jacques Sapir, Faut-il sortir de l’Euro?, Paris: Le Seuil, 2012, and Heiner Flassbeck and Costas Lapavitsas, Against the Troika: Crisis and Austerity in the Eurozone, London: Verso, 2015 – there have been a number of recent interventions in this direction. In an interview in the famous German weekly Der Spiegel, entitled ‘Krise in Griechenland: Lafontaine fordert Ende des Euro’ (11 July 2015), Oskar Lafontaine did not beat about the bush in declaring that ‘the euro has failed’. In Italy, the recently deceased sociologist Luciano Gallino published an article explaining why Italy can and should leave the euro: ‘Perché l’Italia può e deve uscire dall’euro’, La Repubblica 22 September 2015. And in Portugal the influential Francisco Louçã – who for ten years was the main leader of the Left Bloc – was already publishing increasingly critical views before the outbreak of the Greek crisis. See his volume together with Joao Ferreira do Amaral: A Solução Novo Escudo, Alfragide: Lua de Papel, 2014, and more recently his article ‘Sair ou não sair do euro’, Público, 27 February 2015.
42. The first meeting on the subject was held in Paris on 23–24 January 2016, but it was disappointing both in terms of participation and in the quality of the debate.
43. When Syriza came to power in January 2015, it had obtained 2,250,000 votes, but its total membership was no more than 36,000. Since its assumption of government responsibilities, the decisions democratically taken by the Greek party have been repeatedly overturned or disregarded.

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A última viagem do Mouro

The Moor’s last journey
Apoiando-se nas correspondências de Marx, Engels, seus familiares e amigos, o artigo descreve as circunstâncias e acontecimentos dos dois últimos anos de vida de Marx.

Destaca-se, particularmente, a viagem de Marx à Argélia, motivada por tratamento médico, cuja importância muitas vezes é negligenciada mesmo em renomadas biografias. O estudo revela preocupações de Marx com a reconstituição da história universal, com a condição dos árabes, com as possibilidades revolucionárias da Rússia e com a sequência de seu trabalho teórico (O Capital).

Based on the correspondence of Marx, Engels, their relatives and friends, the paper describes the circumstances and events of the last two years of Marx’s life. It focuses particularly on Marx’s last trip, to Algeria. Motivated by a medical treatment, the importance of this last trip is usually neglected even in famous biographies. The study discloses Marx’s concerns with the reconstitution of the World history, with the condition the Arab people, with the revolutionary possibilities of Russia and with the sequence of his theoretical work (Capital).

1. A morte da esposa e o retorno ao estudo da história
Em 2 de dezembro de 1881, perto de completar 68 anos, Jenny von Westphalen, a mulher que por toda sua existência esteve junto a Marx, dividindo penúria e paixão política, veio a falecer de câncer no fígado.

Para Marx, foi uma perda irreparável. Pela primeira vez desde 1836, quando, com apenas dezoito anos, apaixonou-se por ela, deu-se conta de que havia ficado sozinho, sem “o rosto [… que] desperta(va) as maiores e mais doces recordações da [sua] vida”1 e privado de “seu maior tesouro”2.

Para não comprometer, posteriormente, sua já frágil condição, Marx foi proibido até mesmo de ir ao funeral: “a proibição do médico de participar do enterro foi in exível” – contou, tristemente, à filha Jenny. Ele “resignou-se a [obedecer] essa ordem” pensando nas palavras que sua mulher havia dito à enfermeira antes de morrer, a propósito de lidar com as últimas formalidades: “não somos pessoas que dão valor às coisas exteriores”3. Ao funeral de Jenny von Westphalen compareceu, no entanto, Engels – de finido por Eleanor como “de uma gentileza e devoção indescritíveis” (Kapp, 1977, p. 201) –, que, em seu discurso fúnebre, prestou-se a recordar: “se houve uma mulher cuja máxima alegria era fazer os outros felizes, essa foi ela” (Engels, 1989, p. 420).

Após a perda da mulher, ao sofrimento da alma se agrega a dor do corpo. Os tratamentos aos quais teve que se submeter era dolorosíssimos, ainda que os enfrentasse com espírito estoico. Sobre esses, refere-se desta forma para Jenny4:

Ainda devo espalhar o iodo sobre o peito e as costas, e isso, quando é repetido regularmente, produz uma in amação na pele bastante enfadonha e dolorosa. Tal operação, que vem sendo executada apenas para prevenir uma recaída durante a convalescência (já finalizada, com a exceção de uma leve tosse), rende-me um grande serviço neste momento. Contra as dores da alma há apenas um antídoto eficaz: a dor física. Compare e contraste, de um lado, o fim do mundo, e do outro, um homem com uma forte dor de dente5.

Sua saúde é tão precária que, como escreve ao amigo, e economista russo, Nikolaj Danielson, em um dos momentos mais críticos esteve “muito próximo” a “voltar as costas contra esse mundo horrível”, agregando que os médicos queriam “mandá-lo para o sul da França ou a Argélia”6.

Marx, cuja convalescência foi longa e complexa, foi obrigado a ficar “pregado na cama” por várias semanas, “restrito ao confinamento domiciliar”, como escreveu ao companheiro Sorge, e bem consciente do que estava atravessando: “perde-se, definitivamente, certa quantidade de tempo para as ‘manobras’ de recuperação”7.

Apesar das ocorrências destes dramas familiares e das enfermidades, entre o outono de 1881 e o inverno de 1882, ele destinou grande parte de suas energias intelectuais aos estudos históricos. Marx preparou, de fato, uma cronologia comentada, na qual elencou, ano após ano, os principais eventos políticos, sociais e econômicos da história mundial transcorridos desde o século I d.C., recapitulando as causas e as características proeminentes. Ele adotou o mesmo método que já havia utilizado para a confecção das Notas sobre a história in­ diana (664­1858)8, apontamentos compilados, entre o outono de 1879 e o verão de 1880, a partir do livro A história analítica da Índia [1870], de Robert Sewell (1845-1925). Assim procedendo, ele desejava, mais uma vez, comparar a validade de suas re exões com os acontecimentos reais que haviam selado os destinos da humanidade. Marx não se focou apenas nas transformações produtiva, mas, renunciando a qualquer determinismo econômico, concentrou-se por longos trechos, e com grande atenção, sobre a decisiva questão do desenvolvimento do Estado moderno9.

Para realizar sua cronologia, junto a algumas fontes menores que não foram relacionadas em suas anotações, Marx utilizou, sobretudo, dois textos. O primeiro foi História dos povos da Itália (1825), de Carlo Botta (1766-1837), publicado em três volumes em francês, já que este, em 1814, teve que abandonar Turim devido à perseguição do governo de Savóia, restituído no Piemonte após a derrota de Napoleão Bonaparte. O segundo foi História mundial para o povo alemão (1844-1857), de Friedrich Schlosser (1776-1861), o qual, publicado em Frankfurt, em 18 volumes, conhece grande sucesso e uma divulgação notável. Tendo como base essas duas obras, Marx preencheu quatro cadernos. Os resumos, alguns intercalados de brevíssimos comentários críticos, foram compostos em alemão, inglês e francês10.

No primeiro desses cadernos, ele classificou, em ordem cronológica e por um total de 143 páginas, alguns dos maiores eventos transcorridos de 91 a.C. a 1370. Marx iniciou pela história da Roma antiga, para em seguida abordar a queda do Império romano, a importância histórica de Carlos Magno (742-814), o papel de Bizâncio, as Repúblicas marítimas italianas, o desenvolvimento do feudalismo, as Cruzadas e uma descrição dos califados de Bagdá e Mossul. No segundo caderno, de 145 páginas e com anotações que vão de 1308 a 1469, os principais temas tratados foram os progressos econômicos ocorridos na Itália11 e a situação política e econômica alemã entre os séculos XIV e XV; enquanto no terceiro, nas 141 páginas relativas à época 1470-1580, Marx ocupou-se do choque entre França e Espanha, da República orentina no tempo de Girolamo Savonarola (1452-1498) e da Reforma protestante de Martinho Lutero (1483-1546). Por fim, no quarto caderno, de 117 páginas, ele resumiu a grande quantidade de conflitos religiosos ocorridos na Europa de 1577 a 164812.

Junto aos quatro cadernos contendo excertos das obras de Botta e de Sch- losser, Marx redigiu ainda outro com as mesmas características; acredita-se que seja contemporâneo aos primeiros e inerente à mesma pesquisa. Nesse caderno, tendo como base o texto História da República de Florença (1875), de Gino Capponi (1792-1876), ele ampliou as informações sobre o período 1135-1433, e ex- traiu novas notas relativas á época 449-1485, tendo como baliza História do povo inglês (1877), de Jonh Green (1837-1883). O estado inconstante de sua saúde não lhe permitiu ir mais longe; suas anotações pararam nas crônicas da paz de Vestfália, em 1648, mais precisamente na assinatura dos tratados que puseram fim à Guerra dos Trinta Anos.

Quando suas condições de saúde melhoraram, tornou-se necessário fazer tudo o que fosse possível para “evitar o risco de recaídas”13. Acompanhado da filha Eleanor, em 29 de dezembro de 1881, Marx transfere-se para Ventnor, uma tranquila localidade da ilha de Wight, próxima à qual já havia ido outras vezes no passado. Foi-lhe aconselhado retornar para o “clima quente e o ar seco”, com a esperança que ambos contribuíssem para seu “completo restabelecimento”14. Antes de partir, escreveu à filha Jenny: “minha querida menina, o melhor favor que me pode fazer é cuidar de si mesma. Espero viver ainda belos dias junto a você e cumprir dignamente com minhas funções de avô”15.

Em Ventnor, Marx passa as duas primeiras semanas de 1882. Para poder passear, sem muitas preocupações. E ser “menos dependente dos caprichos do clima”, foi obrigado a usar, “em caso de necessidade”, um respirador, cujo uso ele comparou ao de “uma focinheira”16. Mesmo em circunstâncias tão difíceis, Marx nunca renunciou à sua ironia e, com a filha Laura, comentou que o grande destaque com que, na Alemanha, os jornais burgueses anunciaram sua “morte, ou, em todo caso, sua inevitável aproximação” o havia “divertido muito”17.

Nos dias que passaram juntos, a convivência entre pai e filha foi bastante complicada. Eleanor, oprimida pelo peso das suas questões existenciais pendentes, ainda era profundamente inquieta, não conseguia dormir e era atormentada pelo temor de que suas crises nervosas pudessem, de novo, piorar dramaticamente. Não obstante o enorme amor que mantinham um pelo outro, naqueles dias a comunicação entre ambos foi muito difícil – o primeiro, “zangado e ansioso”, e a segunda, “antipática e desgostosa”18.

As péssimas condições físicas de Marx e os problemas de relacionamento com a filha não lhe impediram de continuar a acompanhar os principais acontecimentos da atualidade política. Em consequência de um discurso realizado pelo chanceler alemão diante do parlamento, em que não pudera ignorar a grande desconfiança com que os trabalhadores haviam acolhido as propostas do governo19, ele escreve a Friedrich Engels: “considero uma grande vitória, não apenas diretamente para a Alemanha, mas em geral também para o exterior, que Bismarck haja admitido diante do Reichstag que os operários alemães praticamente não dão a mínima para o seu socialismo de Estado”20.

Após o retorno a Londres, a bronquite, agora crônica, obrigou-o, com o seus familiares, a consultar o doutor Donkin, por um longo tempo, sobre a esco- lha de qual poderia ser o clima mais favorável para a recuperação das suas con- dições. Para conseguir uma cura completa, impunha-se a estadia em um local quente. A ilha de Wight não havia funcionado. Gibraltar devia ser descartada pos- to que, para entrar lá, Marx deveria apresentar um passaporte e, apátrida que era, não possuía nenhum. O império de Bismarck estava coberto de neve e, para ele, sempre proibido; já a Itália não se podia tomar em consideração, pois, como afirmou Engels, “a primeira prescrição para os convalescentes é a de evitar as perseguições da polícia”21.

Com o apoio do doutor Donkin e de Paul Lafargue, genro de Marx, Engels convenceu este último a dirigir-se para Argel, a qual gozava, à época, de boa reputação entre aqueles que, na Inglaterra, para fugir do rigor dos meses mais frios do ano, podiam se permitir um refúgio (Cf. Badia, 1997, p. 17). Como depois recordou a filha Eleanor, o empurrão para Marx empreender esta insólita peregrinação foi sua antiga obsessão: completar O Capital. Ela escreve, de fato:

Seu estado geral piorava continuamente. Se tivesse sido mais egoísta, teria simplesmente deixado que as coisas andassem como queriam. Todavia, para ele havia uma coisa que estava acima de tudo: a devoção à causa. Ele procurou levar a cabo a sua grande obra e por isso concordou, ainda mais uma vez, em fazer uma viagem para ficar são22.

Marx partiu em 9 de fevereiro e, no caminho para o Mediterrâneo, parou em Argenteuil, onde morava a filha Jenny. A partir do momento em que seu estado de saúde não melhorava em nada, apenas uma semana depois decide partir sozinho para Marselha, tendo convencido Eleanor que não seria necessário que ela o acompanhasse. De fato, comentou com Engels que: “por nada no mundo queria que a menina pensasse estar sendo imolada no altar da família como ‘enfermeira’”23.

Após ter atravessado toda a França de trem, chegou à capital da Provence em 17 de fevereiro. Marx comprou imediatamente a passagem no primeiro navio partindo para a África24 e no dia seguinte, em uma ventosa tarde de inverno, põe-se em fila com outros viajantes que esperavam embarcar no cais de Marselha. Consigo havia um par de malas, nas quais carregava roupas quentes, medica- mentos e alguns livros. O navio a vapor Said zarpou às cinco da tarde para Argel25, onde Marx ficou por 72 dias, o único período de sua vida que passou longe da Europa.

2. Argel e as re exões sobre o mundo árabe
Marx chega à África em 20 de fevereiro, após uma tempestuosa travessia de 34 horas. No dia seguinte, escreve a Engels que seu “ corpus delicti desembarcou em Argel congelado até a medula”.

Ele hospedou-se no Hôtel-Pension Victoria, na zona do Mustapha superior. Seu quarto, situado em uma posição ideal, com vista para o porto de um lado e com as montanhas da Cabília como horizonte do outro, gozava de um “panorama fabuloso”, oferecendo-lhe a oportunidade de apreciar o “maravilhoso mélange entre Europa e África”26.

A única pessoa que conhecia a identidade daquele senhor poliglota, recém-chegado à cidade, era Albert Fermé (?), um juiz de paz, seguidor de Charles Fourier (1772-1837), que chegou a Argel em 1870, após um período de encarcera- mento devido à sua oposição ao Segundo Império francês. Foi a única verdadeira companhia de Marx, servindo-lhe de guia em suas excursões e respondendo às suas curiosidades sobre aquele mundo novo.

Infelizmente, com o passar dos dias, a saúde de Marx não melhorou absolutamente. Ele continuou a ser perseguido pela bronquite e por uma tosse incessante, que lhe provocava insônia. Conjuntamente, o clima excepcionalmente frio, chuvoso e úmido no qual estava envolvida Argel favoreceu um ataque de pleurite. Sobre a cidade abateu-se o pior inverno dos últimos dez anos e Marx escreveu a Engels: “a única diferença entre a vestimenta que uso em Argel e a da ilha de Wight é que substituí meu casaco de rinoceronte por um casaco mais leve”. Ele chegou mesmo a considerar a hipótese de se deslocar 400 km mais para o sul, em Biskra, um vilarejo localizado às portas do Saara, mas as péssimas condições físicas dissuadiram-no de enfrentar uma viajem tão desconfortável. Começara, portanto, um longo período de complicados tratamentos.

Marx foi levado para tratamento ao melhor médico de Argel, o doutor Charles Stéphann (1840-1906), que lhe prescreveu arseniato de sódio durante o dia e uma mistura de xarope e opiáceos à base de codeína para poder repousar à noite. Estes também o forçaram a reduzir os esforços físicos ao mínimo e de não desenvolver “qualquer tipo de trabalho intelectual, exceto uma ou outra leitura de distração”. Apesar disso, em 6 de março a tosse tornou-se ainda mais violenta, provocando-lhe sucessivas hemorragias. Marx foi, portanto, proibido de sair do hotel e mesmo de conversar: “agora paz, solidão e silêncio são para mim um dever cívico”. Pelo menos, escreveu a Engels, entre os remédios “o doutor Stéphann, como o meu querido doutor Donkin [de Londres], não se esqueceu do conhaque”.

A terapia mais dolorosa consistiu num ciclo de dez injeções. Marx conseguiu realizá-la graças à ajuda de outro paciente que, afortunadamente, era um jovem farmacêutico. Por meio de numerosas aplicações de colódio sobre o peito e as costas e com a sucessiva incisão das bexigas que se criaram, o senhor Casthelaz conseguiu drenar, um pouco de cada vez, o líquido em excesso nos pulmões.

Reduzido a condições penosas, Marx começou a se lamentar pela eleição de tal viagem. Ao genro Lafargue, queixou-se da falta de sorte, posto que “desde a [sua] partida de Marselha”, na Costa Azul, o outro destino que havia considerado para passar o inverno, “o tempo estava magnífico”27. Na segunda metade de março, confidenciou à filha Jenny: “com esta expedição, insana e mal pensada, voltei exatamente ao mesmo estado de saúde no qual me encontrava quando parti [de Londres]”. Marx lhe confessou também de ter alimentado dúvidas sobre aquela jornada em um lugar tão distante, mas que Engels e Donkin estavam in amados de furor africano, mesmo sem possuírem, nem um, nem outro, as informações adequadas28. Na sua opinião, “a coisa certa teria sido informar-se antes de se aventurar em tal ‘caçada ao ganso selvagem’”29.

Em 20 de março, Marx escreve a Lafargue que o tratamento havia sido temporariamente suspenso, pois, tanto sobre o tórax quanto sobre as costas, não lhe havia restado sequer um ponto seco. A visão de seu corpo lhe havia recordado aquela de “uma plantação de melões em miniatura”. O sono, contudo, estava “retornando, pouco a pouco”, provocando-lhe um grande alívio: “quem nunca sofreu de insônia não pode entender o bem estar que se experimenta quando o terror das noites sem repouso começa, finalmente, a diminuir”30.

Sua angústia cresce, infelizmente, em consequência da explosão noturna das bolhas, da obrigação de ficar enfaixado e da proibição absoluta de se coçar. Tendo conhecimento, por meio dos boletins meteorológicos que, subsequentemente à sua partida, o tempo na França “havia estado magnífico” e relembrando a previsão inicial de uma rápida recuperação, Marx comunicou a Engels que “um homem não deveria nunca se iludir com visões demasiado otimistas”31. Infelizmente, de fato, “para uma mente sã em um corpo são, havia ainda por fazer”32.

As dores de Marx não concerniam somente ao corpo. Ele se sentia só e à sua filha Jenny escreveu que “nada seria mais encantador do que Argel, sobretudo do que a zona rural nos arredores da cidade […] – considerando estar com boa saúde –, se tivesse ao meu redor todos os que me são caros, especialmente os netos. […] Seria como em As mil e uma noites” 33. Em uma carta seguinte, ele lhe confidenciou que gostaria de ter assistido ao encantamento de Johnny, o mais velho deles, “diante dos mouros, dos árabes, dos negros, em resumo, desta Babel, e dos costumes (em sua maior parte poéticos) deste mundo oriental, mesclado com o ‘civilizado’ francês e com o entediante britânico”34.

A Engels, companheiro com o qual dividia tudo, revelou ter “profundos ataques de melancolia, similares aos do grande Dom Quixote”. Seu pensamento voltava-se sempre para a perda de sua companheira: “você sabe que poucas pessoas são mais avessas do que eu à ostentação de sentimentos; todavia, seria uma mentira não admitir que o meu pensamento está preponderantemente absorvido na recordação da minha mulher, uma parte tão grande da melhor parte da minha vida!”35. Para distraí-lo da dor do luto havia, contudo, o espetáculo da natureza ao seu redor. Ele afirmou nunca ficar “cansado de olhar o mar em frente à [sua] varanda” e de estar encantado pelo “maravilhoso clarão da lua sobre a baía”36.

Marx estava muito a ito também devido ao forçado distanciamento de qualquer atividade intelectual diligente. Desde o início de sua peregrinação, sempre foi consciente de que aquela jornada envolveria “uma enorme perda de tempo”, mas terminara por aceitar as circunstâncias após haver compreendido que a “maldita doença [… estava] danifica[ndo] também a mente do enfermo”37.

Escreve a Jenny que, em Argel, a realização de “qualquer trabalho estava fora de questão, até mesmo a correção de O Capital” para a terceira edição alemã. Sobre a situação política da época, limitou-se a ler apenas notícias telegráficas de um modesto jornal local, Le Petit Colon, e do único jornal operário que lhe chegava do velho continente, L’Égalité, sobre o qual sublinhou, com o costumeiro sarcasmo, que aquilo “não podia ser considerado um jornal”.

As suas cartas da primavera de 1882 mostram o quanto ele era “ansioso de voltar a ser ativo e de abandonar esta estúpida profissão de inválido”38, para poder dar fim àquele tipo de “existência inútil, vazia e, ainda por cima, dispendiosa!”39. A Lafargue disse, mais tarde, estar empenhadíssimo em não fazer nada para sentir-se imbecil40. Deste testemunho parece transparecer também o temor de não se imaginar mais apto a retornar à sua existência habitual.

A progressiva pressão de todos esses acontecimentos desfavoráveis impediu Marx de compreender, a fundo, a realidade argelina; muito menos, como Engels esperava, foi-lhe possível estudar as características da “propriedade comunal entre os árabes”41. Ele já se interessava, ao longo dos estudos de história da propriedade fundiária e das sociedades pré-capitalistas, realizados a partir de 1879, sobre a questão da terra na Argélia durante a dominação francesa. Marx copiara, em um de seus cadernos de resumos, algumas partes sobre a importância da propriedade comunal antes da chegada dos colonizadores franceses, assim como as transformações introduzidas por estes, do texto do historiador russo Maksim Kovalevskij, A propriedade comunal da terra: causas, desenvolvimento de consequências de sua decomposição:
a constituição da propriedade privada da terra (aos olhos dos burgueses franceses) é uma condição necessária para qualquer progresso nas esferas política e social.

A posterior manutenção da propriedade comunal “como forma que suporta as tendências comunistas nas mentes” [Debatidos na Assembleia Nacional, 1873] é perigosa seja para a colônia, seja para a pátria. A distribuição da propriedade entre os clãs é encorajada, até mesmo prescrita; antes de tudo, como meio para enfraquecer as tribos subjugadas que, todavia, estão permanentemente sob o impulso da revolta e, em segundo lugar, como único modo para uma posterior transferência da propriedade fundiária das mãos dos nativos para as dos colonizadores. Esta mesma política foi posta em prática pelos franceses sob todos os regimes […]. O objetivo é sempre o mesmo: a destruição da propriedade coletiva dos indígenas e a sua transformação em um objeto de livre compra e venda, o que significa tonar mais simples a passagem final nas mãos dos colonizadores franceses42. (Marx, 1975, p. 405)

O projeto de lei sobre a situação argelina, apresentado no parlamento pelo deputado da esquerda republicana Jules Warnier (1826-1899) e aprovado em 1873, tinha como objetivo “a expropriação da terra das população nativas por parte dos colonizadores europeus e dos especuladores”. A desfaçatez dos franceses chegou ao “furto explícito”, isto é, à transformação em “propriedade do governo” de todas as terras não cultivadas que haviam permanecido sob o uso comum dos indígenas. Tal processo estava determinado a produzir outro importante resultado: anular o risco de resistência das populações locais. Sempre por meio das palavras de Kovalevsky, Marx sublinhou em suas anotações que:

O estabelecimento da propriedade privada e a grilagem dos colonizadores europeus […] tornar-se-á o mais potente meio para acelerar o processo de dissolução da união dos clãs. […] A expropriação dos árabes demandada pela lei [servia]: I) à obtenção de maior quantidade de terra possível para os franceses; e II) à destruição dos vínculos naturais dos árabes com a terra, desmantelando, assim, a última força de união dos clãs e, portanto, dissolvida esta, qualquer perigo de rebelião. (ibidem, pp. 408, 411-412)

Este tipo de “individualização da propriedade da terra” teria trazido, portanto, não apenas um enorme benefício econômico para os invasores, mas também favorecido um “objetivo político […]: desorganizar as bases daquela sociedade” (ibidem, p. 412).

Precisamente em 22 de fevereiro de 1882, no jornal argelino L’Akhbar, foi publicada uma matéria que documentava as injustiças do sistema que tinha sido criado. Naquela época, qualquer cidadão francês poderia adquirir, em teoria, sem deixar seu país, uma concessão de mais de 100 hectares de terra argelina, a qual podia, posteriormente, revender, por 40 mil francos para um nativo. Em média, os colonos revendiam qualquer punhado de terra, adquirido por 20 a 30 francos, a 300 francos43.

Devido à sua terrível saúde, entretanto, Marx não estava em condições de retornar a tais questões, nem lhe foi indicado esse texto. De qualquer forma, sua permanente sede de conhecimento não arrefeceu mesmo na presença das circunstâncias mais adversas. Depois de haver explorado a zona limítrofe ao seu hotel, onde estava em curso uma vasta obra de reconstrução de casas, ele notou que “embora os operários encarregados desta obra sejam homens sadios e naturais do local, após os primeiros três dias de trabalho já se encontram abatidos pela febre. Parte de seu salário é, portanto, destinada à dose diária de quinino, fornecida a eles pelos empreendedores”44.

Entre as observações mais interessantes que conseguiu resumir nas 16 cartas redigidas às margens meridionais do Mediterrâneo45, algumas também formuladas à luz de uma visão ainda em parte colonial, destacam-se aquelas sobre as relações sociais entre os muçulmanos.

Após ter ficado profundamente impressionado com o porte dos árabes – a propósito da qual escreve: “mesmo o mais pobre dos mouros supera o maior comediante europeu ‘art de se draper’ dans son cap [na arte de cobrir-se com seu manto] e de manter uma compostura natural, elegante e digna”46 – e com a mistura existente entre suas classes sociais, na metade de abril, Marx contou à filha Laura que havia visto alguns árabes jogando cartas, “vestidos de forma pretensiosa, quase opulenta”, com outros que trajavam “camisas surradas e rasgadas”. Para um “verdadeiro muçulmano”, ele comentou:

a riqueza e a pobreza não tornam os filhos de Maomé uns diferentes dos outros. A absoluta igualdade em suas relações sociais não é inuenciada por aquelas. Pelo contrário, só são notadas pelos desonestos. No que se refere ao ódio pelos cristãos e a esperança em uma vitória definitiva sobre os infiéis, seus políticos consideram, com razão, esse sentimento e essa prática de absoluta igualdade (não de riqueza e renda, mas da pessoa) como uma garantia para manter vivo um e não abandonar a outra. Ambos, no entanto, sem um movimento revolucionário, caminham para a ruína47.

Marx também ficou maravilhado com a escassíssima presença do Estado:

em nenhuma outra cidade sede do governo central, existe um tal lais­ sez­faire, laisser­passer. A polícia está reduzida ao mínimo necessário; uma insolência pública nunca vista. Na origem de tudo isso está o elemento mourisco. De fato, os muçulmanos não conhecem a subordinação. Não são “súditos”, nem “dirigidos”; nenhuma autoridade, salvo em questões políticas, mas parece que os europeus não enten- deram isso48.

Destes últimos, Marx atacou, com desdém, os violentos abusos de poder, os repetidos atos de provocação e, não menos importante, “a despudorada arrogância, a presunção e a obsessão de se vingarem como Moloch” diante de qualquer ato de rebelião da população local, sublinhando, além do mais, que relativamente aos danos produzidos pelas grandes potências na história das ocupações coloniais, “os britânicos e holandeses supera[va]m em muito os franceses”. No que concerne a Argel, ele relatou a Engels que, durante sua carreira de juiz, o amigo Fermé havia, regularmente, “visto aplicarem uma espécie de tortura […], por parte da ‘polícia’ […], para forçar os árabes a confessarem”, exatamente “como fazem os ingleses na Índia”, adiciona. Estes lhe haviam contado que

Se, por exemplo, um bando de árabes perpetra qualquer atrocidade, normalmente com o objetivo de roubar, e no passar do tempo os verdadeiros autores são devidamente presos, condenados e executados, para a família de colonizadores atingida isso não basta como punição. Essa espera que ao menos uma meia dúzia de árabes inocentes venha a ser um pouco “maltratada”. […] Quando um colonizador estabelece-se para viver, ou mesmo apenas transita por motivos de negócios, entre as “raças inferiores”, em geral considera-se ainda mais intocável do que Guilherme I, o belo49.

Marx voltou ao assunto em outra circunstância, quando quis relatar a Engels sobre uma brutalidade perpetrada pelas autoridades francesas nos debates sobre um “pobre árabe, matador de aluguel”. Antes de ser executado, descobriu-se que ele não teria sido “fuzilado, mas guilhotinado! E isso contra os acordos! Contra qualquer promessa […], apesar de ter sido acordada outra coisa”. Ademais:

seus pais esperavam a entrega do corpo e da cabeça, como os franceses sempre haviam permitido até agora, de forma a poder remendar a segunda ao primeiro e sepultar, portanto, “o todo”. Mas este não! Choro, gritos e maldições; pela primeira vez, as autoridades haviam recusado, negado! Se o corpo chega ao paraíso agora, Maomé questionará: “onde deixou a cabeça?”; ou então: “o que aconteceu para a cabeça estar separada do corpo?” [Dirá] “não é digno do paraíso. Vá-se com aqueles cães dos cristãos!”. , assim, os pais choram e se desesperam50.

Ao lado dessas observações sociais e políticas, suas cartas incluíam também relatos de costumes. À sua filha Laura, narra uma breve história que o havia divertido muito, dado a pessoa prática que era:

Sobre as águas turbulentas de um rio, encontra-se um comandante que espera, com seu pequeno barco. Chega um filósofo, que deseja chegar à outra margem, e sobe a bordo. Eis o diálogo que se segue:

Filósofo: Barqueiro, você sabe História?
Barqueiro: Não!

Filósofo: Então perdeu a metade da sua vida. E ainda o lósofo: E estudou matemática?
Barqueiro: Não!
Filósofo: Então perdeu mais da metade da sua vida.

Essas palavras apenas haviam acabado de sair da boca do lósofo e o vento virou o barco e ambos, barqueiro e lósofo, viram-se lançados à agua.

Então o barqueiro disse: Você sabe nadar?

Filósofo: Não!

E o barqueiro: Então perdeu a vida inteira51.

Marx comentou jocosamente: “isto lhe dará uma ideia básica sobre as coisas árabes”52.

Após outros dois meses de sofrimentos, as condições de Marx melhoram e o retorno para França torna-se finalmente possível. Antes de partir, compartilha com Engels uma última surpresa: “devido ao sol, tirei a barba de profeta e a peruca que tinha na cabeça, mas – posto que, segundo minhas filhas, estou melhor assim – tirei uma fotografia antes de sacrificar os cabelos a um barbeiro argelino”53. Foi nesta circunstância, portanto, que foi tirada sua última instantânea. A imagem é completamente diferente do perfil rígido de tantas estátuas erigidas nas praças das capitais do “socialismo real”, isto é, da qual o poder escolheu, portanto, para representa-lo. Seus bigodes, à maneira de suas ideias, não haviam perdido a cor da juventude, e seu rosto, apesar das grandes amarguras da vida, apresentava-se ainda benevolente, modesto e sorridente54.

3. Um republicano no principado
Mais uma vez, Marx encontrou-se atormentado pelo tempo ruim. Durante os “últimos dias africanos55, sua saúde foi posta à prova com a chegada do vento siroco, e também a viagem a Marselha, onde desembarcou em 5 de maio, dia de seu sexagésimo quarto aniversário, foi particularmente turbulenta. Como re- velou à filha Eleanor, a travessia ocorreu em péssimas condições meteorológicas: “uma violenta tempestade transformou minha cabine […] em um autêntico túnel de vento”. Chegado ao destino, o navio a vapor não atracou no píer, e os passageiros foram transportados em barcas à doca, “para depois passar, com satisfação adicional deles, várias horas em uma fria e ventosa aduana-purgatório, antes de retomar a viagem para Nice”. Estas atribulações extras foram deletérias para Marx, visto que, como escreve com seu habitual sarcasmo, “estragaram novamente minha máquina” e o obrigaram, apenas desembarcado em Monte Carlo, a voltar “às mãos de um Asclépio”56.

A pessoa a quem confiou seu tratamento foi o doutor Kunemann (1828-?), um ótimo médico originário da Alsácia, especialista em enfermidades pulmonares57. Infelizmente, descobriu que a bronquite tornara-se crônica e, para terror de Marx, “a pleurite havia voltado”58. Os deslocamentos haviam se revelado, mais uma vez, deletérios, e Marx comentou com Engels, utilizando, como soía fazer, referências literárias: “o ‘destino’ revelou-se com horrível coerência, quase como nas tragédias [… de Amandus] Müllner” (1774-1829), o dramaturgo alemão em cujas obras esse elemento exerce um papel determinante na existência humana. Fez-se indispensável, então, uma nova série de quatro tratamentos vesicantes, realizados entre 9 e 30 de maio.

Devendo, necessariamente, recuperar-se para poder novamente partir, Marx passa três semanas no principado de Mônaco. Suas descrições do ambiente que o circundava mesclam grande espírito de observação e crítica social. Ele comparou Monte Carlo a Gérolstein, o minúsculo Estado imaginário onde o compositor Jacques Offenbach (1819-1880) ambientara a ópera La Gran­-Duchessa di Gérolstein.

Durante sua estada, Marx foi muitas vezes à sala de leitura do famoso Cassino, que oferecia uma boa seleção jornais internacionais, e relatou a Engels que seus “companheiros de refeição no Hôtel de Russie” e, mais em geral, o público que se encontrava na cidade, “estavam amis interessados no que acontece nas salas de jogo do cassino”. As cartas desse período alternam a observação anedótica sobre os diálogos de algumas pessoas que conheceu – como “um filho, muito intratável, da Grã Bretanha” que estava “acerbo e nervoso” porque havia “perdido um discreto número de dobrões de ouro e absolutamente decidido a ‘afanar’ qualquer um” – com comentários sardônicos: “não compreende[u] que a deusa da Fortuna não se deixa intimidar nem mesmo pela vilania britânica”59.

O retrato mais incisivo daquela realidade, que ele tanto estranhava, ofereceu à filha Eleanor, em uma carta escrita pouco antes de partir:

À mesa de refeições e nos cafés, fala-se e sussurra-se quase exclusivamente a respeito das mesas da roleta e do Trente et quarante. Ocasionalmente alguém vence alguma coisa, como os 100 francos ganhos por uma jovem senhora, mulher de um diplomata russo […], que, pelo contrário, perdeu seis mil; às vezes um ou outro não tem mais dinheiro para a viagem de volta. Outros ainda perdem no jogo imensas fortunas de família. São pouquíssimos os jogadores que conseguem arrebatar uma parte do butim […] e estes são quase exclusivamente os ricos. Aqui não podem entrar nem a razão, nem o cálculo; ninguém pode depositar confiança em favor da sorte com o mínimo de confiabilidade, a não ser que possua uma considerável soma para arriscar60.

O frenesi que exalava no ar não se confinava aos salões de jogo e ao horário noturno, mas impregnava toda a cidade e o dia inteiro de seus visitantes. Em uma zona adjacente ao cassino, por exemplo, encontrava-se

um quiosque onde, todos os dias, destacava-se um manifesto, não impresso, mas escrito a mão, assinado com as iniciais do autor. Por 600 francos ofertavam-se, preto no branco, os segredos da ciência para vencer um milhão de francos apostando mil […]. No rastro dessa armadilha para tolos registram-se histórias de todo inverossímeis. A maior parte dos jogadores e das jogadoras acredita que nesses jogos de puro azar há algo de científico. Os senhores e as senhoras amontoam-se diante do Café de Paris, ou nos bancos de seu interior, com a cabeça pendida sobre pequenas tabelas impressas, rabiscando e calculando, enquanto um explica ao outro o seu “sistema” preferido, o motivo pelo qual é oportuno jogar em “série” etc. Parece que observo internos de um manicômio61.

Enfim, para Marx era evidente que “a base econômica de Mônaco-Gerolstein é o cassino; se fechasse amanhã, seria o fim para Mônaco-Gerolstein!”. Ele a firma que sem a existência desse último, “nem Nice, exclusiva como o mundo de aventureiros que passa[va]m ali os meses do inverno, [teria] continu[ado] a ser uma lugar de moda […]. e com tudo isso, esta casa de jogo para tão infantil em comparação com a Bolsa!”.

Após o último tratamento vesiculante, o doutor Kunemann deu alta a Marx e lhe concedeu a permissão de voltar a viajar, aconselhando-o, contudo, a “ficar uns dois dias em Cannes, porque assim o requeria a drenagem das feridas produzidas”. Na exclusiva localidade francesa, ele traçou um balanço do período transcorrido na Costa Azul:

repousei o mês inteiro nesse covil de aventureiros refinados e ociosos. A natureza é esplêndida, mas no que tange ao resto, é um cafundó enfadonho. Não há nenhuma “massa” plebeia, com exceção dos garçons do hotel e dos cafés e dos serviçais, que pertencem ao subproletariado 62.

As condições climáticas mais adversas continuaram a exacerbar-se e voltar-se contra ele. Durante os três dias transcorridos em Cannes, a pequena ci- dade foi, excepcionalmente, atingida por “um forte vento (ainda que quente) e redemoinhos de poeira”, dos quais se ocupou “toda a imprensa local da Riviera”. Marx reagiu com autoironia, brincando com Engels: “até a natureza possui certo humor filisteu (como – já humoristicamente antecipado no Antigo Testamento – o da serpente que se nutre de lama, ou mesmo como o da dieta de terra dos vermes de Darwin)”.

Por fim, na mesma carta, Marx deteve-se na descrição das últimas recomendações recebidas do médico: “comer bem e muito, ‘acostumar-se’ mesmo contra a própria natureza; ‘beber algo bom’; distrair-se com viagens […]; pensar o menos possível”. Ele teve de comentar que “seguindo estas ‘instruções’, estou bem no caminho para a estupidez, e não me livrei nem mesmo do catarro brônquico”. A modo de consolação, recordou ao amigo que o esperava em Londres que “foi a bronquite que mandou o velho Garibaldi para ‘o eterno repouso’”. De qualquer forma, ele afirmou estar convicto de que, “em uma certa idade, é completamente indiferente para o que é ‘enviado para a eternidade’”63.

Cerca de quatro meses desde sua partida, em 7 de junho, Marx estava habilitado para pegar o trem que, no dia seguinte, levá-lo-ia à casa da filha em Argenteuil. Antes de empreender a viagem, solicitou a esta última não se preocupar com sua chegada – “até hoje, sempre reconheci que para mim não há coisa pior do que alguém estar a me esperar na estação” – e de não anunciar seu retorno a nenhum de seus companheiros, nem mesmo a Lafargue. Ele ainda tinha “necessidade de tranquilidade absoluta”64 e, como comunicou também a Engels, sentia que era “ainda necessário reduzir ao máximo o trato com as pessoas”65. O gigante estava cansado, sentia estar próximo do fim de seu caminho e escreveu a Jenny palavras similares àquelas de todos os comuns mortais: “por ‘tranquilidade’ entendo ‘a vida doméstica’, a ‘balbúrdia das crianças’, aquele ‘mundo microscópico’ mais interessante do que o ‘macroscópico’”66.

Logo após a chegada à Argenteuil, Marx comparou sua existência à de um “detent[o] em liberdade condicional”, visto que, como era habitual a esse tipo de prisioneiro, também devia sempre “apresentar-se ao médico mais perto da [sua] próxima temporada turística”67. O médico da casa Longuet, Gustave Dourlen, conhecia bem Marx e aconselhou-o a “experimentar, em alguma semana, as águas sulfurosas de Enghien[-les-Bains]”68, uma localidade nos arredores onde poderia consultar o doutor Feugier (?).

O clima, ainda muito instável, não permite o início imediato da cura e concorre, além disso, para torná-lo bastante doloroso devido a “um reumatismo muscular na altura do quadril”69.

Somente nos primeiros dias de julho, Marx pôde finalmente, com certa regularidade, tomar os banhos sulfurosos, tratamento que lhe trouxe um grande benefício. Com o frequente tom sarcástico, assim descreveu, para Engels, as operações a que se submetia repetidamente:
Na sala de inalação, o ar é denso de vapores sulforosos; aqui se permanece por 30-40 minutos; a cada cinco minutos, sentados em uma mesa, aspira-se um vapor carregado de um enxofre especial pulverizado […]. Todos somos envoltos da cabeça aos pés, como múmias, em uma borracha elástica; depois disso, marcha-se, um atrás do outro, em volta da mesa: cena inocente do inferno dantesco70.

A rotina dos tratamentos termais foi acompanhada do tempo transcorrido com a família da filha, sobretudo com os netos. Na volta de Enghien-les-Bains, após haver repousado, à tarde, ia regularmente fazer “uma caminhada e umas voltas com as crianças, com consequências sobre a audição e a visão (para não falar do intelecto) ainda muito mais nocivas do que aquelas experimentadas com o Hegel da Fenomenologia [do espírito ]”.

Todavia, não obstante os esforços e seu máximo empenho, o catarro bronquial não havia ainda “dado seu último suspiro” e os médicos sugeriram a Marx prosseguir o tratamento até a metade de agosto. No geral, porém, suas condições estavam melhores e no início do mês até teve um encontro com alguns dirigentes do movimento de trabalhadores parisiense. À reunião, tomaram parte José Mesa (1840-1904), Lafargue, Gabriel Deville (1854-1940) e Jules Guesde (1845-1922), e ele relatou para Engels que, após vários meses, “era a primeira vez que [havia] consentido em uma reunião desse tipo. É sempre o discurso animado, a conversa afiada, que me cansam… post festum”71.

Marx realizou “a última peregrinação na sala de inalação” em 20 de julho do mesmo mês. Na visita de despedida do doutor Feugier, este lhe disse que “o ruído do atrito pleural continua[va] no status quo, circunstância já prevista”. De acordo com o colega Dourlen, ele aconselhou ir ao Lago de Genebra, “de onde chegam notícias meteorológicas favoráveis”, na esperança que “os últimos traços do […] catarro brônquico pudesses desaparecer sozinhos”72.

Desta vez, Marx, não podendo se expor “sozinho aos riscos de uma viagem”, foi escoltado pela filha Laura, à qual advertiu, comparando-se ironicamente ao ismaelita Rashid ad-Din Sinan (1132/1135–1192), o líder da seita dos Assassinos que assumiu uma função importante à época da Terceira Cruzada, que era seu dever “acompanhar o velho da montanha”73.

Antes de partir, Marx recebeu uma carta de um correspondente parisiense de vários “jornais teutônicos”. Este, que se declarara seu “humilde e devoto servo”, havia lhe pedido uma entrevista, argumentando como motivação “que todos os círculos da ‘sociedade’ alemã estavam ansiosos por receber notícias oficiais sobre [seu] estado de saúde”. Marx relatou a Engels que, “naturalmente, não [havia] respondido àquele escriba lambe-botas”74.

A primeira etapa da viagem, empreendida apenas durante as horas diurnas a fim de “evitar qualquer motivo para recaída”75, foi Lausanne. Marx chega com um resfriado, contraído após seu encontro, ocorrido antes da partida, com Joseph Roy (1830-1916), o tradutor de O Capital na língua francesa. A despeito das previsões favoráveis dos boletins do tempo, foi acolhido por um clima “úmido e relativamente frio”. Assim relata a Engels: “minha primeira pergunta ao garçom foi: desde quando chove aqui? Resposta: tem estado chuvoso apenas nos dois últimos dias (portanto, desde o momento da minha partida de Paris). Que estranho!”76.

O destino final da viagem foi a cidadezinha de Vevey, situada na margem nordeste do Lago de Genebra. Marx escreveu a Engels que “continu[ava] a tossir”, mas que, ao mesmo tempo, tudo procedia bem: “vivemos como no país da Cocanha”77. Sua companhia lhe fazia muita falta e tento convencer o amigo para que pudesse juntar-se a ele desde Londres. Engels, porém, estava, antes de tudo, preocupado com a gestão de todos os problemas práticos, a fim de continuar a garantir a Marx, no momento, os recorrentes tratamentos: “ficaria extremamente contente em partir para encontrá-lo, mas se me acontece qualquer coisa, ainda que temporariamente, seria um verdadeiro pandemônio para todas as nossas questões financeiras”78. Marx compreende e expressa, mais uma vez, sua gratidão: “o altruísmo que mostra nas minhas lutas é incrível e, frequentemente, envergonho-me em silêncio”79.

Após o retorno à casa de Laura, em Paris, ocorrido no fim do mês, Marx dirigiu-se novamente ao médico para obter “a permissão de atravessar o Canal da Mancha”80. Este último o considerou “muito melhor [e …] e perto de me livrar deste obstinado catarro”. Para tanto, impôs-lhe não permanecer “em Londres por mais de 15 dias ou, somente se o tempo estiver ótimo, três semanas. […] A temporada de inverno [… deveria] começar, em tempo, na ilha de Wight”. De qualquer forma, ironizou, dizendo ao amigo que o esperava na Inglaterra, “se o governo francês fosse informado de minha presença aqui, provavelmente me mandaria embora mesmo sem a permissão do doutor Dourlen”81.

4. “Tudo o que sei é que não sou marxista”
Em Londres, os dias passaram depressa. Em 9 de outubro, Marx escreve à filha Laura que sua “tosse [era] ainda cansativa” 82 e que devia tentar “livra-se de tudo, antes de voltar a estar perfeitamente e ficiente”. A chegada do outono trouxe umidade e névoa. O doutor Donkin, onde havia voltado para tratamento, recomendou-lhe transferir-se novamente para a ilha de Wight. Antes de partir, passou um dia inteiro com Engels – que escreve a Lafargue: “esteve aqui para almoçar comigo, à noite jantamos todos na casa dele e depois ficamos bebendo rum até uma da manhã”83 – e, em 30 de outubro, retornou para Ventnor.

Pouco após sua chegada, entretanto, Marx piorou novamente, desta vez por causa de um reumatismo “perto da velha área da minha recorrente pleurite”84. Foi obrigado, assim, a ver um novo médico, o doutor James Williamson, que lhe prescreveu uma medicação a base de “quinino […], morfina e clorofórmio”85. Ademais, a fim de que seus “passeios ao ar livre” não sofressem o influxo “da oscilação da temperatura, [fui] obrigado, de novo, a carregar nas costas o respirador, para utilizar em caso de necessidade”.

Em tais condições e após um “longo período de ofuscamento intelectual”86, Marx acredita ser impossível voltar a se dedicar à preparação da terceira edição alemã de O Capital e, de fato, em 10 de novembro, escreve à filha Eleanor, que foi ao seu encontro, depois de poucos dias, com o neto Johnny: “dadas as circunstâncias, ainda não comecei a trabalhar seriamente, mas tenho me ocupado com uma coisa ou outra como uma forma de preparação”87. Nesse período, retomou os estudos de antropologia e transcreveu algumas das páginas mais interessantes do livro As origens da civilização e a condição primitiva do homem [1870], de John Lubbock (1834-1913).

Engels o atualizava constantemente sobre a situação em Londres: “em sua casa está tudo bem, mas a cerveja é ruim em todos os lugares; é boa apenas aquela alemã no West End”88, mas Marx não pôde dar-lhe em troca notícias positivas. A tosse aumentara e manifestara-se também uma fastidiosa rouquidão. Por isso, foi novamente “condenado a permanecer recluso”, impossibilitado de deixar seu quarto, como lamentou com o amigo, “até que passe a in amação”89.

Em 14 de dezembro, escreve à filha Laura que “há cerca de duas semanas, devido a um catarro traqueal, estava obrigado à prisão domiciliar”. Também acrescenta que vivia “como um eremita: não vejo ninguém, salvo as visitas do doutor Williamson”90, o qual, por causa do tempo “muito úmido e chuvoso”, não havia permitido sair “até que faça um belo dia”91.

Apesar de todas as adversidades, Marx não desistiu, o quanto lhe foi possível, de comentar os acontecimentos mais atuais e as posições dos dirigentes do movimento de trabalhadores. Disse que estava “exausto” de alguns deles pelo uso de “uma certa […] fraseologia ultrarrevolucionária que sempre considerei ‘vazia’; uma especialidade que os nossos fariam bem em abandonar em favor dos chamados anarquistas, que, na verdade, são os pilares da ordem existente, não os criadores da desordem”92.

Da mesma forma, não poupou aqueles que não se mostravam capazes de conservar uma posição de classe autônoma e advertiu sobre a imperiosa necessidade, por parte dos trabalhadores, de oporem-se às instituições e à retórica do Estado. Quando, de fato, o presidente do Congresso das cooperativas e deputado Joseph Cowen – que Marx considerava “o melhor entre os parlamentares ingleses” – justificou a invasão do Egito pela Inglaterra93, ele revelou à filha Eleanor sua mais completa desaprovação.

Em primeiro lugar, lançou-se contra o governo: “que beleza! Não poderia haver um exemplo mais descarado de hipocrisia cristã do que essa ‘conquista’ do Egito, uma ocupação em pleno tempo de paz!”. Ademais, mirou Cowen, que, em um discurso público, realizado em 8 de janeiro de 1883 em Newcastle, expressara sua admiração por “esta ‘ação heroica’, [pelo] ‘esplendor da […] parada militar’” e “tinha um sorri[so], complacente, diante da encantadora cena de todos aqueles postos militares ofensivos, fortificados entre o Atlântico e o Oceano Índico e, além disso, de um império ‘afro-britânico’, que se estendia do delta do Nilo à região do Cabo”. Era o “estilo inglês”, caracterizado pelo respeito pelos “interesses da ‘pátria’”.

Para Marx, em questões de política externa, Cowen não passava do típico exemplo daqueles “pobres burgueses britânicos que, arruinando-se, assumem sempre maiores ‘responsabilidades’ para realizar sua missão histórica, ainda que reivindicando, em vão, contra ela”94. Ele interessou-se fortemente também pelo aspecto econômico do acontecimento, como demonstram as oito páginas de excertos que transcreveu da matéria Egyptian Finance, de Michael George Mulhall (1836-1900), publicado na edição de outubro da revista londrina The Contemporary Review 95.

Até o fim da vida, portanto, Marx criticou, com zelo in exível, as nações que sempre considerara as principais responsáveis pelo reacionarismo na Europa: Reino Unido e Rússia. A esta última dedicou grande atenção e, mesmo no outono de 1882, como demonstram dois dos últimos cadernos de notas redigidos por ele, interessou-se por todas as transformações ali ocorridas96. Em particular, Marx estudou algumas obras recém-publicadas, nas quais eram analisa- das as novas relações socioeconômicas surgidas após a reforma agrária de 1861, por meio da qual a servidão foi abolida. Entre os livros que sumariou, estavam Os camponeses à época da imperatriz Catarina II [1881], de Vasilii Semevskii (1848- 1916), O artel na Rússia [1881], de Andrej Isaev (1851-1924), A propriedade co­ munal rural na província de Arcanjo [1882], de Gerard Minejko (1832-1888) e O futuro do capitalismo na Rússia [1882], de Vasilij Voronkov (1847-1918); além de trabalhos mais datados, como A questão camponesa à época de Alessandro II [1862], de Aleksandr Skrebickij (1827-1915), e Na periferia e na capital [1870], de Fedor Elenev (1827-1902), que assinara sua obra sob o pseudônimo de Skaldin97.

Naquele período, alguns artigos, surgidos em São Petersburgo, relatavam “a grande disseminação das [su]as teorias naquele país”. Ele ficou vivamente contente, uma vez que, como disse à filha: “em nenhum outro lugar meu sucesso me dá tanto prazer. Dá-me a satisfação de golpear uma potência que, junto com a Inglaterra, é o verdadeiro baluarte da velha sociedade”98.

Alhures, sua crítica não poupava ninguém. Na França, por exemplo, depois do nascimento do Partido Operário, ocorrida em setembro de 1882, Marx lançou-se contra os maridos de suas filhas mais velhas, os quais designou para Engels, em um surto de ira: Longuet é o último proudhoniano e Lafargue é o último bakuninista; que vão ao inferno!”99. Da mesma maneira, desancou várias vezes aqueles que se declaravam seguidores de suas ideias sem conhecê-las e em relação a esses proferiu com ironia e presença de espírito: “tudo o que sei é que não sou marxista”100.

Marx não pôde seguir de perto o desenvolvimento do movimento proletário europeu, nem continuar com sua obra científica. Se bem houvesse tentado, de todas as maneiras e com todas as forças, se restabelecer para retomar o trabalho e tivesse pedido à filha Eleanor, que foi encontrá-lo no réveillon, para levar consigo alguns livros: “traga-me a Fisiologia, aquela de [ Johannes] Ranke [… e] também aquele horrível livreto de [Edward] Freeman (1823-1892) (A história da Eu­ropa) [1876], uma vez que substitui, para mim, a tabela cronológica”101, a instabilidade de sua saúde e a apreensão pelo estado físico da filha Jenny – nova- mente agravado após o nascimento da última filha – contribuíram para deixá-lo em condições desesperadas.

Em 6 de janeiro, reportou ao doutor Williamson, que, apenas se levantou, “foi pego, de surpresa, por uma tosse espasmódica que me fez debater-me e lutar contra o sufocamento”. Marx não tinha dúvidas acerca da verdadeira natureza de seu súbito adoecimento. Na tarde anterior, recebera uma carta com notícias terríveis sobre a saúde de sua filha primogênita: “eu estava a par da gravidade de sua doença, mas não estava preparado para o comunicado de que entrara em uma fase crítica”102. Também a Engels confessou que correra “risco de sufocar-me” e que, “no momento, a excitação nervosa” o atingia “até o pescoço”103. À filha Eleanor conta:

creio que seja consequência de uma crise nervosa, de medo pela pequena Jenny! […] Eu teria me precipitado imediatamente para Argenteuil, mas, assim, teria apenas imputado à pequena o peso de um hóspede doente! Ninguém, na verdade, pode me garantir que a viagem
100 Esta a rmação encontra-se na carta de 2-3 de novembro de 1882 de Friedrich Engels a Eduard Bernstein, com o qual, referindo-se às escaramuças trocadas entre Marx e Lafargue, lamentou-se com estas palavras: “a isso que na França dá-se o nome de ‘marxismo’ é, na realidade, um produto muito particular” (p. 279).

Essas foram repetidas em uma carta de 7 de setembro de 1890, publicada seis dias depois, endereçada à redação do Sozialdemokrat, cf. F. Engels (1963, p. 69) e em outras duas cartas privadas: a Conrad Schmidt, de 5 de agosto de 1890, e a Paul Lafargue, de 27 de agosto de 1890, cf. Marx & Engels (1991, pp. 465 e 478). A frase é trazida à tona de modo errado por Karl Kautsky, que sustenta que Marx a tivesse utilizado nos confrontos com este último, cf. B. Kautsky (1955, p. 90). Foi empregada, por m, pelo tradutor de O Capital para o russo, German Lopatin, em uma carta para Marija Nikolaevna Ošanina, de 20 de setembro de 1883: “recorda-se quando eu dizia que o próprio Marx nunca foi marxista? Engels contou que, durante a luta de Brousse, Malone e companhia contra os outros, Marx disse uma vez, rindo: “Posso dizer apenas uma coisa: que não sou marxista!” (Enzensberger, 1977, p. 456). A propósito, cf. M. Rubel (1981, pp. 60-61).

Deste modo, mais uma vez, para Marx teve início um período de “longo confinamento em casa”105, durante o qual, à “tosse quase perene, […] já bastante cansativa”, foram adicionadas “crises de vômito cotidianas”, que tornaram a situação quase insustentável. Todavia, a perspectiva de uma recuperação não parecia completamente extinta. Lamentou-se com Eleanor que seu estado insuportável o impedia “quase sempre de trabalhar”, mas lhe revelou também que “o médico acredita – ainda acredita e isso é significativo! – conseguir me libertar deste tormento […]. Quem viver, verá”106.

Infelizmente, um novo acontecimento dramático pôs fim às última esperanças de recuperação. Em 11 de janeiro, antes de completar trinta e nove anos, Jenny faleceu de câncer na vesícula. Após a partida da mulher, Marx tinha, assim, de enfrentar também a perda de uma de suas amadíssimas filhas. A notícia caiu, como uma bomba, sobre um homem já gravemente doente e marcado por uma vida de dificuldades. A narração destes momentos, realizada sucessivamente por Eleanor, testemunha, de modo dramático, as penosas circunstâncias:

Recebemos uma carta do Mouro […], na qual ele dizia que a saúde de Jenny finalmente melhorava e que nós – Helene [Demuth] e eu – não devíamos nos preocupar. Recebemos o telegrama que anunciava a morte de Jenny apenas uma hora depois dessa carta. Parti imediatamente para Ventnor. Vi muitos momentos tristes, mas nenhum como aquele. Sentia levar para meu pai sua sentença de morte. Durante as longas horas daquela viagem angustiante, continuei a torturar o meu cérebro, pensando em como lhe comunicar a notícia. Não precisei, porém, dizer nada; minha fisionomia me traiu. O Mouro disse subita- mente: “nossa pequena Jenny morreu!” – e ele queria que eu partisse imediatamente para Paris, para ajudar a cuidar das crianças. Queria ficar com ele, mas não aceitou objeções. Não estava em Ventnor nem há meia hora e já retomava, com o coração triste e confrangido, o ca- minho para Londres, para partir, então, imediatamente para Paris. Pelo bem das crianças, fiz o que desejava o Mouro107.

Em 13 de janeiro, então, Marx também pôs-se rapidamente a caminho para retornar para casa. Antes de deixar a ilha de Wight, comunicou o motivo de sua partida repentina para o doutor Williamson – “a fatal notícia da morte da minha filha mais velha” –, adicionando à despedida: “encontro um pouco de alívio em uma horrível dor de cabeça. A dor física é o único ‘torpor’ da dor mental”108. Essas foram suas últimas palavras deixadas em papel.

5. Saída de cena
A reconstrução das últimas semanas de vida de Marx foi possível graças aos testemunhos feitos por membros de sua família e, sobretudo, à correspondência de Engels.

Em uma carta deste endereçada a Eduard Bernstein, apreende-se que, após o retorno de Ventnor, Marx esteve “confinado em casa devido a uma bronquite, até o momento afortunadamente leve”109. Em fevereiro, Engels contou, sempre a Bernstein – convertido, naquele período, no dirigente do Partido Socialdemocrata alemão com quem ele mais assiduamente trocava notícias – que “há três semanas está tão rouco, que consegue falar pouco”110.

Em 16 de janeiro, Engels escreve a Laura Lafargue: “ultimamente, [Marx] passou noites insones muito duras, que lhe privaram do apetite intelectual, tanto que começou a ler catálogos de editoras em vez de romances 111. Nesse ínterim, no dia seguinte, relata à mesma “um bom sinal […:] pôs de lado o catálogo e voltou a Frédéric Soulié” (1800-1847), um dos mais populares escritores na França, que havia previsto a revolução de 1848. Todavia, a apreensão continuava altíssima, “posto que, enquanto precisa curar os problemas mais urgentes, ou seja, os órgãos da respiração, e a cada tanto deve tomar um sonífero, termina por descuidar do resto, como, por exemplo, seu estômago”112. Ainda que Marx procurasse se alimentar o máximo possível, frequentemente preferia apenas meio litro de leite, bebida que, no passado, não teria apreciado nunca, à qual adicionava rum ou brandy. Para mantê-lo aquecido, eram-lhe preparados escalda-pés de mostarda.

Ao fim do mês, Engels atualizou Bernstein mais uma vez: “Marx ainda não está apto para trabalhar, permanece em casa […] e lê romances franceses. Seu caso parece muito complicado”113. Na semana seguinte, Engels escreve a Bebel, explicando-lhe que “a saúde de M[arx] não mostra a melhora que deveria”114. Em 10 de março, por fim, Engels comunicou a Laura logo após uma avaliação clínica do doutor Donkin: “visitou o Mouro e ficou feliz em dizer que seu veredito estava muito mais favorável do que aquele de duas semanas atrás. Disse que o Mouro não piorou em nada, antes, talvez, melhorado”. Adicionou, porém, que estava “muito fraco, porque (tinha) dificuldade de engolir”, e tinham que “obrigá-lo a comer e beber”115.

Os eventos rapidamente desandaram para o pior. O definhamento do corpo de Marx foi velocíssimo e a isso se somou, por fim, um abscesso pulmonar. Engels começou a se preocupar houvesse verdadeiramente chegado o momento final para o amigo de toda uma existência: “todas as manhãs, nas últimas seis semanas, quando virava a esquina, experimentava um medo mortal de que as persianas estivessem abaixadas”. Este temor tornou-se realidade às 14h45 de 14 de março de 1883.

O relato de Engels mais completo e pleno das palavras mais comoventes sobre o que aconteceu no último dia de vida de Marx foi dirigido a Sorge, o companheiro que foi secretário da Associação Internacional dos Trabalhadores, após a transferência do Conselho Geral nos Estados Unidos da América, em 1872. A este relatou:

Cheguei às 14h30, a hora que ele preferia para a visita cotidiana. A casa estava em prantos, diziam que parecia estar perto do fim. […] Constatou-se uma pequena hemorragia, seguida de sum súbito colapso. Nossa brava e velha Lenchen, que tratou dele como nem mesmo uma mãe cuidaria do próprio filho, dirigiu-se para ao andar de cima e em seguida voltou para baixo. Disse que havia dormido e que eu podia subir. Quando entramos, ele jazia adormecido na cama, mas para nunca mais levantar-se. Não havia mais pulso, nem respiração. Em dois minutos expirara, serenamente e sem dor.

Engels compreendeu imediatamente, mesmo no imenso desconforto da perda de seu mais querido amigo, que, diante de suas irreversíveis condições de saúde, a Marx foi reservada uma morte serena. Comentou com Sorge:

Todos os eventos que ocorrem por causas naturais carregam em si a própria consolação, ainda que possam ser terríveis. Foi assim também nesse caso. Talvez, a competência dos médicos lhe pudesse ter assegurado ainda um ano de existência vegetativa; a vida de um ser impotente, que, devido ao triunfo da medicina, não morre de um só golpe, mas sucumbe pouco a pouco. Todavia, nosso Marx não o teria suportado nunca. Viver com todos aqueles trabalhos incompletos diante de si, ansiando, como Tântalo, por dar-lhes fim sem poder fazê-lo, teria sido mil vezes mais amargo do que a doce morte que o surpreendeu. “A morte não é uma desgraça para aquele que morre, mas para os que ficam”116, costuma dizer, citando Epicuro. E ver este homem genial vegetar como uma ruína pela glória maior da medicina e para o escárnio dos filisteus que ele, quando estava com todas as suas forças, tantas vezes criticara… não, mil vezes melhor assim as coisas como ocorreram. Mil vezes melhor que, depois de amanhã, o levaremos para a tumba onde repousa sua mulher. Depois de tudo o que aconteceu anteriormente, daquilo que nem mesmo os médicos sabiam mais do que, para mim não poderia ser uma escolha117.

Seja como for. A humanidade agora tem uma mente a menos, a mais importante de que poderia se gabar hoje em dia. O movimento proletário prossegue o seu próprio caminho, mas lhe veio a faltar seu ponto central, aquele para o qual, automaticamente, voltavam-se franceses, russos, americanos e alemães nos momentos decisivos, a fim de receber aquele conselho claro e irrefutável que somente o gênio e o completo conhecimento de causa poderiam lhes oferecer. Os reacionários locais, os pequenos luminares e, talvez, também os impostores acharão que têm as mãos livres. A vitória final está assegurada, mas os caminhos tortuosos, as derrotas temporárias e locais – já antes inevitáveis – aumentarão mais do que nunca118. Bem, teremos que dar início a ela. Caso contrário, que estamos fazendo? E, de qualquer forma, estamos muito longe de perder nossa coragem119.

Foi precisamente o que aconteceu. Tantos outros, após a morte de Marx, levantaram suas bandeiras. Da América Latina ao Extremo Oriente, nas sedes sindicais mais pobres da periferia ou nas aulas magnas das universidades mais prestigiadas, dezenas e dezenas de milhões de trabalhadoras e trabalhadores e de jovens estudantes leram seus escritos. Trazem a consciência de sua condição de oprimidos e formularam, com o tempo, inspirações para promover novas revoltas, organizando greves movimentos sociais e partidos políticos. Lutaram pelo pão e pelas rosas, contra a injustiça e pela liberdade e, assim fazendo, deram plena execução às teorias de Marx.

No curso deste longo processo – durante o qual, Marx foi estudado a fundo, transformado em ícone, embalsamado em manuais de regime, mal interpretado, censurado, declarado morto e, de tempos em tempos, redescoberto –, alguns distorceram suas ideias com doutrinas e práticas que, em vida, ele teria combatido irredutivelmente. Outros, por seu turno, enriqueceram-no, atualizaram-no e colocaram em evidência problemas e contradições, com espírito crítico similar ao que ele sempre empregou, e que ele teria apreciado.

Aqueles que hoje voltam a folhear as páginas de seus textos, ou os que se empenham em sua leitura pela primeira vez, não podem ficar menos do que fascinados por sua capacidade explicativa da análise econômica-social de Marx e cativados pela mensagem que transpira, incessantemente, de toda a sua obra: organizar a luta para pôr fim ao modo de produção burguês e pela completa emancipação das trabalhadoras e dos trabalhadores, de todo o mundo, do domínio do capital.

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Le dernier voyage de Marx

Le 2 décembre 1881 mourait d’un cancer du foie Jenny von Westphalen, la femme qui, pendant toute son existence, avait été aux cotés de Marx et en avait partagé les affres et la passion politique. Ce fut pour ce dernier une perte fatale.

Ainsi, à la douleur morale causée par la perte de sa femme, vint s’ajouter la douleur physique. Pendant le mois d’octobre, en effet, Marx fut frappé par une bronchite virulente qui engendra une grave pleurésie. Sa santé devint alors si précaire que, comme il l’avoua à son ami, l’économiste russe Nikolaï Danielson, dans un des moments les plus critiques il fut « sur le point de tourner le dos à ce monde de malheurs [1]. »

À cette époque Marx était en train de préparer une vaste chronologie des principaux événements politiques, sociaux et économiques de l’histoire mondiale. Entre fin 1880 et début 1881, il s’était plongé dans La société archaïque de Lewis Morgan (1887) ;Java : du gouvernement d’une colonie (1861) de James Money ; Le village aryen en Inde et à Ceylan (1880) de John Phear ; ainsi que l’Histoire de l’origine des institutions (1875) de Henry Maine, rédigeant, comme à son habitude, des synthèses de chaque ouvrage. Un peu plus tard, dans un autre cahier rédigé en 1882, il avait retranscrit des pages choisies de La condition primitive de l’Homme de John Lubbock[2]. En outre, à partir de 1881, Marx recommença aussi à s’occuper de mathématiques, discipline avec laquelle il avait déjà eu occasion de se mesurer à plusieurs reprises. Il concentra son attention sur le calcul différentiel, sujet qu’il avait probablement jugé intéressant pour mettre à l’épreuve sa méthode d’analyse sociale.

LE RETOUR À L’HISTOIRE
Toutefois, entre l’automne 1881 et l’hiver 1882, il allait consacrer l’essentiel de son énergie intellectuelle aux études historiques. Dans ce cadre, il conçut une chronologie critique dans laquelle il répertoria, année par année, les plus importants événements historiques depuis le premier siècle de notre ère, en en résumant les causes et les traits marquants. Il s’agissait de la même méthode déjà employée dans la rédaction de ses Notes sur l’histoire indienne (664-1858) [3] , rédigées entre l’automne 1879 et l’été 1880, à partir du livre de Robert Sewell, Histoire analytique de l’Inde (1870) [4]. Ainsi il entendait, une fois de plus, mettre ses conceptions à l’épreuve des événements réels ayant marqué le sort de l’humanité. Dès lors, il ne se focalisa pas uniquement sur les mutations productives, mais concentra son attention sur la question fondamentale du développement de l’État moderne, par-delà tout déterminisme économique[5].

Pour ce faire, Marx eut recours, à côté de quelques références mineures dont il n’est pas fait mention dans ses notes, essentiellement à deux livres. Le premier, Histoire des peuples d’Italie (1825) de l’italien Carlo Botta, publié en français en trois volumes ; le second, Histoire mondiale à l’usage du peuple allemand (1844-57) de Friedrich Schlosser, paru à Francfort, en 18 volumes, ouvrage qui connut à l’époque un grand succès et une diffusion importante. À partir de ces deux ouvrages, Marx remplit deux cahiers. Les résumés, interrompus parfois par de courts commentaires critiques, ont été rédigés par Marx en allemand, en anglais et en français [6].

Dans le premier cahier, il procéda à la classification, par ordre chronologique et sur un total de 143 pages rédigées, de certains événements majeurs ayant eu lieu entre 91 avant notre ère et 1370. Il prit comme point de départ l’histoire de la Rome antique, pour passer ensuite à la chute de l’empire romain, en passant par l’importance historique de Charlemagne, le rôle de Byzance, les républiques maritimes italiennes, le développement du féodalisme, les croisades, ainsi qu’une description des califats de Bagdad et de Mossoul. Dans le deuxième cahier, qui compte 145 pages, avec des notes allant de 1308 à 1469, le sujet principal porte sur les progrès économiques ayant eu lieu en Italie [7] et la situation politique et économique en Allemagne entre le XIVe et le XVe siècle ; alors que, dans le troisième cahier, au cours de 141 pages couvrant la période 1470-1580, Marx s’occupe du conflit entre la France et l’Espagne, de la République florentine à l’époque de Jérôme Savonarole et de la réforme protestante introduite par Luther. Enfin, dans le quatrième cahier, se composant de 117 pages, il résume la grande quantité de conflits religieux intervenus en Europe entre 1577 et 1648 [8].

À coté de ces quatre cahiers, où figurent des extraits des ouvrages de Botta et Schlosser, Marx en rédigea un cinquième, que l’on peut considérer remonter à la même époque et sur la même ligne de recherche. Dans ce dernier cahier, à partir de l’ Histoire de la République de Florence (1875) de l’Italien Gino Capponi, il rédigea les notices concernant la période allant de 1135 à 1433, alors qu’il rédigea la section relative à la période 1449-1485 à partir de l’ouvrage Histoire du peuple anglais (1877) de John Richard Green. Sa santé chancelante ne lui permit pas de faire davantage, et ses notes s’arrêtent donc à la paix de Westphalie de 1648, c’est-à-dire aux traités qui mirent fin à la guerre de Trente Ans.
Quand enfin ses conditions de santé s’améliorèrent, il fut nécessaire de prendre toutes mesures utiles pour prévenir une rechute [9]. Ainsi, accompagné par sa fille Eleanor, Marx se déplaça à Ventnor, localité de l’île de Wight au climat doux, où il avait déjà séjourné à plusieurs reprises par le passé et qui paraissait adaptée aux circonstances. Il y resta pendant les deux premières semaines de 1882.

Pour pouvoir se balader, sans trop de difficultés, et être par là même « moins dépendant des aléas du climat », il fut obligé de porter « en cas de besoin » un respirateur, qu’il compara à « une muselière [10] ». Même dans de telles circonstances, Marx ne renonça jamais à l’ironie, avouant à sa fille Laura que la véhémence avec laquelle, en Allemagne, les journaux bourgeois avaient annoncé sa « mort, ou tout de même son imminence inéluctable » l’avait « beaucoup amusé [11] ».

Malgré son très mauvais état physique, il continuait à suivre de près les principaux événements de l’actualité politique. Suite à un discours du chancelier allemand devant le Parlement, au cours duquel Bismarck n’avait pas pu ignorer la profonde méfiance avec laquelle les travailleurs avaient accueilli les propositions du gouvernement, il écrivit à Engels : « je considère comme une grande victoire, non seulement pour l’Allemagne mais aussi pour l’étranger, le fait que Bismarck ait avoué devant leReichstag que les ouvriers se fichent de son socialisme d’État [12] ».

Malheureusement sa bronchite devint néanmoins chronique et, une fois de retour à Londres, le séjour dans un lieu chaud devint indispensable, afin d’envisager une guérison complète. L’île de Wight n’avait pas fait l’affaire. Gibraltar n’était pas envisageable, car pour y entrer, il aurait dû exhiber un passeport dont il était précisément démuni en sa qualité d’apatride. L’Empire de Bismarck était, quant à lui, sous la neige, et toujours interdit à Marx, alors que l’Italie n’était pas non plus envisageable car, comme le formula Engels : « la première ordonnance pour les convalescents est celle d’éviter d’être embêtés par la police [13] ».
Avec l’aide de leur médecin commun, Bryan Donkin, et de Paul Lafargue, le gendre de Marx, Engels persuada ce dernier de se rendre à Alger, ville réputée à l’époque parmi les personnes qui, en Angleterre, pouvaient se permettre de s’y rendre afin d’échapper aux rigueurs de l’hiver [14].

Marx quitta Londres le 9 février et, sur le chemin vers la Méditerranée, s’arrêta à Argenteuil, un faubourg de Paris où vivait sa fille aînée Jenny. Après avoir traversé la France en train, il parvint à Marseille le 17 février. Là, il acheta un billet pour le premier navire en partance pour l’Afrique[15] et, le lendemain, par un froid après-midi d’hiver, il fit la queue avec les autres voyageurs, dans le port de Marseille, en attendant de s’embarquer. Il avait avec lui deux valises remplies d’habits chauds, de médicaments et quelques livres. Le bateau Said quitta le port à cinq heures de l’après-midi en direction d’Alger, où Marx demeura pendant 72 jours, seule période de sa vie passée loin de l’Europe [16].

LE VOYAGE À ALGER ET LES REFLEXIONS SUR LE MONDE ARABE
Marx parvint à destination, après une traversée orageuse de 34 heures, le 20 février. Le lendemain, il annonça à Engels que son « corpus delicti a[vait] atterri à Alger gelé jusqu’à la moëlle ».

Il s’installa à l’Hôtel-Pension Victoria, dans la zone du Mustapha supérieur. Depuis sa chambre, située idéalement avec la vue sur le port d’un côté et les montagnes de Kabylie à l’horizon de l’autre, il jouissait d’une « situation magnifique », avec la possibilité d’apprécier le « merveilleux mélange européo-africain [17] ».

La seule personne connaissant l’identité de ce monsieur polyglotte qui venait de débarquer était Albert Fermé, juge de paix et disciple de Charles Fourier, arrivé à Alger en 1870 après une période d’emprisonnement en raison de son opposition au Second Empire en France. Il fut le seul compagnon de Marx et son guide dans ses explorations, toujours prêt à répondre à ses curiosités concernant ce monde inconnu.

Malheureusement, au fil des jours, la santé de Marx ne s’améliora guère. Il était toujours torturé par la bronchite et par une toux intarissable qui l’empêchait de dormir. Pire, le climat pluvieux et humide dans lequel baignait Alger à cette époque de l’année favorisa une nouvelle attaque de pleurite. Alger était frappée par le pire hiver depuis dix ans, et Marx écrivit à Engels : « la seule différence entre ma tenue à Alger et celle que je portais sur l’île de Wight est que j’ai pu remplacer mon manteau de rhinocéros par un manteau plus léger ». Au point qu’il envisagea de se déplacer 400 km plus au sud, à Biskra, un village aux portes du Sahara, mais son mauvais état de santé le dissuada d’entreprendre un tel voyage.

Il entama alors un long cycle de traitements. Il fut pris en charge par le meilleur médecin d’Alger, le docteur Stéphan, qui lui fit une ordonnance à base d’arséniate de sodium et d’un sirop mélangeant des opiacés et de la codéine, censés lui permettre de dormir la nuit. Le même médecin lui imposa de réduire au minimum les efforts physiques et de ne s’atteler à « aucun genre de travail intellectuel, sauf un peu de lecture distrayante ». Pourtant, le 6 mars, sa toux s’aggrava, provoquant des hémorragies à plusieurs reprises. Il lui fut dès lors interdit de sortir de l’hôtel et même de converser : « à présent, la paix, la solitude et le silence sont pour moi une obligation civique ». « Au moins – écrivit-il à Engels – le docteur Stéphan, tout comme mon cher docteur Donkin [à Londres], n’a pas oublié le cognac ».

La thérapie la plus douloureuse fut celle consistant en une série de dix vésicatoires, que Marx parvint à réaliser grâce à l’aide chanceuse d’un autre patient, un jeune pharmacien. Après une série d’applications de collodion sur la poitrine autant que sur le dos, et l’incision des vessies ainsi obtenues, M. Casthelaz parvint à lui extraire, petit à petit, le liquide en excès dans les poumons.

Très mal à point, Marx commençait à regretter le choix d’un tel voyage. Il se plaignit, auprès de son gendre Lafargue, du fait que « depuis le départ de Marseille », sur la côte d’Azur, l’autre destination qu’il avait envisagée, il avait fait « un temps absolument splendide » [18]. Dans la deuxième moitié du mois de mars il avoua à Jenny : « avec cette expédition, folle et malavisée, j’ai recouvré exactement le même état de santé qu’avant le départ » de Londres. Il précisa avoir nourri beaucoup de doutes sur un voyage aussi lointain, mais Engels et Donkin avaient été « partisans tout feu tout flamme pour l’Afrique, sans bien se renseigner ni l’un ni l’autre [19] ». À son avis, « il eut été préférable de se renseigner avant de s’aventurer dans une telle «chasse aux oies sauvages* [20] ».

Le 20 mars il annonça à Lafargue la suspension momentanée du traitement, car, aussi bien sur le thorax que sur les épaules, il ne lui restait plus aucune partie étanche. Son corps lui rappelait la vision d’« un champ de melons en miniature ». Toutefois, il retrouvait « petit à petit » le sommeil, ce qui le soulageait énormément : « qui n’a pas connu d’insomnies ne saurait éprouver la bienfaisante sensation que l’on a quand la peur des nuits passées sans sommeil finit par reculer [21] ».

Néanmoins son essoufflement allait s’accroître avec l’éclosion nocturne des vessies, l’obligation de rester pansé, et l’interdiction absolue de se gratter. Ayant appris, à la lecture des bulletins météo, qu’après son départ le temps en France « avait été splendide », et repensant à l’idée originelle d’une guérison rapide, Marx écrivit à Engels qu’« un homme ne devrait jamais se leurrer avec des visions trop optimistes ». Car, malheureusement, pour « un esprit sain dans un corps sain il a[vait] encore du travail[22] ».

Mais ses douleurs n’étaient pas uniquement d’ordre physique. Il souffrait également de solitude, comme le prouvent ces mots adressés à sa fille Jenny : « Il n’y aurait rien de plus enchanteur que la ville d’Alger, ni surtout que la campagne aux abords de l’été, (…) j’aurais une impression de Mille et une Nuits – me supposant en bonne santé, si j’avais autour de moi tous ceux que j’aime (sans oublier surtout les petits-fils) [23] ». Dans une lettre envoyée juste après, il avoua que ça lui aurait bien plu d’assister à l’émerveillement de Johnny, son premier neveu, devant « des Maures, des Arabes, des Berbères, des Turcs, des Nègres, bref toute cette tour de Babel et leurs costumes (souvent poétiques), ce monde oriental où se mêlent des Français ‘policés’ et de tristes Anglais [24] ».

À Engels, son camarade avec lequel il avait l’habitude de tout partager, il avoua éprouver « une profonde mélancolie, tout comme le grand Don Quichotte ». Sa pensée revenait constamment à la perte de sa compagne : « tu sais que peu de gens répugnent plus que moi aux démonstrations sentimentales ; ce serait mentir toutefois que de ne pas avouer que ma pensée est essentiellement occupée par le souvenir de ma femme, cette part du meilleur de ma vie ! » [25]. Ce qui parvenait à le distraire de sa douleur était toutefois le spectacle de la nature environnante. Ainsi il pouvait déclarer : « je n’arrive jamais à me lasser de contempler la mer de ma galerie », et être enchanté par « l’admirable clarté de la baie sous la lune [26] ».

Marx était profondément affligé par l’astreinte à s’abstenir de toute activité intellectuelle. Depuis le début de ses pérégrinations il s’était montré tout à fait conscient qu’un tel voyage allait « comporter une énorme perte de temps », mais il s’y était fait, après avoir réalisé que sa « satanée maladie endommage l’esprit même du malade [27] ».
Il écrivit à Jenny que, à Alger, « toute activité de travail était à exclure », même la correction du Capital en vue de la troisième édition allemande. Concernant la situation politique, il se borna à lire les nouvelles télégraphiques rapportées par le journal local, Le Petit Colon, et par le seul petit journal ouvrier qui lui parvenait du Vieux Continent, L’Égalité, à propos duquel il put dire, avec son sarcasme habituel, qu’ « on ne pouvait pas le considérer vraiment comme un journal ».

La correspondance du printemps 1882 montre son « désir de mener une vie active et cesser ce stupide métier d’invalide [28] », histoire d’en finir avec cette existence « vide, inutile et en outre chère ! [29] » Il avoua à Lafargue avoir été tellement occupé à ne rien faire qu’il s’était « senti proche de l’imbécillité[30] ». Témoignages qui semblent trahir sa crainte de ne pas pouvoir revenir à son existence habituelle.

L’enchaînement de toutes ces déconvenues empêcha Marx de comprendre en profondeur la réalité algérienne, et a fortiori d’étudier de près, comme l’avait souhaité Engels, le statut de « la propriété collective chez les Arabes ». Marx s’était déjà intéressé à la question foncière en Algérie sous la domination française pendant ses études d’ethnologie, d’histoire de la propriété foncière et des sociétés précapitalistes, menées à partir de 1879. Il avait recopié, dans un de ses cahiers, certains passages concernant l’importance de la propriété commune avant l’arrivée des colonisateurs français, et des changements introduits par ces derniers, à partir du livre de l’historien russe Maxime Kovalevsky, intitulé La propriété rurale commune. Raisons, processus et conséquences de sa décomposition :

La formation de la propriété privée de la terre (aux yeux du bourgeois français) est une condition nécessaire pour le progrès de l’ensemble de la sphère politique et sociale. Le maintien de la propriété commune, en tant que « forme qui soutient les tendances communistes dans les esprits » (Débats à l’Assemblée nationale, 1873), est dangereux, aussi bien pour la colonie que pour la patrie. La distribution de la propriété aux différents clans est vivement encouragée, voire ordonnée : tout d’abord en tant que moyen pour affaiblir les tribus soumises, lesquelles, néanmoins, sont constamment tentées par la révolte et, en deuxième lieu, en tant que seule façon pour envisager le transfert ultérieur de la propriété foncière des natifs aux colonisateurs. Il s’agit de la même politique appliquée par les Français ailleurs et sous d’autres régimes (…) Le but étant toujours le même : la destruction de la propriété collective indigène et sa transformation en objet de libre échange, ce qui facilite son passage ultime entre les mains des colonisateurs français [31].

Le projet de loi sur la situation algérienne, présenté au Parlement par le député de la gauche républicaine Jules Warnier, et approuvé en 1873, avait pour but « l’expropriation des populations natives par les colonisateurs européens et les spéculateurs ». L’outrecuidance française fut proche du « vol explicite », au moyen de la transformation en « propriété gouvernementale » de toutes les terres en friche réservées à l’usage commun parmi les indigènes. Un tel processus visait en outre un autre résultat : annihiler tout risque de résistance de la part des populations locales. Toujours en citant Kovalevsky, Marx nota dans ses cahiers :

La fondation de la propriété privée et l’installation des colonisateurs européens parmi les clans arabes (…) deviendra le moyen le plus efficace pour accélérer le processus de dissolution de l’union entre clans (…) L’expropriation des Arabes poursuivie par la loi [visait] : I) à procurer le plus de terres possible aux Français et II) à arracher les Arabes de leurs liens traditionnels à la terre, afin de briser la force fondamentale de l’union clanique, et, avec elle, tout risque de rébellion [32].

Cette « individualisation de la propriété foncière » aurait donc engendré non seulement un énorme avantage économique aux envahisseurs, mais aurait également permis « un objectif politique (…) : détruire les bases de la société en question[33] ». À ce propos, le 22 février 1882, le journal algérien L’Akhbar ( Les Nouvelles) avait publié un article qui documentait les injustices du système ainsi conçu. À cette époque, chaque citoyen français pouvait acquérir, en théorie, 100 hectares de terrain en Algérie, qu’il pouvait revendre par la suite à un indigène pour la somme de 40.000 francs. En moyenne, les colons revendaient une parcelle de terre payée entre 20 et 30 francs pour 300 francs.

Son mauvais état de santé empêcha Marx de se pencher sur ces questions, et personne ne lui signala l’article susmentionné. En tout cas, sa soif de connaissance restait intacte, même dans de telles circonstances. Il commença donc par explorer la zone autour de son hôtel, où était en cours un vaste chantier de reconstruction des habitations, en remarquant que « bien que les ouvriers qu’on emploie à ces travaux soient des gens d’ici, ils sont pris de fièvre. Ainsi, une partie de leur salaire consiste-t-elle en une dose quotidienne de quinine, qui leur est fournie par les entrepreneurs[34] ».

Parmi les observations qu’il parvint à résumer dans les seize lettres rédigées sur la rive méridionale de la Méditerranée [35], parfois marquées par une vision encore partiellement coloniale, les plus significatives concernent les relations sociales entre musulmans.

Après avoir été profondément frappé par l’allure des Arabes, à propos desquels il remarque que « le plus misérable des Maures surpasse le plus grand comédien d’Europe dans l’art de se draper dans son capot et de prendre une attitude pleine de naturel, de grâce et de dignité » [36], ainsi que le mélange entre classes sociales, alors que, vers la moitié du mois d’avril, il raconta à sa fille Laura avoir vu certains Arabes habillés « avec recherche, et même richement », jouant aux cartes avec d’autres portant des chemises « en lambeaux et en loques ». Pour un « vrai Musulman », ajouta-t-il :

La chance et la malchance ne sauraient établir une vraie différence entre fils de Mahomet. Cela n’influe pas sur l’égalité absolue qu’ils établissent dans leurs relations sociales. Ce n’est que lorsqu’ils sont démoralisés qu’ils prennent conscience de ces différences ; en ce qui concerne la haine envers les chrétiens et l’espoir de remporter enfin la victoire sur ces infidèles, leurs hommes politiques considèrent à juste titre ce sentiment et la pratique de l’égalité absolue (non du confort ou de la position, mais de la personnalité) comme quelque chose qui les incite à maintenir vivante la première et ne pas renoncer au second (et pourtant ils sont fichus sans un mouvement révolutionnaire) [37].

Marx s’étonna par ailleurs de la quasi-absence de l’État :

Dans aucune autre ville qui soit en même temps le siège du gouvernement central il n’existe un tel laisser- faire, laisser-passer ; la police est réduite au strict minimum, sans-gêne public inouï, c’est l’élément maure qui a introduit ces mœurs. Les musulmans en réalité n’acceptent pas la subordination. Ils ne sont ni sujets ni administrés, ils ne reconnaissent nulle autorité excepté sur les questions politiques, ce qui provoque de la part des Européens un grave malentendu [38].

Enfin, Marx s’attaqua violemment aux abus de ces derniers, aux provocations répétées des colonisateurs, sans oublier « l’arrogance impudente, la prétention, la rage vengeresse et la cruauté digne d’un Moloch » de ces derniers face au moindre acte de rébellion de la population locale, et soulignant le fait que, concernant les dommages produits par les grandes puissances dans l’histoire des occupations coloniales, « les Britanniques et les Hollandais dépassent largement les Français ». Concernant Alger, il relata à Engels le témoignage de son ami Fermé, qui, pendant sa carrière de juge de paix, avait vu appliquer « régulièrement une sorte de torture (…), du fait de la police (…) afin d’extorquer des aveux aux Arabes », exactement « comme chez les Anglais en Inde », ajouta-t-il. Le juge Fermé lui avait raconté ceci :

Quand par exemple une bande d’Arabes commet un meurtre, presque toujours pour voler, et qu’au bout de quelques temps les véritables auteurs ont été pincés, jugés et décapités, cette expiation ne suffit pas à la famille des colons lésés. Elle exige au minimum qu’on coupe un peu la tête à une demi-douzaine d’Arabes innocents (…) partout où un colon s’installe ou simplement séjourne pour ses affaires au milieu de « races inférieures », en général il se considère comme plus intouchable que le beau Guillaume 1 er [39].

Marx revint sur le sujet dans une autre occasion, en relatant à Engels une brutalité perpétrée par les autorités françaises à l’égard d’ « un pauvre voleur, un pauvre assassin professionnel d’Arabe ». À la veille de son exécution, « il découvre qu’on ne va pas le fusiller mais le guillotiner ! Et cela en violation de ce qui était convenu ! De la promesse faite ! Et en dépit de l’accord passé… » En outre :

Ses parents, comme les Français l’ont autorisé jusqu’ici, attendent qu’on leur livre le corps et la tête, de façon à recoudre la seconde au premier, et à enterrer ensuite « le tout ». Que non ! Hurlement et malédiction et vacarme ; l’autorité française a refusé, pour la première fois et catégoriquement ! À présent, si le tronc arrive au paradis, Mahomet va demander : où as-tu perdu la tête ? Ou encore, comment la tête a-t-elle tué le tronc ? Tu n’es pas digne d’entrer au paradis ! Retourne donc chez ces chiens de chrétiens ! Et les parents de se lamenter [40].

Après deux mois de souffrances, l’état de Marx s’améliora enfin, et il put rentrer en France. Avant son départ, il fit part à Engels d’une dernière surprise : « à cause du soleil je me suis débarrassé de ma barbe de prophète et de ma perruque, mais (comme mes filles me préfèrent avec) je me suis fait photographier avant de sacrifier ma chevelure sur l’autel d’un barbier algérois »[41]. C’est à cette occasion qu’on prit le dernier cliché de Marx. Une image fort éloignée du profil granitique qu’on retrouve dans les statues qui occupaient les places des capitales du « socialisme réel », par lequel le pouvoir préféra le représenter. Ses moustaches, tout comme ses idées, n’avaient pas perdu le teint de la jeunesse, et son visage, par-delà les difficultés de la vie, demeurait débonnaire, modeste et souriant.

UN RÉPUBLICAIN DANS LA PRINCIPAUTÉ
Le mauvais temps n’avait pas fini de persécuter Marx. Au cours de ses « dernières journées africaines » [42] sa santé fut mise à rude épreuve par l’arrivée du sirocco, et son voyage vers Marseille, où il débarqua le 5 mai – jour de son soixante-quatrième anniversaire – fut également fort agité. Il raconta à la fille Eleanor comment la traversée avait en effet eu lieu dans de très mauvaises conditions : « une violente tempête qui a fait de ma cabine (…) un antre ouvert à tous vents ». Ces nouvelles tracasseries furent nuisibles pour Marx, car, comme il le dit avec son sarcasme habituel, elles « détraquaient plus ou moins de nouveau ma machine », l’obligeant, dès qu’il parvint à Monte- Carlo, à se remettre « entre les mains d’unesculape[43] ».

Son nouveau médecin fut un certain Kunemann, excellent praticien originaire d’Alsace, spécialiste en maladies pulmonaires [44]. Malheureusement, ce dernier constata que la bronchite était devenue chronique et que, à la « grande frayeur » de Marx, « la pleurésie était là de nouveau [45] ». Les déplacements s’étaient révélés, une fois de plus, nuisibles. Il fut donc nécessaire de pratiquer à nouveau, entre les 9 et 30 mai, quatre traitements vésicatoires.

Ne pouvant pas repartir dans un tel état, Marx resta trois semaines dans la Principauté. Ses descriptions du milieu qui l’entourait combinent la perspicacité à la critique sociale. Il s’amusa à comparer Monte-Carlo à Gérolstein, le minuscule État imaginaire dans lequel Jacques Offenbach avait mis en scène La Grande-Duchesse de Gérolstein. Le tableau le plus éloquent d’une telle réalité, il le réserva à sa fille Eleanor, dans une lettre écrite peu avant son départ :

À la table d’hôte, dans les cafés, on parle à voix haute ou basse, presque uniquement des tables de roulette et de trente-et-quarante. Tantôt par exemple une jeune dame russe – la femme d’un diplomate et agent russe (…) – gagne 100 frs et en perd 6000, tantôt un autre joueur n’a même plus l’argent du voyage de retour ; d’autres gaspillent la fortune de toute une famille ; très rares sont ceux qui profitent de ce vol – je veux parler des joueurs – et parmi eux il s’agit presque exclusivement de gens riches. Il ne saurait être question ici de calcul rationnel, etc., à peine si, à partir de calculs de probabilité, on peut s’attendre à bénéficier du « hasard », à condition de pouvoir risquer des sommes rondelettes [46].

La frénésie qu’on respirait dans l’air ne se limitait pas aux salles de jeu ou aux heures du soir, elle gagnait aussi bien l’ensemble de la ville et les journées de ses visiteurs. Près du Casino on trouvait par exemple :

Un kiosque ; chaque jour un placard attire le regard, pas imprimé, manuscrit, signé des initiales de l’auteur ; pour 600 frs il vous révèle, noir sur blanc, les secrets de la science : comment, avec 1000 frs., gagner des millions aux tables de roulette et de trente-et-quarante. Les victimes de cet attrape-nigaud ne sont pas rares non plus. De fait, la majorité des joueurs et des joueuses croit qu’il existe une science de ce qui n’est que jeu de hasard. Devant le Café de Paris, ces messieurs et dames sont assis en face du magnifique jardin qui appartient au casino ou sur les bancs ; des tables (imprimées) à la main, la tête penchée en avant ils griffonnent et se livrent à des calculs ; ou encore l’un d’eux explique sentencieusement à son voisin « le système » qu’il préfère ; s’il vaut mieux se fier à la loi des « séries », etc. On croirait avoir devant soi les pensionnaires d’un asile de fous.
Bref, pour Marx il était clair que « la base économique de Monaco-Gérolstein c’est le casino. Si on le fermait demain, Monaco-Gérolstein à la trappe – tous fichus ! ». Et il ajouta que, en l’absence de ce dernier, « Nice aussi – ce monde de gens distingués et d’aventuriers qui la peuple en hiver – ne pourrait (…) rester ce centre à la mode qu’elle est (…) Et, avec tout ça, quel jeu d’enfant ce casino, comparé à la bourse ! »

Après le dernier traitement vésicatoire, le Dr Kunemann congédia Marx en l’autorisant à reprendre le voyage, tout en lui suggérant « de séjourner quelques jours à Cannes, étant donné que le séchage des plaies de [son] dos l’exigeait ». À peu près quatre mois après son départ, le 7 juin, Marx put ainsi monter dans le train qui l’amena, le lendemain, chez sa fille à Argenteuil.

Suite à son arrivée à Argenteuil, Marx compara son existence à celle d’un « détenu en liberté surveillée », car, au même titre qu’un prisonnier de cette sorte, il devait à chaque fois « se présenter chez le médecin le plus proche de son lieu de séjour [47] ». Le docteur de la famille Longuet connaissait Marx fort bien et lui conseilla d’« essayer pendant quelques semaines les eaux sulfureuses d’Enghien-Les-Bains [48] », pas loin de Paris, où il pourrait également consulter le Dr Feugier.

Pour cela, il dut néanmoins attendre que les beaux jours reviennent, au début du mois de juillet. Avec son sarcasme coutumier il décrit alors à Engels les traitements auxquels il se soumet, dans ces termes :

Dans la salle des inhalations, l’air est dense de vapeurs sulfureuses ; on n’y reste que pendant 30 à 40 minutes ; toutes les cinq minutes, assis à une table spéciale, on aspire de la vapeur chargée de soufre pulvérisé (…). Tout le monde est enveloppé de la tête aux pieds avec de la gomme élastique, on dirait des momies ; à la suite de quoi l’on marche, les uns derrière les autres, autour de la table, version innocente de l’Enfer dantesque[49].

La routine des soins thermaux fut agrémentée par le temps passé en compagnie de sa fille, sa famille et en particulier avec les petits-enfants. Au retour d’Enghien-les-Bains, après s’être reposé un peu, Marx allait régulièrement, au cours de l’après-midi, « se promener et faire des courses avec les enfants, avec des conséquences pour l’ouïe et la vue (sans parler de l’intellect) bien plus nocives que la pratique du Hegel de la Phénoménologie ».

Par la suite les médecins français lui suggérèrent de se rendre sur le lac de Genève « d’où nous viennent des nouvelles météorologiques favorables », dans l’espoir que « les dernières traces du (…) catarrhe bronchique puissent disparaître spontanément [50] ». Cette fois-ci, ne pouvant s’exposer « tout seul aux risques du voyage » il fut accompagné par sa fille Laura, à laquelle Marx rappela – se comparant à l’ismaélien Rashid ad-Din Sinan (1132/1135-1192), le chef de la secte des Assassins, qui occupa une fonction importante pendant la troisième croisade – qu’il était de son devoir d’« accompagner le Vieux de la Montagne » [51].

La première étape du voyage, entreprise uniquement en journée afin d’« éviter tout facteur de rechute [52] », fut Lausanne, sur le chemin pour Vevey. Depuis cette petite ville Marx écrivit à Engels que la toux perdurait, mais aussi que les choses se déroulaient pour le mieux : « on vit au pays de Cocagne [53] ». La compagnie de son ami lui manquait grandement, et il tenta de le persuader de le rejoindre depuis Londres. Mais celui-ci était avant tout préoccupé par des problèmes pratiques, afin de continuer à garantir à Marx les soins nécessaires. Ce dernier comprit la situation et exprima sa gratitude dans ces termes : « l’altruisme dont tu fais preuve à mon égard est incroyable et j’en ai souvent honte, silencieusement [54] ».

Après son retour chez Laura à Paris, à la fin du mois, Marx rencontra à nouveau le docteur pour lui demander « la permission de traverser la Manche [55] ». Le médecin le trouva « fort mieux [et…] presque libéré du catarrhe ». Toutefois, il lui ordonna de ne pas rester « à Londres plus de quinze jours, trois semaines au maximum, seulement si le temps est très bon (…) La campagne d’hiver [aurait dû…] commencer tôt, dans l’île de Wight ». En tous cas, rajouta ironiquement Marx en écrivant à son ami en Angleterre, « si le gouvernement français était informé de ma présence ici, probablement je serais renvoyé, même sans la permission du docteur Dourlen [56] ».

LES DERNIERS TRAVAUX
À Londres les journées passèrent vite. Le 9 octobre Marx écrivit à sa fille Laura que la toux demeurait « gênante [57] », et qu’il était donc nécessaire d’essayer de « s’en libérer entièrement avant de tenter d’être parfaitement efficace ». L’arrivée de l’automne apporta l’humidité et le brouillard. Ce qui poussa le docteur Donkin à conseiller à Marx de se déplacer à nouveau sur l’île de Wight.

Dans ces conditions, et après cette « longue période d’éclipse intellectuelle[58] », Marx jugea impossible de s’atteler à la troisième édition allemande du Capital. Le 14 décembre il écrivit à sa fille Laura que, « depuis à peu près deux semaines, un cathare trachéal » le contraignait « à rester à domicile ». Il précisait qu’il vivait « en ermite : je ne vois personne, à l’exception du Dr Williamson [59] », lequel, en raison du temps « très humide et pluvieux », lui avait interdit de sortir [60].

En dépit de toute cette adversité, Marx ne cessa pas, dans la mesure du possible, de commenter les événements les plus actuels et les positions des dirigeants du mouvement ouvrier. À ce propos il se dit « contrarié » par l’usage d’une « certaine phraséologie ultra-révolutionnaire que j’ai toujours jugée ‘vide’, une spécialité que les nôtres feraient mieux de laisser aux anarchistes, qui sont en réalité les piliers de l’ordre existant, et non pas les créateurs du désordre [61] ».

De la même, il ne tarit pas d’éloges pour ceux qui se montrèrent en mesure de conserver une position de classe autonome, et signala l’absolue nécessité, pour les travailleurs, de s’opposer aux institutions et à la rhétorique de l’État. Lorsque par exemple le président du Congrès des Coopératives et député Joseph Cowen – que Marx tenait pour « le meilleur parmi les parlementaires anglais » – justifia l’invasion de l’Égypte par l’Angleterre[62], il fit part à sa fille Eleanor de sa plus totale désapprobation.

D’abord il s’en prit au gouvernement anglais : « Joli travail ! On pourrait difficilement trouver d’exemple plus effronté de l’hypocrisie chrétienne que cette ‘conquête’ de l’Égypte, une occupation en règle en temps de paix ! ». Il s’en prit en outre à Cowen qui, dans un discours public du 8 janvier 1883, à Newcastle, avait exprimé son admiration pour cette « action héroïque [et] la splendeur du (…) défilé militaire » et « avait souri, avec complaisance, face au tableau enchanteur de toutes ces bases militaires fortifiées entre l’Atlantique et l’Océan indien, auxquelles s’ajoutait maintenant cet empire ‘afro-britannique’ allant du delta du Nil à la région du Cap ». C’était là le « style anglais », caractérisé par « l’intérêt pour la ‘patrie’ ».

Aux yeux de Marx, en matière de politique étrangère, Cowen était l’exemple typique de « ces pauvres bourgeois britanniques qui, tout en se chagrinant, assumaient toujours davantage de ‘responsabilités’ afin de remplir leur mission historique, tout en protestant, en vain, contre celle-ci [63] ». Il s’intéressa également à l’aspect économique de l’événement, comme le montrent les huit pages d’extraits rédigés à partir de l’article Egyptian Finance de Michael George Mulhall (1836-1900) publié dans la livraison d’octobre de la revue londonienne The Contemporary Review [64].

Jusqu’à la fin, donc, Marx livra bataille, avec un zèle inflexible, aux deux nations qu’il avait toujours tenues pour responsables de la réaction en Europe : le Royaume-Uni et la Russie. À cette dernière il consacra toujours une grande attention, en particulier après avoir appris à lire l’alphabet cyrillique en 1869, et il ne se démentit pas non plus entre la fin de 1881 et l’automne 1882, comme le prouvent deux de ses derniers cahiers qui montrent l’intérêt de Marx pour les mutations qui touchent la Russie[65]. En particulier Marx étudia les ouvrages russes qui venaient de paraître et concernant les nouvelles relations socio-économiques engendrées par la réforme agraire de 1861, qui avait abrogé le servage. Parmi les livres résumés par Marx on dénombre Les paysans à l’époque de l’impératrice Catherine II (1881) de Vassili Semevskii (1848-1916), Les artels en Russie (1881) d’Andrej Isaev (1851-1924), La terre commune rurale dans la province d’Archange (1882) de Gerard Minejko (1832-1888) et Le destin du capitalisme en Russie (1882) de Vasilij Voroncov (1847-1918), à côté d’ouvrages plus anciens comme La question paysanne à l’époque d’Alexandre II (1862) d’Aleksander Skerebickij (1827-1902) et En périphérie et dans la capitale (1870) de Fedor Elenev (1827-1902), édité sous le pseudonyme Skaldin.

A cette même époque certains articles parus à Saint-Pétersbourg avaient fait état de « la grande fortune de [ses] théories dans ce pays ». Il s’en félicita vivement, car, comme il le dit à sa fille Laura : « nulle part ailleurs mon succès me réjouit autant. Cela me donne le plaisir de nuire à une puissance qui, avec l’Angleterre, est le rempart de l’ancienne société [66] ».

Marx ne fut pas en mesure de suivre de près les développements du mouvement prolétarien européen, ni de poursuivre son œuvre scientifique. Et cela malgré tous ses efforts pour se rétablir et reprendre le travail, qui l’avaient poussé à demander à sa fille Eleanor – lui rendant visite pour le jour de l’an – de lui apporter certains livres : « apporte-moi la Physiologie, celle de [Johannes] Ranke, et aussi cet horrible petit livre de [Edward] Freeman (1823-1892) [Histoire de l’Europe, 1876], car il remplace ma table chronologique [67] », alors que l’instabilité de sa santé et ses soucis pour l’état de santé de sa fille Jenny, qui venait de s’aggraver, contribuèrent à le replonger dans le désespoir.

Et ce fut la mort de sa fille aînée qui effaça définitivement tout espoir d’un rétablissement. Le 11 janvier Jenny mourait d’un cancer de la vessie. La nouvelle acheva un homme déjà gravement malade et éprouvé par une vie de privations. Le témoignage d’Eleanor sur ce moment pénible est irremplaçable :

On avait reçu par télégramme la nouvelle de la mort de Jenny, et je partis alors immédiatement pour Ventnor. J’en ai vécu des heures tristes, mais jamais comme celle-là. Je savais apporter à mon père son arrêt de mort. Pendant les longues heures de ce voyage angoissant, je me torturais la cervelle en réfléchissant à la manière de lui annoncer la nouvelle. Mais ce ne fut pas nécessaire ; mon visage parla à ma place. Le Maure s’exclama tout de suite : ‘notre petite Jenny est morte !’ et m’ordonna de partir immédiatement pour Paris, pour aider à garder les enfants. Je voulais rester, mais il ne toléra pas d’objections [68].

Le 13 janvier, donc, Marx s’apprêta à son tour à rentrer chez lui. Avant de quitter l’île de Wight, il confia au Dr Williamson la raison pour laquelle il avait soudainement décidé de rentrer à Londres : « la terrible nouvelle de la mort de ma fille aînée ». Ce fut à cette occasion qu’il écrivit ses derniers mots couchés sur papier : « je trouve un peu de soulagement dans un affreux mal au crâne. La douleur physique est le seul ‘étourdissement’ possible contre la douleur morale [69] ».

Traduit de l’italien par Livio Boni

Références
1. Karl Marx à Nikolaï Danielson, le 13 décembre 1881 (en absence d’une édition française complète de la correspondance de Marx, nous traduisons, en indiquant, ici comme par la suite, les références à l’édition italienne utilisée par l’auteur : Marx Karl, Engels Friedrich, Lettere 1880-1883, Genova, Lotta Comunista, 2008. Les traductions ont été systématiquement confrontées à l’allemand avec les Marx Engels Werke (Berlin-RDA, Dietz Verlag, 1962) (NDT).
2. Cf. Krader Lawrence, The Ethnological Notebooks of Karl Marx, Van Gorcum, Assen, 1972 (Le volume n’inclut pas les extraits de l’ouvrage de Money).
3. L’édition la plus récente de ces dernières étant Marx Karl, Notes on Indian History, Honolulu, Press of the Pacific, 2001.
4. Nous traduisons ici les titres des ouvrages en français consultés par Marx pour une meilleure compréhension (NDT).
5. Cf. Krätke Michael, « Marx und die Weltgeschichte »,Beiträge zur Marx-Engels Forschung. Neue Folge, 2014-2015, pp. 133-177. L’auteur affirme que Marx entendait un tel processus comme « le développement, dans son ensemble, du commerce, de l’agriculture, de l’industrie minière, du système fiscal et des infrastructures » (p. 176).
6. Dans la correspondance de Marx ne figure aucune référence à ces études, ce qui rend difficile leur datation. Les éditeurs du dix-neuvième volume des Marx Engels Werke optèrent pour leur encadrement temporel « entre la fin de 1881 et la fin de 1882 » (pp. 621-622), ce qui reste fort vague. On peut émettre l’hypothèse que ces cahiers remontent aux deux seules phases d’activité intellectuelle de Marx pendant les 18 derniers mois de sa vie, se déroulant l’une et l’autre entre Londres et l’île de Wight, période allant de l’automne de 1881 au 9 février 1882 et à celle du début octobre 1882 au 12 janvier 1883. On peut tout à fait exclure que Marx ait travaillé à sa chronologie historique pendant les huit mois de 1882 passés entre la France, l’Algérie et la Suisse.
7. Dans son essai « Marx und die Weltgeschichte », Krätke, propose une excellente synthèse du contenu de l’ensemble de ces cahiers, et affirme par ailleurs que Marx voyait « dans le développement économique des cités-États italiennes à la fin du XIIIe siècle le début du capitalisme moderne » (p. 162).
8. La seule partie de ces manuscrits ayant été publiée est celle, correspondant à une ample section du quatrième cahier, qui figure dans Marx Karl, Engels Friedrich, Über Deutschland und die deutsche Arbeiterbewegung, Berlin, Dietz, 1953, pp. 285-516.
9. Cf. Friedrich Engels à Karl Marx, 8 janvier 1882, in Marx K.- Engels F., Lettere 1880-1883, op. cit., p. 141.
10. Karl Marx à Friedrich Engels, 5 janvier 1882, op. cit., p. 138.
11. Lettre de Karl Marx à Laura Lafargue, 4 janvier 1882, op. cit., p. 137.
12. Karl Marx à Friedrich Engels, 15 janvier 1882, op. cit., p. 147.
13. Friedrich. Engels à Eduard Bernstein, 25 janvier 1882, op. cit., p. 150.
14. Voir Badia Gilbert, « Marx en Algérie », in Marx Karl, Lettres d’Alger et la Côte d’Azur, trad. de G. Badia, Paris, Le Temps de Cerises, 1997, p. 17.
15. Karl Marx à Friedrich Engels, 17 février 1882 : « pas question de passeport ou de choses de cette sorte. Sur le billet ne figurent que le prénom et le nom du passager » (op. cit., p. 160)
16. Les biographes de Marx n’ont jamais accordé une grande importance à ce voyage dans la capitale algérienne. Dans le volume de Vesper Marlene, Marx in Algier (Bonn, Pahl-Rugestein, 1995) on reconstruit par contre, en détail, tout moindre événement qui accompagna le séjour à Alger. Signalons en outre la récente et succincte publication de Krysmanski Hans Jürgen, Die letzte Reise des Karl Marx, Frankfurt am Main, 2014, conçue en tant que scénario pour un film qui n’a jamais vu le jour, faute de financements.
17. Karl Marx à Friedrich Engels, 1er mars 1882, in Marx Karl, Lettres d’Alger…, op. cit., pp. 46-47.
18. Karl Marx à Paul Lafargue, 20 mars 1882, op. cit., p. 56.
19. Karl Marx à Jenny Longuet, 16 mars 1882, op. cit., p. 52.
20. En français dans le texte. Karl Marx à Jenny Longuet, 27 mars 1882, op. cit., p. 58.
21. Karl Marx à Paul Lafargue, 20 mars 1882, op. cit., p. 56.
22. Karl Marx à Friedrich Engels, 28-31 mars 1882, op. cit., pp. 60-63.
23. Karl Marx à Jenny Longuet, 16 mars 1882, op. cit., p. 52.
24. Karl Marx à Jenny Longuet, 27 mars 1882, op. cit., pp. 59-60.
25. Karl Marx à Friedrich Engels, 1er mars 1882, op. cit., p. 48.
26. Karl Marx à Friedrich Engels, 4 avril 1882, op. cit., p. 62.
27. Karl Marx à Petr Lavrov, 25 janvier 1882, in Marx Karl, Engels Friedrich, Lettere 1880-1883, op. cit., p. 148.
28. Karl Marx à Jenny Longuet, 6 avril 1882, op. cit., p. 65.
29. Karl Marx à Friedrich Engels, 20 mai 1882, op. cit., p. 100.
30. Voir Paul Lafargue à Friedrich Engels, 19 juin 1882, in Engels Friedrich, Lafargue Paul and Laura, Correspondence, vol. I (1868-1886), Moscou, Foreign Languages Publishing House, 1959, p. 87.
31. Marx Karl, Excerpts from M. Kovalevskij, Obschinnoe Zemlevladenie, in Krader Lawrence, The Asiatic Mode of Production. Sources, Development and Critique in the Writings of Karl Marx , Assen, Van Gorcum, 1975, p. 405. Les mots entre parenthèses sont rajoutés per Marx. Les notes remontent à 1879.
32. Op. cit. , pp. 411, 408 et 412.
33. Op. cit. , p. 412.
34. Marx Karl, Lettres d’Alger et de côte d’Azur, op. cit., p . 54.
35. Ce chiffre se base uniquement sur les lettres qui nous sont parvenues. En réalité, leur nombre est plus important, car certaines ont été malheureusement perdues. Voir Marx Eleanor in Enzensberger Hans Magnus, Colloqui con Marx e Engels, Torino, Einaudi, 1977.
36. Karl Marx à Jenny Longuet, 6 avril 1882, in Marx Karl, Lettres d’Alger et de côte d’Azur, op. cit., p. 67.
37. Karl Marx à Laura Lafargue, 14 avril 1882, op. cit., p. 78.
38. Karl Marx à Laura Lafargue, 13 avril 1882, op. cit., p. 73.
39. Karl Marx à Friedrich Engels, 8 avril 1882, op. cit., p. 71.
40. Karl Marx à Friedrich Engels, 18 avril 1882, op. cit., pp. 83-84.
41. Karl Marx à Friedrich Engels, 28 avril 1882, op. cit., p. 85.
42. Karl Marx à Friedrich Engels, 8 mai 1882, op. cit., p. 92.
43. Karl Marx à Eleanor Marx, 28 mai 1882, op. cit., p. 104.
44. Karl Marx à Friedrich Engels, 5 juin 1882, op. cit., p. 109.
45. Karl Marx à Friedrich Engels, 20 mai 1882, op. cit., p. 98.
46. Karl Marx à Eleanor Marx, 28 mai 1882, op. cit., pp. 105-106
47. Karl Marx à Friedrich Engels, 9 juin 1882, op. cit., p. 218.
48. Ibidem.
49. Karl Marx à Friedrich Engels, 4 juillet 1882, op. cit., p. 230.
50. Karl Marx à Friedrich Engels, 21 août 1882, op. cit., p. 218. Entre-temps, Engels écrit à Jenny : « on a quand même toutes les raisons d’être satisfaits des améliorations intervenues, compte tenu du climat hostile qui l’a constamment persécuté, et des trois pleurésies, dont deux graves (…). Encore un peu de soins à Enghien ou à Cauterets, afin d’éliminer les résidus de la bronchite, et un séjour climatique sur les Alpes ou les Pyrénées, vont le remettre en état et lui permettre de reprendre le travail » (Friedrich Engels à Jenny Longuet, 27 août 1882, op. cit., pp. 248-249).
51. Karl Marx à Laura Lafargue, 17 juin 1882, op. cit., p. 220.
52. Karl Marx à Friedrich Engels, 21 août 1882, op. cit., p. 243.
53. Karl Marx à Friedrich Engels, 4 septembre 1882, op. cit., 250.
54. Karl Marx à Friedrich Engels, 16 septembre 1882, op. cit., p. 257.
55. Karl Marx à Friedrich Engels, 28 septembre 1882, op. cit., p. 265.
56. Karl Marx à Friedrich Engels, 30 septembre 1882, op. cit., pp. 265-266.
57. Karl Marx à Laura Lafargue, 9 octobre 1882, op. cit., p. 267.
58. Karl Marx à Friedrich Engels, 8 novembre 1882, op. cit., pp. 286-287.
59. Karl Marx à Laura Lafargue, 14 décembre 1882, op. cit., p. 311.
60. Karl Marx à Friedrich Engels, 18 décembre 1882, op. cit., p. 319.
61. Karl Marx à Laura Lafargue, 14 décembre 1882, op. cit., p. 311.
62. Marx se referait à la guerre anglo-égyptienne pendant laquelle, en 1882, les forces égyptiennes, commandées par Ahmad Urabi s’opposèrent aux troupes anglaises. La guerre se termina avec la bataille de Tell al-Kebir (13-14 septembre 1882), qui signa la fin de la révolte d’Urabi, commencée en 1879. Le résultat en fut l’établissement d’un protectorat anglais sur l’Égypte.
63. Karl Marx à Eleanor Marx, 8 janvier 1883, in Karl Marx-Friedrich Engels, Lettere 1880-1883, op. cit., pp. 332-333.
64. Voir IISG Karl Marx-Friedrich Engels Papers, B 168, pp. 11-18.
65. Voir IISG, Karl Marx – Friedrich Engels Papers, A 113 et B 167. Ce dernier cahier contient en outre la liste « russe dans mes étagères », c’est-à-dire un répertoire des publications en russe dans sa bibliothèque personnelle, ce qui laisse deviner qu’il aurait eu l’intention de revenir sur le sujet, s’il en avait eu le temps et la force nécessaires.
66. Karl Marx à Laura Lafargue, 14 décembre 1882, in Marx Karl, Engels Friedrich, Lettere 1880-1883, op. cit., p. 311.
67. Karl Marx à Eleanor Marx, 23 décembre 1882, op. cit., p. 326. Marx se réfère ici à la table chronologique de l’histoire mondiale qu’il avait commencé à rédiger à l’automne 1881.
68. Le témoignage est inclus dans le volume d’Hans Magnus Enzensberger, Colloqui con Marx e Engels, op. cit., p. 453.
69. Karl Marx à James Williamson, 13 janvier 1883, op. cit., p. 335.

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A esquerda radical na Europa após 1989

O fim do “socialismo real”
Após 1989, como resultado de bruscas mudanças no quadro político e de relevantes transformações econômicas, iniciou-se um processo de restauração do capitalismo que provocou grandes retrocessos sociais em escala global. Também na Europa, as forças anticapitalistas observaram uma redução inexorável em seu papel de protagonista na sociedade. Na realidade, confrontaram-se com a enorme dificuldade de organizar e orientar as lutas sociais; no campo ideológico, a esquerda como um todo perdeu o papel de hegemonia conquistado após 1968 na cultura de muitos países.

Tal retrocesso também se manifestou nas eleições. A partir dos anos 1980, tanto os partidos que se agregaram em torno das ideias do eurocomunismo como aqueles ainda fortemente vinculados às diretrizes de Moscou sofreram uma grave diminuição de apoio, o que gerou, após o fim da União Soviética, um verdadeiro colapso. O mesmo destino reservou-se também aos diversos reagrupamentos da nova esquerda e aos partidos trotskistas.

Sucessivamente, iniciou-se uma fase de reconstrução, no curso da qual surgiram, muitas vezes por meio de processos confederativos entre os vários elementos anticapitalistas que continuaram vivos, novas formas políticas. Isso permitiu às forças tradicionais da esquerda abrir-se também aos movimentos ecologistas, feministas e pacifistas que surgiram nas duas décadas precedentes. A Esquerda Unida (IU) na Espanha, criada em 1986, foi a precursora desse processo. Em seguida, iniciativas análogas amadureceram em Portugal, onde em 1987 nasceu a Coligação Democrática Unitária (CDU); na Dinamarca, em 1989, a Lista Unitária – Aliança Vermelho-Verde (Enhl., Ø); na Finlândia, em 1990, a Aliança de Esquerda (VAS); e na Itália e na Grécia, em 1991, quando fundaram o Partido da Refundação Comunista (PRC) e do Synaspismos (SYN – Coalizão da Esquerda, dos Movimentos e da Ecologia).

As modalidades organizativas pelas quais se definiram as novas agremiações foram várias. Os partidos que formaram a Esquerda Unida – entre os quais o Partido Comunista da Espanha – conservaram sua existência; a Coalizão Democrática Unitária em Portugal serviu somente como panfleto eleitoral, enquanto o Partido da Refundação Comunista na Itália e do Synaspismos na Grécia constituíram-se como sujeito político novo e unitário. Em outros países, no entanto, deu-se uma tentativa de renovação, algumas vezes quase somente de fachada em relação aos partidos existentes antes da queda do Muro de Berlim. Em 1989, após a fundação da República Tcheca, nasceu o Partido Comunista da Boêmia e Morávia (KSČM); enquanto em 1990, na Alemanha, nasceu o Partido do Socialismo Democrático (PDS), herdeiro do Partido Socialista Unificado da Alemanha (SED), no governo da República Democrática da Alemanha desde 1949. No mesmo ano, na Suécia, o Partido da Esquerda Comunista (V) assumiu uma orientação mais moderada e eliminou a palavra “comunista” da sigla.

A falência das experiências governativas
Esses novos partidos, bem como aqueles que não haviam mudado sua denominação, conseguiram conservar uma presença política nos respectivos cenários nacionais e contribuíram, juntamente com os movimentos sociais e as forças sindicais progressistas, à luta contra as políticas neoliberais, endurecidas após a entrada em vigor do Tratado de Maastricht em 1993, em virtude do qual foram estabelecidos os parâmetros monetários para o ingresso de cada país na União Europeia.

Em 1994, criou-se o grupo da Esquerda Unitária Europeia no parlamento europeu, o qual, após um ano da adesão de alguns países escandinavos, modificou seu nome para Esquerda Unitária Europeia – Esquerda Nórdica Verde (GUE/NGL).

Além disso, na metade dos anos 1990, algumas forças políticas da esquerda radical, favorecidas pelas greves e pelas grandes manifestações em praça contra os governos de Berlusconi e Dini na Itália, Juppé na França e Gonzáles e Aznar na Espanha, obtiveram uma discreta afirmação eleitoral. A Esquerda Unida conquistou 13,4% nas eleições europeias em 1994; o Partido da Refundação Comunista alcançou 8,5% dos votos nas eleições italianas em 1996; o Partido Comunista Francês obteve quase 10% nas eleições legislativas em 1997. No mesmo ritmo, esses partidos registraram um aumento no número de filiados e a ampliação de seu enraizamento nos territórios e nos locais de atuação. Nessa fase de consolidação são exceções os países do Leste Europeu, nos quais, excluindo-se o Partido Comunista da Boêmia e Morávia, a herança das ditaduras “comunistas” do pós-guerra não possibilitou – e impede ainda hoje – o desenvolvimento de um processo de renascimento das forças de esquerda. Enquanto isso, na frente social-democrata, a chegada de Tony Blair, que liderou o Partido Trabalhista desde 1994 e foi primeiro-ministro do Reino Unido, de 1997 a 2007, preparou o caminho para uma profunda mutação ideológica e programática da Internacional Socialista.

Sua “Terceira via” adere servilmente ao mantra liberal, dissimulada com uma exaltação vazia do “novo”, sendo acolhida e apoiada, em níveis e de maneiras diversas, pelo governo Gerhard Schröder, chanceler do Partido Social-Democrata Alemão (SPD) de 1998 a 2005, por José Sócrates, primeiro-ministro do Partido Socialista Português (PS) de 2005 a 2011, e por Romano Prodi, presidente do Conselho de Ministros da República Italiana, na direção das coalizões de centro-esquerda, de 1996 a 1998 e de 2006 a 2008. Em nome do “futuro das próximas gerações”, tais membros do Executivo, inspirados pela Estratégia de Lisboa – programa econômico aprovado em 2000 pelos governos dos países da União Europeia –, colocaram em ação, quase do mesmo modo que a centro-direita, reformas econômicas que devastaram o modelo social europeu. Na realidade, deram início, de modo inflexível, a grandes cortes nas despesas públicas, tornaram as relações de trabalho precárias (limitando a tutela legislativa e piorando as condições em geral), colocaram em prática políticas de “moderação” salarial e liberalizaram os mercados e os serviços, conforme mandava a infeliz “diretriz Bolkestein” de 2006.

Em muitos países do sul da Europa, a situação foi ainda mais agravada pelo redimensionamento de algumas garantias fundamentais do welfare state – a começar pelos ataques ao sistema de aposentadoria e pensões –, por posteriores alienações em massa do patrimônio público, processos de privatização da educação, drástica redução dos fundos para pesquisa e inovação e, por fim, ausência de políticas industriais eficazes.

Nos países da Europa do Leste, as escolhas foram análogas. Os governos socialistas de Leszek Miller (2001-2004) na Polônia e de Ferenc Gyurcsány (2004-2010) na Hungria foram um dos mais fiéis seguidores do neoliberalismo e realizaram grandes cortes nos gastos públicos. Desse modo, perderam o apoio da classe trabalhadora e dos estratos mais pobres da população, a ponto de hoje as forças da Internacional Socialista ocuparem uma posição totalmente marginal em ambos os países. No que diz respeito às direções de política econômica, é difícil identificar diferenças que não sejam totalmente marginais, entre o que foi realizado pelos governantes socialistas e pelos governos conservadores quando no comando em períodos semelhantes. Aliás, em muitos casos, os partidos social-democratas, ou os políticos de centro-esquerda, foram ainda mais funcionais para o projeto neoliberal. Suas decisões na realidade angariaram mais facilmente o aval das organizações sindicais, guiadas pela velha e ilusória lógica do “governo amigo”.

Com o tempo, a escolha de adotar um modelo conciliatório e pouco conflitual fez com que os sindicatos se tornassem sempre menos representativos dos estratos sociais mais fracos. A metamorfose da social-democracia europeia, que aconteceu com a adesão acrítica ao capitalismo e a todos os princípios do liberalismo, demonstrou que os eventos de 1989 haviam causado mudanças bruscas não apenas no campo comunista, mas também em todas as forças socialistas. De fato, essas renunciaram a qualquer função reformadora, ou à característica principal por meio da qual se diferenciaram após a Segunda Guerra Mundial, quando apoiaram, por exemplo, a intervenção estatal na economia. Apesar da profunda mudança neoliberal da Internacional Socialista, muitos partidos da esquerda radical europeia, com a legítima preocupação de impedir o nascimento de governos de direita que teriam piorado ainda mais a condição de jovens, trabalhadores e aposentados, ou, em alguns momentos, para evitar o isolamento e o medo de serem punidos pela lógica do “voto útil”, aliaram-se com as forças da social-democracia. Após alguns anos, o Partido da Refundação Comunista na Itália (1996-1998 e 2006-2008), o Partido Comunista Francês na França (1997-2002), a Esquerda Unida na Espanha (2004-2008) e o Partido da Esquerda Socialista (SV) na Noruega (2005-2013) entraram na maioria parlamentar dos governos de centro-esquerda ou aceitaram também a direção de alguns ministérios.

Recentemente, também o partido Aliança de Esquerda na Finlândia (2011-2014) e o Partido Popular Socialista na Dinamarca (2011-2015) assumiram responsabilidades no governo. O vento liberal que soprava sem qualquer impedimento desde a península Ibérica até a Rússia e, especialmente, a ausência de grandes movimentos sociais, que poderiam ter condicionado as ações dos governos de orientação socialista, representavam, com toda evidência, dois avisos de caráter negativo para os partidos da esquerda radical. Além disso, chamados a presidir, com representantes próprios, ministérios de pouca relevância (como nos casos da França e da Itália), ou podendo valer-se apenas de grupos parlamentares limitados (como na Espanha), a relação de força que conseguiram estabelecer com o Executivo que defendiam foi muito fraca.

Portanto, as esquerdas anticapitalistas não conseguiram obter nenhuma conquista social significativa, a não ser algum paliativo leve com ligeira contratendência às diretrizes econômicas de fundo. Reciprocamente, em diversas ocasiões, tiveram de “engolir o sapo” e votar a favor de medidas contra as quais haviam, anteriormente, prometido fazer a mais intransigente oposição.

Os resultados eleitorais sucessivos a sua participação no governo foram, na realidade, desastrosos em todos os lugares. Nas eleições presidenciais de 2007, os comunistas franceses obtiveram menos de 2% dos votos. No ano seguinte, a Esquerda Unida espanhola caiu vertiginosamente para 3,8%, sua votação mínima histórica, e, pela primeira vez na história republicana, os comunistas foram excluídos do parlamento italiano, com a desoladora porcentagem de 3,1%, além do mais, alcançada sob a bandeira da mais ampla coalizão, denominada Esquerda Arco-Íris.

A nova geografia política da esquerda radical europeia
A crise econômica e política que atravessa a Europa provocou, contemporaneamente, o avanço das forças populistas, xenófobas e de extrema direita [1], e também grandes lutas de resistência e manifestações de protesto contra as medidas de austeridade impostas pela Comissão Europeia e colocadas em prática pelos governantes nacionais. Isso favoreceu, especialmente na parte meridional do continente, o renascimento das forças da esquerda radical, com um notável triunfo eleitoral. Grécia, Espanha, Portugal, bem como Irlanda e, em menor grau, outros países, foram palco de imponentes mobilizações de massa contra as políticas neoliberais. Na Grécia, a partir de 2010, foram declaradas mais de quarenta greves gerais. Na Espanha, em 15 de maio de 2011, teve início uma grande rebelião, da qual participaram milhões de cidadãos e da qual surgiu o movimento posteriormente definido como Indignados. Os manifestantes conseguiram ocupar, por quatro semanas, a Puerta del Sol, principal praça de Madri. Poucos dias depois, uma contestação análoga aconteceu também em Atenas, na praça Syntagma. Em ambos os países, essas lutas sociais estabeleceram as condições para a sucessiva afirmação das forças de esquerda.

Por outro lado, as organizações sindicais, mesmo favorecidas por um contexto comum – nos países europeus as medidas adotadas após a crise tinham causado os mesmos desastres sociais –, não tiveram vontade política para redigir uma plataforma única de reivindicação e articular uma série de mobilizações em escala continental. A única exceção parcial foi representada pela greve geral, proclamada em 14 de novembro de 2012, na Espanha, na Itália, em Portugal, no Chipre e em Malta, apoiada também por iniciativas de solidariedade na França, na Grécia e na Bélgica. Naquele período, no espaço político, a esquerda anticapitalista prosseguiu em seu percurso de reconstrução e de recomposição das forças em campo. De fato, nasceram novas formações inspiradas no pluralismo, capazes de unir o mais amplo leque de sujeitos políticos, garantindo, ao mesmo tempo, uma maior democracia interna por meio do princípio “uma cabeça, um voto”. Já em 1999, surgiram o Bloco de Esquerda (BE) em Portugal, no qual confluíram as forças mais significativas existentes à esquerda do Partido Comunista Português, e A Esquerda (DL) em Luxemburgo. Em 2004, foi a vez da Coalizão da Esquerda Radical (Syriza), a aliança entre Synaspismós e numerosas outras forças anticapitalistas gregas que constituíram um partido único somente em 2012.

Em maio de 2004, foi fundado também o Partido da Esquerda Europeia, no qual se associaram, inicialmente, quinze partidos, comunistas, socialistas e ecologistas, com a intenção de construir um sujeito político capaz de reunir as principais forças da esquerda antagonista em um programa comum. De tal partido fazem parte atualmente as organizações políticas de vinte países. Tal reagrupamento antecedeu, em alguns meses, a criação da Aliança da Esquerda Nórdica Verde, na qual confluíram sete partidos da Europa setentrional. Ao lado da maior coalizão do Partido da Esquerda Europeia, existia também a Esquerda Anticapitalista Europeia (EACL), uma aliança menor, nascida em 2000, na qual confluíram mais de trinta partidos trotskistas, muitas vezes de menor dimensão. Seus principais promotores foram o Bloco da Esquerda em Portugal, a Lista Unitária – Aliança Vermelho-Verde na Dinamarca e o Novo Partido Anticapitalista na França.

No parlamento europeu, os representantes dessas forças aderiam ao grupo Esquerda Unitária Europeia – Esquerda Nórdica Verde. Alguns anos mais tarde, a saída forçada, quase simultânea, dos componentes mais radicais do Partido Social-Democrata Alemão e do Partido Socialista (PS) francês – que rapidamente assumiram posições mais à esquerda em relação aos grupos dirigentes do Partido do Socialismo Democrático, na Alemanha, e do Partido Comunista Francês – favoreceu o nascimento, em 2007, do A Esquerda (DL) na Alemanha e, em 2008, da Frente de Esquerda (FdG) na França, onde a transformação, em 2009, da Liga Comunista Revolucionária (LCR) no Novo Partido Anticapitalista (NPA) pode ser reconduzida à mesma exigência, percebida por algumas forças mais tipicamente classistas do comunismo europeu, de colocar ao centro da própria iniciativa política as novas contradições, que se tornaram cada vez mais relevantes, geradas pela exclusão social e pela necessidade de abrir-se a uma geração mais jovem de militantes.

No mesmo ano, nasceram na Itália também a Esquerda, Ecologia e Liberdade (SEL), na qual o elemento moderado do Partido da Refundação Comunista fundiu-se com um grupo de dissidentes dos Democratas de Esquerda, e a Federação da Esquerda (FdS), aliança entre o Partido da Refundação Comunista e outros três movimentos políticos menores. Na Suíça, um processo semelhante ocorreu em 2010, com a fundação do Alternativa Esquerda (AL). O mesmo caminho foi tentado na Inglaterra, mas com insucesso, primeiro com o Partido do Respeito, em 2004, depois com a Esquerda Unida (LU), em 2013. Também do outro lado do Bósforo foi realizado o mesmo percurso. Em 2012, o movimento curdo associou-se com várias organizações da esquerda turca para fundar o Partido Democrático do Povo (HDP), que tornou-se rapidamente a quarta força política na Turquia, com 10,7% nas eleições de novembro em 2015 [2]. Em 2014, surgiram a Esquerda Unida (ZL) na Eslovênia e o Podemos na Espanha – caso muito particular, pois nasceu com a ambição de superar a tradicional definição de partido de esquerda. De todo modo, essa última formação, após ser apresentada pela primeira vez nas últimas eleições europeias, aderiu também ao grupo Esquerda Unitária Europeia – Esquerda Nórdica Verde.

Em outubro de 2015, finalmente, na Irlanda, foi fundada a coalizão eleitoral Aliança Antiausteridade-Pessoas antes do Lucro (AAA-PBP), que colocou fim a um longo conflito entre o Partido Socialista (PS) e a Aliança Pessoas antes do Lucro (APBP). O modelo plural – tão diverso do partido monolítico, inspirado no princípio do centralismo democrático, utilizado pelo movimento comunista no século XX – estendeu-se, rapidamente, à maioria das forças radicais da esquerda europeia. Os experimentos mais bem-sucedidos não foram tanto os processos confederativos que se limitaram a mera reunificação de pequenos grupos e de organizações já existentes, mas sim as recomposições guiadas pela necessidade de envolver aquela rede vasta e dispersa de subjetividades sociais, capazes de articular diferentes práticas de conflito. Essa escolha revelou-se bem-sucedida na medida em que conseguiu atrair novas forças, envolvendo jovens e reconquistando militantes desiludidos, e favoreceu, no final, o triunfo eleitoral dos novos partidos que surgiram. Na realidade, nas eleições alemãs em 2009, o partido A Esquerda conquistou 11,9%, o triplo do obtido pelo Partido do Socialismo Democrático sete anos antes (4%).

Em 2012, o candidato da Frente de Esquerda nas eleições presidenciais francesas, Mélenchon, alcançou 11,1% dos votos, melhor resultado pós-1981, por uma força à esquerda do Partido Socialista. No mesmo ano, iniciou-se a rápida escalada do Syriza, que obteve 16,8% nas eleições de maio e 26,9% nas de junho, antes de conquistar a maioria no governo (evento inédito, desde o pós-Segunda Guerra Mundial, para um partido anticapitalista na Europa [3]), com 36,3% em janeiro de 2015.

Excelentes resultados foram conseguidos também na península Ibérica, onde, nas eleições europeias de 2014, a Esquerda Plural espanhola (uma nova coalização eleitoral encabeçada pela Esquerda Unida) superou 10% e o Podemos chegou a quase 8%. O total dos votos obtidos pelas forças de esquerda foi ainda maior nas eleições gerais de dezembro 2015, quando o Podemos alcançou 12,6%; a Unidade Popular (a última sigla empregada pela Esquerda Unida), 3,6% e uma série de listas locais, entre as quais Em comum podemos (Catalunha – 3,7%); Compromisso-Podemos-É o momento (Comunidade Valenciana – 2,6%); Na Maré (Galícia – 1,6%), País Basco Unido (0,8%), que juntos obtiveram quase 9% dos votos. Além disso, nas eleições políticas portuguesas de outubro 2015, a Coalizão Democrática Unitária totalizou 8,3% dos votos, e o Bloco de Esquerda, com 10,2%, obteve seu melhor resultado dos últimos tempos, tornando-se a terceira maior força política lusitana. Esse resultado foi confirmado nas eleições presidenciais de janeiro 2016, na ocasião em que o partido superou novamente 10% dos votos. Experimentos de esquerda plural – sempre caracterizados por uma clara plataforma política antiliberista – foram exitosos também em algumas eleições locais.

Como demonstraram os resultados nas eleições regionais francesas de 2010 em Limousin, quando a coalizão entre a Frente da Esquerda e o Novo Partido Anticapitalista alcançaram 19,1% no segundo turno, e nas eleições municipais recentes na Espanha, onde a lista Agora Madri e Barcelona em Comum, nas quais confluíram a Esquerda Unida e o Podemos, conquistou os dois municípios mais importantes do país. Em ambos os casos, amplas alianças, nascidas do empurrão do protagonismo das bases, permitiram superar as diferenças existentes entre os grupos dirigentes em nível nacional. Entres os resultados eleitorais mais consideráveis conseguidos no último decênio da esquerda radical, devemos registrar também aqueles obtidos por partidos que decidiram não se dissolver para se fundir com outras forças políticas. Notável foi a consolidação do Partido Socialista (PS) na Holanda – 16,6% em 2006 –, no rastro da oposição ao referendo contra o Tratado sobre a Constituição Europeia, e o sucesso do Partido Progressista dos Trabalhadores (Akel) no Chipre, cujo secretário geral Demetris Christofias foi vencedor das eleições presidenciais em 2009 (33,2% no primeiro turno e 53,3% no segundo).
Seu mandato se destacou, no entanto, por uma clamorosa derrota: a incapacidade de pôr fim ao conflito que divide a ilha desde 1974 e a submissão explícita, em matéria econômica, em relação às imposições da troika.

Outro evento, imprevisível até alguns anos atrás, contribuiu para abalar a geografia da esquerda europeia. Após as eleições primárias de setembro de 2015, 59,5% dos militantes ingleses do Partido Trabalhista elegeram Jeremy Corbyn como novo líder da organização. Onde vinte anos atrás se sentava Tony Blair, hoje está um anticapitalista declarado, o secretário mais à esquerda da história do partido britânico. Essa extraordinária novidade, que alguns anos atrás seria menos previsível que a conquista do governo grego pelo Syriza, representa um exemplo significativo do despertar da esquerda.

Além dos casos dos vários partidos nacionais, o avanço geral da esquerda radical foi confirmado também por ocasião das últimas eleições europeias. O número de votos obtidos por ela foi de 12.981.378, equivalente a 8% do total, um aumento de 1.885.574 da preferência em relação a 2009. Considerando-se também somente os dados dos eleitos, o alinhamento da Esquerda Unitária Europeia – Esquerda Nórdica Verde representa a quinta força política no Parlamento Europeu (em 2009 era a sétima) com 6,9% dos deputados, o equivalente a 52 parlamentares [4]. Nele temos: Partido Popular Europeu (29,4%), Aliança Progressista dos Socialistas e dos Democratas (25,4%), Grupo dos Conservadores e Reformistas Europeus (9,3%), Aliança Livre Europeia (6,6%), a Europa da Liberdade e da Democracia Direta (6,4%) e Europa das Nações e da Liberdade (5,2%). No entanto, esses resultados positivos são ofuscados por alguns elementos negativos. Em muitos países da Europa oriental, a esquerda radical exprime, na realidade, uma posição ainda marginal, quando não totalmente minoritária [5]. Está distante das lutas sociais, privada de enraizamento ao longo do território e nas organizações sindicais, sendo desconhecida pelas gerações mais jovens e permeada pontualmente por um fanatismo autodestrutivo e por divisões internas dilacerantes. Em outras palavras, não possuem, no momento, uma perspectiva de desenvolvimento.

Tal situação repetiu-se também nas ocasiões eleitorais. Em seis nações – Polônia, Romênia, Hungria, Bulgária, Bósnia Herzegovina, Estônia –, a esquerda radical obteve menos de 1% dos votos, enquanto em outras, como a Croácia, a Eslováquia, a Lituânia e a Letônia, obteve percentuais levemente superiores. Continua fraca também na Áustria, na Bélgica e na Suíça, enquanto na Sérvia a esquerda é ainda identificada com o Partido Socialista da Sérvia, liderado durante um longo período por Slobodan Milošević. Estamos na presença de uma realidade muito heterogênea. Nos países da península Ibérica e do Mediterrânio – com exceção da Itália –, nos últimos anos, a esquerda radical expandiu-se significativamente. Na Grécia, na Espanha, em Portugal e no Chipre suas forças consolidaram-se estavelmente e são reconhecíveis nos grupos dos principais atores políticos dos respectivos cenários nacionais. Na França, reconquistou também um discreto papel social e político. Na Irlanda, o nacionalismo republicano e progressista do Nós mesmos (Sinn Fein – SF), por mais moderado que seja, alcançou 22,8% dos votos nas eleições europeias em 2014, sendo uma barreira ao avanço das forças conservadoras.

No centro da Europa, a esquerda radical conseguiu conservar uma boa força eleitoral na Holanda e na Alemanha – ainda que os bons resultados nas urnas não tenham correspondido a combates sociais significantes –, mas seu peso é limitado em outros lugares do continente. Nos países nórdicos, ela manteve a força sobre a qual se situou após 1989 (eleitoralmente em torno a 10%), mas se mostrou incapaz de atrair o amplo descontentamento popular, capturado, quase inteiramente, pelos partidos de direita.

O principal problema da esquerda antagonista continua, de qualquer modo, no Leste, onde, com exceção do Partido Comunista da Boêmia e Morávia na República Tcheca e da Esquerda Unida na Eslovênia, é quase inexistente e incapaz de ir além do fantasma do “socialismo real”. Dadas essas circunstâncias, a expansão da União Europeia sobre a parte oriental fez o centro político do continente guinar definitivamente à direita, algo testemunhável pelas rígidas posições intransigentes assumidas pelos governos da Europa oriental durante a crise recente na Grécia e em relação à chegada dos refugiados dos palcos de guerra.

Além do espaço da eurozona?
A transformação dos partidos de esquerda radical em organizações mais amplas e plurais demonstrou-se uma receita útil para diminuir a fragmentação preexistente, mas certamente não resolveu os problemas de natureza política.

Na Grécia, após o nascimento do governo liderado por Alexis Tsipras, o Syriza tinha a intenção de romper com as políticas de austeridade adotadas por todos os membros do Executivo de centro-esquerda, “técnicos” ou de centro-direita, que se alternaram no poder desde 2010. Todavia, em função do enorme débito público do Estado helênico, a concretização dessa reviravolta foi imediatamente subordinada a uma negociação com os credores internacionais.
Depois de cinco meses de extenuantes negociações – durante as quais o Banco Central Europeu interrompeu também o crédito ao Banco Central de Atenas, resultando na paralisia dos guichês bancários gregos –, os líderes da Eurozona impuseram ao governo grego um novo plano de salvação, no qual foram inseridas todas as medidas econômicas contra as quais o Syriza tinha expressado anteriormente sua mais ferrenha oposição. De 2010 em diante, o arco parlamentar das forças políticas que aceitou o memorando de Bruxelas foi muito amplo. Da direita à esquerda, dobraram-se à inexorável lógica da austeridade os partidos Nova Democracia, Gregos Independentes (Anel), Potami, Esquerda Democrática, Movimento Socialista Pan-Helênico e, por fim, também o Syriza.

Nem mesmo a vigorosa resposta ao referendo consultivo sobre as propostas da troika, convocado em 5 de julho de 2015 – no qual 61,3% dos gregos haviam se manifestado contra –, serviu para determinar um resultado diverso.

Para evitar a saída da eurozona, o governo Tsipras consentiu posteriormente com sacrifícios sociais, consideráveis privatizações do patrimônio público – que será colocado à venda como mercadoria em liquidação – e, em geral, um conjunto de medidas de austeridade funcional visando apenas aos interesses dos credores internacionais, não ao desenvolvimento da economia do país.

Por outro lado, a saída da Grécia da eurozona, hipótese prevista por alguns somente na data de vencimento das negociações com o eurogrupo, teria lançado o país em uma condição de caos econômico e profunda recessão. Uma escolha de tal porte deveria ter sido preparada com antecedência, acompanhada de uma escrupulosa avaliação de todos os cenários que poderiam ocorrer e de uma rigorosa programação de todas as medidas a ser adotadas. Sobretudo, deveria ter sido apoiada pelo amplo alinhamento de forças sociais e políticas. Sem esse imprescindível pressuposto, a autarquia econômica, na qual a Grécia teria sido condenada a resistir por um tempo difícil de prever, poderia ter aberto um espaço político ainda maior aos neofacistas do partido Aurora Dourada.

O êxito das negociações entre o governo Tsipras e o eurogrupo evidenciou que, quando um partido de esquerda vence as eleições e quer realizar políticas econômicas alternativas àquelas dominantes, as instituições de Bruxelas estão prontas a impedir que isso aconteça. Se, a partir dos anos 1990, a aceitação incondicionada da crença neoliberal, por parte das forças da social-democracia europeia, teve como consequência a homologação dos programas destas últimas no lugar daqueles dos partidos de centro-direita, hoje, ao contrário, quando chega ao poder um partido da esquerda radical, é a própria troika que intervém para evitar a alternância dos membros do Executivo que alterem suas diretivas econômicas. Vencer as eleições não é mais suficiente. A União Europeia tornou-se um fundamento do capitalismo neoliberal.

Sucessivamente, retomou-se uma profunda reflexão coletiva – a partir da questão da oportunidade de manter a todo custo a moeda única – para compreender quais seriam os melhores caminhos a percorrer para pôr fim às políticas econômicas em vigor, sem abandonar, entretanto, a perspectiva de realizar uma nova e diferente união política europeia.
Atualmente, a posição majoritária dos partidos da esquerda radical continua sendo, em continuidade com as posições assumidas nos últimos anos, a de sustentar a possibilidade de modificar as políticas europeias no contexto existente, ou seja, sem romper com a união monetária alcançada em 2002, com a entrada em vigor do euro.

Na liderança desse sentido está o Syriza, que, após ter chegado ao governo, apesar de ter tido a oportunidade de elaborar e executar soluções alternativas – não obstante ter sofrido pressões indevidas das instituições europeias, para que não iniciasse qualquer mudança –, jamais considerou a opção da “Grexit”. Em setembro de 2015, obtendo 35,5% dos votos, Tsipras venceu as eleições antecipadas por ele convocadas sucessivamente ao conflito que surgiu com parte de seu partido contrária à atuação das medidas comtempladas no memorando e retornou ao governo com um grupo parlamentar coeso e não mais sujeito ao risco de dissidências internas.
O Syriza, portanto, não obstante o aumento do abstencionismo (mais de 7% em relação às eleições de oito meses antes) e a queda do número de votantes (600 mil a menos) em relação ao referendo de julho, conseguiu manter o apoio de parte significativa do povo grego. Todavia, a confiança que foi renovada será em breve colocada à prova pelos efeitos dos cortes impostos pelo eurogrupo, e não é temerário prever o surgimento de cenários ainda mais incertos do que o atual.

A estratégia do Syriza, para evitar a perda de apoio sofrida por todas as outras forças políticas que, no passado, aplicaram os precedentes “programas de salvação” da troika, aparece orientada em duas direções. O governo grego tentará renegociar uma substancial redução do débito público com o objetivo de evitar o início de um novo ciclo de deflação. Além disso, buscará introduzir uma agenda paralela àquela imposta por Bruxelas, com a qual pode realizar algumas medidas de redistribuição social capaz de limitar os efeitos do último memorando.

À luz de quando ocorreu em 2015, pode-se afirmar objetivamente que se trata de uma missão quase impossível. Em todo caso, após a experiência do governo Tsipras, ficou evidente que, diante de uma provável recusa das instituições europeias em relação à restruturação do débito, é preciso estar preparado para agir prevendo também o possível abandono da eurozona. Seria de todo modo incorreto considerar tal hipótese como a solução para todos os males.

Além do Syriza, a escolha de que seja possível reformar a União Europeia dentro do atual cenário é compartilhada pela maioria das principais forças do Partido da Esquerda Europeia, dentre as quais A Esquerda na Alemanha, Partido Comunista Francês e Esquerda Unida espanhola. Nesse bloco, situa-se também o Podemos, cujo grupo dirigente declarou-se convencido de que, se ao governo grego se juntassem outros dispostos a não aceitar as políticas de austeridade impostas pela troika, poderia abrir-se um espaço para romper com algo que hoje parece tão inalterável. O resultado das recentes eleições em Portugal – que entregaram uma aliança de todo impensável até pouco tempo atrás: um governo de minoria liderado pelo socialista Antonio Costa, com o apoio externo do Bloco de Esquerda e da Coalizão Democrática Unida – parece ter reforçado essa esperança.

Todavia, para outros, a “crise grega” – que, na realidade, é uma crise da democracia em tempos de capitalismo neoliberal – parece comprovar a impossibilidade de reformabilidade desse modelo de União Europeia. Não tanto pelas atuais correlações de força presentes em seu interior, sempre mais desfavoráveis às forças anticapitalistas após a expansão ao Leste Europeu, mas sim por sua arquitetura geral. Os inflexíveis parâmetros econômicos impostos, de maneira crescente, a partir do Tratado de Maastricht, reduziram inevitavelmente, ou em alguns casos quase anularam, as mais complexas e heterogêneas exigências da política.

Nos últimos 25 anos, as políticas neoliberais, cobertas de um véu enganador da tecnocracia e da não ideologia, triunfaram em todos os cantos na Europa, dando duros golpes em seu modelo de welfare state. Os Estados nacionais encontraram-se gradualmente privados de alguns instrumentos importantes de direção político-econômica que seriam indispensáveis para iniciar programas de investimentos públicos voltados a mudar o curso da crise. Finalmente, estabeleceu-se a praxe antidemocrática – que se consolidou a ponto de parecer já natural – de assumir decisões de grande relevo sem requerer a aprovação popular.

Portanto, nos últimos meses, o número dos que reputam ilusória a possibilidade de democratizar a eurozona, mesmo que exprimam uma posição que continua minoritária, aumentou notavelmente. Ao lado das forças da esquerda radical tradicionalmente eurocéticas, como o Partido Comunista Português, o Partido Comunista da Grécia ou, na Escandinávia, o Lista Unitária – Aliança Vermelho-Verde na Dinamarca, juntou-se o Unidade Popular (LE) na Grécia (2,8% dos votos nas últimas eleições). Além disso, muitos intelectuais e dirigentes políticos manifestaram explicitamente a posição contrária ao euro.

Ao lado dos dois posicionamentos mais claramente pró ou contra a “democratização do euro”, existe uma área, bem ampla, que hesitaria em fornecer uma clara resposta à pergunta: “O que fazer se amanhã acontecesse em outro país aquilo que aconteceu na Grécia?”. Se por um lado tornou-se uma preocupação comum a outros partidos, ou coalizões de governo, que no futuro eles possam ser submetidos à chantagem sofrida pelo Syriza, por outro lado é bastante difundido também o temor de que, ofuscando a saída da eurozona, a esquerda anticapitalista perderia o apoio de amplos setores da população, alarmados pela instabilidade econômica e pela perda do poder de aquisição de salários e aposentadorias decorrente da inflação. Típico exemplo dessa incerteza é representado pela mudança de posição, nos últimos anos, do Bloco de Esquerda em Portugal e do Partido Socialista na Holanda.

Se, nos próximos meses, outras forças sociais, partidos e intelectuais também se aglutinarem em torno desse objetivo, no futuro o pedido de saída do euro poderá deixar de ser uma bandeira somente da direita populista.

Portanto, o conflito que implodiu o Syriza poderá reproduzir-se em outros lugares. A demonstrá-lo, desde já, estão as fibrilações internas na Frente da Esquerda na França e no Partido de Esquerda na Alemanha. Para a esquerda radical europeia, portanto, poderá concretizar-se o risco de uma nova temporada de divisões. Tal condição revela o limite do pluralismo que as forças antagonistas aplicaram nos últimos anos, ou seja, a indefinição programática. De fato, a diversidade de posições e de culturas políticas existentes entre as várias organizações que deram vida a essas novas agregações requereria um difícil, mas não impossível, acordo pontual sobre as estratégias a ser seguidas.

Outras tensões também percorrem a esquerda radical europeia quanto ao conteúdo das relações a ser mantidas com as forças social-democráticas. O nó, que se apresenta também em nível municipal e regional, diz respeito à constante incerteza sobre a conveniência de ao menos participar de experiências de governo em aliança com essas forças políticas. O risco concreto é aquele de se desenvolver um papel subalterno, aceitando, como no passado, compromissos de contingenciamento que dilapidariam o apoio conquistado até o momento e que deixariam para a direita populista o monopólio da oposição social.

A hipótese de governo deve, portanto, ser levada em consideração somente se e quando estiverem presentes as condições para atuar um programa econômico em clara descontinuidade com as políticas de austeridade impostas na última década. Realizar escolhas diferentes significaria não valorizar as lições dos anos passados, quando a participação dos partidos da esquerda radical nos governos moderados, sob a liderança socialista, comprometeu sua credibilidade junto às classes trabalhadoras, aos movimentos sociais e aos extratos sociais mais fracos.

Diante de um desemprego que, em muitos países, apresenta-se com níveis jamais atingidos desde o segundo pós-guerra, torna-se prioritário o início de um grande plano para o trabalho, apoiado por investimentos públicos, que tenham como princípio o desenvolvimento sustentável. Isso deve ser acompanhado de uma clara inversão de tendência em relação à precarização dos contratos de trabalhos, que seja o oposto de todas as recentes “reformas” do mercado de trabalho, e da introdução de uma lei que indique um mínimo salarial como piso. Essas medidas restituiriam às jovens gerações uma possibilidade de organizar o próprio futuro.

Além disso, deveriam ser aplicadas a redução de horário de trabalho e a redução da idade para a aposentadoria. Por meio dessas medidas seriam reestabelecidos alguns elementos de justiça social, necessários para derrubar a ordem neoliberal que tem aumentado constantemente a desigualdade na distribuição da riqueza produzida.

Para afrontar a dramática emergência ocupacional, os partidos da esquerda radical deveriam fazer aprovar, em todos os países onde não existem, medidas para instituir uma renda cidadã e algumas formas primárias de subsidiar as faixas menos favorecidas – do direito a casa, a incentivos para a utilização dos transportes, ao direito gratuito à instrução –, de modo a combater a pobreza e a exclusão social cada vez mais difusa. Paralelamente, torna-se imprescindível inverter os processos de privatização que caracterizaram a contrarrevolução das últimas décadas, restituindo à propriedade pública e ao controle universal todos aqueles bens comuns que foram transformados de serviço em prol da coletividade em meio para gerar lucro para poucos.

No que diz respeito aos recursos necessários para financiar tais reformas, esses poderiam ser obtidos das receitas oriundas da introdução de um imposto sobre o capital e de uma taxa sobre as atividades não produtivas das grandes empresas e também sobre transações e rendimentos financeiros. É evidente que, para realizar esse projeto, impõe-se como primeiro ato necessário a promoção de um referendo abrogativo do fiscal compact, de modo a cancelar os vínculos impostos pela troika. Muito importante seria também impedir a aprovação do Acordo de Parceria Transatlântica de Comércio e Investimento, cuja operabilidade só faria piorar a situação.

Em escala continental, uma verdadeira alternativa somente poderia ser concebida se um amplo posicionamento de forças políticas e sociais for capaz de impor uma conferência europeia para a restruturação do débito público.

Esse cenário poderá acontecer apenas se a esquerda radical desenvolver, com a mais firme determinação e maior continuidade, campanhas políticas e mobilizações transnacionais, a começar pela recusa da guerra e da xenofobia e apoiando a extensão de todos os direitos sociais e de cidadania aos migrantes que chegam ao solo europeu.

Uma política de alternativa não permite atalhos. Na realidade, não basta valer-se de um líder carismático, tampouco a fraqueza dos partidos de hoje justifica a falta de força perante às instituições do Estado. É necessário construir novas organizações – porque delas a esquerda tem tanta necessidade quanto teve no século XX – que tenham uma presença capilar em seus locais de atuação, agindo para a reunificação das lutas, que nunca estiveram tão fragmentadas quanto hoje, das classes trabalhadoras e subalternas e que, por meio de suas estruturas territoriais, sejam capazes de dar respostas imediatas, antes mesmo dos melhoramentos gerais introduzidos por lei, aos problemas dramáticos causados pela pobreza e pela exclusão social. Isso pode realizar-se também com o reaproveitamento de algumas formas de resistência e solidariedade social do movimento operário em outras épocas históricas.

Além disso, novas prioridades devem ser redefinidas, em particular a prática de uma autêntica paridade de gênero e uma cuidadosa formação política dos militantes mais jovens, tendo como norte, em uma época na qual a democracia é refém de organismos tecnocratas, a promoção da participação da base e o desenvolvimento do conflito social.

As únicas iniciativas da esquerda radical que podem verdadeiramente ambicionar mudar o curso dos eventos têm diante de si um caminho singular: o da reconstrução de um novo bloco social, capaz de dar vida a uma oposição de massa às políticas iniciadas com o Tratado de Maastricht e, consequentemente, de mudar pela raiz os direcionamentos econômicos hoje dominantes na Europa.

Tradução: Camilo Onoda Caldas e Vanessa Mastrocessário Silva

References
1. Cf. Marcello Musto, “A Europa em tempo de crise”, Critica Marxista, n. 43, 2016, na imprensa.
2. Nas eleições de junho 2015, o resultado – equivalente a 13,1% – foi ainda mais notável.
3. À exceção do pequeno Estado do Chipre, onde o Partido Progressista dos Trabalhadores (Akel) chegou ao governo em 2009.
4. A esses devem ser adicionados outros dois deputados, eleitos nas fileiras do Partido Comunista da Grécia e que, portanto, não pertencem ao grupo GUE/NGL.
5. Deve-se notar que os eleitos para o parlamento europeu do grupo GUE/NGL são apenas da metade dos 28 países que compõem a União Europeia.

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论马克思异化概念

一、导论
异化是 世纪最为重要并被广泛讨论的主题之一,卡尔•马克思 的理论在讨论中起到了关键的作用。然而与人们能够设想的相反,概 念自身并没有顺延发展下去,并且包含马克思关于异化反思未知文献 的出版确定了理论转换和传播的重要历史时刻。

在过去几个世纪中,这一术语的意义发生了多次变化。在神学话 语中,它指的是人与神之间的距离;在社会契约论中,它指的是个体最 初自由的丧失;在英国政治经济学中,它指的是财产所有权的转换。第 一个关于异化的系统哲学阐释出现在黑格尔的著作中,他的《精神现 象学》(1807年)采用了术语“Entäusserung”(字面意义上的自我外化 或抛弃)和“Entfremdung”(疏离)以表示精神在客观现实的领域中变 成了它自身以外的事物。在黑格尔主义左派的著作以及在路德维希• 费尔巴哈《基督教的本质》(1841年)的宗教异化理论中,这个问题仍 然占据重要地位,即人将自己的本质投射在虚构的神之上——对于这 一概念的发展做出了巨大的贡献。异化随后从哲学反思中消失了,并 且在19世纪下半叶主要思想家中并没有人给予其高度重视。即使在 马克思有生之年出版的著作中也很少使用这一术语;而在第二国际 (1889—1914年)的马克思主义中,这一术语则完全缺失。

然而,在这期间有一些思想家发展了那些后来与异化有关联的概 念。埃米尔•涂尔干在他的《社会分工论》(1893年)和《自杀论》(1897 年)中引入了“anomie”(失范)这一术语,指的是一系列通过规范保障的 社会凝集力随着劳动分工的重大扩展进入到危机的现象。与生产过程 中巨大变化相伴生的社会趋势也以德国社会学家的思想为基础:格奥尔 格•齐美尔,在《货币哲学》(1900年)中对社会制度之于个体的支配力 量和人际关系日益增长的非人格性给予了极大的关注;而马克斯•韦伯 在《经济与社会》中(1922年)详述了社会中的“官僚化“和人际关系之间 的“理性计算“现象,认为它们是资本主义的本质。但是,这些作者认为他 们正在描述的是不可阻挡的趋势,他们的反思往往为改善现有社会和政治 秩序的愿望所导向,而旨在以一种不同的社会和政治秩序加以替代。

二、异化的再发现
异化理论的再发现要归功于格奥尔格•卢卡奇。他在《历史与阶级意识》(1923年)中参考了马克思《资本论》(1867年)中的某些篇 章–––¬–特别是“商品拜物教“(der Fetischcharakter der Ware )这一部 分–––¬–并引用了“物化”(Verdinglichung, Versachlichung)这一术语以描 述劳动活动作为某种与人类相对的客观和独立的事物,通过外部自治 法则支配他们的现象。然而由于他将物化设想为一个结构的给定,所 以在实质上卢卡奇的理论仍然与黑格尔的理论相似。许久之后,法文 版[1]的面世在学生和左翼活动者中间产生了广泛的共鸣,卢卡奇决定 将其与一个相当长的自我批判前言放在一起再版(1967),其中他解释 了“在《历史与阶级意识》中将物化等同于异化是对黑格尔的追随”[2]。

另一位在20世纪20年代关注这个主题的作者是伊萨克•鲁宾。 他在《马克思价值理论论文集》中论证商品拜物教理论是“马克思整个 经济体系的基础,特别是其价值理论的基础”[3]。在这位俄国作者看 来,社会关系的物化是“商品一资本主义经济的真正事实”[4]。它所涉 及的生产关系之“’物化’并不仅仅是’神秘化’或幻灭。这是当代社会 经济结构的特征之一……拜物教不仅是社会意识现象,也是社会存在 现象”[5]。

尽管我们可以考虑到相对于著作被撰写的时代,这些洞察是有先 见之明的,但是鲁宾的作品并没有促进对异化理论的进一步了解。在 西方,从1972年被译为英文(以及从英文被译为其它语言)起,人们才 开始接受它。

导致异化概念普及这一最终变革的决定性事件是青年马克思之前 未发表的文本——《1844年经济学哲学手稿》于1932年面世。它很快 成为20世纪被最广泛翻译、流传和讨论的哲学著作之一,揭示了在马 克思经济思想(政治经济学的发现)形成的重要时期对于异化理论所 发挥的核心作用。[6] 随着他对异化劳动的分类(entfremdete Arbeit) [7], 马克思不仅将异化问题从哲学的、宗教的和政治的领域扩展到物质生 产的经济领域,而且他也论述了经济领域对于理解和克服发生在其它 领域的异化的重要性。在此过程中,异化被作为一种现象而呈现,通过 这种现象劳动产品与作为“某种外在的,某种独立于生产者的权力”的 劳动相对立。对于马克思:

……工人在他的产品中的外化(Enatusserung),不仅意味着他 的劳动成为对象,成为外部的存在,而且意味着他的劳动作为一种 与他相异的东西不依赖于他而在之外存在,并成为同他对立的独 立的力量;意味着他给予对象的生命是作为敌对的和相异的东西 同他相对立。[8]

与这一普遍定义相并行地,马克思列举了资本主义社会中劳动者 被异化的四种方式:(1)人同自己的劳动产品相异化,他的劳动产品已 经成为“统治了他的异化对象”;(2)在他的劳动活动中异化,他将这种 劳动活动视为“对自身的直接反对”,似乎这种活动“并不属于他”;[9] (3)同人的类本质相异化,这种类本质被转换为“使类同人相异化”;以 及(4)人同人相异化,并且也适用于对他人的劳动和劳动对象的 关系。[10]

与黑格尔相反,马克思认为异化并不同样与对象化相关联,而是与 经济精确形式中的特定现象相关联:即雇佣劳动以及劳动产品向与生 产者相对立的对象的转变。这两个对立面之间的政治差异是巨大的。 鉴于黑格尔将异化作为劳动的本体论显现而呈现,马克思将其设想为 生产特定的、资本主义的、时代的特征,并且认为只有通过“将社会从 私有财产中解放出来”才有可能对其加以克服。[11] 在包含对詹姆斯• 穆勒《政治经济学原理》摘录的笔记本中他提出同样的观点:

我的劳动将是自由的生命表现,因此是生活的乐趣。在私有 制的前提下,它是生命的外化,因为我劳动是为了生存,为了得到 生活资料。我的劳动不是我的生命。因此,我在劳动中肯定了自 己的个人生命,从而也就肯定了我的个性的特点。劳动是我真正 的、活动的财产。在私有制的前提下,我的个性同我自己外化到这 种程度,以致这种活动为我所痛恨,它对我来说是一种痛苦,更正 确地说,知识活动的假象。因此,劳动在这里也仅仅是一种被迫的 活动,它加在我身上仅仅是由于外在的、偶然的需要,而不是由于 内在的必然的需要。[12]

因此,即使在这些片段中以及有些疑虑的早期著作中,马克思讨论的往往是与历史观的异化,而不是与自然观的异化。

三、异化的非马克思主义概念
然而在确立历史的、本体论的异化概念之前,时光流逝。20世纪 早期,许多作者都将它作为人类存在的普遍现象加以对待。例如,在 《存在与时间》中,马丁 •海德格尔以一种纯粹的哲学术语处理它。他 的异化现象学使用的范畴是“沉沦”(Veifallen):即此在(此在一本体 论地构成了人的存在)在周围世界的不真实和因循守旧中丧失自身的 趋势。对于海德格尔来说,“向世界的沉沦意味着此在和他人彼此存 在于一起的同化,迄今为止,后者是由闲言、好奇和两可所引导 的”——是某些与作为马克思理论关注中心的工厂工人状况完全不同 的事物。此外,海德格尔并不将“沉沦”作为一个“或许,在人类文明更 高阶段可以去除自身的、坏的和糟糕的存在论属性,”而是将其作为一 种本体论特性,“一种在世的存在方式”[13]。

与海德格尔不同,赫伯特•马尔库塞非常了解马克思的著作。他同 样认为异化等同于对象化,但并不等同于其在生产的资本主义关系中的 显现。他于1933年的发表论文中,讨论了“劳动的压抑性质”[14]不能够 被仅仅归因于“劳动表现中的特定条件,以及劳动的社会技术结构”[15],而应该被认为是其基本特征之一:

劳动中,劳动者总是“与事物相联系”:无论是站在机器旁边 的人,还是制定技术计划的人,关心的是组织措施,研究科学问题, 指导人们等等。在他的活动中,它允许自身被事物所指导,支配自 身并遵循其法则,即使当他支配他的对象时 在每一种情况下 他并没有“同自身在一起”……他与“超出其自身的他者”在一 起 即使当其正在将其自身自由的假定生活加以实现之时。人 存在的外在化和异化……在原则上是无止境的。[16]

对于马尔库塞来说,存在着一种属于“人类存在纯粹本质”[17]的 “劳动活动最初的消极”。因此,异化的批判成为一种一般意义上的技 术和劳动批判,并且当人们在生产活动中能够拥有否定它们的自由时, 才认为它的更迭可能在起作用:“在一个接一个的抛球中,玩家在对象 化上而不是在技术劳动的最强大成就上获得了无限的人类自由。”[18]

在《爱欲与文明》(1955) 中,马尔库塞与马克思的概念有着同样显 著的差异,他所探讨的是只有通过劳动废除以及对力比多和其在社会 关系中的作用加以肯定才可以实现人类的解放。不仅仅根据雇佣劳 动,还包括普遍意义上的劳动,他摒弃了基于共同所有权的社会通过生 产的方式克服异化的任何可能性,即:

……为他们[人口中的绝大多数]并没有控制的机器而工作, 机器作为独立的力量运行,如果个体想要活下去,那么他们就必须 服从于机器。劳动越是专业化分工就会变得越疏离……他们…… 在异化中……劳动[在]满足感的缺乏中[以及在]快乐原则的否定中。[19]

人们应该反抗的基本规范那些是由社会强加的“绩效原则”。对 此,在马尔库塞的眼中,

在性和文明之间的冲突.以这种支配的方式被加以展开。在绩 效原则的规则之下,肉体和灵魂被变为异化劳动的工具;仅仅当他 们放弃人类有机体主要的并且是渴望的力比多的主体一客体自由 时,他们才可以充当这样的工具……人作为异化的工作工具…… 而存在。[20]

因此,即使物质生产被公平而合理地组织,“它也从未能成为自由 和满足的王国……是在劳动之外的范畴定义自由和成就的范畴”[21]。 马尔库塞的抉择是放弃对马克思而言重要的普罗米修斯的神话而向狄 奥尼索斯的视角靠拢:“爱欲的解放”[22]。与弗洛伊德曾经在《文明及 其不满》(1929年)中所坚持的社会非压抑性组织将承担自人类关系中 所获得的文明层面的危险倒退的后果这一观点相反,马尔库塞设想,如 果在为人类服务中本能的解放发生在技术发达的“自由社会”[23],它不 仅将对进步的发展有利,也将创造出“新的、持久的劳动关系“[24]. 但是 他关于新社会如何实现的预示还是相当模糊与理想化的。总而言之, 他最终所反对的是技术统治,因此他的异化批判不是直接反对资本主 义生产关系,而是他对于社会变迁的反思是如此乐观以至于在那些为 系统进行辩护的主体中将工人阶级包含了进去。

法兰克福学派的两位主要人物,马克斯•霍克海默与希奥多•阿 多尔诺,也发展了通过大众媒体对需求的入侵性社会控制和操纵而产 生的广义上的异化理论。在《否定辩证法》(1944年)中,他们讨论了 “技术理性本身即统治理性。这是社会的强制属性与其自身的分 离”[25]。这意味着,在当代资本主义中,即使是闲暇时光,劳动之外的自 由时间范畴也被吸收到了共识繁殖机制。

第二次世界大战之后,异化概念在精神分析中也找到了其自身发 展的方向。那些从弗洛伊德理论开始着手的人们被迫在自然和文明之 间进行选择,也就是说为了享受文明的保障,人们必须放弃他们的冲 动。[26]一些心理学家将异化与由于选择冲突而在某些个体身上产生的 精神疾病相关联,从而将这整个宏大的异化问题消解为只是主观现象。

从精神分析内部论述异化最多的作者是埃里希•弗洛姆。与他的 大多数同事不同,他从未将其临床表现与资本主义历史情境相分离;的 确,在《健全社会》(1955)和《马克思论人》(1961)中,他试图使用这一 概念在心理分析和马克思主义之间架起一座桥梁。然而,弗洛姆同样 总是主要强调主体性,并且将异化概念概括为“个体作为疏离而经验 自身的经验模式”[27],仍然在过分狭隘地关注个体。此外,对于马克思 概念的描述他仅仅以《1844年经济学哲学手稿》为基础,由此也表现出 了他对马克思思想中异化劳动的特异性和中心性缺乏深层次的理解。 这一缺陷妨碍了弗洛姆给予(在劳动过程中的以及与劳动生产相关的 劳动者的)客体异化应有的关注并导致他在他们对潜在结构关系的忽 视中提出了显得有些虚伪的论点。

马克思认为工人阶级是最为异化的阶级……[他]并没有预 见到情况已经发展到了异化已经成为绝大多数人命运的程度…… 如果有什么区别的话,那就是在今天,书记员、售货员、经理人甚至 比熟练的体力劳动者更为异化。后者的功能始终取决于诸如技 能、可靠性这些个人品质的表现,他并没有被迫出卖他的“品质”、 他的笑容以及他的立场。[28]

非马克思主义异化的主要理论之一与让-保罗•萨特和法国存在 主义哲学家们有关。的确,在20世纪40年代,以战争的恐惧以及接踵 而至的精神危机为特征的异化现象(部分是受到了亚历山大•科耶夫 的新黑格尔主义的影响 [29]),不仅在哲学而且在叙事文学上都被反复引 用。然而,这个概念又一次比在马克思的思想中变得更为泛化。与社 会中弥漫的不满相等同,它成为人类个体性、经验世界与不可逾越的人 类命运之间的裂缝。毫无疑问,存在主义哲学家们并没有提出异化的 社会起源,而是将其看作不可避免地与所有的“真实性”(苏联经验的 失败支持了这样的观点)以及人类差异性紧密相关。在1955年,让• 玻利特(Jean Hippolyte)在这个趋向中最重要的著作之一中提出:

[异化]似乎并不是如马克思所理解的那样,可以化约为在资 本主义之下人的异化概念。后者仅仅是人类自我意识更为普遍问 题的特殊情况,这一自我意识能够仅仅以一个其构建的词,在另一 个其认识的并且为其偶然否认的自我中认识自身,而并不能够将 自身想象为一个孤独的“我思”(cogito)。但是这一通过他者自我 发现的方式,这一对象化,总是或多或少的异化,在自我丧失的同 时又自我发现。因此,对象化和异化是不可分离的,并且他们的联 合简直正是在那个历史运动中被观察到的辩证张力的表现。[30]

马克思促进了一个有关人类压迫的批判,其自身以反对资本主义 生产关系为基础。存在主义者所追随的则是另一条轨迹,他们试图吸 收那些他们认为马克思著作中对他们自身路径有用的部分,在仅有的 哲学讨论中缺乏具体的历史批判。[31]

四、对马克思关于异化早期著作的讨论
在法国进行的那些有关异化的争论往往借鉴马克思的理论。然 而,他们所指涉的常常只是《1844年经济学哲学手稿》;甚至连卢卡奇 用以构建他物化理论的《资本论》部分都没有被考虑进去。此外, <1844年经济学哲学手稿》中的一些句子被断章取义并转化为煽情的 语录,从而对完全不同的“新马克思主义”之存在进行所谓的证明,批 评家们将其对哲学的蕴含以及对经济决定论的摆脱归因于《资本论》 (往往还没有阅读它)。法国的存在主义者们再一次以《1844年经济学 哲学手稿》为文本基础着重强调了自我异化(Selbstentfremdung)的概 念,也就是说,劳动者同人类种群的异化同与其自身一样的其它人的异 化——这一马克思在其早期著作中所讨论的现象却总是与客观异化相 关联。

同样明显的错误出现在战后政治理论的领军人物——汉娜•阿伦 特身上。在《人的境况》(1958年)中,她围绕着《1844年经济学哲学手 稿》对马克思的异化概念进行了自己的描述,即使那时离析到只剩马 克思所提到类型的其中之一:主观异化。这使她得以声称:

……侵占(expropriation)与世界异化相吻合,并且在现代,开 始通过某些阶层人口同世界的异化,强烈反对剧中所有演员的意 图。……世界异化,并不是马克思所思考的自我异化,而是现代的 印记。[32]

她对马克思成熟时期作品缺乏了解的证据在于,她承认马克思 “并不是完全没有意识到资本主义经济中世界异化的涵义”。 她只提 到在他极早期新闻作品中的一些言论,《关于林木盗窃法的辩论》 (1842年),并没有提到在《资本论》及其预备手稿中那些更为重要的 记录。她令人惊奇的结论是:“这样偶然的想法在他的著作中起到了 次要的作用,依然坚定地植根于现代的极端主观主义。”[33] 在马克思对 资本主义社会的分析中,他在何处以及是如何使“自我异化”优先化, 这些在阿伦特的作品中一直都是从未阐明的谜。

20世纪60年代,在对马克思著作更为广泛的解释中,《1844年经 济学哲学手稿》中的异化理论成为主要的争论焦点。对明确区分“青 年马克思”和“成熟马克思”存在争论——任意和武断的相反意见既被 那些倾向于早期著作的人们所赞同,也获得了那些认为《资本论》的马 克思才是真正马克思的人们(在他们之中有阿尔都塞和俄国学者)的 赞同。鉴于前者认为在《1844年经济学哲学手稿》中的异化理论才是 马克思社会批判最为重要的部分,后者常常表现出一种名副其实的 “异化恐惧症”,并试图首先淡化其相关性;[34] 或者,当这一策略不再可 能时,异化的整个主题作为马克思后来所放弃的“年少的轻狂,黑格尔 主义的残渣”[35] 被取消。在前一阵营的学者反驳认为《1844年经济学 哲学手稿》是由一个刚刚开始进行其主要研究的26岁年轻人所写就 的。但是那些后一阵营的学者始终拒绝承认马克思异化理论的重要 性,即便新文本的出版清楚地表明了他从未丧失在这方面的兴趣,并且 异化理论在他一生工作的主要阶段占据了重要地位。

正如大多数所做的那样,对《1844年经济学哲学手稿》中异化理论 是马克思思想的中心主题的争论本身就是明显的错误,以至于证明了 对他作品的无知。[36] 另一方面,由于异化文本的出版,马克思再一次在 世界哲学文献中成为最常被讨论和引用的作者。此时,苏联对这整个 主题以及与之相关争论的沉默,为在那个国度工具性地使用他的著作 提供了显著例证。由于苏联彻底漠视异化的存在及其相关话题,任何 与这个问题相关的文本都被加以怀疑对待。正如昂利.列斐伏尔所表 述的那样,“在苏联,异化可以也必须不再是一个问题。从上级的命令 来讲,从国家的原因来讲,这一概念不得不消失。”[37] 因此,直到20世纪 70年代,在“社会主义阵营”中鲜有学者关注这些问题。

许多知名的西方学者也在淡化现象的复杂性。例如,吕西安•戈 德曼认为在这个时代的社会经济条件中克服异化是可能的,并且在他 《辩证法的研究》(1959)中讨论了它将在纯粹的计划影响下减弱或是 消失。“物化,”他写道,“实际上是一种与计划的缺失以及市场生产紧 密联系的现象”;东方的苏联社会主义和西方的凯恩斯主义政策都导 致了“第一种情况在于物化的消除,第二种情况在于其逐步的削弱。”[38] 历史已经证明了他的预言不完善。

五、异化理论不可抗拒的魅力
20世纪60年代异化理论开始真正风行一时,全世界出版了数以 千计的相关书籍和文章。这简直就是异化的时代。不同政治背景和学 科的作者将其原因归结为商品化、过度专门化、规范缺失、官僚化、因循 守旧、消费主义、在新技术中丧失自我意识,甚至自我隔离、缺乏情感、 社会和民族边缘化以及环境污染。

异化的概念看上去完美地表达了时代精神,并且确实在资本主义 社会批判中,成为反苏联哲学马克思主义和在天主教世界中最民主和 进步潮流的汇集之地。然而,这个概念的流行及其不加鉴别地使用造 成了深刻的术语歧义。[39]短短几年间,异化成了从权利到人类忧愁无 所不包的虚假公式一罗万象以至于产生了其永远不可能被修正的 信仰。[40]

居伊•德波的《景观社会》1967年首次出版之后,很快就成为一代 造反学生反抗系统的宣言,异化理论与非物质生产批判衔接起来。以 霍克海默和阿多尔诺的理论为基础,对社会秩序一致的制造已经波及 到了娱乐产业,德波认为非劳动范畴不再被认为与生产活动相分离:
鉴于在资本主义积累的原始阶段“政治经济学仅仅将工人作 为无产者”,这些无产者只需要被分配维持他们自身劳动力的必 要物质资料,从未考虑到“休闲和人性”的他,一旦商品丰富到了 需要额外协作的水平,这样一种统治阶级的视角将被修正。一旦 他的工作时间结束,工人将会突然从他所受到的通过组织的方方 面面和生产的监督所清晰暗示的全面蔑视中获得救赎,并且发现 自己似乎在他所谓的消费者角色中被作为成年人礼貌对待。在这 一点上商品的人道主义照顾到了工人的“休闲和人性”仅仅是因 为政治经济学现在能够也必须支配这些范畴。[41]

那么对于德波来说,鉴于经济之于社会生活的支配最初采取了 “存在到占有的退化”形式,在“现阶段”则是“从占有到显现的总体转 换”。[42] 这一观念引导他将景观世界作为分析的中心:“景观的社会功 能是异化的具体生产,”[43] 通过这一现象“商品的拜物教……最终实 现。”[44] 在这些条件中,异化宣称自己已经成为一个令人兴奋的个体经 验,引导人们去消费并“与占支配地位的影像产生共鸣”的新鸦片,带 他们远离自身的愿望和真实的存在:

景观是一个舞台,在这个舞台上,商品在全面殖民化的社会生 活中获得成功……现代经济生产广泛而强烈地扩展了其独裁统 治。……随着“第二次工业革命”异化消费与异化生产一样已经 成为大众的*责。[45]

紧接着德波而来的是让•鲍德里亚,他在批判性阐释成熟资本主 义所衍生社会变化的过程中也使用了异化概念。在《消费社会》 (1970)中,他远离了马克思主义对生产中心性的聚焦,将消费界定为 现代社会的基本因素。在“消费的时代”,广告和民意调查创造了虚假 需求和大众舆论,因此也是“极端异化的时代”.

商品逻辑已经普遍化并且在今天不仅统治了劳动过程与物质 生产,也统治了整个文化、,性以及人际关系,甚至包括幻想和个体 驱动力……每一件事物都是景观化的,或者换句话说,每一件事物 都被唤起、激发以及精心编排成图像、符号、可消费的模式。[46]

然而,鲍德里亚的政治结论是相当混乱并且悲观的。面对大规模 的社会动乱,他认为“ 1968年五月风暴”已经落入了 “通过他们恶魔般 的价值观使对象物化和过度消费”的陷阱之中;并且将“所有有关’异 化,的争论和所有对流行和反艺术的嘲弄力量“作为一种纯粹的“游戏 部分的控诉,是至关重要的幻景,是一个使预言完满的反预言。”[47] 比起 马克思将工人阶级作为改造世界的社会参照点,现在已经与之相距甚 远了,他以一种弥赛亚的恳求结束了他的著作,正如它的转瞬即逝一样 它是泛化的:“我们应该期待正如毁坏了这白色弥撒的’1968年五月风 暴,一样不可预见又必然的暴力入侵与突然瓦解。,,[48]

六、北美社会学中的异化理论
20世纪50年代,异化概念已经成为北美社会学的新词汇,但是通往 这一主题的方法却与那个时候欧洲所盛行的方法大相径庭。主流社会学 将异化作为个体人类的问题加以对待,并且所探求的解决方法集中在个体 能力对现存秩序的适应之上,而不是以改变社会的集体实践为中心。

这里也一样,在一个清晰而又为大家所共享的概念成形之前存在着 漫长的不确定时期。一些作者将异化作为普遍内在于人类状态的一种 肯定现象,一种表现创造力的方式。另一个普遍的观点是,它源起于个 体与社会的裂隙;[49] 例如,西摩•梅尔曼 (Seymour Melman) 将异化溯源 到决策制定和执行之间的分裂,并认为它同样也影响到工人与管理者。[50]《异化的尺度》(1957) 一文在《美国社会学评论》上开启了对概念 的争辩,格温•奈特勒(Gwynn Nettler)试图将民意调查作为建立定义的 方式。但是与工作条件调查苛刻的劳工运动传统形成鲜明对比的是,他 的问卷看上去似乎从麦卡锡主义的教义中而不是从科学研究中汲取了 更多灵感。[51] 实际上他认为异化与美国保守主义原则的拒斥相等同:“对 家庭主义不欢迎和反对态度的一致性维护,大众媒体和大众品味,时事动 态、国民教育、传^踪教以及生活的目的观点、民族主义和选举过程。”[52]

梅尔文•塞曼(Melvin Seeman)《异化含义》(1959) 一文的发表在 概念严密性上改变了美国社会学的整体形象,这篇文章很快就成为这 一领域中所有学者的必要参考。他列举了异化的五个主要类型:权力 缺乏、意义丧失(即个人无法理解其所参与事件的意义)、规范缺失、社 会孤立和自我疏离。[53] 这表明了他也是以一种基本主观的视角来着手 分析或对现象加以阐释。罗伯特•布劳纳(Robert Blauner),虽然他丰 富的研究引导他在《异化与自由>(1964)中探求导致“渗透于所有工业 社会中大型组织和非个人官僚机构雇佣”[54] 的原因,但他同样将异化定 义为“由社会安排特定类型所造成的个人经验的性质。”[55]

美国社会学普遍将异化视为一个与工业生产系统、资本主义以及 社会主义相关,并主要对人类意识产生影响的问题。[56] 这一方式的重 大转变最终趋于没落,甚至被排斥,那种决定异化的历史一社会因素分 析产生了一种过度心理化的后果,它将异化作为在个体层面可以治愈 的个体病理性症状而不是作为社会问题加以对待。[57] 然而,马克思主 义传统的异化概念已经为一些资本主义生产模式的最尖锐批评做出贡 献,在社会学领域中对这一概念的制度化已经将异化分解为对社会规 范的个体失调现象。以同样的方式,在哲学上,今天这一概念所拥有的 批判维度已经让位给了虚幻的中立立场。[58]

这一显著变化的另一重影响是概念的理论枯竭。异化从与人类的 劳动活动、社会和知识存在相关联的复杂现象变成了根据学术研究专 门化所划分的部分范畴。[59] 美国社会学者认为这种方法论的选择能够 让他们将异化研究从任何政治涵义中解放出来并赋予其科学客观性。 但实际上,由于对隐藏在解放意识形态化和价值中立旗号背后主导价 值观和社会秩序的支持,这样一种政治“转向”有着明显的意识形态 内涵。

因此,在马克思主义和美国社会学异化概念之间的差异并不穷尽 于前者是政治的而后者是科学的。更确切地说,马克思主义理论家是 反对美国社会霸权价值观的倡导者,而美国社会学者所维护的是现存 社会秩序的价值观,并巧妙地将其装扮成人类社会的永恒价值。[60] 在 美国的学术背景之下,异化概念经历了一场名副其实的歪曲,并因社会 阶级的卫护者反对其长久以来的导向而宣告终结。[61]

七、《资本论》及其准备手稿中的异化
马克思自己的著作在应对这种情况的努力中起到了重要作用。对 《1844年经济学哲学手稿》的初始关注在新文本出版之后有了转变的 趋向,从而使他思想的发展更准确地重建成为可能。

在19世纪40年代的后半程,马克思不再经常使用“异化”这一术 语了;最主要的例外是他与恩格斯合著的第一本书,《神圣家族》 (1845),其中出现了一些反对布鲁诺和埃德加•鲍威尔的论战,以及 在《德意志意识形态)(1845-6)中的一篇文章,也是与恩格斯合写的。

一旦他放弃了《德意志意识形态》中所发表的想法,他就又回到了《雇 佣劳动与资本》中的异化理论。该书是以他1847年为布鲁塞尔德意志 工人协会演说为基础的文章合集,但是这一术语本身并没有出现在其 中,因为对于他的目标受众来讲这是过于抽象的一环。他在这些文本 中写道,雇佣劳动并没有进入工人“自身的生命活动”而是代表了 “他 生命的牺牲。”劳动力是一种工人们“为了生存”而被迫出卖的商品,并 且“他的活动的产物也就不[是]他的活动的目的”[62]:

一个工人在昼夜中,有12小时在织布、纺纱、钻孔、研磨、建 筑、挖掘、打石子、搬运重物等等,他能不能认为这12小时的织布、 纺纱、钻孔、研磨、建筑、挖掘、打石子是他的生活的表现,是他的生 活呢?恰恰相反,对于他来说。在这种活动停止以后,当他坐在饭 桌旁,站在酒店柜台前,睡在床上的时候,生活才算开始,在他看 来,12小时劳动的意义并不在于织布、纺纱、钻孔等等,而在于这 是挣钱的方法,挣钱使他能吃饭、喝酒、睡觉。如果说蚕儿吐丝做 茧是为了维持自己的生存,那么它就可算是一个真正的雇佣工 人了。[63]

直到19世纪50年代后期,马克思的著作再没有更多地提及到异 化理论了。随着1848年革命的失败,他被迫流离辗转来到伦敦;一到 那里,他就致力于政治经济学的研究,除了一个与历史主题相关的作 品,[64] 并没有出版其他书籍。然而当他又再一次写到经济时,在《政治 经济学批判大纲》(作为《大纲》[Grundrhse-]更为人所知)中,他不止一 次使用了 “异化”这一术语□这个文本在许多方面令人回想起了《1844 年经济学哲学手稿》的分析,尽管在大英图书馆近10年的研究让马克 思对它们的认识更加深刻:

活动的社会性质,正如产品的社会形式和个人对生产的参与, 在这里表现为对于个人是异己的东西,物的东西;不是表现为个人 的相互关系,而是表现为他们从属于这样一些关系,这些关系不是 以个人为转移而存在的,并且是由毫不相干的个人互相的利害冲 突而产生的。活•动和产品的普遍交换已成为每一单个人的生存条 件,这种普遍交换,他们的相互联系,表现为对他们本身来说是异 己的、独立的东西,表现为一种物。在交换价值上,人的社会关系 转化为物的社会关系;人的能力转化为物的能力。[65]

因此在《大纲》中对异化的描述充满了对经济范畴的更多理解和 更为深刻的社会分析。其在异化和交换价值之间建立的关联是它重要 的一面,并且也是关于现代社会这一现象最为耀眼的篇章之一,马克思 将异化与资本和“活的劳动力”之间的对立相联系:

活劳动的客观条件对于作为主体存在的活劳动能力来说,表 现为分离的、独立的价值……活劳动能力的客观条件作为与活劳 动能力相对立的独立存在,作为不同于活劳动能力并且与之相对 立而独立的主体的客观性而成为前提;因此,这些客观条件的再生 产和它们的价值增值,即它们的扩大,同时就是这些条件作为与劳 动能力无关的并与之相对立而独立于他人的主体的财富所进行的 再生产和新生产。再生产和新生产出来的,不仅是活劳动的这些客 观条件的存在,而且是这些条件作为独立的价值,即属于他人的主 体的价值,而同这种活劳动能力相对立的存在。劳动的客观条件取 得了与活劳动能力相对立的主体的存在——从资本变成资本家。[66]

《大纲》并不是马克思成熟时期的以叙述异化为特征的唯一文本。 在其写就的五年之后,“直接生产过程的结果”——也就是在所周知的《资本论》,第一卷:第一篇,第六章(未发表)(1863-4)——将异化的 经济和政治分析更为紧密地结合在一起。“资本主义之于工人的统 治,”马克思写道,“是物之于人的统治,是死劳动之于活劳动的统治, 是生产之于生产者的统治。”[67] 在资本主义社会中,由于“劳动的社会生 产率换位为资本的物质属性,”[68] 就出现了一个名副其实的“物的人格 化和人的物化”,产生了 “劳动的物质条件并不为工人所支配,而是工 人受到物质条件的支配“[69] 这一现象。实际上,他论证道:

资本并不比货币更是物。在资本中,也就是在货币中,人们之 间某种具体的社会生产关系作为物与人之间的关系而呈现,要不 然就是作为社会中事物的自然属性而呈现的某种社会关系。一旦 个体作为自由的人相互面对时,没有一个阶级依赖于雇佣,也就没 有剩余价值的生产;没有剩余价值的生产也就没有资本主义生产, 并因此就没有资本和资本主义!资本和雇佣劳动(因此我们认定 那些劳动工人出卖的是自身的劳动力)仅仅表达了同一个关系的 两个方面。如果不同劳动力这一通过工人自己出卖的商品发生交 换,货币就不能成为资本。相反,当其自身的物质条件作为自主权 力、异化属性面对它时,工作只能是雇佣劳动,总之作为资本,价值 为其自身而存在并维护自身。如果资本在其物质方面,也就是说, 资本在其中实质存在的使用价值中,其存在必须依赖于劳动的物 质条件,这些物质条件在较为正式的一方面必须同样地作为异化 的、自主的权力而与劳动相对立,将价值这一活的劳动作为一种仅 仅介意维持和增加自身的方式的对象化劳动。[70]

在生产的资本主义模式中,人类劳动成为资本价格稳定过程的工 具,“通过将活的劳动力并入资本的物质构成,……成为一个活生生的 怪物并且……’似乎为了爱的消费’而开始行动。”[71] 这一机制保持了 规模上的扩张,直到在生产过程中,科学发现以及机器的配置的协作, 所有这些属于集体的社会过程成为其自然属性而呈现的资本力量,与 资本主义秩序形成中的工人们相对立:

生产力……为社会劳动所发展……作为资本主义生产力所呈 现。[……]协作中的集体,劳动分工中的联合,自然和科学中的 力量的使用,劳动产品的使用,所有这些,同机器一样,都与作为异 化的、对象的和毫无特色的个体劳动者相对立,在没有它们的干预 下存在,甚至常常敌视他们。他们都相当简单地呈现为劳动工具 的普遍形式。作为客体,他们独立于为他们所支配的劳动者。尽 管工场在某种程度上是劳动者联合的产物,但是其全体的智慧都 将被纳入资本主义或是他的从属,并且劳动者们发现他们自身面 对存在于资本主义中的资本功能。[72]

通过这一过程,资本成为某种“非常神秘”的事物。“劳动的条件 作为社会力量在工人面前堆砌,并且他们呈现为资本化的形式。”[73]

20世纪60年代开始,“《资本论》,第一卷:书1,第六章(未发表)” 以及所有以上的《大纲》[74] 的传播,为异化概念与此后在社会学和心理
学中占支配地位的异化概念相区别铺平了道路。在实践中将概念与异 化的克服相适应——与社会运动的政治行动相适应,与政党和工会改 变工人阶级的劳动条件相适应。20世纪30年代《1844年经济学哲学 手稿》之后出版的著作可以被认为是马克思关于异化著作的“第二 期”,不仅对于新的异化研究提供了连贯的理论基础,尤其也为那些年 世界上爆发的重大政治和社会运动提供了反对资本主义的意识形态平 台。异化离开了哲学家的著作与大学讲堂,走向了街头以及工人斗争 的场合,并在普遍意义上成为了资产阶级社会的批判。

八、商品拜物教和异化的克服
在《资本论》最为著名的章节“商品的拜物教及其秘密”包含着马 克思对于异化最好的描述。在这里他表明,在资本主义社会中,人们为 他们自己所生产的产品所统治。他们之间的关系不是“作为人们之间 的直接社会关系……,而是作为人与人之间的物质关系以及物与物之 间的社会关系“[75] 而呈现的;

商品形式的奥秘不过在于:商品形式在人们面前把人们本身 劳动的社会性质反映成劳动产品本身的物的性质,反映成这些物 的天然的社会属性,从而把生产者同总劳动的社会关系反映成于 生产者之外的物与物之间的社会关系。由于这种转换,劳动产品 成了商品,成了可感觉而又超感觉的物或社会的物。[……]这只 是人们自己的一定的社会关系,但它在人们面前采取了物与物的 关系的虚幻形式。因此,要找一个比喻,我们就得逃到宗教世界的 幻境中去。在那里,人脑的产物表现为赋有生命、彼此发生关系并 同人发生关系的独立存在的东西。在商品的世界里,人手的产物 也是这样。我把这叫做拜物教。劳动产品一旦作为商品来生产,就带上拜物教,性质,因此拜物教是同商品生产分不开的。[76]

这一定义中的两个因素在马克思的异化概念与大多数我们已经讨 论过的学者所持的异化概念之间划分了一条明确的界线。首先,马克 思构想的拜物教并不是个体的问题而是社会现象,不是思维的事务而 是真正的权力,统治的具体形式,并作为客体向主体转变的结果在市场 经济之中建立起自身。由于这个原因,他对异化的分析并没有将自身 限制于男女个人的忧虑之中,而是扩展到其背后的社会过程和生产活 动。其次,马克思的拜物教将自身显现在明确的生产历史现实、雇佣劳 动现实之中;就其本身而言,这不是人与物之间关系的一部分,而是人 与一种特殊的客观性:商品形式之间的关系。

在资产阶级社会中,人的性质和关系转变为事物之间的性质和关 系。这一卢卡奇称为物化的理论从人的关系角度来阐明异化,而拜物 教的概念将它与商品相关联加以对待。要领先于那些否认异化理论在 马克思成熟时期著作中出现的人,我们就应该强调商品的拜物教并没 有取代异化而仅仅是异化的一个方面而已。[77]

然而从《1844年经济学哲学手稿》到《资本论》及其相关材料的理 论进步所包含的并不仅仅是他对异化更为精确的描述,还存在着马克 思认为有必要被克服的策略的再一次重新论述。鉴于在1844年他认 为人类将通过消灭私有财产和劳动分工消除异化,而摆脱异化社会的 途径在《资本论》及其准备手稿中则更为复杂。马克思坚持认为资本 主义是一个系统,在这个系统中,工人受到资本及其强加的条件所支 配。然而,它也为一个更为进步的社会创造了基础,并且通过其对人性 的福泽使得人类能够沿着已经开辟了的社会发展道路快速进步。在马 克思看来,这一为少数人产生了大量财富积累并为劳苦大众带来贫困 和剥削的系统必须被“一个自由人联合体”所取代,“他们用公共的生 产资料进行劳动,并且自觉地把他们许多个人劳动力当作一个社会劳 动力来使用” [78]。由于集体管理将评定其决定因素,因此这种生产类型 与雇佣劳动不同,呈现出一种直接普遍的性质并将劳动转化为一种真 正的社会行动。这一社会概念是霍布斯“所有人反对所有人”的另一 个极端。并且它的创建要求的并不只是一个政治过程,而且还关涉到 生产领域的转变。但是这样在劳动过程中的变化有其局限:

这个领域的自由也只能是:社会化的人,联合起来的生产者, 将合理地调节他们和自然之间的物质变换。把它置于他们的共同 控制之下,而不让它作为一种盲目的力量来统治自己:靠消耗最小 的力量,在最无愧于和最适合他们的人类本性的条件下来进行这 种物质变换。[79]

生产的后资本主义系统与科学技术的发展以及随之而来工作日的 减少,创造了新的社会形式的可能。在这种新的社会形式中,由资本所 强加并受其法律监管的、强制的、异化的劳动被超出了必然性枷锁的、 自觉的、创造性的活动所代替,并且其中全面的社会关系取代了由商品 及其货币法则所强加的、任意的、无差别的交换。[80] 这不再是对于资本 来说的自由王国,而是人类真正的自由王国。

(译者华东政法大学马克思主义学院讲师)

注释
1. Historie et conscience de classe, Kostas Axelos and Jacqueline Bois, Paris: Minuit, 1960.
2. George Lukács, History and Class Consciousness, Cambridge: MIT Press, 1971, p. xx-iv.
3. Issak Illich Rubin, Essays on Marx’ s Theory of Value, Detroit: Black & Red, 1972, p. 5.
4. Issak Illich Rubin, Essays on Marx’s Theory of Value, Detroit: Black & Red, 1972, p. 28 (trans, mod.).
5. Issak Illich Rubin, Essays on Marx’s Theory of Value, Detroit: Black & Red, 1972, p. 59.
6. 实际上,马克思在他写作《1844年经济学哲学手稿》之前已经使用了异化概 念。在他发表于1844年2月《德法年鉴》(deutsch-Französische Jahrbüche)的一个文本中,他写道,”这是……历史的任务,一旦真理的彼岸消失不见以建立现 世的真理。为历史服务这是哲学的当务之急,在其对历史的服务中,一旦人类 自我疏离(self-estrangement)的神圣形式被揭示,也就以一种不再神圣的形式 揭示了自我疏离。因此对天堂的批判就转变为尘世的批判,对宗教的批判就 转变为对法律的批判以及对神学的批判就转变为对政治的批判Karl Marx, “A Contribution to the Critique of Hegel’s Philosophy of Right. Introduction,” in Karl Marx, Early writings, London: Penguin, 1992, pp. 244-245.
7. 在马克思的著作中,人们会发现术语疏离(E顾响)以及外在化 (Entäusserung)。这两个词在黑格尔那里有着不同的意义,但是马克思却将它 们作为同义词使用。参见 Marcella D’Abbiero, Alienazione in Hegel. Usi e significati di Entäusserung, Entfremdung Veräusserung, Rome: Edizioni dell’Ateneo, 1970, pp. 25-27.
8.[德]马克思:《1844年经济学哲学手稿》,人民出版社2000年版,第52-53页。
9.[德]马克思: 《1844年经济学哲学手稿》,人民出版社2000年版,第52-53页
10. 对于马克思有关于异化四部分类型学的描述,参见Bertell Ollman, Alienation, New York: Cambridge University Press, 1971, pp. 136-152.
11.[德]马克思:《1844年经济学哲学手稿》,人民出版社2000年版,第62页。
12.[德]马克思:《1844年经济学哲学手稿》,人民出版社2000年版,第184页。
13. Martin Heidegger, Being and Time, San Francisco: Harper, 1962, pp. 220-221.在 1967 年再版的《历史与阶级意识》一书中,卢卡奇观察到在海德格尔那里异化成为一 个政治上无害的概念,这一概念“将社会批判升华为纯粹的哲学问题”( Lukács, xxiv)o海德格尔也试图歪曲马克思异化概念的意义:在他《关于“人道主义”的 信件》(1946)中,他赞许地指出,“通过经验异化,[马克思]实现了历史的本质维 度” (Martin Heidegger, “Letter on humanism” , in Basic Writings, London: Routledge, 1993, p. 243) — 居丹在马克思著作中没有依据的误导性表述。
14. Herbert Marcuse, “On the Philosophical Foundation of the Concept of Labor in Economics”, Telos, 16 (Summer 1973), p.25.
15. Herbert Marcuse, “On the Philosophical Foundation of the Concept of Labor in Economics “, Telos, 16 (Summer 1973), pp. 16-17.
16. Herbert Marcuse, “On the Philosophical Foundation of the Concept of Labor in Economics”, Telos, 16 (Summer 1973), p.25.
17. Herbert Marcuse, “On the Philosophical Foundation of the Concept of Labor in Economics”, Telos, 16 (Summer 1973), p.25.
18. Herbert Marcuse, “On the Philosophical Foundation of the Concept of Labor in Economics”, Telos, 16 (Summer 1973), pp. 14-15.
19. Herbert Marcuse, Eros and Civilization, Boston: Beacon Press, 1966, p. 45.
20. Herbert Marcuse, Eros and Civilization, Boston: Beacon Press, 1966, pp. 46 – 47.乔 治•弗雷德曼也持同样的观点,在《劳动的剖析》(New York: Glencoe Press, 1964)中提出异化的克服仅仅在从劳动中解放出来才能成为可能。
21. Marcuse, Eros and Civilization, Boston: Beacon Press, 1966, p. 156.
22. Marcuse, Eros and Civilization, Boston: Beacon Press, 1966, p. 155.
23. Marcuse, Eros and Civilization, Boston: Beacon Press, 1966, p.l98.
24. Marcuse, Eros and Civilization, Boston: Beacon Press, 1966, p. 155. Cf. 对“欲望的理 性不仅是共存的,甚至也促进向文明自由更高形式的进展”(199)的召唤。技 术与进步之间的关系,参见 Kostas Axelos, Alienation, Praxis, and Techné in the Thought of Karl Marx, Austin/ London: University of Texas Press, 1976.
25. Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Dialectic of Enlightenment, New York: Seabury Press, 1972, p. 121.
26. 参见 Sigmund Freud, Civilization and its Discontents, New York: Norton, 1962, p.62.
27. Erich Fromm, The Sane Society, New York: Fawcett, 1965, p. 111.
28. Erich Fromm, Marx’ s Concept of Man, New York: Frederick Ungar, 1961, pp. 56-57. 这一对异化劳动具体性质的不理解在他20世纪60年代有关异化的作品中再 一次被发现。在1965年发表的一篇文章中,他写道:“人们不得不在其与自恋 癖、抑郁症、宗教狂以及偶像崇拜中的相关联中检验异化现象以充分理解它。”“The Application of Humanist Psychoanalysis to Marx’s Theory”, in Erich Fromm, ed., Socialist Humanism, New York: Doubleday, 1965, p. 221.
29. 参见,Alexandre Kojève, Introduction to the Reading of Hegel: Lectures on the phenomenology of Spirit, Ithaca: Cornell University Press, 1980.
30. Jean Hyppolite, Studies on Marx and Hegel, New York/London: Basic Books, 1969, p. 88.
31. Cf. István Mészáros, Marx’s Theory of Alienation, London: Merlin Press, 1970, p. 241ff.
32. Hannah Arendt, The Human Condition, Chicago: University of Chicago Press, 1958, pp. 253-254.
33. Hannah Arendt, The Hitman Condition, Chicago: University of Chicago Press, 1958, p.254.
34. 柏林马克思主义一列宁主义研究院院长曾经试图将《1844年经济学哲学手 稿》从典范的马克思一恩格斯作品集的编号卷中排除,将它们以较少的印数降 低到补充的卷册。
35. Adam Schaff, Alienation as a Social Phenomenon, Oxford: Pergamon Press, 1980, p. 21.
36. Cf. Daniel Bell,“The Rediscovery of Alienation: Some Notes Along the Quest for the Historical Marx’, Journal of Philosophy, Vol. LVI, No. 24 (November 1959), pp. 933-952.其中总结道:“当人们与异化观念可能产生共鸣时,回到作为马克思 中心的主题重新理解这个概念只是进一步的神话创造.
37. Henri Lefebvre, Critique of Everyday Life, London: Verso, 1991, p.53.
38. Lucien Goldmann, Recherches Dialectiques, Paris: Gallimard, 1959, p. 101.
39. 因此, Richard Schacht (Alienation, Garden City: Doubleday, 1970) 提到, “当代生活 几乎没有不依据’异化’被讨论的方面” (lix.);而Peter C.Ludz ( a Alienation as a Concept in the Social Science”, Reprinted in Felix Geyer and David Schweitzer (eds.), Theories of Alienation, Leiden: Martinus Nijhoff, 1976, p. 3) 评论道:”概念 的流行增加了现有术语的歧义”.
40. Cf. David Schweitzer, “Alienation, De-alienation, and Change: A critical overview of current perspectives in philosophy and the social sciences” , in Giora Shoham (ed.), Alienation and Anomie Revisited, Tel Aviv: Ramot, 1982, p. 57. 对于他“异 化的含 义往往被降低到实质上无意义的那一点”.
41. Guy Debord, The Society of the Spectacle, Canberra: Hobgoblin, 2001, p. 13.
42. Guy Debord, The Society of the Spectacle, Canberra: Hobgoblin, 2001, p. 9.
43. Guy Debord, The Society of the Spectacle, Canberra: Hobgoblin, 2001, p. 11.
44. Guy Debord, The Society of the Spectacle, Canberra: Hobgoblin, 2001, p. 12.
45. Guy Debord, The Society of the Spectacle, Canberra: Hobgoblin, 2001, p.13.
46. Jean Baudrillard, The Consumer Society, London: Sage, 1998, p. 191.
47. Jean Baudrillard, The Consumer Society, London: Sage ,1998, pp. 195-196.
48. Jean Baudrillard, The Consumer Society, London: Sage, 1998, p. 196.
49. Schacht, Alienation, p. 155.
50. Seymour Melman, Decision-Making and Productivity, Oxford: Basil Blackwell, 1958, p. 18, pp. 165-166.
51. 在这些问题中,奈特勒将之作为易受到“异化倾向”所影响的样本是:“你喜欢 看电视吗?哪一款是你认为最新型的美国汽车?你阅读《读者文摘》吗?…… 你喜欢参加教会活动吗?全国观赏型体育运动(足球、篮球)吸引你吗?” (“ A measure of alienation, American Sociological Review, Vol. 22, No. 6 ( December 1957), p. 675)。他断定那些否定的回答是异化的证明;并且在别处他还进一 步说明了: “毫无疑问,这一标准衡量了同我们社会疏离的维度。”
52. Ibid., p. 674。为了证明这一点,奈特勒注意到”对于问题’你有没有刚好生活在 有如我们所呈现出的管辖形式下的另一种形式的管辖之中?’所有的回答都带 有可能性的迹象并没有反驳”(674)。他曾经走的如此之远以至于声称“异化 与创造力相关联。假设具有创造力的科学家和艺术家……是异化的个人…… 异化与利他主义相关联并且他们的疏离导致了犯罪行为”(pp. 676-677)。
53. Melvin Seeman, “On the Meaning of Alienation”, American Sociological Review, Vol. 24, No. 6 (December 1959), pp. 783-791. 1972 年他又增加了第六种类型: “文化疏离(参见 Melvin Seeman, Alienation and Engagement , in Angus Campbell and Philip E. Converse (eds.), The Human Meaning of Social Change York: Russell Sage, 1972, pp. 467-527.)
54. Robert Blauner, Alienation and Freedom, Chicago: University of Chicago Press, 1964, p. 15.
55. Robert Blauner, Alienation and Freedom, Chicago: University of Chicago Press, 1964, p. 3.
56. Cf. Walter R. Heinz, eds., M Changes in the Methodology of Alienation Research, in Felix Geyer and Walter R. Heinz ( eds.), Alienation, Society and the Individual, New Brunswick/London: Transaction 11992, p. 217.
57. 参见 Felix Geyer and David Schweitzer, M., Introduction, in idem, eds., Theories of Alienation (note 39) ,pp. xxi-xxii, and Felix Geyer, “A general Systems Approach to Psychiatric and Sociological De-alienation”, in Giora Shoham, ed., (note 40) 141.
58. 参见 Geyer and Schweitzer,44 Introduction, pp. xx-xxi.
59. David Schweitzer, “Fetishization of Alienation: Unpacking a Problem of Science, Knowledge, and Reified Practices in the Workplace”, in Felix Gever, (ed.), Alienation. Ethnicity, and Postmodernism, Westport/London: Greenwood Press, 1996, p.23.
60. Cf. John Horton/*The Dehumanization of Anomie and Alienation: a problem in the ideology of sociology” , The British Journal of Sociology, Vol.XV, No. 4( 1964) , pp. 283-300,and David Schweitzer,“Fetishi洞ion of Alienationn , p.23.
61. 参见 “Horton Dehumanization”. Irving Louis Horowitz 在“异化的陌生事业:在未 获得其奠基者许可的情况下异化概念是如何转变的”中对这篇论文极力拥护 (in Felix Geyer, ed., (note 63), pp. 17-19) 根据 Horowitz, “在社会科学而不是在 社会抗议中,异化现在是传统的一部分。由这种类似于被异化的拓展认识所 带来的变化与其说是被整合,莫过于说是价值负载。”因此,异化的概念“成为 弥漫着人类状况的概念……一个肯定的而不是否定的力量。与其将异化看作 是通过由残酷的工业一资本主义要求所产生的人类类本质的’疏离’所构架 的,不如将异化看作是一种不可让渡的权利,甚至对于某些人来说是一种创造 力资源,而对于另一些人来说是个人怪癖的表达” (18)。
62. 《马克思恩格斯选集》第1卷,人民出版社1995年版,第336页。
63. 《马克思恩格斯选集》第1卷,人民出版社1995年版,第336页。
64. The Eighteenth Brumaire of Louis Bonaparte, Revelations Concerning the Communist Trial in Cologne and Revelations of the Diplomatic History of the Eighteenth Century.
65.《马克思恩格斯全集》第30卷,人民出版社1995年版,第107页。在另一段有 关于异化的文章(107)中,我们读到:“如果从物那里夺去这种社会权力,那么 你们就必然赋予人以支配人的权力。”
66.《马克思恩格斯全集》第30卷,人民出版社1995年版,第454页。
67. Karl Marx, “Results of the Immediate Process of Production”, In idem, Capital, Volume 1, London: Penguin, 1976, p. 990.
68. Karl Marx, “Results of the Immediate Process of Production”, In idem, Capital, Volume 1, London: Penguin, 1976, p. 1058.
69. Karl Marx, “Results of the Immediate Process of Production”, In idem, Capital, Volume 1, London: Penguin, 1976, p. 1054.
70. Karl Marx, “Results of the Immediate Process of Production”, In idem, Capital, Volume 1, London: Penguin, 1976, pp. 1005-1006 (emphasis in the original).
71. Karl Marx, “Results of the Immediate Process of Production”, In idem, Capital, Volume 1, London: Penguin, 1976, p. 1007.
72. Karl Marx, “Results of the Immediate Process of Production”, In idem, Capital, Volume 1, London: Penguin, 1976, p, 1054 (emphasis in the original).
73. Karl Marx. “Results of the Immediate Process of Production”, In idem, Capital, Volume 1, London: Penguin, 1976, p. 1056
74. 参见 Marcello Musto (ed.), Karl Marx’s Grundrisse: Foundations of the Critique of Political Economy 150 years Later, London/New York: Routledge, 2008, pp. 177-280.
75.《资本论》第1卷,人民出版社2004年版,第90页。
76.《资本论》第1卷,人民出版社2004年版,第89-90页
77. Cf. Schaff, Alienation as a Social Phenomenon, p. 81.
78.《资本论》第1卷,人民出版社2004年版,第96页。
79.《资本论》第3卷,人民出版社2004年版,第928-929页。
80. 由于空间的原因,马克思对非异化社会蓝图的未完成想法和一定程度上相互 矛盾的性质将不得不留待未来的研究。

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A radikális baloldal Európában 1989 után

1. A „létező szocializmus” bukása
Azt követőn, hogy a berlini fal 1989-ben leomlott, az európai politikai tájkép gyökeresen megváltozott. A strukturális politikai megrázkódtatások, amelyek jelentős gazdasági átalakulásokkal jártak, elindították a kapitalista restauráció folyamatát, aminek globális szinten is mélyreható társadalmi következményei voltak. Európában a tőkellenes erők befolyása drasztikusan csökkent: egyre nagyobb nehézségbe ütköztek, ha társadalmi harcot kívántak szervezni, vagy azokban befolyásukat érvényesíteni, ideológiailag pedig a baloldal egészében elvesztette azt a hegemón pozíciót, amelyre számos nemzeti kultúra kulcsfontosságú területein 1968 után szert tett.

Ez a hanyatlás a választási eredményekben is megmutatkozott. Az 1980-as évektől kezdődőn mind az eurokommunizmus eszméje alapján szerveződött, mind a Moszkvához szorosan kötődő pártok elvesztették támogatóik többségét, ami azután, a Szovjetunió összeomlását követőn, teljes megsemmisülésüket eredményezte. Hasonló sorsra jutottak a különböző újbaloldali csoportok és trockista pártok is.

Majd az újjáépítés időszaka következett, aminek során új politikai formációk alakultak, nagyrészt a megmaradt antikapitalista elemek újraszerveződése révén. Ez a baloldal hagyományos erői számára lehetővé tette, hogy a környezetvédő, feminista és békemozgalmak irányába nyissanak, amelyek a korábbi évtizedben formálódtak ki. Az 1986-ban Spanyolországban létrejött Egyesült Baloldal / Izquierda Unida játszott itt úttörő szerepet. Ezt követték hasonló kezdeményezések Portugáliában (ahol 1987-ben alakult meg az Egységes Demokrata Koalíció / Coligação Democrática Unitária, CDU), Dániában (az Egyesült Lista – Vörösök-zöldek / Enhedslisten – de rød-grønne, 1989-ben), Finnországban (a Baloldali Szövetség / Vasemmistoliitto, 1990-ben), majd Olaszországban és Görögországban 1991-ben, amikor a Kommunista Újjáalakulás Pártja (Partito della Rifondazione Comunista, PRC), illetve a Szinaszpiszmosz (Synaspismós;teljes ne- vén: Baloldali, Mozgalmi és Környezetvédelmi Koalíció / Συνασπισμός της Αριστεράς, των Κινημάτων και της Οικολογίας) létrejött. Ezeknek az új formációknak a szervezeti felépítése meglehetősen változatos volt. Az Izquierda Unida csoportosulását alkotó pártok – köztük a Spanyol Kommunista Párt (Partido Comunista de España) is – megőrizték függetlenségüket, a portugál Egységes Demokrata Koalíció kizárólag mint választási szövetség létezett, a Kommunista Újjáalakulás Pártja és a Szinaszpiszmosz új, egyesült politikai alanyként határozták meg magukat.

Más országokban ugyanakkor kísérletet tettek arra (néhány esetben a kísérlet nem haladta meg az arculatfelvarrást), hogy a berlini fal leomlása előtt létezett pártokat feltámasszák. 1989-ben a Cseh Köz- társaság megalakulását követőn létrehozták Cseh- és Morvaország Kommunista Pártját (Komunistická strana Čech a Moravy, KSCM), 1990-ben Németországban megalakult a Demokratikus Szocializmus Pártja (Partei des Demokratischen Sozialismus, PDS), amely az 1949 óta létező Német Szocialista Egységpárt (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) helyébe lépett. Ugyancsak 1990-ben a svéd Baloldali Párt – Kommunisták (Vänsterpartiet Kommunisterna) mérsékeltebb álláspontot vett fel, s nevükből elhagyták a „kommunista” szót.

2. A kormányzati bukás
Ezek az új pártok, csakúgy, mint a régiek, amelyek nem váltottak nevet, sikeresen megőrizték politikai jelenlétüket a maguk nemzeti politikai színpadán. A társadalmi mozgalmak a haladó szakszervezeti erőkkel együtt jelentősen hozzájárultak az 1993 után bevezett neoliberális politikával szembeni ellenálláshoz; a maastrichti egyezmény ugyanis ekkor, 1993-ban lépett életbe, és szigorú monetáris követelményeket támasztott az Európai Unióhoz ekkoriban csatlakozó új tagállamokkal szemben.

1994-ben az Európai Parlementen belül megalakult az Európai Egyesült Baloldal, majd a következő évben, amikor Skandináviából is érkeztek új tagok, a nevét Európai Egyesült Baloldal / Északi Zöld Baloldalra (European United Left / Nordic Green Left, GUE/NGL) változtatta.

A kilencvenes évek közepén a radikális baloldal egyes erői a saját országaik kormányai ellen szerveződött sztrájkok és tömegdemonstrá- ciók hatására még szerény választási sikereket is elértek (Olaszország- ban Berlusconi és Dini, Franciaországban Juppé, Spanyolországban pedig Gonzáles és Aznar kormányai ellen); az Izquierda Unida az 1994-es európai választásokon 13,4%-ot szerzett, a Rifondazione az 1996-os olasz parlamenti választásokon 8,5%-ot kapott, míg a Francia Kommunista Párt az 1997-es országos választásokon 10%-os támogatottságot nyert. Ezzel egyidejűleg ezek a pártok növelni tudták taglétszámukat, illetve helyi és önkormányzati részvételüket.

A Cseh Köztársaság kivételével (a kommunista KSCM-mel), a kelet-európai országok kimaradtak ebből a konszolidációs fázisból; a háborút követő „kommunista” diktatúra öröksége kizárta – és továbbra is akadályozza – a baloldali erők újjászületésének folyamatát.

Időközben azzal, hogy Tony Blair lett a Munkáspárt vezetője (1994) és az Egyesült Királyság miniszterelnöke (1997–2007), szabaddá vált az út a Szocialista Internacionálé idológiájának és programjának gyökeres átalakításához. Blair „harmadik utas” politikáját – ami va- lójában a neoliberális mantra passzív elfogadását jelentette, amit az „új” iránti ostoba lelkesedéssel lepleztek el – különböző mértékben és eltérő formában magáévá tette Gerhard Schröder, a német szociálde- mokrata párti kancellár kormánya (1998 és 2005 között); a Portugál szocialista párti miniszterelnök, José Socrates (2005 és 2011 között). Olaszországban Romano Prodi (miniszterelnök és a középbal koalíció vezetője 1996-tól 1998-ig és 2006-tól 2008-ig) a fenti elvek többségével egyetértett, és hangoztatta az „új út” kidolgozásának szükségességét.

A „jövő generációinak” (akiket időközben megfosztottak a munkához való joguktól) nevében és a 2000-ben az EU által elfogadott lisszaboni program hatására ezek a kormányok egy sor gazdasági ellenreformot vezettek be, amelyek aláásták az európai szociális modellt. Mereven ragaszkodtak ahhoz, hogy a közkiadásokat jelentősen visszavágják, a munkaviszony-rendszer alapjait megingatták, a bérek csökkenté- sét lehetővé tevő politikát vezettek be, felszabadították a piacokat és szolgáltatásokat a 2006-os, katasztrofális Bolkestein-irányelvek szellemében. Ennek az új politikai irányvonalnak Németországban az úgynevezett 2010-es program, de különösen Schröder „Hartz IV” elnevezésű terve voltak a legegyértelműbb bizonyítékai.

Dél-Európa jó része megtapasztalta a jóléti állam maradékának megnyirbálását, a nyugdíjrendszer elleni támadást, a privatizáció újabb hullámát, az oktatás áruba bocsátását, a kutatási és fejlesztési alapok drasztikus lefaragását és a hatékony iparpolitika hiányát. Ezek a trendek jól megmutatkoztak a Konstantinosz Szimitisz vezette kor- mány munkájában (1996–2004) Görögországban, de igaz ez Massimo D’Alema olaszországi (1998–2000) és José Zapatero spanyolországi (2004–2011) kormányainak tevékenységére is.

Hasonló választási lehetőségek álltak a kelet-európai kormányok előtt is, ahol a lengyelországi Leszek Miller (2001–2004) és Gyurcsány Ferenc magyarországi (2004–2010) szocialista kormányai bizonyultak a neoliberalizmus és a közkiadások lefaragása legodaadóbb híveinek. Ezzel sikerült is olyan mértékben elidegeníteni a munkásosztályt és a lakosság szegényebb rétegeit, hogy mára a Szocialista Internacionálé mindkét országban teljesen marginalizálódott.

Ami a gazdaságpolitikát illeti, legfeljebb minimális különbségeket tapasztalhattunk ezen szociáldemokrata és konzervatív kormányzatok akkori politikájában. Valójában sok esetben a szociáldemokrata vagy balközép kormányzatok hatékonyabban hajtották végre a neoliberális projektet, mivel a szakszervezetek a kormányzati lépéseket elfogadha- tónak találták azon régi illúzió alapján, hogy ezek a hatalomgyakorlók „barátságosabbak” a munkásmozgalommal. Idővel a szakszervezetek olyan simulékony, kon iktuskerülő modellt alkalmaztak, amely a társa- dalom leggyengébb rétegének képviseletét egyre jobban gyöngítette.

A külkapcsolatok orientációja hasonló diszkontinuitást mutat a múltbeli irányvonallal. 1999-ben az olasz Baloldali Demokraták (Democratici di sinistra, DS), a régi kommunista párt örökösei által vezetett kormány engedélyezte Olaszországnak a háború óta máso- dik alkalommal a katonai beavatkozást: a sajtó nyilvánosságra hozta, hogy a NATO-erők Koszovóban gyengített urániummal felszerelt fegy- verekkel bombáztak. 2003-ban a Brit Munkáspárt vezetői George W. Bush-sal teljes egyetértésben indítottak háborút az iraki „lator állam” ellen, amelyet hamisan azzal vádoltak, hogy tömegpusztításra alkal- mas fegyverekkel rendelkezik. E két kon iktus közötti időszakban nem akadt egyetlen olyan politikai erő sem az európai szocialisták között, amely ellenezte volna az afganisztáni beavatkozást (amelynek pusztító „járulékos veszteségei” súlyosan érintették a lakosságot), vagy amely felemelte volna szavát az Egyesült Államok által folytatott általáno- sabb jellegű, úgynevezett Tartós Szabadság-hadművelet (Operation Enduring Freedom) ellen.

A szocialista pártok a környezeti kérdéseket rendszerint elvi nyilat- kozatok kiadásával intézték el, de gyakorlatilag egyszer sem szerezték érvényt ezeknek hatékony jogi intézkedésekkel, hogy megoldást talál- janak a környezet legégetőbb problémaira. Ezt segítette a legtöbb zöld párt szerény fellépése is, amelyek válogatás nélkül szövetségre léptek a jobb és a bal pártokkal, és ezzel végül „poszt-ideológiai” formációkká mutálódtak, s lemondtak a létező termelési mód elleni harcról.

Az európai szociáldemokráciában zajlott változások, beleértve a kapitalizmus és a neoliberalizmus elveinek kritikátlan elfogadását, azt bizonyították, hogy az 1989-es események nemcsak a kommunista tábort rendítették meg alapjaiban, hanem az összes szocialista erőt is. Ezek ugyanis lemondtak minden reformtörekvésükről, és már nem támogatták azt, hogy az állam beavatkozzon a gazdaságba, ami pedig korábban, a második világháború utáni időszakban a legjellemzőbb törekvésük volt.

Ám az európai radikális baloldal számos pártja e mélyreható válto- zások ellenére is szövetségre lépett a szociáldemokrata erőkkel: vagy abból a jogos megfontolásból, hogy a jobboldali kormányok előretö- résének gátat vessenek, hiszen e kormányok politikája csak tovább rontja a atalok, a munkások és a nyugdíjasok helyzetét, vagy pedigazért, mert el akarták kerülni az elszigetelődést, és meg akarták akadá- lyozni, hogy a „taktikai szavazás” logikája ellenük dolgozzon. Így aztán néhány év alatt az olasz Rifondazione (1996–1998 és 2006–2008 között), a Francia Kommunista Párt (1997–2002), a spanyol Izquierda (2004–2008) és a norvég Szocialista Balpárt (Sosialistisk Venstreparti, 2005–2013 között) támogatta a középbal irányította kormányokat, vagy hivatalt is vállalt azokban. Legutóbb Finnországban a Baloldali Szö- vetség (2011–2014) és Dániában a Szocialista Néppárt (Socialistisk Folkeparti, 2011–2015) vett részt a kormányban.

A neoliberális szélvihart, amely feltartóztathatatlanul söpört végig az Ibériai-félszigettől Oroszországig, tovább erősítette azon nagy társadalmi mozgalmak hiánya, amelyek szocialista irányba terelhették volna a kormányok tevékenységét, ez az állapot pedig magától érte- tődően negatív konstellációt jelentett a radikális baloldali pártoknak. Ráadásul azzal is számolniuk kellett, hogy a végrehajtó hatalomhoz való viszonyuk lesújtóan kedvezőtlen helyzetbe hozta őket, noha általában kevéssé fontos minisztériumokban kaptak feladatot (mint Franciaországban vagy Olaszországban), de akkor sem kerültek más megítélés alá, ha be kellett érniük azzal, hogy kicsi parlamenti csopor- tot alkotnak (mint Spanyolországban). Az antikapitalista baloldalnak nem sikerült semmiféle olyan, jelentős társadalmi hasznot kisajtolnia, amely az alapvető gazdasági elvekkel szembement volna; legfeljebb azt tudták elérni, hogy időnként kissé tompították az intézkedések élét. Leggyakrabban azonban le kellett nyelniük a keserű pirulát, és meg kellett szavazniuk olyan intézkedéseket, amelyekkel szemben koráb- ban a leghajthatatlanabb ellenzéki fellépést ígérték.

Ám a szavazóurnáknál mindenhol katasztrofális eredmények születtek. A francia elnökválasztáson 2007-ben a kommunisták a szavazatoknak kevesebb mint 2%-át szerezték meg, a következő évben pedig az Izquierda Unida 3,8%-kal történetének legalacso- nyabb szavazati eredményét érte el. Olaszországban a köztársaság történetében először a kommunisták nem kerültek be a parlamentbe, mivel lesújtóan alacsony: 3,1% szavazatot kaptak, azt is a Szivárvány Baloldal (La Sinistra–L’Arcobaleno) részeként.

3. Az európai radikális baloldal új politikai földrajza
Az Európát fojtogató politikai és gazdasági válság nem csak a popu- lista, idegengyűlölő és szélsőjobbos erők előretöréséhez vezetett1. Ezzel egyidejűleg azonban az Európai Bizottság által elhatározott és a nemzeti kormányok által életbe léptetett megszigorítások jelentős ellenállást és tiltakozó tüntetéseket váltottak ki.

Különösen Dél-Európában a megszorítások a radikális baloldal feléledését, illetve jelentős választási előretörést hoztak magukkal.Görögország, Spanyolország, Portugália és Írország néhány kevésbé jelentős országgal karöltve a neoliberális politika elleni tömegmozgal- mak színtereivé váltak. Görögországban 2010 óta több mint negyven alkalommal volt általános sztrájk.

Spanyolországban több millió lakos vett részt a 2011. május 15-én kezdődő óriási tiltakozási mozgalomban, amely később elvezetett az Indignados nevű mozgalom megszületéséhez. A tüntetők közel egy hónapig elfoglalták Madrid főterét, a Puerta del Sol-t. Néhány nappal azt követőn, hogy akciójukat elindították, hasonló tiltakozó mozgalom indult Athénben a Szintagma téren. Mindkét országban a társadalmi harcok hatékonyan ágyaztak meg a baloldal elkövetkező növekedé- sének és megerősödésének.

Másrészt viszont, noha a szakszervezeti mozgalom hasonló hely- zetben volt – a hivatalos válságkezelő intézkedések az európai orszá- gokban hasonló társadalmi katasztrófákhoz vezettek –, e társadalmi szervezetekben nem volt meg a politikai akarat, hogy követeléseiket közös platformra hozzák, és a kontinensre kiterjedő mozgósítási lánc- reakciót indítsanak el. Az egyetlen, részleges kivétel a 2012. november 14-én Spanyolországban, Olaszországban, Portugáliában, Cipruson és Máltán megtartott általános sztrájk volt, amelyet szolidaritási akciók kísértek Franciaországban, Görögországban és Belgiumban.

Politikai szinten az antikapitalista baloldal kitartott amellett a tö- rekvése mellett, hogy újjáépíti és átcsoportosítja erőit a „terepen”. Pluralizmus inspirálta új formációk alakultak, és a politikai problémák széles spektrumát fogták át, egyidejűleg pedig szélesebb demokráciát biztosítottak az „egy ember, egy szavazat” elve alapján.

1999-ben a Baloldali Blokk Portugáliában egybefogta a baloldal legjelentősebb erőit, beleértve a Portugál Kommunista Pártot is, és ugyanebben az évben A Bal (Déi Lénk) megalakulása Luxemburgban új idők új szelét jelezte. 2004-ben Görögországban, a Szinaszpiszmosz és egy sor más antikapitalista erő megalakította a Szirizát, a Radikális Baloldal Koalícióját (noha a csoport párttá szerveződése csak 2012- ben történt meg).

2004 májusában az Európai Baloldali Párt eredetileg tizenöt kom- munista, szocialista és környezetvédő pártot egyesített, azzal a céllal, hogy olyan politikai szervezetet építsenek, amely egy közös program jegyében képes egyesíteni az európai harcos baloldal fő erőit. Jelenleg a huszadik században alakult politikai szervezetek alkotják e formációt. Ezt az átcsoportosulást egy néhány hónappal korábban megelőzte az Északi Zöld Baloldal Szövetségének megalakulása, amelyhez hét észak-európai párt csatlakozott.

Az Európai Baloldal koalíciója mellett létezik továbbá az Európai Antikapitalista Baloldal (The European Anti-Capitalist Left, EACL), egy ki- sebb formáció, amely 2000-ben indult, és több mint harminc (többnyire kicsi) trockista szervezetből áll. Fő kezdeményezői a portugál Baloldali Blokk, a dán Egyesült Lista/Vörös-Zöldek és a francia Új Antikapitalista Párt (Nouveau Parti Anticapitaliste, NPA) voltak. Az Európai Parlament- ben ezeknek a szervezeteknek a képviselői csatlakoztak az Európai Egyesült Baloldal/ Északi Zöld Baloldal alkotta csoporthoz.2

Néhány évvel később a német SPD és a Francia Szocialista Párt (PS) legradikálisabb elemei kiváltak pártjaikból, és hamarosan a (né- met) Demokratikus Szocializmus Pártja vagy a Francia Kommunista Párt vezetésénél jóval balosabb pozíciót foglaltak el. Ez bátorította A Bal (Die Linke – DL) színrelépését 2007-ben Németországban és 2008-ban a Baloldali Front (Front de Gauche, FdG) megalakulását Franciaországban. Ugyancsak Franciaországban a Forradalmi Kommunista Liga (Ligue Communiste Révolutionnaire, LCR) 2009-ben átalakult Új Antikapitalista Párttá (NPA), és ez a lépés valószínűleg ugyanannak a törekvésnek a következménye, mint ami bizonyos, tipikusan osztályorientált európai kommunista erőkre is jellemző: a politikai kezdeményezéseiket olyan új, fontos ellentmondásokra fókuszálják, amelyek a társadalmi kirekesztés kérdéséhez kapcsolódnak.

Olaszországban ugyancsak 2009-ben az újonnan alakult Balol- dal, Környezetvédelem és Szabadság (Sinistra, Ecologia, Libertà, SEL) csoportosulása három elemet kapcsolt egybe: a Rifondazione mérsékelt szárnyát, a Baloldali Demokraták (DS) soraiból kivált cso- portot és a Baloldali Föderációt (Federazione della Sinistra, FdS), ez utóbbi a Rifondazione és kisebb politikai mozgalmaknak a szövetsége. Svájcban hasonló folyamat tetőzött 2010-ben, amikor megalakult A Bal (Alternative Linke, AL).

Hasonló utat jártak be Nagy-Britanniában a Tisztelet Pártjának (Respect Party) 2004-es és a Baloldali Egység 2013-as megalakítása- kor. A trend a Boszporuszt is átlépte, amikor 2012-ben kurd aktivisták a török baloldal számos mozgalmát egyesítve létrehozták a Népi De- mokratikus Pártot (Halkların Demokratik Partisi, HDP); ez hamarosan a negyedik legjelentősebb erővé vált az országban, a 2015. novemberi választásokon megszerezték a szavazatok 10,7%-át.3

2014-ben került sor Szlovéniában az Egyesült Baloldal (Združena Levica), Spanyolországban pedig a Podemos megalakulására. Az utóbbi speciális eset, mert célja az, hogy a baloldali pártok tradícionális meghatározásain túllépjen, ugyankkor a legutóbbi európai választá- sokra jelölteket állított, és az Európai Parlamentben csatlakozott az Európai Egyesült Baloldal/Északi Zöld Baloldal csoportjához. Végül, 2015 októberében egy új választási koalíció Írországban: a Szövetség a megszigorítások ellen – Az emberek a pro t előtt (Anti-Austerity Alliance – People Before Pro t, AAA-PBP) véget vetett a Szocialista Párt (Socialist Party/Páirtí Sóisialach, PS) és Az emberek a pro t előtt szövetség (APBP) hosszan elhúzódott viszályának.

A pluralista model, amely jelentősen eltér a huszadik századi kommunista pártok monolit, „demokratikus centralista” felépítésétől,hamar gyökeret vert az európai radikális baloldal széles köreiben. A legsikeresebb kísérletek nem annyira azok voltak, amelyek egy- szerűen csak korábban már létezett kis csoportokat vagy szerveze- teket egyesítenek, hanem a valódi átalakulást jelentő, a társadalmi szubjektumok széleskörű, szétszórt hálózatainak bevonásával és a különböző harci formák összekapcsolásának igényével létrejött új szervezetek. Ez az átalakulás sikeresnek bizonyult, mert új erőket és atalokat vont be a küzdelembe, illetve visszahozta a kiábrándult aktivistákat és elősegítette az újonnan alakult pártok választási elő- retörését.

2009-ben a német választásokon a Die Linke 11,9%-ot szerzett – háromszor annyit (4%-ot), mint amennyit a Demokratikus Szocializmus Pártja hét évvel korábban. A 2012-es francia elnökválasztásokon a Baloldali Front jelöltje, Mélenchon a legtöbb voksot gyűjtötte be 1981 óta a Szocialista Párttól balra álló pártok jelöltjei közül. És ugyanebben az évben a Sziriza gyors erősödésbe kezdett, ami azután a májusi választásokon 16,8%-ot hozott a pártnak, júniusban 26,9%-ot és végül a 2015 januári választásokon 36,3%-ot: a második világháború óta először történt, hogy egy antikapitalista párt többségi résztvevőként alakíthatott kormányt.4

Kitűnő eredmények születtek az Ibériai-félszigeten is, ahol a Spanyol Plurális Baloldal (La Izquierda Plural, egy új választási blokk, amelynek élén az Izquierda Unida áll) átlépte az európai választásokon a 10%-os küszöböt, míg a Podemosz 8%-os ereményével egy hajszállal lema- radt. A baloldali erők által elért összes szavazat még jelentősebb volt a 2015 decemberi általános választásokon. Ekkor a Podemosz 12,6%-ot, a Népi Egység (Unidad Popular, UP) – az Izquierda Unida legújabb elnevezése – 3,6%-ot és különféle helyi választási listák együttesen a szavazatok közel 9%-át szerezték meg.

Ami Portugáliát illeti, az Egyesült Demokratikus Koalíció a 2015. októberi parlamenti választásokon 8,3%-ot szerzett, míg a Baloldali Blokk 10,2%-kal fennállásának legjobb eredményét érte el, és ezzel az ország harmadik legerősebb politikai formációja lett. Ezt az eredményt a 2016. januárban megtartott elnökválasztás számai visszaigazolták, amikor is az utóbbi párt ismét átlépte a 10%-ot.

A plurális baloldali kísérletek, amelyeket mindig a neoliberalizmus- sal szembeni egyértelmű kiállás jellemzett, a helyi választásokon is hozták a jó eredményeket. Szép példa volt erre Limousine régió a 2010-es francia helyhatósági választások időszakában, amikor a Front de Gauche koalíciója és az Új Antikapitalista Párt közösen 19,1%-ot szerzett a második fordulóban, illetve ugyancsak jó példa a spanyol helyhatósági választások kimenetele, ahol a Madrid Ahora és a Bar- celona en Comú listája (amelyen ott szerepelt az Izquierda Unida és a Podemosz is) megnyerte a választást az ország két legnagyobb városában. Mindkét esetben a tagság aktív részvételével alakult széles szövetségek tették lehetővé, hogy legyőzzék a csoportok országos vezetésében meglévő nézetkülönbségeket.

Azok a pártok, amelyek úgy döntöttek, hogy nem alkotnak blokkot más politikai erőkkel, időnként jelentős választási sikereket értek el az elmúlt évtizedben. Hollandiában például a Szocialista Pártnak (SP) 2006-ban sikerült 16,6%-ra emelni a megszerzett szavazatok arányát, amikor az európai alkotmányról tartott népszavazáson amel- lett kampányolt, hogy mondjanak nemet; Cipruson pedig az AKEL főtitkára, Demetris Christo as nyerte az elnökválasztást 2009-ben: az első fordulóban 33,2%-ot szerzett, a másodikban pedig 53,3%-ot. Ugyanakkor Christo as hivatali ideje jelentős visszaeséssel zárult, mivel nem tudott véget vetni a szigetet 1974 óta kettéosztó válságnak, és bevallottan meghajolt a Trojka gazdasági követelései előtt.

Egy másik fordulat, amely megváltoztatta az európai baloldal föld- rajzát, majdnem annyira megjósolhatatlan lett volna néhány évvel ezelőtt, mint a Sziriza kormányra kerülése. A 2015 szeptemberében tartott, az előválasztásokhoz hasonló szavazáson a Brit Munkáspárt tagjai és regisztrált támogatói 59,5%-kal Jeremy Corbynt választották vezetőnek. Abban az országban, ahol Tony Blair uralta a terepet húsz évvel ezelőtt, egy magát antikapitalistának nevező, a párt történetében legbalosabb vezér foglalta el a Munkáspárt irányítói pozícióját. Ez az elképesztő fordulat jól mutatja, hogy a baloldal újjászületésének további jelentős állomásai lehetnek.

Az EU szintjén a radikális baloldal általános előretörése 2014-ben, a legutóbbi európai választásokon, igazolódott vissza. A baloldalra összesen 12 981 378 szavazat érkezett, másképpen, a választók 8%-a szavazott rá, ami 2009-hez képest 1 885 574 szavazattal több.

Ha csak a megválasztott küldöttek száma alapján közelítünk (6,9% vagy 52 parlamenti képviselő), az Európai Egyesült Baloldal/Északi Zöld Bal ma az ötödik legerősebb politikai erő az Európai Parlament- ben – szemben 2009-cel, amikor a hetedikek voltak.5 Így az Európai Néppárt (29,4%), a Szocialisták és a Demokraták Haladó Szövetsége (25,4%), az Európai Konzervatívok és Reformerek (9,3%) és a Libe- rálisok és Demokraták Szövetsége Európáért (8,9%) előzik meg őket; viszont mögöttük végzett a Zöldek/Európai Szabad Szövetség (6,6%), a Szabadság Európája és a Közvetlen Demokrácia (6,4%), valamint az Európai Nemzetek és Szabadság (5,2%).

Vannak, persze, negatív elemek is, amelyek beárnyékolják ezt a képet. Kelet-Európa sok országában a radikális baloldal továbbra is marginális, sőt, inkább teljesen elszigetelt helyzetben van;6 a társadal- mi küzdelmektől távol áll, a helyi körzetekben és a szakszervezetekben nincsenek gyökerei, a talabb generációk számára ismeretlen, és rendszeres köreikben a pusztító szektarianizmus és a belső megosz- tottság is. Más szóval, a kelet-európai radikális baloldal pillanatnyilag nem mutat érzékelhető fejlődési jeleket.
Ez a helyzet a választásokon is visszaköszön. Hat országban – Lengyelországban, Romániában, Magyarországon, Bulgáriában, Bosznia-Hercegovinában és Észtországban – a radikális baloldal a szavazatoknak kevesebb mint 1%-át szerezte meg, míg más kelet- európai országokban, például Horvátországban, Szlovákiában, Lett- országban és Litvániában még ennél is kevésbé boldogul.Továbbra is nagyon gyenge Ausztriában, Belgiumban és Svájcban; Szerbiában a baloldalt még mindig a sok éven át a Szlobodan Milosevics vezette Szocialista Párttal azonosítják.

Így aztán az európai körkép meglehetősen vegyes. Az Ibériai- félszigeten és a Mediterrán térségben – Olaszország kivételével – a radikális baloldal az utóbbi években jelentősen gyarapodott. Görögországban, Spanyolországban, Portugáliában és Cipruson a baloldali erők megszilárdultak és a politikai aréna meghatározó cselekvői közé emelkedtek. Franciaországban is visszanyerte meglehetősen jelentős szerepét a társadalomban és a politikában. Időközben Írországban a progresszív (bár mérsékelt) köztársasági nacionalista Sinn Fein (SF), amely a 2014-es európai választásokon 22,8% szavazatot nyert, pajzsként tartja fel a konzervatív erők előre- nyomulását.

Közép-Európában a radikális baloldalnak sikerült számottevő válasz- tási eredményeket elérnie Németországban és Hollandiában, de erői máshol meglehetősen korlátozottak. Az északi országokban megvédte pozícióit, amelyet 1989 után megszerzett (általában 10%-os választási eredményeket), ám nem sikerült a szerteágazó népi elégedetlenség megragadása, így ezt a szélsőjobb használja ki.

A fő probléma a radikális baloldal számára továbbra is keleten van, ahol a Cseh- és Morvaország Kommunista Pártja és a szlovén Egyesült Baloldal kivételével gyakorlatilag nem is létezik, és általában képtelen túllépni a „létező szocializmus” kísértetén. Ilyen körülmények között az EU keleti terjeszkedése határozottan jobboldalra tolta a politikai gravitáció centrumát, amint az jól láthatón megmutatkozik a kelet-eu- rópai kormányok hajthatatlanul szélsőséges pozíciójában a jelenlegi görögországi válság kapcsán és a háború dúlta régiókból érkező me- nekültek megítélése kérdésében.

4. Az euróövezet határain túl?
A radikális baloldal pártjainak szélesebb, plurálisabb szervezetekbe tömörülése elősegítette széttagoltságuk csökkentését, de nem oldotta meg politikai problémáikat.

Amikor Görögországban az Alexis Ciprasz vezette kormány hivatalba lépett, a Sziriza szakítani akart a 2010 óta az összes korábbi, egymást követő – középbal, „technokrata” vagy „jobbközép” – kormányzat általkövetett, megszorításokra épülő politikával. A hatalmas adósságteher miatt azonban ennek a fordulatnak a konkrét végrehajtása azonnal alárendelődött a nemzetközi hitelezőkkel folytatott tárgyalásoknak.

Ot hónapnyi kimerítő tárgyalások után – amelyek során az Európai Központi Bank ismét felfüggesztette az athéni központi banknak nyúj- tott hitelezést, és ezzel azt érte el, hogy a görög bankok gyakorlatilag pénz nélkül maradtak – az eurózóna vezetői újabb válságenyhítő tervvel álltak elő, amely ismét előírta mindazokat a gazdasági in- tézkedéseket, amelyeket a Sziriza állhatatosan elutasított. 2010 óta azok a görög parlamenti politikai erők, amelyek elfogadták a brüsszeli memorandumokat, valóban széles politikai palettát képviseltek. A bal- oldaltól a jobboldalig mindegyik meghajolt a megszorítások logikája előtt: az Új Demokrácia éppúgy, mint a Független Görögök (ANEL), A Folyó (To Potami), a Demokratikus Baloldal, a Pánhellén Szocia- lista Mozgalom és végül a Sziriza. Még a 2015. július 5-i konzultatív népszavazás nyomatékos válasza (amikor a görög választók 61,3%-a mondott nemet a Trojka javaslataira) sem tudott a korábbiaktól eltérő következményeket kicsikarni.

Annak érdekében, hogy megakadályozzák a görögök kilépését az eurózónából, a Ciprasz-kormány vállalta, hogy hajlandó további tár- sadalmi áldozatokra, többek között arra, hogy a köztulajdon jó részét nyomott áron kiárusítsa, és általában véve egész sereg megszorító intézkedést léptetett életbe, amelyek a nemzetközi hitelezők érdekeit szolgálták, nem pedig a görög gazdaság fejlődését.7

Másfelől, ha a görögök elhagyják az eurózónát – és néhányan valódi esélyt láttak ennek a forgatókönyvnek a megvalósulására, de csak abban az esetben, ha a tárgyalások megszakadnak az EU-val –, az az országot a gazdasági káosz és mély válság állapotába taszította volna. Akkor már jó előre fel kellett volna készülni erre a nagy jelentőségű döntésre, gondosan mérlegelve minden eshetőséget, és szigorúan megtervezve a megfelelő ellenintézkedéseket. Mindenekelőtt arra lett volna szükség, hogy a társadalmi és politikai erők széles spektrumát megnyerjék az ügynek, hogy számíthassanak támogatásukra – ellenkező esetben az a gazdasági autarchia, amelyet Görögország kénytelen lett volna életbe léptetni egy előre meg nem határozható időszakra, még nagyobb teret nyitott volna az Arany Hajnal (Hriszi Avgi) neofasisztái előtt.

A Ciprasz és az Euro-csoport közötti tárgyalások eredménye egyér- telműen megmutatta, hogy mihelyt egy baloldali párt választást nyer és alternatív gazdaságpolitika bevezetésével próbálkozik, a brüsszeli intézmények azonnal közbelépnek és megakadályozzák ebben. Az 1990-es években a neoliberális hitvallás feltétel nélküli elfogadása azt jelentette, hogy az európai szociáldemokrácia erői felsorakoznak a jobbközép kormányok mellett. Ma, éppen ellenkezőleg, amikor a ra- dikális baloldal egyik pártja hatalomra kerül, maga a Trojka lép közbe,hogy megakadályozza az új kormányt abban, hogy az ő gazdasági direktíváival ellentétes lépéseket tegyen. Nem elég megnyerni a vá- lasztásokat; az Európai Unió maga vált a neoliberális kapitalizmus alappillérévé.

A görög epizódot követőn alaposabb közös gondolkodás indult arról, vajon az egyetlen közös valutát mindenáron meg kell-e tartani. Számos erőfeszítés irányul arra, hogy felmérjük, hogyan lehet a leg- hatékonyabban véget vetni a jelenlegi gazdasági politikának anélkül, hogy egyidejűleg lemondanánk egy új és másféle európai politikai unió megvalósításáról. A radikális baloldal pártjainak többségében az az álláspont él tovább, hogy még mindig lehetséges a létező kontextusban is az európai politika módosítása: azaz elképzelhető a módosítás úgy is, hogy a 2002-ben, az euró bevezetésekor létrehozott monetáris egységet megőrizzék.

A Sziriza a legjelentősebb olyan erő, amely továbbra is kitart emellett az álláspont mellett: kormányzati pozícióban lehetősége volt arra, hogy megfogalmazzon és bevezessen alternatív megoldásokat – annak ellenére, hogy az Európai Unió intézményei tisztességtelen nyomást gyakoroltak rá, nehogy a Sziriza bármilyen változást végig tudjon vinni –, de a „Grexit” lehetőségét elvetették. 2015 szeptemberében Ciprasz megnyerte az előrehozott választásokat, amire azt követőn került sor, hogy a párt egyik frakciója ellenezte az EU memorandumában foglalt javaslatok elfogadását. Ciprsz a szavazatok 35,5%-át szerezte meg, és ezzel elhárította a belső ellenzék okozta megosztottságot.

Így, annak ellenére, hogy magasabb volt a távolmaradók aránya (a hét hónappal korábbi választásokhoz képest 7%-kal nőtt ez a szám), és annak ellenére, hogy mintegy 600 000-rel kevesebben szavaztak, mint a júliusi referendum idején, a Szirizának sikerült a görög lakos- ság jelentős részének támogatását megőriznie. Az újra megerősített bizalom azonban nemsokára újra jelentős próbának lesz alávetve, amikor az Euro-csoport megszorításai életbe lépnek, és nem tűnik el- hamarkodott következtetésnek azt állítani, hogy a jövőben még sokkal nyugtalanítóbb forgatókönyvek valósulhatnak meg, mint amiket eddig tapasztaltunk.

A Szirizának kétszintű stratégiája van arra, hogy megelőzze a vá- lasztói támogatás elvesztését, amit minden korábbi párt elszenvedett, amely a Trojka mentőakcióját elfogadta. Egyrészt a görög kormány az adósság lényegi csökkentéséről kezd tárgyalásokat annak érdekében, hogy elkerülhesse egy új de ációs ciklus beköszöntét. Másrészt, ezzel egyidejűleg megpróbálja bevezetni saját gazdasági tervezetét: olyan elosztási rendszert akar, amely csökkenteni tudja a legújabb EU-jegy- zék káros hatásait.

Figyelembe véve a 2015-ben történteket, objektív alapja van an- nak, hogy kijelentsük, a Sziriza előtt majdhogynem kivitelezhetetlen feladat áll. Mindenesetre, a Ciprasz-kormány tapasztalatainak nyo- mában és annak tudatában, hogy az Európai Unió a görög adósság átrendezésének mindenféle kísérletétől elzárkózik majd, nyilvánvalóvá vált, hogy a baloldalnak fel kell készülnie az eurózónából való esetleges kilépésre. Helytelen lenne azonban, ha azt gondolnánk, hogy ez a lépés minden bajra gyógyírt kínál.

A Szirizától eltekintve, az európai baloldali pártok meghatározó erői osztják azt az álláspontot, hogy meg lehet reformálni az Európai Uniót a jelenlegi keretek között is; érvényes ez a német Die Linkére, a Fran- cia Kommunista Pártra és a spanyol Izquierda Unidára is. A Podemosz is beállítható ebbe a sorba, mivel vezetőinek meggyőződése, hogy ha a görög kormányhoz más csoportosulások is csatlakoztak volna, amelyek szembeszegültek volna a Trojka által rájuk kényszerített meg- szorításokkal, akkor lehetőség nyílt volna arra, hogy megváltoztassák a ma abszolút szilárdnak látszó állapotokat.

A mostani választások eredménye Portugáliában – amelynek következménye egy korábban elképzelhetetlen szövetség létrejötte: a szocialista Antonio Costa vezette kisebbségi kormány a Baloldali Blokk és az Egyesült Demok- ratikus Koalíció külső támogatásával – úgy tűnik, igazolja ezeket a reményeket. Hasonló forgatókönyv Spanyolországban sem zárható ki, ahol jelenleg tárgyalások folynak a Spanyol Szocialista Munkáspárt (PSOE) és a Podemosz között.

Mások véleménye szerint, a „görög válság” – ami valójában a neo- liberális kapitalizmus korszakában a demokrácia válsága – azt látszik igazolni, hogy a létező EU-modellt nem lehet megreformálni: nem annyira azért, mert az erőviszonyok a keleti bővítés óta az antikapi- talista baloldal számára még kedvezőtlenebbek lettek, hanem inkább az Európai Unió általános felépítése miatt. A gazdasági paraméterek, amelyeket egyre növekvő szigorral vezettek be a maastrichti egyez- mény megszületése óta, kétségtelenül csökkentették vagy egyes esetekben virtuálisan fel is számolták a sokkal komplexebb és össze- tettebb politikai kényszerhelyzeteket.

Az elmúlt huszonöt évben a neoliberális politika a megtévesztő technokrata, ideológiamentes lepelbe takarózva győzedelmeskedett Európa-szerte, és súlyos csapásokat mért a jóléti állam modelljére. Az egyes országok fokozatosan arra ébredtek rá, hogy legfontosabb poli- tikai és gazdasági irányító eszközeiket elvették tőlük, noha ezek nélkül lehetetlen közberuházási programokat indítani, amivel meg lehetne változtatni a válság lefolyását. Ráadásul mára egészen természetes- nek tekintik azt az antidemokratikus gyakorlatot, amely szerint jelentős döntéseket széleskörű egyeztetés nélkül hoznak meg.

Lehet, hogy azok, akik az eurózóna demokratizálásának célját illuziónak minősítik, kisebbséget alkotnak a radikális baloldalon, de az utóbbi hónapokban felduzzadt a számuk. A hagyományosan euroszkeptikus erőkkel – így például a Portugál Kommunista Párttal, Görögország Kommunista Pártjával vagy az Egyesült Lista/Vörösök- Zöldek csoportjával Dániában – párhuzamosan létezik ma már a Szirizából kivált Népi Egység (Λαϊκή Ενότητα, LE). Ezt a formációt 2015 augusztusában Athénban hozták létre a Sziriza azon korábbi tagjai és vezetői, akik ellenezték, hogy Ciprasz elfogadta az Eurócsoport diktátumait. Ám annak ellenére, hogy a csoport támogatja a drachma visszaállítását, a legutóbbi választásokon nem tudott bekerülni a parlamentbe, mivel mindössze a szavazatok 2,8%-át szerezte meg.

Ugyanakkor különböző értelmiségiek és politikai vezetők nyíltan állást foglaltak az euróval szemben. Lafontaine például azt javasolta, hogy (rugalmasan) térjenek vissza az Európai Monetáris Rendszerhez (EMS): azaz, az euró bevezetése előtt érvényben lévő megállapodás- hoz, amely ellenőrzött formában lehetővé tette a különböző nemzeti valuták árfolyamának hullámzását. A megszigorítások azonnali meg- szüntetésére irányuló vizsgálódásnak minden lehetséges következ- ményt gyelembe kell vennie, miközben az EU vezetői egyre újabb és elfogadhatatlan feltételeket diktálnak, ilyenek például a Görögországgal szemben támasztott követelések. A régi monetáris rendszerhez való visszatérést szimbolikusan tekinthetjük úgy is, mint az európai egység egész projektumának felszámolását célzó első lépést; politikailag pedig veszélyes katalizátornak bizonyulhat, ami a populista jobboldal kezére játszik.

Az „euró demokratizálásának” kérdésében elfoglalt két meghatáro- zó állásponton túl széles spektruma van azon válaszoknak, amelyek haboznak egyértelműen állást foglalni abban a kérdésben:„Mi a teendő akkor, ha a Görögországban történtek egy másik országban is megismétlődnek?” Sokan attól tartanak, hogy más pártok vagy koalíciós kormányok is azzal a zsarolással kerülnek szembe, amit a Szirizának kellett elviselnie, de széles körben tapasztalható az a fé- lelem is, hogy amennyiben az antikapitalista baloldal az eurozónából való kivonulást fontolgatja, akkor elidegeníti a lakosság nagy tömege- it. Őket ugyanis félelemmel tölti el az in áció és az ebből következő gazdasági instabilitás, illetve bérük és nyugdíjuk értékvesztésének perspektívája. Tipikus példái ennek a bizonytalanságnak az utóbbi években a portugál Baloldali Blokk és a holland Szocialista Párt változó álláspontja.

Noha Mélenchon újabb javaslata, a „B-terv Európában”, tele van ellentmondásokkal és homályos részletekkel, további ösztönzést adott a vitának. Az EU görögországi beavatkozását valódi „puccsnak” minő- síti, és állandó nemzetközi konferencia összehívását javasolja annak érdekében, hogy alternatívákat találjanak szükség esetén az euró alapú pénzügyi rendszer felváltására.8 Ha a következő hónapokban más társadalmi erők, politikai pártok vagy értelmiségiek összeállnak e témakör megvitatására, az euróból való kilépés a jövőben nem csak a populista jobboldal jelszavává válhat.

Másfelől, a Szirizán belül kirobbant kon iktus máshol is előfordulhat. Már vannak is erre utaló jelek: például a Front de Gauche és a Die Linke soraiban tapasztalható feszültségek. Ezért az európai radikális baloldalon valós fejlemény lehet a megosztottság új korszaka. Ez viszont feltárja annak a plurális formációnak a korlátait, amelyben az aktivista csoportok az utóbbi években működtek, illetve megmutatja a jól körvonalazott programok hiányát. Hiszen az új kon gurációkat alkotó szervezetek politikai álláspontjának és politikai kultúrájának sokszínűsége azt kívánja, hogy egyezségre jussanak a követendő stratégiát illetően; ez minden bizonnyal nehéz, de nem lehetetlen vállalkozás lesz.

Másfajta feszültségek jellemzik az európai radikális baloldal és a szociáéldemokraták viszonyát. A legfontosabb probléma, amely min- den önkormányzati és régiós választásoknál felmerül, az, hogy vajon szerencsés dolog-e a kormányzati munkában együttműködniük; a nyil- vánvaló veszélyt a radikális baloldal számára az jelenti, ha belemennek olyan negatív, lefelé húzó kompromisszumokba, amelyek a meglévő szavazói támogatást felmorzsolják, és ezzel a populista jobboldal kezébe adják a társadalmi oppozíció monopóliumát.

A kormányzati opciót ugyanakkor jól meg kell fontolni: csak akkor érdemes belevágni, ha a körülmények kedveznek egy olyan gazdasági programnak, amely egyértelműen szakít az előző évtizedek megszorító politikájával. Bármilyen más döntés az jelentené, hogy nem tanultunk az elmúlt évek leckéjéből, amikor a szocialisták vezette mérsékelt adminisztráció lejáratta a radikális baloldal hitelességét a munkásság, a szociális mozgalmak és a társadalom legkiszolgáltatottabb rétegei körében.

Egyes országokban a munkanélküliség korábban nem látott szintre emelkedett, aminek leküzdése a legfontosabb cél, és a munkahelyte- remtés érdekében kell ambíciózus, állami beruházásokkal támogatott terveket kidolgozni, e tervek vezérelve pedig a fenntartható fejlődés kell legyen. Ez együtt kell járjon a munkahelyek biztonságának ga- ranciájával, ami minden korábbi piaci „reformmal” gyökeres szakítást jelent; a törvényalkotásnak is be kell avatkoznia olyan jövedelemszint megállapítsa érdekében, amely alá a bérek nem eshetnek. Ezek az intézkedések újra lehetővé tennék, hogy a atalok megtervezhessék jövőjüket. Csökkenteni kellene továbbá a munkaidőt és a nyugdíjba vonulás korhatárát is lejjebb kellene szállítani, ezzel teremtve meg a társadalmi igazságosság elemeit a neoliberális rendszerben állandóan növekvő egyenlőtlen gazdagodás ellensúlyozására.

Ugyanakkor elemi érdek a privatizációs folyamatok visszafordítása, ami az elmúlt évtizedek ellenforradalmát jellemezte. Mindazokat a közös javakat, amelyeket a közösségi szolgáltatásokból pro ttermelő eszközökké változtattak a kevesek számára, újra közös tulajdonba és közösségi ellenőrzés alá kell vonni. Jeremy Corbinnak az a javaslata,hogy a brit vasutak kerüljenek újra állami kézbe, valamint Európa- szerte annak szükségessége, hogy az iskoláknak és az egyetemeknek jelentős forrásokat juttassanak, kijelölik a követendő irányt.

Ami ezeknek a reformoknak a nanszírozását illeti, azt a tőke és a nagy korporációk nem termelő tevékenységének, valamint a pénzügyi tranzakciók és az ezekből származó jövedelmek megadóztatásával kell biztosítani. Nyilvánvaló, hogy ennek elérése érdekében az első lépés egy népszavazás, amely felszámolja a „ skális összeesküvést” és el- törli a Trojka által kirótt megszigorításokat. Annak is óriási jelentősége lenne, hogy sikerüljön megakadályozni a Transzatlanti Kereskedelmi és Befektetési Együttműködés (TTIP) elfogadását, ez ugyanis tovább rontaná az amúgy is rossz helyzetet. A kontinens számára valódi alternatíva csak akkor képzelhető el, ha a politikai és társadalmi erők legszélesebb spektruma képes az államadósság átstrukturálásért fellépni és annak elérését egy európai konferencián megvitatni.

Ez csak akkor történhet meg, ha a radikális baloldal nagyobb meg- győződéssel és kitartással számos különféle politikai kampányt és nemzetek feletti mozgósítást képes megszervezni. Ehhez az első lépés a háború és az idegengyűlölet elutasítása – a 2015. november 13-i párizsi merénylet óta ez még a korábbinál is fontosabb kérdéskörré vált – és az állampolgárság kiterjesztésének és az Európába érkező bevándorlók teljes körű szociális jogainak támogatása.
Az alternatív politika nem tudja lerövidíteni az utat. Hiszen nem elég a karizmatikus vezetőkbe vetett bizalom; a jelenlegi pártok gyengeségei sem igazolják, ha az állami intézmények meghátrálásra tudják kényszeríteni őket.9 Új szervezeteket kell kiépíteni – ezekre a baloldalnak éppen olyan nagy szüksége van most, mint a huszadik században volt:

olyan szervezetekről van szó, amelyek a munkahelyeken extenzíven jelen vannak, amelyek arra törekszenek, hogy összefogják és koordinálják a munkások és az alsóbb társadalmi osztályok küzdelmeit olyan időszakban, amikor korábban soha nem tapasztalt szétforgácsoltság jellemzi őket; olyan szervezetekről, amelyek helyi szervei képesek azonnali válaszokat adni (az átfogó fejlesztést célzó jogi lépéseket megelőzve is) a nyomor és a társadalmi kirekesztés okozta súlyos problémákra. Jelentős segítséget jelenthet ebben az, ha a baloldal ismét számol a társadalmi ellenállásnak és a szolidaritásnak azokkal a formáival, amelyeket korábbi történelmi korszakokban a munkásmozgalom már sikerrel alkalmazott.

Szükséges továbbá új célok megfogalmazása is, különösen a nemek közötti egyenlőség és a atal tagok alapos politikai képzésének meg- teremtése. Ennek a munkának a vezérlő csillaga abban a korszakban, amikor a demokrácia technokrata szervezetek foglya lett, az egyszerű tagok részvételének bátorítása és a társadalmi harcok tökéletesítése.

A radikális baloldal kezdeményezései csak akkor tudnak valódi változásokat előidézni, ha új társadalmi érdekszövetséget tudnak kialakítani, amely a maastrichti egyezményben foglalt politikával szemben a tömegek elutasítását tudja kiváltani, és a gyökereknél változtatja meg a mai Európa uralkodó gazdasági szemléletmódját.

Fordította: Baráth Katalin

References
1. Lásd Marcello Musto: The Threatening Advancement of the Far Right in Europe, ZNet, 2015. december 28.
2. Ugyanakkor nem tartoznak ehhez a csoporthoz olyan formációk, amelyek részt vesznek a Kommunista és Munkáspártok Kezdeményezése szervezetében; ez a szövetség 2013-ban alakult, és a Görög Kommunista Párton kívül 29 aprócska sztálinista pártból áll.
3. A 2015. júniusi választásokon, mielőtt Recep Erdogan elnök elindította az erőszak és a gyilkosságok spirálját, a HDP még jelentősebb százalékban nyert (13,1%-ot ért el).
4. Az egyetlen másik példa a kicsi Ciprus, ahol a Dolgozók Haladó Pártja (AKEL) kaolíciós kormányt alakított 2009-ben.
5. Ehhez még hozzá kell adni két EU-képviselőt a Görög Kommunista Pártból, akik nem tagjai az EUL/NGL-csoportnak.
6. Az EUL/NGL európai parlamenti képviselői az Európai Uniót alkotó 28 ország feléből verbuválódtak.
7. Lásd a közös Preliminary Reportot (előzetes jelentés), amelyet a Tényfeltáró Bizottság az Államadósságról publikált; ezt a szervezetet 2015. április 4-én alakították meg a görög parlament korábbi elnökének, Zoe Konsztantopoulounak a javaslatára: http://cadtm.org/IMG/pdf/Report.pdf. Néhány héttel ezelőtt az új Ciprasz-kormány elhatározta, hogy a görög parlament hivatalos honlapjáról eltávolítja ezt a fontos dokumentumot.
8. Az első találkozót 2016. január 23-24-én Párizsban rendezték meg, de mind a részvétel, mind a vita színvonalát tekintve a tanácskozás kiábrándító volt.
9. Amikor 2015 januárjában a Sziriza hatalomra jutott, 2 250 000 szavazatot szerzett, de taglétszáma nem haladta meg a 36 000-et. Amióta kormányzati felelősség nehezedik rájuk, a görög párt demokratikusan született döntéseit rendszeresen megszegik vagy figyelmen kívül hagyják.

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La sinistra radicale in Europa dopo il 1989

I. La fine del “socialismo reale”
La caduta del Muro di Berlino determinò un profondo mutamento nello scenario politico europeo.
L’implosione dei regimi del blocco sovietico, divenuti nel tempo sempre più repressivi e burocratici, ebbe la positiva conseguenza di affrancare il comunismo dal “socialismo reale” – che aveva rappresentato la sua degenerazione – e di restituirlo alla lotta per l’emancipazione delle classi lavoratrici.

Tuttavia, dopo il 1989, per effetto di uno stravolgimento del quadro politico e di rilevanti trasformazioni economiche, si dispiegò un processo di restaurazione capitalistica che provocò durissimi contraccolpi sociali su scala globale. Anche in Europa, le forze anti-capitaliste videro ridursi, inesorabilmente, il loro protagonismo nella società. Esse si scontrarono, infatti, con l’enorme difficoltà a organizzare e a orientare le lotte sociali e, sul versante ideologico, la sinistra nel suo complesso perse il ruolo egemone conquistato, dopo il 1968, nella cultura di molti paesi.

Tale regresso si manifestò anche nelle consultazioni elettorali. A partire dagli anni Ottanta, sia i partiti aggregatisi intorno alle idee dell’eurocomunismo [1], che quelli ancora fortemente vincolati alle direttive di Mosca [2], subirono un grave declino di consensi, che divenne, in seguito alla fine dell’Unione Sovietica, un vero e proprio tracollo. Stessa sorte toccò anche ai diversi raggruppamenti della nuova sinistra e ai partiti trotskisti [3].

Iniziò, successivamente, una fase di ricostruzione, nel corso della quale sorsero, spesso attraverso processi federativi tra le varie componenti anti-capitaliste rimaste in vita, nuove formazioni politiche. Ciò permise alle forze tradizionali della sinistra di aprirsi anche ai movimenti ecologisti, femministi e pacifisti, sorti nei due decenni precedenti. La Sinistra Unita (IU) in Spagna, creata nel 1986, fu l’antesignana di questo processo. Successivamente, iniziative analoghe maturarono in Portogallo, dove, nel 1987, nacque la Coalizione Democratica Unitaria (CDU); in Danimarca, nel 1989, con la Lista Unitaria – I Rosso-Verdi (Enhl., Ø); in Finlandia, nel 1990, con l’Alleanza di Sinistra (VAS); e in Italia e in Grecia, nel 1991, quando vennero fondati il Partito della Rifondazione Comunista (PRC) e Synaspismós(SYN – Coalizione della Sinistra, dei Movimenti e dell’Ecologia). Varie furono le modalità organizzative attraverso le quali si definirono le nuove aggregazioni. I partiti che composero la Sinistra Unita – tra essi il Partito Comunista di Spagna – conservarono la loro esistenza; la Coalizione Democratica Unitaria in Portogallo funse solamente da cartello elettorale; mentre il Partito della Rifondazione Comunista in Italia e Synaspismós in Grecia si costituirono in soggetto politico nuovo e unitario.

In altri paesi, invece, si procedette a un tentativo di rinnovamento, talvolta quasi solo di facciata, dei partiti esistenti prima della caduta del Muro di Berlino. Nel 1989, in seguito alla fondazione della Repubblica Ceca, si diede vita al Partito Comunista di Boemia e Moravia (KSČM); mentre nel 1990, in Germania, nacque il Partito del Socialismo Democratico (PDS), erede del Partito di Unità Socialista di Germania (SED), già al governo della Repubblica Democratica Tedesca dal 1949. Nello stesso anno, in Svezia il Partito della Sinistra – Comunisti (V) assunse orientamenti più moderati ed eliminò la parola “Comunisti” dalla propria sigla.

II. Il fallimento delle esperienze governative
Questi nuovi partiti, così come quelli che non avevano mutato la loro denominazione, riuscirono a conservare una presenza politica nei rispettivi scenari nazionali e contribuirono, insieme con i movimenti sociali e alle forze sindacali progressiste, alle lotte contro le politiche neoliberiste, inasprite dall’entrata in vigore, nel 1993, del Trattato di Maastricht, in virtù del quale erano stati stabiliti i parametri monetaristici per l’ingresso dei singoli paesi nell’Unione Europea.

Nel 1994, venne creato il gruppo della Sinistra Unitaria Europea nel Parlamento Europeo che, un anno dopo, in seguito all’adesione di alcuni partiti scandinavi, modificò il suo nome in Sinistra Unitaria Europea/Sinistra Verde Nordica (GUE/NGL). Inoltre, intorno alla metà degli anni Novanta, alcune forze politiche della sinistra radicale, favorite dagli scioperi e dalle grandi manifestazioni di piazza contro i governi Berlusconi e Dini in Italia, Juppé in Francia e González e Aznar in Spagna, ottennero anche discrete affermazioni elettorali. La Sinistra Unita conquistò il 13,4% alle europee del 1994; il Partito della Rifondazione Comunista raggiunse l’8,5% dei voti nelle elezioni italiane del 1996; il Partito Comunista Francese sfiorò il 10% alle legislative del 1997. Di pari passo, questi partiti registrarono l’incremento del numero degli iscritti e l’ampliamento del loro radicamento sui territori e nei luoghi di lavoro.

A questa fase di consolidamento fecero eccezione i paesi dell’Est europeo, nei quali, se si esclude l’anomalia del Partito Comunista di Boemia e Moravia, il retaggio delle dittature “comuniste” del dopoguerra non rese possibile – e ancora oggi impedisce – lo sviluppo di un processo di rinascita delle forze della sinistra. Con l’inizio del secolo, si diffuse in ogni angolo del mondo un vasto e politicamente eterogeneo movimento di lotta contro la globalizzazione neoliberista. Già dalla fine degli anni Novanta, collettivi autorganizzati, sindacati di base, associazioni, partiti anticapitalisti e organizzazioni non governative avevano promosso numerose proteste di massa, in occasione dei periodici vertici internazionali del G8, del Fondo Monetario Internazionale, dell’Organizzazione Mondiale del Commercio e del Forum Economico Mondiale (WEF) di Davos, in Svizzera. La successiva nascita del Forum Sociale Mondiale (WSF), in Brasile nel 2001, e del Forum Sociale Europeo (ESF) favorirono una più ampia discussione sull’elaborazione di politiche alternative a quelle dominanti.

Intanto, sul fronte della socialdemocrazia, l’avvento di Tony Blair, che guidò il Labour Party, dall 1994, e fu Primo ministro del Regno Unito, dal 1997 al 2007, spianò la strada a una profonda mutazione ideologica e programmatica dell’Internazionale Socialista [4] . La sua “Terza via”, supina adesione al mantra liberale, dissimulata con una vuota esaltazione del “nuovo”, fu accolta e sostenuta, con gradazioni e modalità diverse, dai governi di Gerhard Schröder, cancelliere del Partito Socialdemocratico Tedesco (SPD) dal 1998 al 2005 [5] , e di José Sócrates, primo ministro del Partito Socialista (PS) portoghese, dal 2005 al 2011. Anche Romano Prodi, presidente del Consiglio italiano, alla guida di coalizioni di centro-sinistra, dal 1996 al 1998 e dal 2006 al 2008, condivise molti dei temi proposti da Blair e si espresse in favore della ricerca di una “nuova via”.

In nome del “futuro delle prossime generazioni”, questi esecutivi, ispirati dalla Strategia di Lisbona, il programma economico approvato, nel 2000, dai governi dei paesi dell’Unione Europea, posero in atto, quasi allo stesso modo di quelli di centro-destra, controriforme economiche che hanno devastato il modello sociale europeo. Infatti, essi avviarono, con inflessibilità, forti tagli della spesa pubblica, precarizzarono i rapporti lavorativi (limitando le tutele legislative e peggiorando le condizioni generali), praticarono politiche di “moderazione” salariale e liberalizzarono i mercati e i servizi, come sostenuto dalla sciagurata “direttiva Bolkestein” del 2006. L’Agenda 2010, in particolare il Piano Hartz IV di Schröder, in Germania, costituì l’esempio più probante di tali sciagurate scelte.

In molti paesi del sud Europa, la situazione fu ulteriormente aggravata dal ridimensionamento di alcune fondamentali garanzie del welfare state – a cominciare dagli attacchi al sistema pensionistico -, da ulteriori massicce cessioni del patrimonio pubblico, da processi di privatizzazione dell’istruzione, dalla drastica riduzione dei fondi per la ricerca e l’innovazione e, infine, dall’assenza di efficaci politiche industriali. Queste misure furono assunte anche dai governi di Konstantinos Simitis (1996-2004) in Grecia, Massimo D’Alema (1998-2000) in Italia e José Zapatero (2004-2011) in Spagna.

Anche nell’Europa dell’Est le scelte furono analoghe. I governi socialisti di Leszek Miller (2001-2004) in Polonia, e di Ferenc Gyurcsány (2004-2010) in Ungheria furono tra i più fedeli seguaci del neoliberismo e applicarono grandi tagli alla spesa pubblica. In tal modo, essi si alienarono il consenso della classe lavoratrice e degli strati più poveri della popolazione, al punto tale che oggi le forze dell’Internazionale Socialista occupano una posizione del tutto marginale in entrambi i paesi.

Rispetto agli indirizzi di politica economica, è difficile rintracciare differenze, se non del tutto marginali, tra l’operato degli esecutivi socialisti e quello dei governi conservatori in carica nello stesso periodo. Anzi, in molti casi i partiti socialdemocratici, o le compagini di centro-sinistra, risultarono ancora più funzionali al progetto neoliberista. Le loro decisioni, infatti, riscossero un più facile consenso da parte delle organizzazioni sindacali, guidati dalla vecchia, quanto illusoria, logica del “governo amico”. Nel tempo, la scelta di adottare un modello concertativo e poco conflittuale rese i sindacati sempre meno rappresentativi delle fasce sociali più deboli.

I provvedimenti assunti in politica estera andarono nella stessa direzione di discontinuità con il passato. Nel 1999, infatti, fu il governo guidato dai Democratici di Sinistra (DS), gli eredi del vecchio Partito Comunista Italiano, ad autorizzare il secondo intervento militare della storia italiana, dopo il 1945: i bombardamenti NATO in Kosovo, passati alle cronache anche per l’uso di proiettili all’uranio impoverito. Nel 2003, i laburisti inglesi affiancarono, in prima linea, il repubblicano George W. Bush, nella Seconda Guerra del Golfo contro lo “Stato canaglia” iracheno, falsamente accusato di possedere armi di distruzione di massa [6] . Tra questi due conflitti, nessuna forza del socialismo europeo si oppose all’intervento in Afghanistan, ai devastanti “effetti collaterali” che esso arrecò alla popolazione, e, più in generale, alla campagna Enduring Freedom (“libertà duratura”) promossa dal governo degli Stati Uniti d’America.

Anche la questione ecologica, infine, fu spesso relegata a dichiarazioni di principio, che quasi mai furono tradotte in interventi legislativi efficaci per risolvere i principali problemi ambientali. A ciò contribuì la svolta moderata di gran parte dei partiti verdi che, decidendo di formare alleanze di governo tanto con le forze di destra che con quelle di sinistra, si tramutarono in partiti “post-ideologiche” e abbandonarono la battaglia contro il modo di produzione esistente.

La metamorfosi della socialdemocrazia europea, avvenuta con l’acritica adesione al capitalismo e a tutti i principi del liberismo, dimostrò che gli eventi del 1989 avevano travolto non solo il campo comunista, ma anche tutte le forze socialiste. Di fatto, esse avevano rinunciato ad ogni funzione riformatrice, ovvero alla caratteristica principale attraverso la quale si erano distinte, dopo la seconda guerra mondiale, quando avevano sostenuto, ad esempio, l’intervento statale in economia.

Nonostante il profondo mutamento neoliberale dell’Internazionale Socialista, molti partiti della sinistra radicale europea, per la legittima preoccupazione d’impedire la nascita di governi di destra che avrebbero peggiorato, ancor più, la condizione di giovani, lavoratori e pensionati, o, talvolta, per scongiurare l’isolamento e la paura di essere puniti dalla logica del “voto utile”, si allearono con le forze socialdemocratiche. A distanza di pochi anni, il Partito della Rifondazione Comunista in Italia (1996-98 e 2006-8), il Partito Comunista Francese in Francia (1997-2002), la Sinistra Unita in Spagna (2004-08), e il Partito della Sinistra Socialista (SV) in Norvegia [7] (2005-13) fecero il loro ingresso nelle maggioranze parlamentari dei governi di centro-sinistra o accettarono anche la guida di alcuni dicasteri. Più di recente, anche l’Alleanza di Sinistra in Finlandia (2011-14) e il Partito Popolare Socialista in Danimarca (2011-15) hanno assunto responsabilità di governo.

Tale scelta di fondo era, d’altronde, già stata perseguita in modo consistente a livello locale, prescindendo, spesso, da un serio confronto programmatico con le forze politiche con le quali venivano sanciti accordi di coalizione [8]. Il vento liberista che spirava incontrastato dalla penisola iberica alla Russia e, soprattutto, l’assenza di grandi movimenti sociali, che avrebbero potuto condizionare le azioni dei governi a guida socialista, rappresentavano, con tutta evidenza, due ammonimenti di segno negativo per i partiti della sinistra radicale. Inoltre, chiamati a presiedere, con propri rappresentanti, ministeri di poco rilievo (come nel caso di Francia e Italia), o potendosi avvalere soltanto di circoscritti gruppi parlamentari (come in Spagna), i rapporti di forza che essi riuscirono a esercitare all’interno degli esecutivi da loro sostenuti furono debolissimi.

Pertanto, le sinistre anticapitaliste non riuscirono a strappare alcuna significativa conquista sociale, se non qualche blando palliativo in leggera controtendenza con le direttrici economiche di fondo. Viceversa, in più occasioni, dovettero “baciare il rospo” e votare provvedimenti contro i quali avevano, precedentemente, promesso la più intransigente opposizione. Guidati da parlamentari e da responsabili locali selezionati in base all’acritica fedeltà alla linea politica del gruppo dirigente, questi partiti vennero risucchiati dalla scelte dei governi che sostenevano, videro consumarsi una lenta, ma costante, lacerazione con la propria base, con una conseguente perdita di credibilità e consenso tra quanti li avevano votati.

I risultati elettorali successivi alla loro partecipazione al governo furono, infatti, disastrosi ovunque. Alle presidenziali del 2007, i comunisti francesi ottennero meno del 2% dei voti. L’anno successivo la Sinistra Unita spagnola sprofondò, con il 3,8%, al suo minimo storico e, per la prima volta nella storia repubblicana, i comunisti furono esclusi dal parlamento italiano, con la desolante percentuale del 3,1 raggiunta, oltretutto, sotto l’insegna della più ampia coalizione della Sinistra Arcobaleno [9].

III. Al tempo della dittatura della Troika
Nel corso del 2007,gli Stati Uniti d’America furono travolti da una delle più gravi crisi finanziarie dellastoria, che coinvolse, ben presto, anche l’Europa, facendola precipitare in una durissima recessione. A causa del pesante aumento del debito pubblico e del conseguente pericolo di insolvenza, molti paesi dovettero ricorrere ai prestiti della compagine costituita dalla Commissione Europea, dalla Banca Centrale Europea e dal Fondo Monetario Internazionale, ovvero la cosiddetta Troika. I crediti verso le nazioni a rischio default vennero concessi in cambio dell’introduzione di inflessibili politiche di austerità, al cui confronto le già pesanti “ristrutturazioni” degli anni Novanta sembrarono interventi contenuti. Dal 2008, sono stati realizzati 13 programmi di salvataggio (bailout programs): in Ungheria (2008-10), in Lettonia (2008-11) [10] e tre in Romania (2009-15), nell’area dell’Unione Europea, ai quali vanno aggiunti i tre della Grecia (2010-2018), quello in Irlanda (2010-13), quello in Portogallo (2011-14), i due di Cipro (2011-2016) e quello della Spagna (2012-13), all’interno dell’eurozona.

La stessa espressione “riforme strutturali” finì col subire una radicale trasformazione semantica. Il termine, che era appartenuto al lessico del movimento operaio, per indicare il lento, ma progressivo, miglioramento delle condizioni sociali, divenne, invece, sinonimo di distruzione del welfare state . Questo tipo di pseudo-riforme, in realtà vere involuzioni, hanno cancellato moltissime conquiste del passato e hanno ristabilito condizioni legislative ed economiche che ricordano quelle del capitalismo rapace dell’Ottocento.

In questa cornice, si aprì un terribile ciclo recessivo, dal quale l’Europa non è ancora uscita e che, al momento, la vede lottare con lo spettro della deflazione. La forte compressione dei salari ha determinato il crollo della domanda, con il conseguente calo del prodotto interno lordo, e la disoccupazione ha raggiunto livelli mai registrati nel secondo dopoguerra. Dal 2007 al 2014, quest’ultima è passata dall’8.4% al 26.5% in Grecia, dall’8.2 al 24.5% in Spagna, dal 6.1% al 12.7% in Italia e dal 9.1% al 14.1% in Portogallo. Nel 2014, la mancanza di lavoro per un’intera generazione di giovani è giunta a livelli epidemici: 24.1% in Francia, 34.7% in Portogallo, 42.7% in Italia, 52.4% in Grecia e 53.2% in Spagna. Ammonta a oltre un milione, infatti, il numero dei giovani di questi paesi – si tratta molto spesso di quelli più qualificati e in possesso di una migliore istruzione – che sono stati costretti a emigrare [11] .

Siamo in presenza di una nuova modalità di lotta di classe, condotta con grande risolutezza dalle classi dominanti contro quelle subalterne, la cui resistenza è stata, spesso, soltanto flebile, disordinata e frammentata [12]. Ciò è avvenuto sia nei centri capitalistici più sviluppati, dove la riduzione dei diritti dei lavoratori ha raggiunto livelli impensabili trent’anni fa, che nelle periferie del mondo, dove le imprese, spesso multinazionali, sfruttano in forme estreme la manodopera e continuano a rapinare il territorio delle sue preziose risorse naturali.

Questi processi hanno generato un enorme accrescimento delle diseguaglianze e una significativa ridistribuzione delle ricchezze in favore della parte più ricca del pianeta. Le stesse relazioni sociali sono profondamente mutate, improntate a una precarietà incondizionata, a un’estrema competitività tra i lavoratori, alla mercificazione di ogni ambito dell’esistenza, alla guerra sociale tra i ceti più poveri e a un nuovo e più invasivo capitalismo, che corrompe le coscienze e le vite in una forma inedita.

La crisi in Europa si è trasferita rapidamente anche alla dimensione politica. Negli ultimi vent’anni, il potere decisionale è transitato sempre più dalla sfera politica a quella economica. L’economia è divenuta un ambito separato e immodificabile che assume le scelte più importanti, sempre più spesso poste al di fuori del controllo democratico. Quelle che, in un tempo non troppo lontano, erano considerate possibili azioni politiche sono divenute, oggi, incontestabili imperativi economici che, sotto la maschera ideologica dell’apoliticità, nascondono, al contrario, un impianto pericolosamente autoritario e un contenuto totalmente reazionario.

Il caso più emblematico è rappresentato dal Trattato sulla stabilità, coordinamento e governance nell’unione economica e monetaria. Entrato in vigore nel 2013, il fiscal compact, come viene generalmente denominato, ha imposto l’introduzione del vincolo del pareggio di bilancio nelle Costituzioni dei paesi dell’Unione Europea. Ciò significa che ogni nazione ha assunto l’obbligo di rientrare, nell’arco di venti anni, nei parametri stabiliti dal Trattato di Maastricht nel 1993, ovvero che il loro debito pubblico non debba eccedere la soglia del 60% del Prodotto Interno Lordo. Questo rapporto, secondo le statistiche del 2014, è attualmente al 92% nella zona Euro (compreso il 74,4% della Germania e l’89,4% del Regno Unito, unico paese, con la Repubblica Ceca a non aver sottoscritto l’accordo), con le punte massime del Belgio al 106,5%, del Portogallo al 130,2%, dell’Italia al 132% e della Grecia al 177%.

Tale decisione è un muro eretto per impedire ai singoli parlamenti, anche a quelli futuri, scelte autonome sugli indirizzi di politica-economica da attuare. Essa comporta la distruzione dello stato sociale nei paesi più indebitati e, nella presente fase economica, rischia di aggravare, ancor più, la recessione in atto. All’interno di questa più generale offensiva, prendendo ispirazione da alcuni paesi anglosassoni, in Francia, a partire dal 2007, e in Italia, nel 2011, sono state introdotte delle nuove figure, incaricate di “razionalizzare” la spesa pubblica: i commissari per la spending review. Le misure da essi proposte, anziché ridurre gli sprechi, come era stato annunciato, hanno provocato una diminuzione della quantità e della qualità dei servizi.

La tappa successiva di questo disegno prevede il Partenariato Transatlantico per il Commercio e gli Investimenti (TTIP), un accordo tra l’Unione Europea e gli Stati Uniti d’America, intorno al quale è in corso un negoziato riservatissimo, improntato all’ulteriore deregolamentazione degli scambi commerciali, al primato del profitto delle imprese sull’interesse generale e al conseguente aumento della concorrenza al ribasso, che genererebbe nuove riduzioni salariali e minori diritti per i lavoratori.

Il passaggio di potere dai parlamenti – già svuotati del loro valore rappresentativo dalle modifiche apportate ai sistemi elettorali in senso maggioritario, nonché da revisioni, sempre meno democratiche, circa il rapporto tra potere esecutivo e legislativo – alle istituzioni oligarchiche internazionali, le cui direttive neoliberiste favoriscono il dominio incondizionato del mercato, costituisce il più grave attacco all’ordinamento democratico del nostro tempo [13] . Svela il volto di un capitalismo in grave crisi di consenso e incompatibile con la democrazia.

D’altronde, nei pochi referendum convocati in seguito all’approvazione del Trattato di Maastricht, le scelte dei poteri tecnocratici dominanti in Europa sono uscite spesso sconfitte dal voto popolare. É accaduto in Francia e in Olanda, nel 2005, rispetto al Trattato sulla Costituzione Europea [14]; e, successivamente, anche in Irlanda, nel 2008, nei confronti del Trattato di Lisbona [15].

Gli indici della borsa, le valutazioni delle agenzie di rating, lo spread tra i tassi sui titoli di Stato sono giganteschi feticci della società contemporanea, che hanno acquisito maggior valore della volontà popolare. Le scelte che più danneggiano le masse vengono presentate come necessità imprescindibili per “ristabilire la fiducia” dei mercati.

Nel migliore dei casi, la politica è chiamata a sostenere l’economia, come avvenuto, in seguito al 2008, sia negli Stati Uniti d’America che in Europa, allorquando vennero realizzati i salvataggi delle banche. I rappresentanti della grande finanza hanno avuto bisogno dell’intervento politico, per mitigare le devastazioni prodotte dalla più recente crisi capitalistica, ma esse si sono rifiutati di ridiscutere le regole e le scelte economiche di fondo.

Neppure l’avvicendamento tra governi di centro-destra e di centro-sinistra ha modificato gli indirizzi economico-sociali, dal momento che è l’economia a determinare, sempre più, la nascita, la composizione e le finalità degli esecutivi che giungono al potere. Se, nel passato, ciò si realizzava tramite le grandi quantità di denaro destinate dai “poteri forti” a governi o partiti da controllare e mediante il condizionamento dei mezzi di comunicazione di massa, nel XXI secolo accade, invece, per editto delle sue istituzioni internazionali.

Tale fenomeno ha avuto la sua dimostrazione più evidente con la stagione dei “governi tecnici”. Nel giro di una settimana – tra l’11 e il 16 di novembre del 2011 – LucasPapademos e Mario Monti, ineccepibili rappresentanti del potere economico dominante (il primo era stato vicepresidente della Banca centrale Europea dal 2002 al 2010), furono nominati, senza il vaglio delle elezioni, primi ministri in Grecia e in Italia. Papademos restò in carica soltanto sette mesi, mentre Monti, grazie all’appoggio determinante del Partito Democratico (PD), per un anno e mezzo. Erettisi a paladini dell’austerità, essi introdussero, contemporaneamente, drastici tagli alla spesa e ulteriori sacrifici sociali.

Le loro esperienze politiche risultarono brevi, dal momento che entrambi furono drasticamente sconfitti non appena venne restituita la parola agli elettori, ma l’azione dei loro governi si rivelò deleteria, per le scelte effettuate sul piano economico e, forse ancor più, a causa del vulnus democratico procurato dalle modalità della loro investitura.

Alcune forze dell’Internazionale Socialista hanno intrapreso, in questi anni, un cammino che ha avuto un esito simile a quello dei “governi tecnici”. Armati dalla convinzione ideologica che non esiste alternativa al neoliberismo – nonostante la crisi del 2008 avesse mostrato i disastri che questo era stato in grado di produrre e malgrado, sull’altra costa dell’Atlantico, l’amministrazione Obama, con l’ American Recovery and Reinvestment Act del 2009, avesse perseguito scelte differenti -, esse si allearono con le forze del Partito Popolare Europeo (EPP), il gruppo che raccoglie i partiti europei di centro-destra, convertendosi acriticamente ai loro principali indirizzi economico-sociali.

Il prototipo di questa tendenza è stata la Große Koalition in Germania, l’accordo attraverso il quale il Partito Socialdemocratico Tedesco, sostenendo la cancelliera Angela Merkel, dal 2005 al 2009 e dal 2013 a oggi, ha praticamente rinunciato alla propria autonomia. Altri esperimenti di “unità nazionale” sono sorti in Europa meridionale. In Grecia, dal 2012 al 2015, il Movimento Socialista Panellenico (PASOK) e, per un periodo, anche la Sinistra Democratica (DIMAR), appoggiarono il Primo ministro del partito Nuova Democrazia (ND), Antonis Samaras. In Italia, dopo le elezioni del 2013, il Partito Democratico andò al governo – guidato dal suo vice-segretario, Enrico Letta – assieme alla coalizione di centro-destra Il Popolo delle Libertà (PdL), capeggiata da Silvio Berlusconi. Nel 2014, gli subentrò il giovane “rottamatore” neo-blairiano Matteo Renzi, che diede vita a un governo, oggi ancora in carica, con il Nuovo Centrodestra (NCD) – formato da un gruppo di fuoriusciti dal movimento di Berlusconi – e strinse con quest’ultimo un accordo su alcune significative “riforme” elettorali e costituzionali.

Con l’elezione di Jean-Claude Juncker [16] quale presidente della Commissione Europea, la grande coalizione tra il Partito Popolare Europeo e il gruppo dell’Alleanza Progressista dei Socialisti e dei Democratici (S&D) governa anche le principali istituzioni dell’Unione Europea.

IV. Anti-politica, populismo e xenofobia
La sostanziale e nociva uniformità dei partiti nei loro indirizzi politici e nelle decisioni economiche, confermata, da ultimo, anche dalle scelte attuate in Francia, a partire dal 2012, durante la presidenza di François Hollande e, più in generale, la crescente ostilità, di larga parte dell’opinione pubblica, verso la tecnocrazia di Bruxelles, hanno contribuito a produrre un nuovo – il secondo dopo quello del 1989 -, grande cambiamento nel contesto politico europeo.

Nel corso degli ultimi anni, ovunque nel “vecchio continente”, si è sviluppato un sentimento di profonda avversione verso tutto ciò che è riconducibile alla politica, divenuta sinonimo dell’occupazione, fine a se stessa, del potere e non, viceversa, di impegno e di interesse collettivo per cambiare la società, come era accaduto negli anni Sessanta e Settanta. Tale fenomeno ha riguardato, in particolare, ma non solo, le generazioni più giovani e ha favorito anche una diffusa apatia e la diminuzione dei conflitti sociali, a causa del distacco dalle organizzazioni sindacali, avvertite sempre più omologate al potere.

In molti paesi, questa ondata di anti-politica ha investito anche le forze della sinistra radicale, ritenute responsabili, soprattutto a causa delle mediocri esperienze di governo, di essersi adattate al contesto esistente e di avere progressivamente abbandonato le istanze antagoniste delle quali erano state portatrici.

Significative sono state le alterazioni nei rapporti di forza preesistenti all’interno del panorama europeo. Bipartitismi consolidati come quello spagnolo e greco, paesi nei quali, dopo la fine delle dittature, la somma delle forze socialiste e di quelle di centro-destra aveva costantemente raggiunto i tre quarti circa dell’elettorato, sono implosi. Sorte non dissimile sembra toccata al bipolarismo italiano e a quello francese, per effetto del quale, negli ultimi decenni, si era puntualmente verificata una costante divisione dei voti tra gli schieramenti di centro-destra e di centro-sinistra. Inoltre, i tre principali gruppi politici del Parlamento europeo eletto nel 2009 – ovvero il Partito Popolare Europeo, l’Alleanza Progressista dei Socialisti e dei Democratici e l’Alleanza dei Democratici e dei Liberali per l’Europa (ALDE) – hanno perso oltre il 13% dei propri parlamentari alle elezioni del 2014.

Il panorama politico-elettorale è stato modificato dal grande incremento dell’astensionismo, dalla nascita di formazioni populiste, dalla significativa avanzata delle forze dell’estrema destra e, in alcuni contesti, dal consolidamento di un’alternativa di sinistra alle politiche neoliberali.

Il primo di questi fenomeni trova la sua spiegazione principale nel crescente distacco verso i partiti politici. Tale tendenza si è manifestata, nei paesi più diversi, in occasione delle elezioni legislative. In Francia il numero dei votanti è sceso dal 67,9% del 1997 al 57,2% di quelle del 2013 [17]; in Germania dall’84,3% del 1987 al 71,5% del 2013; nel Regno Unito dal 77.7% del 1992 al 66,1% del 2015; in Italia dall’87,3% del 1992 al 72,2% del 2013; in Portogallo dal 71,5% del 1987 al 57% del 2015, in Grecia dal 76,6% del 2004 al 56,5% del 2015 e, in Polonia, in occasione delle elezioni presidenziali, dal 64,7% del 1995 al 48,9% del 2015.

La percentuale dei cittadini recatisi alle urne è diminuita anche alle elezioni del parlamento europeo: dal 62% del 1979 al 42,6% delle ultime consultazioni [18]. Questo dato riflette il progressivo disinteresse verso un’istituzione che rappresenta un modello di Europa sempre più tecnocratico e meno politico. Cavalcando l’onda anti-europeista, negli ultimi anni sono sorti anche nuovi movimenti politici, dichiaratisi “post-ideologici”, che hanno avuto come idee guida la generica denuncia della corruzione del sistema o il mito della democrazia online, a garanzia della partecipazione politica dal basso e in alternativa a quella praticata nei partiti politici.

Sulla base di questi principi venne fondato, nel 2006, quasi contemporaneamente in Svezia e in Germania, il Partito Pirata (PP). Tre anni dopo, esso raggiunse il 7,1% alle elezioni europee nel paese scandinavo e il 2% alle elezioni per il Bundestag. Nel 2012, questo partito venne costituito anche in Islanda, dove ottenne il 5,1% dei voti alle elezioni del 2013. Percentuali significative, se si considera il loro limitato programma politico, ma irrisorie, se comparate con quelle del Movimento 5 Stelle (M5S), cui diede vita, nel 2009, il comico Beppe Grillo e che divenne, alle prime elezioni generali alle quali si presentò, la prima forza politica italiana, con il 25,5% dei consensi.

Nel 2013, nacque a Berlino l’Alternativa per la Germania (AfD)che, grazie al montante euroscetticismo, raccolse il 4,7% alle elezioni federali del 2013 e il 7% a quelle europee dell’anno successivo. Nel 2014, fu la volta di Il Fiume (TP) in Grecia, che raccolse il 6,6% alle europee e il 4,1% alle successive elezioni politiche, e dello sviluppo, su scala nazionale, di Ciudadanos (C’s) – movimento fondato in Catalogna nel 2006 -, che ha ottenuto il 3,2% alle europee, il 6,6% alle amministrative del 2015, ulteriormente raddoppiato, per un totale del 13,9% delle preferenze totali, alle elezioni politiche dello scorso dicembre. Alle recenti presidenziali in Polonia, infine, il cantante Pawel Kukiz, populista di destra, ha ottenuto il 21,3% dei voti. Il suo movimento politico, Kukiz’15, è diventato la terza forza politica del paese, con l’8,8% dei voti, alle legislative dell’ottobre 2015.

Nello stesso periodo, formazioni già esistenti da tempo hanno avuto significative affermazioni su analoghe piattaforme politiche. Il caso più eclatante è quello del Partito per l’Indipendenza del Regno Unito (UKIP) che, combinando populismo, nazionalismo e xenofobia, è diventato, con il 26,6%, la prima forza alle ultime elezioni europee oltre la Manica e ha raggiunto il 12,6% alle elezioni politiche del 2015. Nel parlamento europeo, gli eletti del Partito per l’Indipendenza del Regno Unito si sono coalizzati con quelli del Movimento 5 Stelle, formando il gruppo Europa della Libertà e della Democrazia Diretta (EFDD).

Anche in Svizzera, le elezioni dell’ottobre 2015 sono state vinte, con il 29,4% dei voti – il miglior risultato di sempre -, dal Partito del Popolo Svizzero – Unione Democratica di Centro (SVP-UDC). Anche se il suo nome lascerebbe intendere altro, si tratta di una formazione dell’ultradestra xenofoba e antieuropeista, distintasi, in passato, per aver promosso un referendum, approvato nel 2009, sul divieto di costruire nuovi minareti nel paese.

Inoltre, in molti paesi europei, quando gli effetti della crisi economica hanno cominciato a farsi sentire pesantemente, partiti xenofobi, nazionalisti o apertamente neo-fascisti hanno visto crescere enormemente i loro consensi. In alcuni casi, essi hanno mutato il loro discorso politico, sostituendo la classica divisione tra destra e sinistra con quella di una nuova lotta in atto nella società contemporanea: quella che Marine Le Pen ha definito il conflitto “tra l’alto e il basso” [19] . In questa nuova polarizzazione, essi si sono candidati a rappresentare quest’ultima parte, il popolo, contro l’establishment, ovvero le forze che si sono alternate, per lungo tempo, al governo e contro le élites che favoriscono lo strapotere del libero mercato.

Anche l’impianto ideologico di questi movimenti politici è mutato. La componente razzista è stata, in molti casi, messa in secondo piano, rispetto alle tematiche economiche. L’opposizione alle, già cieche e restrittive, politiche sull’immigrazione attuate dall’Unione Europea si è rafforzata facendo leva sulla guerra tra poveri, ancor prima che sulla discriminazione basata sul colore della pelle o sul credo religioso. In un contesto di disoccupazione di massa e di grave conflitto sociale, la xenofobia è lievitata tramite una propaganda secondo la quale i migranti sottraggono l’impiego ai lavoratori locali, che andrebbero, invece, privilegiati in materia di occupazione, servizi sociali e diritti [20] .

Questo mutamento di rotta ha sicuramente influito sul risultato del Fronte Nazionale che, sotto la guida della Le Pen, ha raggiunto il 17,9% alle elezioni presidenziali del 2012, prima di diventare, con il 24,8%, il primo partito politico francese [21] alle consultazioni europee del 2014, alle amministrative del marzo 2015 – con il 25,2% -, e, infine, alle regionali del dicembre 2015, nelle quali ha conseguito, pur senza riuscire a conquistare alcun governo locale, il 27,7%. Anche la Lega Nord in Italia ha compiuto una notevole metamorfosi. Nata nel 1989 rivendicando l’indipendenza della Padania (o, a partire dal 1996, la sua secessione), è divenuta, negli ultimi tempi, un partito nazionale, la cui piattaforma politica no-euro e anti-immigrati ha costituito la premessa al percorso di alleanza con le principali forze eredi della tradizione fascista. Di recente, il suo consenso elettorale è aumentato massicciamente, al punto da essere diventata, alle elezioni amministrative del 2015, la prima organizzazione del centro-destra italiano, superando Forza Italia, il partito di Silvio Berlusconi.

In Francia e in Italia, alcune storiche roccaforti del voto operaio e comunista si sono tramutate in stabili basi elettorali di queste due forze. La recente coalizione, in sede europea, tra il Fronte Nazionale e la Lega Nord ha permesso, nel giugno del 2015, la nascita del gruppo Europa delle Nazioni e della Libertà (ENL) all’europarlamento di Bruxelles. Ne fanno parte consolidati partiti politici che, affiancati da altre organizzazioni minori, chiedono, da tempo, l’uscita dall’euro, la revisione dei trattati sull’immigrazione e il ritorno alla sovranità nazionale. Tra le più rappresentative vi sono Interesse Fiammingo in Belgio (VB); il Partito della Libertà Austriaco (FPÖ), che ha raggiunto il 20,5% alle elezioni politiche del 2013, il 19,7% a quelle europee del 2014 e il 30,8% alle comunali di Vienna del 2015; e il Partito per la Libertà (PVV) olandese, fondato nel 2006, che ha raccolto il 13,3% alle elezioni europee. Questi ultimi due partiti hanno raggiunto la terza posizione nei loro rispettivi paesi.

Le forze di estrema destra sono entrate in diversi gruppi dell’europarlamento e, per la prima volta dopo la Seconda Guerra Mondiale, hanno compiuto rilevanti avanzamenti anche in altre regioni d’Europa. In tutta la Scandinavia, ad esempio, esse costituiscono una realtà già ben consolidata, nonché l’orientamento ideologico che ha registrato il maggiore successo elettorale.

Nella patria per eccellenza del “modello nordico”, i Democratici Svedesi (SD), nati nel 1988, attraverso la fusione di diversi gruppi neo-nazisti al tempo esistenti, sono diventati, con il 12,8% delle preferenze, il terzo partito più votato alle elezioni legislative del 2014. In Europa essi sono alleati con il Partito per l’Indipendenza del Regno Unito.

In Danimarca e in Finlandia, due partiti fondati nel 1995 ed entrambi aderenti al Gruppo dei Conservatori e Riformisti Europei (ECR), quello storicamente guidato dal Partito Conservatore (CP) britannico, hanno raggiunto risultati ancora più sorprendenti, divenendo le seconde forze politiche dei loro paesi. Suscitando lo stupore generale, il Partito Popolare Danese (DPP) è stato, con il 26,6%, il movimento politico più votato alle ultime elezioni europee. Tale successo è stato confermato alle legislative del 2015, in seguito alle quali, con il 21,1% delle preferenze, è entrato nella maggioranza di governo. Dopo le recenti elezioni del 2015, sugli scanni del governo di Helsinki sono saliti anche i Veri Finlandesi (PS), col 17,6% dei voti.

Infine, in Norvegia, col 16,3% delle preferenze, è arrivato per la prima volta al governo il Partito del Progresso (FrP), di vedute politiche ugualmente reazionarie, che aveva già raggiunto il 22,9% nel 2009. La notevole e pressoché uniforme affermazione di questi partiti, in una regione dove le organizzazioni del movimento operaio hanno esercitato un’indiscussa egemonia per lunghissimo tempo, si è resa possibile anche perchè i partiti di estrema destra si sono impossessati di battaglie e tematiche in passato care alla sinistra, sia socialdemocratica che comunista. Il maquillage della simbologia politica (i Democratici Svedesi hanno, per esempio, sostituito la fiamma, usata molto spesso dai movimenti fascisti, con un rassicurante fiore di campo con i colori nazionali) e l’avvento di leader giovani e abili nel comunicare con i media sono stati fattori utili, ma non fondamentali.

L’avanzata della destra è avvenuta non solo utilizzando classiche campagne reazionarie, come quelle contro la globalizzazione, l’arrivo di nuovi richiedenti asilo e lo spettro della “islamizzazione” della società. Alla base del loro successo vi è stata, soprattutto, la rivendicazione di politiche, tradizionalmente di sinistra, in favore dello stato sociale, proprio mentre i socialdemocratici optavano per tagli alla spesa pubblica e la sinistra radicale era imbavagliata dal sostegno o dalla partecipazione diretta ai governi. Si tratta, però, di un differente tipo di welfare. Non più universale, inclusivo e solidale, come quello del passato, ma basato su un principio diverso – che alcuni studiosi hanno incluso nella categoria di “welfare nationalism” -, ovvero fornire diritti e servizi esclusivamente ai membri della già esistente comunità nazionale.

Al grande consenso ricevuto nelle zone rurali e di provincia, spesso depopolate e con tassi di disoccupazione da primato, a causa della crisi economica, l’estrema destra scandinava ha, così, aggiunto quello di una parte significativa della classe operaia, che ha ceduto al ricatto “immigrazione o stato sociale”. Anche in diversi paesi dell’Est europeo la destra radicale è riuscita a riorganizzarsi, dopo la fine dei regimi pro-sovietici. L’Unione Nazionale Attacco (ATAKA) in Bulgaria, il Partito Slovacco Nazionale (SNS) e il Partito Grande Romania (PRM) sono alcune delle forze politiche che spesso hanno ottenuto buoni risultati ed eletto propri rappresentanti in parlamento.

In Polonia, il partito della destra populista Diritto e Giustizia (PiS) ha vinto le presidenziali del maggio 2015 e ha poi ottenuto, grazie al 37,6% alle legislative dell’ottobre 2015, la prima maggioranza assoluta raggiunta in parlamento da un’unica forza politica, dopo la fine della Guerra Fredda. A differenza dei frequenti richiami al nazionalismo e ai valori religiosi più conservatori, il programma economico di Diritto e Giustizia è stato incentrato sulla promessa di aumentare la spesa sociale, migliorare il livello dei salari e abbassare l’età pensionabile. Una piattaforma di sinistra, in un paese dove la sinistra anticapitalista non esiste e quella socialdemocratica è confinata in uno spazio minoritario, dopo aver colpito, con le sue politiche, le fasce sociali più deboli.

In questa zona d’Europa, comunque, il caso più allarmante è quello dell’Ungheria. Dopo l’introduzione delle severe misure di austerità varate dal governo del Partito Socialista Ungherese, in ossequio alle imposizioni della Troika, e in seguito alla grave crisi deflazionistica da queste innescate, è giunta al potere l’Unione Civica Ungherese – Fidesz (aderente al Partito Popolare Europeo). Dopo aver epurato la magistratura e messo sotto controllo i mass media, nel 2012 il governo ha instaurato una nuova costituzione dai connotati autoritari e lontana dai principi propri dello Stato di diritto. Accanto a tale pericolosa realtà, dal 2010, il Movimento per un’Ungheria Migliore (Jobbik) è diventato il terzo partito del paese, raggiungendo il 20,5% alle elezioni del 2014. A differenza delle forze presenti nell’Europa occidentale e scandinava, Jobbik rappresenta il classico esempio – oggi dominante all’Est – di formazioni di estrema destra, che continuano a utilizzare l’odio contro le minoranze (in particolare quella Rom), l’antisemitismo e l’anticomunismo quali principali strumenti di propaganda e di azione.

Completano, infine, questo panorama diverse organizzazioni neo-naziste, sparse in varie zone d’Europa. Due di esse hanno ottenuto buoni risultati. Il Partito Nazionaldemocratico di Germania (NPD) ha conquistato una presenza istituzionale in due parlamenti regionali, ha raggiunto l’1,5% alle elezioni del 2013 e ha eletto un eurodeputato nel 2014. Alba Dorata (AD), in Grecia, ha raccolto il 9,4 alle europee del 2014 e il 7% alle elezioni del 2015, affermandosi, in entrambi i casi, quale terza forza politica del paese [22] .

In questi anni, dunque, i partiti politici della destra populista, nazionalista o neo-fascista hanno decisamente ampliato il loro consenso, quasi in ogni parte d’Europa. In molte occasioni, sono stati in grado di egemonizzare il dibattito politico e, in alcuni casi, alleandosi con le forze della destra più moderata, sono riusciti ad andare al governo. Si tratta di un’epidemia molto preoccupante, alla quale non si può certo pensare di rispondere senza combattere il virus che l’ha generata: la litania neoliberista oggi tanto in voga a Bruxelles.

Tuttavia, sia in Grecia che nelle regioni orientali della Germania, essi hanno conquistato risultati inferiori a quelli che avrebbero potuto ottenere; mentre in Spagna, Portogallo e Repubblica Ceca, ovvero in alcuni dei luoghi in cui la sinistra comunista ha mantenuto un consistente radicamento sociale e ha sviluppato, nel corso degli anni, una coerente politica di opposizione [23], non si sono realizzate le condizioni per la loro rinascita.

V. La nuova geografia politica della sinistra radicale europea
La crisi economica e politica che attraversa l’Europa ha provocato, in contemporanea all’avanzamento di forze populiste, xenofobe e di estrema destra, anche grandi lotte di resistenza e manifestazioni di protesta contro le misure di austerità imposte dalla Commissione Europea e messe in atto dai governi nazionali.

Ciò ha favorito, soprattutto nella parte meridionale del continente, la rinascita delle forze della sinistra radicale, nonché una loro ragguardevole affermazione elettorale. Grecia, Spagna, Portogallo, nonché l’Irlanda e, in tono minore, altri paesi, sono stati teatro di imponenti mobilitazioni di massa contro le politiche neoliberali. In Grecia, a partire dal 2010, sono stati indetti oltre 40 scioperi generali.

In Spagna, il 15 Maggio del 2011, ebbe inizio una gigantesca ribellione, cui parteciparono milioni di cittadini e dalla quale sorse il movimento poi definito con il nome di Indignados. I manifestanti giunsero a occupare, per ben quattro settimane, la Puerta del Sol, la piazza principale di Madrid. Pochi giorni dopo, una contestazione analoga prese il via anche ad Atene, in Piazza Syntagma. In entrambi i paesi, queste lotte sociali hanno posto, di fatto, le premesse per la successiva affermazione delle forze di sinistra.

D’altro canto, però, le organizzazioni sindacali, sebbene favorite da un retroterra comune – nei paesi europei le misure adottate dopo la crisi avevano causato gli stessi disastri sociali -, non ebbero la volontà politica di redigere un’unica piattaforma rivendicativa e di articolare una serie di mobilitazioni su scala continentale. L’unica parziale eccezione fu rappresentata dallo sciopero generale, proclamato il 14 Novembre 2012, in Spagna, Italia, Portogallo, Cipro e Malta, sostenuto anche da iniziative di solidarietà in Francia, Grecia e Belgio.
In quel periodo, sul versante politico, la sinistra anticapitalista proseguì nel suo percorso di ricostruzione e di ricomposizione delle forze in campo. Nacquero, infatti, nuove formazioni ispirate al pluralismo e capaci di mettere insieme il più ampio arco di soggetti politici, garantendo, nello stesso tempo, una maggiore democrazia interna attraverso il principio di “una testa un voto”.

Già nel 1999, sorsero il Blocco di Sinistra (BE) in Portogallo, nel quale erano confluite le forze più significative esistenti a sinistra del Partito Comunista Portoghese, e La Sinistra (DL) in Lussemburgo. Nel 2004, era stata la volta della Coalizione della Sinistra Radicale (SYRIZA), l’alleanza tra Synaspismós e numerose altre forze anticapitaliste greche, costituitasi, poi, in partito unico solo nel 2012.

Nel maggio del 2004, venne fondato anche il Partito della Sinistra Europea, nel quale si associarono, inizialmente, 15 tra partiti comunisti, socialisti ed ecologisti, con l’intento di costruire un soggetto politico in grado di riunire attorno a un programma comune le principali forze della sinistra antagonista del continente. Di esso fanno attualmente parte le organizzazioni politiche di venti paesi [24] . Tale raggruppamento era stato preceduto, pochi mesi prima, dalla creazione dell’Alleanza della Sinistra Verde Nordica, nella quale erano confluiti sette partiti dell’Europa settentrionale.

Accanto alla maggiore coalizione del Partito della Sinistra Europea, esisteva, inoltre, anche la Sinistra Anticapitalista Europea (EACL), uno schieramento minore, nato nel 2000, nel quale erano confluiti oltre 30 partiti trotzkysti, spesso di ridotte dimensioni. I suoi principali promotori furono il Blocco di Sinistra in Portogallo, la Lista Unitaria – I Rosso-Verdi in Danimarca e il Nuovo Partito Anticapitalista in Francia. Nel parlamento europeo, i rappresentanti di queste forze hanno aderito al gruppo della Sinistra Unitaria Europea/Sinistra Verde Nordica [25].

Qualche anno dopo, la fuoriuscita, quasi in contemporanea, delle componenti più radicali del Partito Socialdemocratico Tedesco e del Partito Socialista (PS) francese [26] – che assunsero rapidamente posizioni più a sinistra dei gruppi dirigenti del Partito del Socialismo Democratico, in Germania, e del Partito Comunista Francese – favorì la nascita, nel 2007, di La Sinistra (DL) in Germania e, nel 2008, del Fronte di Sinistra (FdG) in Francia. In quest’ultimo paese, la trasformazione, nel 2009, della Lega Comunista Rivoluzionaria (LCR) nel Nuovo Partito Anticapitalista (NPA) può essere ricondotta alla stessa esigenza, avvertita da alcune delle forze più tipicamente classiste del comunismo europeo, di mettere al centro della propria iniziativa politica le nuove contraddizioni, divenute sempre più rilevanti, generate dall’esclusione sociale e la necessità di aprirsi a una più giovane generazione di militanti.

Nello stesso anno, nacquero in Italia anche Sinistra Ecologia e Libertà (SEL), nella quale la componente moderata del Partito della Rifondazione Comunista si fuse con un gruppo di dissidenti dei Democratici di Sinistra, e la Federazione della Sinistra (FdS), un’alleanza tra il Partito della Rifondazione Comunista e altri tre movimenti politici minori. In Svizzera un processo simile ebbe compimento nel 2010, con la fondazione di La Sinistra (AL).

La medesima strada venne tentata in Inghilterra, ma con esito fallimentare, prima con il Partito del Rispetto, nel 2004, e poi con la Sinistra Unita (LU), nel 2013. Anche oltre il Bosforo, è stato intrapreso lo stesso percorso. Nel 2012, il movimento curdo si è associato con varie organizzazioni della sinistra turca per fondare il Partito Democratico del Popolo (HDP), divenuto rapidamente la quarta forza politica in Turchia, con il 10,7% alle elezioni del novembre 2015 [27].

Nel 2014 sono sorti la Sinistra Unita (ZL), in Slovenia, e Podemos in Spagna, caso del tutto particolare perché nato con l’ambizione di superare la tradizionale definizione di partito di sinistra. Quest’ultima formazione, comunque, dopo essersi presentata per la prima volta alle ultime elezioni europee, ha aderito anch’essa al gruppo della Sinistra Unitaria Europea/Sinistra Verde Nordica. Nell’ottobre del 2015, infine, in Irlanda è stata fondata la coalizione elettorale Alleanza Anti-Austerità – Popolo Prima del Profitto (AAA-PBP), che ha messo fine al lungo conflitto tra il Partito Socialista (PS) e l’Alleanza Popolo Prima del Profitto (APBP) [28].

Il modello plurale – così diverso dal partito monolitico, ispirato al principio del centralismo democratico, utilizzato dal movimento comunista nel XX secolo – si è esteso, velocemente, alla maggioranza delle forze della sinistra radicale europea. Gli esperimenti più riusciti non sono stati tanto i processi federativi che si sono limitati a una mera riunificazione di piccoli gruppi e di organizzazioni già esistenti, quanto le ricomposizioni che sono state guidate, invece, dalla necessità di coinvolgere quella vasta e dispersa rete di soggettività sociali, capaci di articolare differenti pratiche di conflitto. Questa scelta si è rivelata vincente in quanto è riuscita ad attrarre nuove forze, coinvolgendo giovani e riconquistando militanti disillusi, e ha favorito, infine, l’affermazione elettorale dei nuovi partiti venuti alla luce.

Infatti, alle elezioni tedesche del 2009, La Sinistra conquistò l’11,9%, il triplo di quanto ottenuto dal Partito del Socialismo Democratico sette anni prima (4%). Nel 2012, il candidato del Fronte di Sinistra alle presidenziali francesi, Mélenchon, raggiunse l’11,1% dei voti, realizzando il miglior risultato mai conseguito, dal 1981 in poi, da una forza a sinistra del Partito Socialista. Nello stesso anno, cominciò la veloce scalata di Syriza, che toccò il 16,8% alle elezioni di maggio e il 26,9% a quelle di Giugno, prima di conquistare il governo come forza maggioritaria (evento inedito, dal secondo dopoguerra, per un partito anticapitalista in Europa [29] ), con il 36,3%, nel gennaio 2015.

Eccellenti risultati sono stati conseguiti anche nella penisola iberica, dove, alle consultazioni europee del 2014, la Sinistra Plurale spagnola (un nuovo cartello elettorale guidato dalla Sinistra Unita) ha superato il 10% e Podemos ha sfiorato l’8%. Il totale dei voti ottenuti dalle forze di sinistra è stato ancora maggiore alle elezioni generali del dicembre 2015, quando Podemos ha raggiunto il 12,6%; Unità Popolare (UP) – l’ultima sigla assunta dalla Sinistra Unita – il 3,6% e una serie di liste locali, tra le quali In Comune Possiamo (ECP) (Catalogna – 3,7%); Impegno-Possiamo-È il momento (C-P-É) (Comunità Valenziana – 2,6%); In Marea (EM)(Galizia – 1,6%), Paesi Baschi Uniti (EHB)(0,8%); che insieme hanno raccolto quasi il 9% dei consensi.

Inoltre, alle elezioni politiche portoghesi dell’ottobre 2015, la Coalizione Democratica Unitaria ha totalizzato l’8,3% dei voti e il Blocco di Sinistra, con il 10,2%, ha guadagnato il suo miglior risultato di sempre, divenendo la terza forza politica lusitana. Questo risultato è stato confermato alle elezioni presidenziali del gennaio 2016, in occasione delle quali il partito ha nuovamente superato il 10% dei suffragi.

Esperimenti di sinistra plurale – sempre, comunque, caratterizzati da una chiara piattaforma politica anti-liberista -, sono stati fruttuosi anche in alcune elezioni amministrative. Lo hanno dimostrato i risultati delle regionali francesi del 2010 in Limousin, quando la coalizione Fronte della Sinistra e Nuovo Partito Anticapitalista raggiunse il 19,1% al secondo turno, e le recenti municipali in Spagna, dove le liste Ahora Madrid e Barcelona en Comú, nelle quali sono confluite la Sinistra Unita e Podemos, hanno conquistato i due municipi più importanti del paese. In entrambi i casi, ampie alleanze, nate dalla spinta del protagonismo della base, hanno permesso di superare le differenze esistenti tra i gruppi dirigenti a livello nazionale.

Tra i più ragguardevoli risultati elettorali, conseguiti nell’ultimo decennio dalla sinistra radicale, vanno registrati anche quelli ottenuti da partiti che hanno deciso di non sciogliersi per fondersi con altre forze politiche. Notevoli sono state, infatti, l’affermazione del Partito Socialista (PS) in Olanda – 16,6% nel 2006 -, sulla scia dell’opposizione al referendum contro il Trattato sulla Costituzione Europea, e il successo del Partito Progressista dei Lavoratori (AKEL) a Cipro, il cui segretario generale Demetris Christofias risultò vincitore delle elezioni presidenziali del 2009 (33,2% al primo turno e 53,3% al secondo). Il suo mandato si contraddistinse, però, per una clamorosa disfatta: l’incapacità di porre fine al conflitto che divide l’isola dal 1974 e la sudditanza espressa, in materia economica, nei confronti delle imposizioni della Troika.

A scuotere la geografia della sinistra europea ha contribuito un’altra vicenda, imprevedibile sino a qualche anno fa. In seguito alle elezioni primarie del settembre 2015, il 59,5% dei militanti inglesi del Partito Laburista ha eletto Jeremy Corbyn nuovo leader dell’organizzazione. Dove vent’anni fa sedeva Tony Blair, oggi ha preso posto un dichiarato anticapitalista, il segretario più a sinistra della storia del partito britannico. Questo straordinaria novità, che qualche anno fa sarebbe stata anche meno prevedibile della conquista del governo greco da parte di Syriza, rappresenta un significativo esempio del risveglio della sinistra.

Oltre i casi dei vari partiti nazionali, il generale avanzamento della sinistra radicale è stato confermato anche in occasione delle ultime elezioni europee. Il numero dei voti da essa raccolti è stato di 12.981.378, pari all’8% del totale, con un aumento di 1.885.574 preferenze rispetto al 2009 [30]. Anche prendendo in considerazione il solo dato degli eletti, lo schieramento della Sinistra Unitaria Europea/Sinistra Verde Nordica rappresenta la quinta forza politica del Parlamento Europeo (nel 2009 era la settima) con il 6,9% dei deputati, equivalente a 52 parlamentari [31] . Essa segue il Partito Popolare Europeo (29,4%), l’Alleanza Progressista dei Socialisti e dei Democratici (25,4%), il Gruppo dei Conservatori e Riformisti Europei (9,3%), l’Alleanza dei Democratici e dei Liberali per l’Europa (8,9%); ma prevale sui Verdi – Alleanza Libera Europea (6,6%), sull’Europa della Libertà e della Democrazia Diretta (6,4%) e sull’Europa delle Nazioni e della Libertà (5,2%).

Tuttavia, questi risultati positivi sono offuscati da alcuni elementi negativi. In molti paesi dell’Europa orientale, infatti, la sinistra radicale esprime una posizione ancora marginale, quando non del tutto minoritaria [32]. É lontana dalle lotte sociali, priva di radicamento nei territori e nelle organizzazioni sindacali, sconosciuta alle giovani generazioni e puntualmente attraversata da un settarismo autolesivo e da dilanianti divisioni interne. In altre parole, non ha, al momento, alcuna prospettiva di sviluppo.

Tale situazione si è ripetuta anche nelle tornate elettorali. In sei nazioni – Polonia, Romania, Ungheria, Bulgaria, Bosnia-Erzegovina, Estonia – la sinistra radicale ha raccolto meno dell’1% dei voti, mentre in altre, quali la Croazia, la Slovacchia, la Lituania e la Lettonia – essa ha raccolto percentuali di poco superiori. Essa resta molto debole anche in Austria, Belgio e Svizzera, mentre in Serbia la sinistra è ancora identificata con il Partito Socialista di Serbia, guidato per lungo tempo da Slobodan Milošević.

Siamo in presenza, dunque, di una realtà molto disomogenea. Nei paesi della penisola iberica e del Mediterraneo – con l’eccezione dell’Italia -, negli ultimi anni la sinistra radicale si è significativamente espansa. In Grecia, Spagna, Portogallo e Cipro le sue forze si sono stabilmente consolidate e sono riconoscibili nel novero dei principali attori politici dei rispettivi panorami nazionali. Anche in Francia, inoltre, essa ha riconquistato un discreto ruolo sociale e politico. Mentre, in Irlanda, il nazionalismo repubblicano e progressista, per quanto moderato, di Noi Stessi (Sinn Fein – SF), che ha raggiunto il 22,8% dei voti alle europee del 2014, ha fatto argine all’avanzata delle forze conservatrici.

Nel centro Europa, la sinistra radicale è riuscita a conservare una buona forza elettorale in Olanda e Germania – anche se ai buoni risultati nelle urne non sono corrisposti significativi conflitti sociali -, ma il suo peso è limitato altrove. Nei paesi nordici ha difeso la forza sulla quale si è attestata dopo il 1989 (elettoralmente intorno al 10%), ma si è mostrata incapace di attrarre il diffuso malcontento popolare, catturato, quasi interamente, dai partiti di destra.

Il problema principale della sinistra antagonista resta, comunque, a Est, dove, con l’eccezione del Partito Comunista di Boemia e Moravia nella Repubblica Ceca e della Sinistra Unita in Slovenia, essa è pressoché inesistente e incapace di andare oltre lo spettro del “socialismo reale”. Date queste circostanze, l’espansione dell’Unione Europea a levante ha decisamente spostato a destra il baricentro politico del continente, come testimoniano le rigide posizioni oltranziste assunte dai governi dell’Europa orientale durante le recente crisi in Grecia e di fronte all’arrivo dei popoli in fuga dai teatri di guerra.

VI. Oltre il recinto dell’Eurozona?
La trasformazione dei partiti della sinistra radicale in organizzazioni più ampie e plurali si è dimostrata una ricetta utile per ridurre la loro preesistente frammentazione, ma non ne ha certo risolto i problemi di natura politica. In Grecia, in seguito alla nascita del governo guidato da Alexis Tsipras, Syriza era intenzionata a compiere una rottura con le politiche di austerità adottate da tutti gli esecutivi, di centro-sinistra, “tecnici” o di centro-destra, alternatisi al potere dal 2010. Tuttavia, a causa dell’enorme debito pubblico dello Stato ellenico, la concreta attuazione di questa svolta fu immediatamente subordinata a una trattativa con i creditori internazionali.

Dopo cinque mesi di estenuanti negoziati – durante i quali la Banca Centrale Europea smise anche di erogare credito alla Banca Centrale di Atene, determinando la paralisi degli sportelli bancari greci -, i leader dell’Eurozona imposero al governo greco un nuovo piano di salvataggio, nel quale furono inseriti tutti i provvedimenti economici contro i quali Syriza aveva precedentemente espresso la sua più ferma opposizione. Dal 2010 in poi, l’arco parlamentare delle forze politiche che ha accettato i memorandum di Bruxelles è stato vastissimo. Da destra a sinistra, si sono piegate all’inesorabile logica dell’austerità: Nuova Democrazia, i Greci Indipendenti (ANEL), Il Fiume, la Sinistra Democratica, il Movimento Socialista Panellenico e, infine, anche Syriza [33].

Neppure la vigorosa risposta al referendum consultivo sulle proposte della Troika, convocato il 5 luglio del 2015, – rispetto al quale il 61,3% dei greci aveva manifestato il suo diniego – servì a determinare uno sbocco diverso.Per evitare l’uscita dall’Eurozona, il governo Tsipras acconsentì a ulteriori sacrifici sociali, a ingenti privatizzazioni del patrimonio pubblico – che sarà messo in vendita come merce in liquidazione – e, più in generale, a un insieme di misure di austerità funzionali solamente ai piani dei creditori internazionali e non, invece, allo sviluppo dell’economia del paese [34] .

D’altro canto, l’uscita della Grecia dall’eurozona, ipotesi prefigurata da alcuni soltanto allo scadere delle trattative con l’Eurogruppo, avrebbe catapultato il paese in una condizione di caos economico e di profonda recessione. Una scelta di tale portata avrebbe dovuto essere predisposta per tempo, accompagnata da una scrupolosa valutazione di tutti gli scenari che si sarebbero potuti aprire e da una rigorosa programmazione di tutte le contromisure da adottare. Soprattutto, essa avrebbe dovuto essere sorretta dal convinto sostegno di un vasto schieramento di forze sociali e politiche. Senza questo imprescindibile presupposto, l’autarchia economica, nella quale la Grecia sarebbe stata condannata a resistere per un tempo difficile da prevedere, avrebbe potuto aprire uno spazio politico ancora maggiore ai neofascisti di Alba Dorata.

L’esito dei negoziati tra il governo Tsipras e l’Eurogruppo ha reso evidente che, allorché un partito di sinistra vince le elezioni e vuole realizzare politiche economiche alternative a quelle dominanti, le istituzioni di Bruxelles sono pronte a impedire che ciò avvenga. Se, a partire dagli anni novanta, l’accettazione incondizionata del credo neoliberale, da parte delle forze della socialdemocrazia europea, ebbe come conseguenza l’omologazione dei programmi di queste ultime a quelli dei partiti di centro-destra, oggi, invece, quando giunge al potere un partito della sinistra radicale, è la Troika stessa che interviene, per evitare che l’alternanza degli esecutivi alteri le sue direttive economiche. Vincere le elezioni non è più sufficiente. L’Unione Europea è diventata un caposaldo del capitalismo neoliberale.

In seguito a questi avvenimenti, è ripresa un’approfondita riflessione collettiva – a partire dalla questione dell’opportunità di conservare a ogni costo la moneta unica – per comprendere quali siano le migliori strade da percorrere per porre fine alle politiche economiche in vigore, senza abbandonare, al contempo, la prospettiva di realizzare una nuova e differente unione politica europea.

Attualmente, la posizione maggioritaria tra i partiti della sinistra radicale rimane quella di quanti sostengono, in continuità con le posizioni assunte negli ultimi anni, che sia ancora possibile modificare le politiche europee nel contesto esistente, ovvero senza rompere l’unione monetaria raggiunta, nel 2002, con l’entrata in vigore dell’euro.

Alla testa di questo schieramento vi è Syriza che, nonostante abbia avuto l’occasione, dopo essere giunta al governo, di elaborare e attuare soluzioni alternative – e pur avendo subito indebite pressioni dalle istituzioni europee, affinché non si desse corso ad alcun cambiamento – non ha mai preso in considerazione l’opzione della “Grexit”. Nel settembre del 2015, raccogliendo il 35,5% dei voti, Tsipras ha vinto le elezioni anticipate, da lui indette in seguito al conflitto sorto con quella parte del suo partito contraria all’attuazione delle misure contemplate nel memorandum, ed è ritornato al governo con un gruppo parlamentare coeso e non più esposto al rischio di dissidenze interne.

Syriza, dunque, nonostante l’aumento dell’astensionismo (+7% rispetto alle elezioni di otto mesi prima), e il calo del numero dei votanti (ben 600.000 in meno) rispetto al referendum di luglio, è riuscita a conservare il consenso di una parte significativa del popolo greco. Tuttavia, la fiducia che questi gli ha rinnovato sarà presto messa alla prova dagli effetti della scure imposta dall’Eurogruppo e non è azzardato prevedere l’emergere di scenari ancora più incerti di quello attuale.

La strategia di Syriza, per scongiurare l’emorragia di consensi subita da tutte le altre forze politiche che, in passato, hanno applicato i precedenti “programmi di salvataggio” della Troika, appare orientata in due direzioni. Il governo greco tenterà di rinegoziare una sostanziale riduzione del debito pubblico, allo scopo di evitare l’inizio di un nuovo ciclo deflattivo. Inoltre, esso cercherà di introdurre un’agenda parallela a quella imposta da Bruxelles, con la quale poter realizzare alcune misure di redistribuzione sociale in grado di limitare gli effetti dell’ultimo memorandum.

Alla luce di quanto è accaduto nel 2015, si può obiettivamente affermare che si tratta di una missione quasi impossibile. In ogni caso, dopo l’esperienza del governo Tsipras è divenuto evidente che, di fronte al probabile diniego delle istituzioni europee rispetto alla ristrutturazione del debito, occorre essere preparati a rispondere prevedendo anche il possibile abbandono dell’eurozona. Sarebbe comunque errato considerare tale ipotesi come la soluzione a tutti i mali.

Oltre a Syriza, la scelta che sia possibile riformare l’Unione Europea all’interno dell’attuale scenario, viene condivisa dalla maggioranza delle principali forze del Partito della Sinistra Europea, tra cui La Sinistra in Germania, il Partito Comunista Francese e la Sinistra Unita spagnola. In questo blocco, si situa anche Podemos, il cui gruppo dirigente si è dichiarato convinto che, se al governo greco se ne affiancassero altri disposti a rompere con le politiche di austerità imposte dalla Troika, potrebbe aprirsi uno spazio per incrinare ciò che appare, oggi, così inalterabile. Il risultato delle recenti elezioni in Portogallo – che hanno consegnato un’alleanza del tutto impensabile fino a poco fa [35]: un governo di minoranza guidato dal socialista Antonio Costa, con l’appoggio esterno del Blocco di Sinistra e della Coalizione Democratica Unita – sembra aver rafforzato questa speranza. Uno scenario simile non è da escludere neanche in Spagna, dove al momento sono in corso negoziati tra il Partito Socialista Operaio Spagnolo (PSOE) e Podemos.

Tuttavia, per altri, la “crisi greca” – che, in realtà, è una crisi della democrazia al tempo del capitalismo neoliberale – sembra comprovare, invece, l’irriformabilità di questo modello di Unione Europea. Non tanto per gli attuali rapporti di forza presenti al suo interno, peraltro sempre più sfavorevoli alle forze anticapitaliste, dopo l’allargamento a Est, quanto, invece, per la sua architettura generale. Gli inflessibili parametri economici imposti, in maniera crescente, a partire dal Trattato di Maastricht, hanno inevitabilmente ridotto, o in alcuni casi quasi annullato, le ben più complesse e composite esigenze della politica.

Negli ultimi 25 anni, le politiche neoliberali, coperte da un ingannevole manto tecnocratico e non ideologico, hanno trionfato ovunque in Europa, assestando pesanti colpi al suo modello di welfare state. Gli Stati nazionali si sono trovati a essere gradualmente privati di alcuni importanti strumenti di direzione politico-economica, che sarebbero stati indispensabili per avviare programmi di investimenti pubblici mirati a mutare il corso della crisi. Infine, si è affermata la prassi antidemocratica – consolidatasi al punto da apparire ormai come naturale – di assumere decisioni di grande rilievo senza richiedere l’approvazione popolare.

Pertanto, negli ultimi mesi, le fila di quanti reputano illusoria la possibilità di democratizzare l’eurozona, seppure esprimono una posizione che resta minoritaria, sono notevolmente aumentate. Accanto alle forze della sinistra radicale tradizionalmente euroscettiche, quali il Partito Comunista Portoghese, il Partito Comunista di Grecia o, in Scandinavia, la Lista Unitaria – I Rosso-Verdi in Danimarca, si è aggiunta Unità Popolare (LE). Nata ad Atene nell’agosto del 2015, al suo interno sono confluiti molti ex dirigenti ed ex militanti di Syriza, contrari alle decisione di Tsipras di accettare le imposizioni dell’Eurogruppo. Questa formazione, favorevole al ritorno alla dracma, è però rimasta fuori dal parlamento ellenico, dopo aver raccolto soltanto il 2,8% dei voti alle ultime elezioni.

Inoltre, diversi intellettuali e dirigenti politici hanno manifestato esplicitamente la loro posizione contraria all’euro [36] . Lafontaine, ad esempio, ha proposto un ritorno, in forma flessibile, al Sistema Monetario Europeo (SME), ovvero all’accordo, in vigore prima dell’esistenza dell’euro, che prevedeva una fluttuazione controllata dei valori delle varie monete nazionali. Lo sforzo di individuare soluzioni immediate per porre fine alla stagione dell’austerità, laddove si manifestassero nuovi e inaccettabili coercizioni, come quelle esercitate nei confronti della Grecia, deve, però, contemperare tutte le implicazioni a esse conseguenti. Sul piano simbolico, il ritorno al vecchio sistema monetario potrebbe essere percepito come un primo passo verso l’arresto del progetto di unità europea; mentre, su quello politico, potrebbe costituire un pericoloso detonatore a vantaggio delle forze della destra populista.

Accanto ai due schieramenti più chiaramente pro o contro la “democratizzazione dell’euro”, esiste un’area, piuttosto ampia, che esiterebbe a fornire una chiara risposta alla domanda: “cosa fare se domani accadesse in un altro paese ciò che è avvenuto in Grecia?”. Se è divenuta preoccupazione comune che, in futuro, altri partiti, o coalizioni di governo, potrebbero essere sottoposti al ricatto subito da Syriza; d’altro canto, però, è alquanto diffuso anche il timore che, adombrando l’uscita dall’eurozona, la sinistra anticapitalista si alienerebbe il consenso di ampi settori della popolazione, allarmati dall’instabilità economica e dalla perdita del potere d’acquisto di salari e pensioni che l’inflazione comporterebbe. Tipico esempio di questa incertezza è rappresentato dai mutamenti di posizione, degli ultimi anni, del Blocco di Sinistra in Portogallo e del Partito Socialista in Olanda.

Il recente appello “Un piano B in Europa”, promosso da Mélenchon [37] , anche se pieno di contraddizioni e opacità, ha stimolato ulteriormente la discussione. In questo documento, nel quale l’ingerenza dell’Unione Europea verso la Grecia è stata stigmatizzata come un vero e proprio “colpo di Stato”, si è avanzata la proposta di dare vita a una conferenza internazionale permanente, con l’obiettivo di mettere a punto le modalità per poter disporre, quando necessario, di un sistema monetario alternativo a quello fondato sull’euro [38] . Se, nei prossimi mesi, anche altre forze sociali, partiti e intellettuali si coalizzeranno intorno a questo obiettivo, in futuro la richiesta di uscire dall’euro potrebbe non essere più la bandiera della sola destra populista.

Pertanto, il conflitto imploso dentro Syriza potrebbe riprodursi altrove. A dimostrarlo, fin da adesso, sono le fibrillazioni interne al Fronte della Sinistra in Francia e a La Sinistra in Germania. Per la sinistra radicale europea, dunque, potrebbe concretizzarsi il rischio di una nuova stagione di divisioni. Tale condizione rivela il limite della forma plurale che le forze antagoniste si sono date negli ultimi anni, ovvero l’indefinitezza programmatica. Infatti, la diversità di posizioni e di culture politiche esistente tra le varie organizzazioni che hanno dato vita a queste nuove aggregazioni richiederebbe una difficile, ma non impossibile intesa puntuale sulle strategie da perseguire.

Ulteriori tensioni percorrono la sinistra radicale europea anche in merito al rapporto da tenere con le forze socialdemocratiche. Il nodo, che si presenta anche a livello municipale e regionale, riguarda la costante incertezza sulla convenienza, o meno, di partecipare a esperienze di governo in alleanza con esse. Il rischio concreto è quello di svolgere un ruolo subalterno, accettando, come in passato, compromessi al ribasso che dilapiderebbero il consenso finora conquistato e lascerebbero alle destre populiste il monopolio dell’opposizione sociale.

L’ipotesi del governo deve, pertanto, essere presa in considerazione solo, se e quando, vi siano le condizioni per attuare un programma economico in netta discontinuità con le politiche di austerità imposte nell’ultimo decennio. Operare scelte diverse significherebbe non aver fatto tesoro della lezione degli anni passati, quando la partecipazione dei partiti della sinistra radicale agli esecutivi moderati, a guida socialista, compromise la loro credibilità presso la classe lavoratrice, i movimenti sociali e le fasce sociali più deboli.

A fronte di una disoccupazione che, in molti paesi, si presenta con livelli mai raggiunti dal secondo dopoguerra, diventa prioritario il varo di un grande piano per il lavoro, sorretto da investimenti pubblici, che abbia come principio guida lo sviluppo sostenibile. Esso dovrebbe essere accompagnato da una netta inversione di tendenza rispetto alla precarizzazione dei contratti, che ha contraddistinto tutte le ultime “riforme” del mercato del lavoro, e dall’introduzione di una legge che indichi un minimo salariale al di sotto del quale non è possibile scendere. Queste misure restituirebbero alle giovani generazioni una possibilità per organizzare il proprio futuro.

Andrebbero attuate, inoltre, la riduzione dell’orario di lavoro e l’abbassamento dell’età pensionabile. Attraverso questi provvedimenti sarebbero ristabiliti alcuni elementi di giustizia sociale, necessari a ribaltare l’assetto neoliberista che ha costantemente aumentato la sperequazione della ricchezza prodotta.

Per fronteggiare la drammatica emergenza occupazionale, i partiti della sinistra radicale dovrebbero fare approvare, in tutti i paesi dove non esistono, provvedimenti atti a istituire un reddito di cittadinanza e alcune primarie forme di sostegno alle fasce meno abbienti – dal diritto alla casa, alle agevolazioni per l’utilizzo dei trasporti, al diritto gratuito all’istruzione -, in modo da contrastare la povertà e la sempre più diffusa esclusione sociale.

Parallelamente, diventa imprescindibile invertire i processi di privatizzazione che hanno caratterizzato la controrivoluzione degli ultimi decenni, restituendo alla proprietà pubblica e al controllo universale tutti quei beni comuni trasformati da servizi alla collettività in mezzi per generare profitto per pochi. La proposta di Corbyn in merito al ritorno alla nazionalizzazione delle ferrovie inglesi, così come la necessità di investire, ovunque in Europa, significative risorse nella scuola e nell’università pubblica indicano la giusta direzione.

Per quanto riguarda le risorse necessarie per finanziare tali riforme, esse potrebbero essere reperite dagli introiti derivanti dall’introduzione di un’imposta sui capitali e di una tassa sulle attività non produttive delle grandi imprese, nonché sulle transazioni e sulle rendite finanziarie. É evidente che, per realizzare questo disegno, si pone come primo atto necessario la promozione di un referendum abrogativo del fiscal compact, così da cancellare i vincoli imposti dalla Troika. Molto importante sarebbe anche impedire l’approvazione del Partenariato Transatlantico per il Commercio e gli Investimenti, la cui operatività non potrebbe che peggiorare la situazione [39].

Su scala continentale, una vera alternativa è ipotizzabile soltanto se un ampio schieramento di forze politiche e sociali sarà capace di imporre una conferenza europea per la ristrutturazione del debito pubblico. Questo scenario potrà avverarsi solo se la sinistra radicale svilupperà, con più ferma determinazione e maggiore continuità, campagne politiche e mobilitazioni transnazionali, a cominciare dal rifiuto della guerra e della xenofobia, questione divenuta ancor più decisiva dopo gli attentati del 13 novembre 2015 a Parigi, e a sostegno dell’estensione di tutti i diritti sociali e di cittadinanza ai migranti che giungono sul suolo europeo.

Una politica di alternativa non permette scorciatoie. Non basta, infatti, affidarsi a leader carismatici, né la debolezza dei partiti odierni giustifica il loro esautoramento da parte delle istituzioni dello Stato [40]. Occorre costruire nuove organizzazioni – perché di esse la sinistra ha tanto bisogno quanto ne ha avuto nel Novecento – che abbiano una presenza capillare nei luoghi di lavoro, operino per la riunificazione delle lotte, mai tanto frammentate quanto oggi, delle classi lavoratrici e subalterne e, attraverso le loro strutture territoriali, siano in grado di dare risposte immediate, ancor prima dei miglioramenti generali introdotti per legge, ai drammatici problemi causati dalla povertà e dall’esclusione sociale. Ciò può avvenire anche riutilizzando alcune forme di resistenza e solidarietà sociale adoperate dal movimento operaio in altre epoche storiche.

Vanno ridefinite, inoltre, nuove priorità, in particolare la pratica di un’autentica parità di genere e l’accurata formazione politica dei militanti più giovani, avendo come stella polare, in un’epoca in cui la democrazia è ostaggio di organismi tecnocratici, la promozione della partecipazione dal basso e lo sviluppo del conflitto sociale.

Le sole iniziative della sinistra radicale che possono davvero ambire a mutare il corso degli eventi hanno davanti a sé un’unica strada: quella della ricostruzione di un nuovo blocco sociale, capace di dare vita a un’opposizione di massa alle politiche avviate con il Trattato di Maastricht e, conseguentemente, di cambiare alla radice gli indirizzi economici oggi dominanti in Europa.

References
1. Dal 1989, essi si associarono nel gruppo della Sinistra Unitaria Europea (Group for the European United Left) del parlamento europeo, del quale fecero parte il Partito Comunista Italiano (PCI), il Partito Comunista Spagnolo (PCE), la Sinistra Greca (EAR) e il Partito Popolare Socialista (SF) in Danimarca.
2. All’interno del parlamento europeo, questi ultimi, a partire dal 1989, si unirono nel gruppo Coalizione delle Sinistre (Left Unity), composto dal Partito Comunista Francese (PCF), dal Partito Comunista Portoghese (PCP), dal Partito Comunista di Grecia (KKE) e dal Partito dei Lavoratori (WP) in Irlanda.
3. Il più significativo di questi ultimi fu Lotta Operaia (LO) in Francia.
4. Il governo guidato da Lionel Jospin, in Francia, che introdusse la riduzione dell’orario di lavoro a 35 ore settimanali, fu l’eccezione di tale tendenza. In Spagna, il governo Zapatero seguì le stesse politiche neoliberiste in vigore negli altri paesi europei e venne travolto dagli effetti della crisi economica. Tuttavia, approvò importanti riforme in tema di diritti civili. Per un’analisi completa delle varie tendenze del riformismo europeo si veda Jean-Michel de Waele, Fabien Escalona, Mathieu Vieira (eds.), The Palgrave Handbook of Social Democracy in the European Union, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2013.
5. Cfr. Anthony Blair and Gerhard Schröder, Europe: The Third Way – die Neue Mitte, London/Berlin, Labour Party/SPD, 1999.
6. Il 18 ottobre 2015 il quotidiano conservatore di Londra The Mail on Sunday ha pubblicato un documento segreto (“Secret/Noforn”), datato 28 marzo 2002, grazie al quale è stato possibile accertare che il primo ministro inglese, mentre, in pubblico, si dichiarava impegnato a cercare una soluzione diplomatica alla crisi, aveva offerto, già un anno prima dell’inizio del secondo conflitto iraqueno, il suo aiuto al presidente americano per convincere l’opinione pubblica mondiale che Saddam Hussein possedesse delle armi di sterminio di massa che non furono poi mai trovate. Cfr. http://www.dailymail.co.uk/news/article-3277402/Smoking-gun-emails-reveal-Blair-s-deal-blood-George-Bush-Iraq-war-forged-YEAR-invasion-started.html
7. Questa formazione ha aderito solo all’Alleanza della Sinistra Verde Nordica e non al gruppo Sinistra Unitaria Europea/Sinistra Verde Nordica dell’europarlamento.
8. La stessa decisione, alla quale seguì come risultato il dimezzamento dei voti, venne assunta anche da La Sinistra in Germania, al governo con il Partito Socialdemocratico Tedesco nel Land del Brandeburgo, dove scese dal 27,2% del 2009 al 18,6% del 2014 e, in passato, anche in quello della capitale Berlino, dove diminuì dal 22,6% del 2001 all’11,6% del 2011. Attualmente, anche il Partito Socialista in Olanda è al governo in sei delle dodici province che compongono il paese, in alcuni casi in coalizione con dei partiti di centro-destra e lasciando il Partito del Lavoro (PvdA), membro dell’Internazionale Socialista, all’opposizione.
9. In Danimarca, il Partito Popolare Socialista toccò il 13% nel 2007, prima di precipitare, in seguito a una svolta politica moderata e filogovernativa, all’attuale 4,2%. Tale cambiamento fu accompagnato anche dal passaggio dal gruppo della Sinistra Unitaria Europea/Sinistra Verde Nordica a quello del Partito Verde Europeo, che fu sancito con il congresso nazionale di questa organizzazione nel 2008.
10. La Lettonia ha adottato l’euro dal 1 gennaio del 2014.
11. L’Istituto Nazionale di Statistica Portoghese ha calcolato che, dal 2010 al 2014, almeno 200.000 persone tra i 20 e i 40 anni hanno lasciato il paese. In Spagna l’Istituto Nazionale di Statistica ha contato almeno 133.000 giovani nuovi migranti tra il 2008 e il 2013. In Italia sono stati, invece, almeno 136.000 i giovani che sono andati all’estero tra il 2010 e il 2014. In realtà, queste stime sono di molto inferiori ai numeri reali. Non ci sono invece dati relativi alla Grecia, dove l’Autorità Statistica Ellenica non registra la migrazione giovanile.
12. Come affermò emblematicamente, nel 2006, Warren Buffet, l’investitore e magnate statunitense: “è in corso una lotta di classe – è vero, ma è la mia classe, la classe dei ricchi, che sta facendo la guerra. E la stiamo vincendo”. La citazione di Buffet è contenuta nell’intervista rilasciata a Ben Stein, In Class Warfare, Guess Which Class Is Winning, pubblicata sul The New York Times il 26/11/2006.
13. Sul rapporto tra capitalismo e democrazia, tema intorno al quale è fiorita negli ultimi anni una vasta letteratura, si veda Ellen Meiksins Wood, Democracy Against Capitalism, London: Cambridge University Press, 1995.
14. Approvato soltanto in Spagna e in Lussemburgo, il processo di ratifica di questo trattato si arenò proprio in seguito a queste due bocciature.
15. Anche il referendum consultivo indetto, in Grecia, dal governo di Alexis Tsipras, nel luglio del 2015, ha espresso un fragoroso no nei confronti delle politiche di Bruxelles.
16. Ex primo ministro del Lussemburgo, durante il suo mandato Juncker favorì oltre trecento multinazionali che utilizzavano le condizioni speciali del regime fiscale del suo paese.
17. Va però ricordato che alle elezioni presidenziali, le più importanti del paese, la partecipazione è stata di gran lunga superiore, come comprovato dall’affluenza del 79,4% raggiunta nel 2012.
18. In molti paesi dell’Est vi sono state punte bassissime: Slovacchia 13%, Repubblica Ceca 18,2%, Slovenia 24,5%, Croazia 25,2%, Ungheria 28,9%. A essi vanno aggiunti il 33,6% del Portogallo e il 35,6% del Regno Unito, cfr. http://www.europarl.europa.eu/pdf/elections_results/review.pdf.
19. Marine Le Pen dopo elezioni municipali del marzo 2014.
20. Si tratta di un vecchio slogan xenofobo di Jean-Marie Le Pen: “prima ai francesi”, cfr. Les français d’abord, Paris: Carrère-Michel Lafon, 1984.
21. A partire dalle elezioni politiche del 2012, il Fronte Nazionale si presenta all’interno di una coalizione più ampia che ha preso il nome di Rassemblamento Blu Marine (RBM).
22. Per un’indagine sulle forze dell’ultra destra europea si rimanda al volume curato da Andrea Mammone, Emmanuel Godin e Brian Jenkins, Mapping the Extreme Right in Contemporary Europe, London: Routledge, 2012.
23. Pur considerando le oscillazioni governiste della Sinistra Unita in Spagna, tra il 2004 e il 2008.
24. Per un elenco delle forze che compongono il Partito della Sinistra Europea cfr. http://www.european-left.org/about-el/member-parties.
25. Non ne fanno parte, invece, le formazioni dell’Iniziativa dei Partiti Comunisti e dei Lavoratori (INITIATIVE), fondata nel 2013, che comprende, con l’eccezione del Partito Comunista di Grecia, la sua forza principale, 29 minuscole formazioni ortodosse e staliniste.
26. Il cartello Lavoro e Giustizia Sociale – L’Alternativa Elettorale (WASG) di Oskar Lafontaine venne costituito nel 2005 e la fondazione del Partito di Sinistra (PG), guidato da Jean-Luc Mélenchon, venne annunciata nel novembre 2008 (il congresso fondativo si celebrò nel febbraio del 2009).
27. Alle elezioni del giugno 2015, prima dell’inizio della spirale di violenza e di attentati innescata dal presidente Recep Erdoğan, il risultato – pari al 13,1% – era stato ancora più notevole.
28. Per una mappa delle forze della sinistra radicale europea si rimanda a Birgit Daiber, Cornelia Hildebrandt, Anna Strienthorst (a cura di), From Revolution to Coalition: Radical Left Parties in Europe, Berlin: Rosa Luxemburg Foundation, 2012; e, più recentemente, al numero speciale, curato da Babak Amini, della rivista Socialism and Democracy, vol. 29, nr. 3, 2015, intitolato The Radical Left in Europe.
29. A eccezione del piccolo stato di Cipro, dove il Partito Progressista dei Lavoratori (AKEL) era giunto al governo nel 2009.
30. Purtroppo, tutti i dati che circolano in merito ai risultati elettorali – anche quelli ufficiali diffusi dall’Unione Europea – si riferiscono alle percentuali relative al numero dei deputati eletti e non a quelle del numero dei reali voti ricevuti. Tra le poche lodevoli eccezioni a questa prassi vi è il saggio di Paolo Chiocchetti, “The Radical Left at the 2014 European Parliament election: A First Assessment”, incluso nella pubblicazione online a cura di Cornelia Hildebrandt, Situation on the Left in Europe after the EU Elections: New Challenges, Berlin: Rosa Luxemburg Stiftung, 2014.
31. A essi vanno aggiunti altri due eurodeputati, eletti nelle fila del Partito Comunista di Grecia e, pertanto, non aderenti al gruppo GUE/NGL.
32. Va osservato che gli eletti al parlamento europeo del GUE/NGL provengono soltanto dalla metà dei 28 paesi che compongono l’Unione Europea.
33. Il celebre slogan del primo ministro inglese Margaret Tatcher – “non c’è alternativa” – continua a materializzarsi, come uno spettro, anche a distanza di trent’anni.
34. In proposito si veda il documento collettivo Preliminary Report, a cura del Truth Committee on Public Debt, la commissione insediatasi il 4 aprile 2015 per iniziativa dell’ex presidente del parlamento greco Zoe Konstantopoulou: http://cadtm.org/IMG/pdf/Report.pdf. Poche settimane fa, il nuovo governo Syriza ha deciso di eliminare questo importante rapporto dal sito ufficiale del parlamento greco.
35. In Portogallo, dopo la rivoluzione dei garofani e l’istituzione della repubblica, i socialisti non avevano mai negoziato con forze politiche alla loro sinistra.
36. Accanto agli autori che spingono da tempo in questa direzione – tra le varie pubblicazioni disponibili, si rimanda a Jacques Sapir,Faut-il sortir de l’Euro?, Paris: Le Seuil, 2012; e Heiner Flassbeck and Costas Lapavitsas, Against the Troika : Crisis and Austerity in the Eurozone, London: Verso, 2015 -, vi sono stati nelle ultime settimane vari interventi nella stessa direzione. In un’intervista al famoso settimanale tedesco Der Spiegel, intitolata “Krise in Griechenland: Lafontaine fordert Ende des Euro” e pubblicata l’11 luglio 2015, Lafontaine ruppe gli indugi, dichiarando che “l’euro è fallito”. In Italia il prestigioso sociologo Luciano Gallino, scomparso di recente, ha pubblicato su La Repubblica, in data 22 settembre 2015, un articolo dal titolo “Perché l’Italia può e deve uscire dall’euro”. Anche in Portogallo e già prima della crisi greca, l’influente Francisco Louçã, che è stato per dodici anni il principale dirigente del Blocco di Sinistra, dopo aver pubblicato, assieme a Joao Ferreira do Amaral, il volume A Solução Novo Escudo, Alfragide: Lua de Papel, 2014, ha espresso posizioni sempre più critiche rispetto alla situazione presente, cfr. il suo articolo “Sair ou não sair do euro”, pubblicato il 27 febbraio 2015 sul quotidiano Publico.
37. Gli altri quattro firmatari sono stati Oskar Lafontaine, l’ex ministro delle finanze greco Yanis Varoufakis, Zoe Konstantopoulou e l’italiano Stefano Fassina.
38. Il primo appuntamento si è svolto a Parigi tra il 23 e il 24 gennaio 2016, ma ha registrato una partecipazione piuttosto ridotta e un dibattito qualitativamente inferiore rispetto alle attese.
39. Significativa, in questo senso, è stata la grande manifestazione del 10 ottobre 2015, che ha visto sfilare a Berlino 250.000 persone contrarie a questo accordo commerciale.
40. Quando giunse al potere, nel gennaio 2015, Syriza ottenne quasi 2.250.000 voti, ma il numero dei suoi iscritti era pari a solo 36.000. Dopo l’assunzione della responsabilità di governo, le decisioni democraticamente assunte dal partito greco sono state ripetutamente stravolte o ignorate.

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La Izquierda Radical Europea Después de 1989

I. El fin del “socialismo real”
La caída del Muro de Berlín determinó un profundo cambio en el escenario político europeo. La implosión de los regímenes del bloque soviético, que se habían vuelto con el tiempo cada vez más represivos y burocráticos, tuvo la consecuencia positiva de liberar al comunismo del “socialismo real” –que había representado su degeneración– y de devolverlo a la lucha por la emancipación de las clases obreras.

Sin embargo, después de 1989, por el efecto de una convulsión del cuadro político y de relevantes transformaciones económicas, se desplegó un proceso de restauración capitalista que provocó durísimas repercusiones sociales a escala global. También en Europa, las fuerzas anticapitalistas atestiguaron cómo se redujo, inexorablemente, su protagonismo en la sociedad. Estas se encontraron, de hecho, con la enorme dificultad de organizar y orientar las luchas sociales y, por el lado ideológico, la izquierda en su conjunto perdió el rol hegemónico conquistado después de 1968 en la cultura de muchos países.

Tal retroceso se manifestó también en las elecciones. A partir de los años ochenta, tanto los partidos congregados en torno a las ideas del eurocomunismo[1], como aquellos aún fuertemente vinculados a las directrices de Moscú [2], sufrieron una grave disminución de consensos, que se convirtió, apenas después del final de la Unión Soviética, en un evidente colapso. Las diversas agrupaciones de la nueva izquierda y los partidos trotskistas corrieron la misma suerte [3].

Comenzó, sucesivamente, una fase de reconstrucción, en el transcurso de la cual surgieron, a menudo a través de procesos federativos entre varios de los componentes anticapitalistas que habían sobrevivido, nuevas formaciones políticas. Esto permitió a las fuerzas tradicionales de la izquierda abrirse también a movimientos ecologistas, feministas y pacifistas, nacidos en los dos decenios anteriores. Izquierda Unida (IU) en España, creada en 1986, fue la precursora de este proceso. Más tarde, iniciativas análogas alcanzaron la madurez en Portugal, donde, en 1987, nació la Coalición Democrática Unitaria (CDU); en Dinamarca, en 1989, con la Lista Unitaria – Los Rojos-Verdes (Enhl., Ø); en Finlandia, en 1990, con la Alianza de Izquierda (VAS), y en Italia y en Grecia, en 1991, cuando fueron fundados el Partito de la Refundación Comunista (PRC) y Synaspismós (SYN – Coalición de la Izquierda, de los Movimientos y de la Ecología). Varias fueron las modalidades organizativas a través de las cuales se definieron las nuevas congregaciones. Los partidos que le dieron forma a la Izquierda Unida –entre ellos el Partido Comunista de España– conservaron su existencia; la Coalición Democrática Unitaria en Portugal fungió sólo como lista electoral, mientras que el Partido de la Refundación Comunista en Italia y Synaspismós en Grecia se constituyeron como un nuevo y unitario sujeto político.

En otros países, en cambio, se procedió a un intento de renovación, a veces casi sólo de fachada, de los partidos que existían antes de la caída del Muro de Berlín. En 1989, después de la fundación de la República Checa, fue creado el Partido Comunista de Bohemia y Moravia (KSČM); mientras que en 1990, en Alemania, nació el Partido del Socialismo Democrático (PDS), heredero del Partido de Unidad Socialista de Alemania (PSUA), que ejerció el gobierno de la República Democrática Alemana desde 1949. Durante el mismo año, en Suecia el Partido de la Izquierda – Comunistas (V) asumió orientaciones más moderadas y eliminó la palabra “Comunistas” de sus iniciales.

II. El fracaso de las experiencias gubernamentales
Estos nuevos partidos, de la misma manera que aquellos que no habían cambiado su denominación, lograron conservar una cierta presencia política en sus respectivos escenarios nacionales y contribuyeron, junto con los movimientos sociales y las fuerzas sindicales progresistas, a la lucha contra las políticas neoliberales, intensificadas por la entrada en vigor, en 1993, del Tratado de Maastricht, en virtud del cual habían sido establecidos parámetros monetarios para el ingreso de los distintos países a la Unión Europea. En 1994, fue creado el grupo de la Izquierda Unitaria Europea del Parlamento Europeo que, un año después, siguiendo la adhesión de algunos partidos escandinavos, modificó su nombre para convertirse en Izquierda Unitaria Europea/Izquierda Verde Nórdica (GUE/NGL).

Además, a mediados de los años noventa, algunas fuerzas políticas de la izquierda radical, favorecidas por las huelgas y las grandes manifestaciones de plaza contra los gobiernos de Berlusconi y Dini en Italia, Juppé en Francia y González y Aznar en España, obtuvieron de hecho discretas afirmaciones electorales. La Izquierda Unida conquistó el 13,4% en las europeas de 1994; el Partido de la Refundación Comunista alcanzó el 8,5% de los votos en las elecciones italianas de 1996; el Partido Comunista Francés rozó el 10% en las legislativas de 1997. De la mano con lo anterior, estos partidos registraron un incremento del número de inscritos y una ampliación de su presencia en los territorios y en los puestos de trabajo. En esta fase de consolidación la excepción fue la de los partidos de los países del Este europeo, en los cuales, si se excluye la anomalía del Partido Comunista de Bohemia y Moravia, la herencia de las dictaduras “comunistas” de la posguerra no hizo posible –y aún hoy impide– el desarrollo de un proceso de renacimiento de las fuerzas de la izquierda.

Con el comienzo del siglo, se difundió por cada rincón del globo un amplio y políticamente heterogéneo movimiento de lucha contra la globalización neoliberal. Ya desde finales de los años noventa, colectivos autoorganizados, sindicatos de base, asociaciones, partidos anticapitalistas y organizaciones no gubernamentales habían promovido numerosas protestas masivas con ocasión de las periódicas cumbres internacionales del G8, del Fondo Monetario Internacional, de la Organización Mundial del Comercio y del Foro Económico Mundial (WEF) de Davos, Suiza. Los sucesivos nacimientos del Foro Social Mundial (FSM), Brasil 2001, y del Foro Social Europeo (ESF) favorecieron una discusión más abierta sobre la elaboración de políticas alternativas a las dominantes.

Mientras tanto, en el frente de la socialdemocracia, el advenimiento de Tony Blair, que guió el Labour Party desde 1994 y fue primer ministro del Reino Unido de 1997 a 2007, le allanó el camino a un profundo cambio ideológico y programático de la Internacional Socialista [4]. Su “Tercera Vía”, evidente adhesión al mantra liberal, disimulada con una exaltación vacía de lo “nuevo”, fue bienvenida y sostenida, con matices y modalidades diversas, por los gobiernos de Gerhard Schröder, canciller del Partido Socialdemócrata Alemán (SPD) de 1998 a 2005 [5], y de José Sócrates, primer ministro del Partido Socialista Portugués (PS), de 2005 a 2011 [6]. También Romano Prodi, presidente del Consejo italiano, a la cabeza de coaliciones de centro-izquierda de 1996 a 1998 y de 2006 a 2008, compartió muchos de los temas propuestos por Blair y se expresó a favor de la búsqueda de una “nueva vía”.

En nombre del “futuro de las próximas generaciones”, estos ejecutivos, inspirados por la Estrategia de Lisboa, el programa económico aprobado, en 2000, por los gobiernos de los países de la Unión Europea, dieron rienda suelta, casi del mismo modo que los de centro-derecha, a contrarreformas económicas que devastaron el modelo social europeo. De hecho, estos encaminaron, con inflexibilidad, fuertes recortes del gasto público, precarizaron las relaciones laborales (limitando las tutelas legislativas y empeorando las condiciones generales), pusieron en práctica políticas de “moderación” salarial y liberalizaron los mercados y los servicios, como sostenía la desastrosa “directiva Bolkestein” de 2006. La Agenda 2010, particularmente el Plan Hartz IV de Schröder, en Alemania, constituyó el ejemplo probatorio de tales elecciones desafortunadas.

En muchos países del sur de Europa, la situación fue ulteriormente agravada por el redimensionamiento de algunas garantías fundamentales del welfare state –comenzando por los ataques al sistema de pensiones–, por ulteriores cesiones masivas del patrimonio público, por procesos de privatización de la educación, por la drástica reducción de las becas para la investigación y la innovación y, finalmente, por la ausencia de políticas industriales eficaces. Estas medidas también fueron asumidas por Konstantinos Simitis (1996-2004) en Grecia, Massimo D’Alema (1998-2000) en Italia y José Zapatero (2004-2011) en España.

También en Europa del Este las elecciones fueron análogas. Los gobiernos socialistas de Leszek Miller (2001-2004) en Polonia y de Ferenc Gyurcsány (2004-2010) en Hungría estuvieron entre los más fieles secuaces del neoliberalismo y aplicaron grandes recortes al gasto público. De tal modo, éstos se deshicieron del consenso de la clase obrera y de los estratos más pobres de la población, al punto de que hoy en día las fuerzas de la Internacional Socialista ocupan una posición del todo marginal en ambos países.

Con respecto a las direcciones de la política económica es difícil rastrear diferencias, solo totalmente marginales, entre la actuación de los ejecutivos socialistas y la de los gobiernos conservadores en función durante el mismo período. Más bien, en muchos casos los partidos socialdemócratas, o las coaliciones de centro-izquierda, resultaron aún más funcionales para el proyecto neoliberal. Sus decisiones, de hecho, captaron más fácilmente el consentimiento por parte de las organizaciones sindicales, guiadas por la vieja, tan ilusoria, lógica del “gobierno amigo”. Con el tiempo, la decisión de adoptar un modelo de concertación y de baja conflictividad hizo a los sindicatos cada vez menos representativos de los sectores sociales más débiles.

Las medidas asumidas en política exterior siguieron con la misma dirección de discontinuidad con el pasado. En 1999, de hecho, fue el gobierno guiado por los Demócratas de Izquierda (DS), los herederos del viejo Partido Comunista Italiano, el que autorizó la segunda intervención militar de la historia italiana después de 1945: los bombardeos de la OTAN en Kosovo, sensación en la prensa también por el uso de proyectiles de uranio empobrecido. En 2003, los laboristas ingleses apoyaron en primera línea al republicano George W. Bush en la Segunda Guerra del Golfo contra el “Estado canalla” iraquí, falsamente acusado de posesión de armas de destrucción masiva[7]. Durante estos dos conflictos, ninguna fuerza del socialismo europeo se opuso a la intervención en Afganistán, a los devastadores “efectos colaterales” que éste trajo a la población y, más en general, a la campaña Enduring Freedom (“libertad duradera”) promovida por el gobierno de los Estados Unidos de América.

Finalmente, también la cuestión ecológica fue relegada a menudo a declaraciones de principios, que casi nunca se tradujeron en intervenciones legislativas eficaces para resolver los principales problemas ambientales. A esto contribuyó el desenvolvimiento moderado de gran parte de los partidos verdes que, decidiendo formar alianzas de gobierno tanto con las fuerzas de la derecha como con las de la izquierda, se volvieron partidos “post-ideológicos” y abandonaron la batalla en contra del modo de producción existente.

La metamorfosis de la socialdemocracia europea, sucedida por la anticrítica adhesión al capitalismo y a todos los principios del liberalismo, demostró que los acontecimientos de 1989 habían sacudido no sólo al campo comunista sino también a las fuerzas socialistas. En efecto, éstas habían renunciado a cualquier función reformadora; es decir, a la característica principal que las había distinguido después de la Segunda Guerra Mundial, cuando recomendaban, por ejemplo, la intervención estatal en la economía.

A pesar del profundo cambio neoliberal de la Internacional Socialista muchos partidos de la izquierda radical europea se aliaron con las fuerzas socialdemócratas como consecuencia de la legítima preocupación de impedir el nacimiento de gobiernos de derecha que habrían empeorado, aún más, las condiciones de vida de los jóvenes, los trabajadores y los pensionados, o para evitar el aislamiento y el miedo de ser castigados por la lógica del “voto útil”. Con pocos años de diferencia el Partido de la Refundación Comunista en Italia (1996-98 y 2006-8), el Partido Comunista Francés en Francia (1997-2002), Izquierda Unida en España (2004-2008) y el Partido de la Izquierda Socialista (SV) en Noruega [8] (2005-13) ingresaron a las mayorías parlamentarias de los gobiernos de centro-izquierda o incluso aceptaron la guía de algunos ministerios. Más recientemente, también la Alianza de Izquierda en Finlandia (2011-2014) y el Partido Popular Socialista de Dinamarca (2011-2015) adquirieron responsabilidades de gobierno.

Tal elección de fondo, sin embargo, ya había sido utilizada en modo consistente a nivel local, prescindiendo, a menudo, de una confrontación programática seria con las fuerzas políticas con las cuales se aprobaban los acuerdos de coalición[9].

El ventarrón liberal que soplaba sin nada que lo contrarrestara desde la península ibérica hasta Rusia y, sobre todo, la ausencia de grandes movimientos sociales que hubieran podido condicionar las acciones de los gobiernos encabezados por socialistas representaban, evidentemente, dos advertencias negativas para los partidos de la izquierda radical. Por otra parte, llamados a presidir, con representantes propios, ministerios poco relevantes (como en el caso de Francia e Italia), o valiéndose solamente de grupos parlamentarios restringidos (como en España), las relaciones de poder que éstos lograron establecer al interior de los ejecutivos por ellos sostenidos fueron muy débiles.

Por lo tanto, las izquierdas anticapitalistas no lograron hacerse con ninguna conquista social significativa, con excepción de algún blando paliativo por alguna ligera contradicción con las directrices económicas de fondo. Por el contrario, con mayor frecuencia tuvieron que “besar el sapo” y votar medidas contra las cuales habían prometido con anterioridad la más intransigente oposición. Guiados por parlamentarios y por líderes locales seleccionados basándose en la acrítica fidelidad a la línea política del grupo dirigente, estos partidos fueron absorbidos por las elecciones de los gobiernos a los que apoyaban y vieron cómo se consumó una lenta pero constante ruptura con sus propias bases, que derivó en una consiguiente pérdida de credibilidad y consenso entre quienes habían votado por ellos.

Los resultados electorales sucesivos a su participación en el gobierno fueron, de hecho, desastrosos por doquier. En las presidenciales de 2007, los comunistas franceses obtuvieron menos del 2% de los votos. El año siguiente Izquierda Unida en España tocó fondo, con el 3,8%, llegando a su mínimo histórico y, por primera vez en la historia republicana, los comunistas fueron excluidos del parlamento italiano, con el desolador porcentaje de 3,1, alcanzado, además, bajo la insignia de la más amplia coalición de la Izquierda Arcoíris [10].

III. En los tiempos de la dictadura de la Troika
En el transcurso de 2007, los Estados Unidos de América fueron golpeados por una de las crisis financieras más graves de la historia, que involucró, bastante temprano, también a Europa, haciéndola caer en una durísima recesión.

A causa del considerable aumento de la deuda pública y del consiguiente peligro de insolvencia, muchos países tuvieron que recurrir a los préstamos de la Comisión Europea, el Banco Central Europeo y el Fondo Monetario Internacional, es decir, la llamada Troika. Los créditos para las naciones con riesgo de default fueron concedidos a cambio de la introducción de inflexibles políticas de austeridad, frente a las que las de por sí pesadas reestructuraciones de los años noventa parecieron intervenciones superficiales. Desde el año 2008, fueron realizados en el área de la Unión Europea 13 programas de salvamento (bailout programs): en Hungría (2008-10), en Letonia (2008-11) [11] y tres en Rumania (2009-15), a los cuales se suman los tres de Grecia (2010-2018), el de Irlanda (2010-2013), el de Portugal (2011-14), los dos de Chipre (2011-2016) y el de España (2012-2013), implementados al interior de la Eurozona.

La misma expresión “reformas estructurales” terminó sufriendo una transformación semántica. El término, que había pertenecido al léxico del movimiento obrero para indicar el lento pero progresivo mejoramiento de las condiciones sociales, se convirtió, por el contrario, en sinónimo de la destrucción del welfare state. Estas pseudoreformas, en realidad verdaderas involuciones, acabaron con muchísimas conquistas del pasado y restablecieron condiciones legislativas y económicas que recuerdan a las del capitalismo rapaz de los años 1800.

Dentro de este marco se abrió un terrible ciclo recesivo del cual Europa no ha salido todavía y que, por el momento, la ve luchar con el fantasma de la deflación. El fuerte recorte de salarios determinó la caída de la demanda, con la consiguiente disminución del producto interno bruto, y el desempleo alcanzó niveles nunca registrados en la segunda posguerra. De 2007 a 2014, este último pasó del 8,4% al 26,5% en Grecia, del 8,2% al 24,5% en España, del 6,1% al 12,7 en Italia y del 9,1% al 14,1% en Portugal. En 2014, la falta de trabajo para una generación entera de jóvenes alcanzó niveles epidémicos: 24,1% en Francia, 34,7% en Portugal, 42,7% en Italia, 52,4% en Grecia y 53,2% en España. De hecho, el número de jóvenes de estos países que fueron obligados a emigrar [12] asciende a más de un millón –se trata a menudo de aquellos más calificados y que poseen una mayor instrucción–.

Estamos en presencia de una nueva modalidad de lucha de clase conducida con gran resolución por las clases dominantes contra las subalternas, cuya resistencia fue, a menudo, apenas débil, desordenada y fragmentada [13]. Esto ocurrió tanto en los centros capitalistas más desarrollados, donde la reducción de los derechos de los trabajadores alcanzó niveles impensables hace treinta años, como en las periferias del mundo, donde las empresas, muchas veces multinacionales, explotaron de formas extremas la mano de obra y siguen robándole al territorio sus preciosos recursos naturales.

Estos procesos generaron un enrome incremento de las desigualdades y una significativa redistribución de las riquezas a favor de la parte más rica del planeta. Las relaciones sociales mismas cambiaron profundamente con la impronta de una precariedad incontestada hacia una extrema competitividad entre los trabajadores, hacia la mercantilización de cualquier ámbito de la existencia, hacia la guerra social entre los sectores más pobres y hacia un nuevo y más invasivo capitalismo, que corrompe las conciencias y las vidas de manera inédita.

La crisis en Europa se transfirió rápidamente incluso a la dimensión política. Durante los últimos veinte años el poder de decisión transitó cada vez más desde la esfera política hacia la económica. La economía se ha convertido en un ámbito separado e inmodificable que asume las decisiones más importantes, cada vez más alejadas del control democrático. Aquellas que, en un tiempo no muy lejano, eran consideradas posibles acciones políticas se convirtieron hasta hoy en incontestables imperativos económicos que, tras la máscara ideológica de lo apolítico, esconden, por el contrario, un arraigo peligrosamente autoritario y un contenido totalmente reaccionario.

El caso más emblemático es el del Tratado sobre la estabilidad, coordinación y gobernanza en la unión económica monetaria. Puesto en vigor en 2013, el fiscal compact, como se lo denomina generalmente, impuso la introducción del vínculo del presupuesto de equilibrio en las Constituciones de los países de la Unión Europea. Esto significa que cada nación asumió la obligación de reincidir, en el arco de veinte años, en los parámetros establecidos por el Tratado de Maastricht de 1993. Es decir, asumieron la obligación de que su deuda pública no debe superar el umbral del 60% del producto interno bruto. Esta relación, según las estadísticas de 2014, está actualmente en el 92% en la zona Euro (incluidos el 74,4%de Alemania y el 89,4% del Reino Unido, único país, junto a la República Checa, que no suscribió el acuerdo), con los picos máximos de Bélgica al 106,5%, Portugal al 130,2%, Italia al 132% y Grecia al 177%.

Tal decisión es un muro erigido para impedir a cada parlamento, también a los futuros, adoptar decisiones autónomas sobre las direcciones a tomar en términos de política económica. Esta conlleva a la destrucción del Estado social en los países más endeudados y, en la fase económica actual, corre el riesgo de agravar, aún más, la recesión. En el interior de esta ofensiva más general, inspirándose en algunos países anglosajones, en Francia, a partir de 2007, y en Italia, en 2011, se introdujeron nuevas figuras, encargadas de “racionalizar” el gasto público: los comisarios para la spending review. Las medidas propuestas por éstos, en vez de reducir el derroche, como había sido anunciado, provocaron una reducción de la cantidad y calidad de los servicios.

La etapa posterior a este diseño prevé la Asociación Transatlántica para el Comercio y las Inversiones (TTIP), un acuerdo entre la Unión Europea y los Estados Unidos de América, alrededor del cual está en curso una negociación reservadísima, encaminada a la ulterior desregulación de los intercambios comerciales, a la primacía del beneficio de las empresas sobre el interés general y al consiguiente aumento de la competencia a la baja, que generará nuevas reducciones salariales y menores derechos para los trabajadores.

La transición de poder desde los parlamentos –ya vaciados de su valor representativo por las modificaciones aportadas a los sistemas electorales en sentido mayoritario, así como de revisiones, siempre menos democráticas, de la relación entre poder ejecutivo y legislativo– hacia las instituciones oligárquicas internacionales, cuyas directivas neoliberales favorecen el dominio incondicional del mercado, constituye el más grave ataque al ordenamiento democrático de nuestro tiempo [14]. Revela la cara de un capitalismo con una grave crisis de consenso, e incompatible con la democracia.

Sin embargo, en los pocos referendos convocados después de la aprobación del Tratado de Maastricht, las elecciones de los poderes tecnocráticos dominantes en Europa a menudo fueron vencidas por el voto popular. Acaeció en Francia y en Holanda, en 2005, con respecto al Tratado sobre la Constitución Europea [15]; y, sucesivamente, también en Irlanda, en 2008, en relación con el Tratado de Lisboa [16].

Los índices de la bolsa, las calificaciones de las agencias de rating, el spread entre las tasas sobre los títulos estatales, son gigantescos fetiches de la sociedad contemporánea que han adquirido mayor valor que la voluntad popular. Las decisiones que más dañan a las masas son presentadas como necesidades imprescindibles para “restablecer la confianza” de los mercados.

En el mejor de los casos, la política es convocada para sostener a la economía, como sucedió, después de 2008, tanto en los Estados Unidos de América como en Europa, cuando fueron realizados los rescates de los bancos. Los representantes de la gran finanza tuvieron la necesidad de intervenir políticamente para mitigar la devastación producida por la más reciente crisis de capital, pero éstos se negaron a discutir nuevamente las reglas y los lineamientos económicos de fondo.

Ni siquiera la alternancia entre gobiernos de centro-derecha y de centro-izquierda modificó las directrices económico-sociales, ya que es la economía la que determina, siempre más, el nacimiento, la composición y la finalidad de los ejecutivos que alcanzan el poder. Si, en el pasado, esto se realizaba a través de las grandes cantidades de dinero destinadas por “los poderes fuertes” a gobiernos y partidos para controlarlos y mediante el condicionamiento de los medios de comunicación masivos, en el siglo XXI esto sucede, por el contrario, por decreto de las instituciones internacionales.

Dicho fenómeno quedó demostrado con mayor evidencia con la temporada de los “gobiernos técnicos”. En el transcurso de una semana -entre el 11 y el 16 de noviembre de 2011– Lucas Papademos y Mario Monti, intachables representantes del poder económico dominante (el primero había sido vicepresidente del Banco Central Europeo de 2002 a 2010), fueron nombrados, sin el filtro de las elecciones, primeros ministros de Grecia e Italia. Papademos estuvo a cargo sólo siete meses, mientras que Monti, debido al apoyo determinante del Partido Democrático (PD), por un año y medio. Erigidos como los adalides de la austeridad, éstos introdujeron drásticos recortes del gasto y ulteriores sacrificios sociales.

Sus experiencias políticas resultaron breves, dado que ambos fueron drásticamente derrotados apenas se le restituyó la palabra a los electores, pero la actuación de sus gobiernos se mostró mortífera por las decisiones tomadas en el plano económico y, tal vez más, a causa del vulnus democrático generado por la modalidad de sus investiduras.

Algunas fuerzas de la Internacional Socialista emprendieron en estos años un camino que tuvo un resultado similar al de los “gobiernos técnicos”. Armadas con la convicción ideológica de que no existe alternativa al neoliberalismo –así la crisis de 2008 haya mostrado los desastres que éste había tenido la capacidad de producir y a pesar de que, en la otra costa del Atlántico, la administración Obama, con el American recovery and reinvestment Act de 2009, hubiera tomado un camino diferente–, éstas se aliaron con las fuerzas del Partido Popular Europeo (EPP), el grupo que recoge los partidos europeos de centro-derecha, lo que modificó acríticamente sus principales directrices económico-sociales.

El prototipo de dicha tendencia fue la Große Koalition en Alemania, el acuerdo a través del cual el Partido Socialdemócrata Alemán, al apoyar de 2005 a 2009 y de 2013 hasta hoy a la canciller Angela Merkel, prácticamente renunció a la propia autonomía.

Otros experimentos de “unidad nacional” surgieron en Europa meridional. En Grecia, de 2012 a 2015, el Movimiento Socialista Panhelénico (PASOK) y, durante un período, también la Izquierda Democrática (DIMAR), apoyaron al primer ministro del partido Nueva Democracia (ND), Antonis Samaras. En Italia, después de las elecciones de 2013, el Partido Democrático se hizo con el gobierno –guiado por su vicesecretario, Enrico Letta– junto con la coalición de centro-derecha Il Popolo delle Libertà (El Pueblo de las Libertades) (PdL), comandado por Silvio Berlusconi. En 2014, lo relevó el joven rottamatore neoblairiano Matteo Renzi, quien desmantela para recuperar lo utilizable, y forma un gobierno, hoy todavía a cargo, con la Nuova Centrodestra (Nueva Centroderecha) (NCD) –formado por un grupo salido del movimiento de Berlusconi– y estrechó con este último un acuerdo sobre algunas “reformas” significativas a nivel electoral y constitucional.

Con la elección de Jean-Claude Juncker [17] como presidente de la Comisión Europea, la gran coalición entre el Partido Popular Europeo y el grupo de la Alianza Progresista de los Socialistas y los Demócratas (S&D) también gobierna las principales instituciones de la Unión Europea.

IV. Antipolítica, populismo y xenofobia
La sustancial y nociva uniformidad de los partidos en sus directrices políticas y en sus decisiones económicas, confirmada, por último, también por las políticas llevadas a cabo en Francia, a partir de 2012, durante la presidencia de François Hollande y, más generalmente, la creciente hostilidad de gran parte de la opinión pública contra la tecnocracia de Bruselas, contribuyeron a la producción de un nuevo gran cambio –el segundo después del de 1989– en el contexto político europeo.

En el transcurso de los últimos años se desarrollaron por doquier en el viejo continente sentimientos de profunda aversión hacia todo lo que tiene que ver con política, convertida en sinónimo de la ocupación, fin en sí misma, del poder, y no, al contrario, de empeño e interés colectivo por cambiar la sociedad, como había sucedido en los años sesenta y setenta. En muchos países esta ola de antipolítica también abrumó a las fuerzas de la izquierda radical, consideradas como responsables, sobre todo a causa de las mediocres experiencias de gobierno, de haberse adaptado al contexto existente y de haber abandonado progresivamente las instancias antagonistas que antes las habían acompañado.

Significativas son las alteraciones en las relaciones de fuerza presentes en el interior del panorama europeo. Bipartidismos consolidados como el español o el griego, países en los cuales, después del fin de las dictaduras, la suma de las fuerzas socialistas y de centro-derecha habían alcanzado constantemente cerca de las tres cuartos del electorado, implosionaron. Al parecer, la misma suerte le tocó al bipolarismo italiano y francés, por efecto del cual, en las últimas décadas se había dado puntualmente una constante división de los votos entre las formaciones de centro-derecha y centro-izquierda. Por otra parte, los tres grupos políticos principales del Parlamento Europeo elegido en 2009 –es decir, el Partido Popular Europeo, la Alianza Progresista de los Socialistas y de los Demócratas y la Alianza de los Demócratas y los Liberales por Europa (ALDE)– perdieron más del 13% de sus parlamentarios en las elecciones de 2014.

El panorama político-electoral se modificó debido al incremento del abstencionismo, el nacimiento de formaciones populistas, el avance significativo de las fuerzas de extrema derecha y, en algunos contextos, la consolidación de una alternativa de izquierda a las políticas neoliberales.

El primero de estos fenómenos encuentra su explicación principal en el creciente alejamiento de los partidos políticos. Tal tendencia se manifestó, en los países más diversos, en la ocasión de las elecciones legislativas. En Francia, el número de votantes descendió del 67,9% en 1997 al 57,2% en 2013[18]; en Alemania del 84,3% en 1987 al 71,5% en 2013; en el Reino Unido del 77,7% en 1992 al 66,1% en 2015; en Italia del 87,3% en 1992 al 72,2% en 2013; en Portugal del 71,5% en 1987 al 57% en 2015; en Grecia del 76,6% en 2004 al 56,5% en 2015, y, en Polonia, con ocasión de las elecciones presidenciales, del 64,7% en 1995 al 48,9% en 2015. El porcentaje de ciudadanos que se acercaron a las urnas también disminuyó en las elecciones del Parlamento Europeo: del 62% en 1979 al 42,6% en las últimas consultas[19]. Este dato refleja el progresivo desinterés por una institución que representa un modelo de Europa siempre más tecnocrático y menos político.

Montando la ola antieuropeísta, en los últimos años también surgieron nuevos movimientos políticos, autodeclarados como “post-ideológicos”, que tuvieron como idea guía la genérica denuncia de la corrupción del sistema o el mito de la democracia online, como garantía de la participación política desde abajo y como alternativa a la practicada en los partidos políticos.

Sobre la base de estos principios, en 2006, fue fundado casi al unísono en Suecia y Alemania el Partido Pirata (PP). Tres años después, éste alcanzó el 7,1% en las elecciones europeas en el país escandinavo y el 2% en las elecciones por el Bundestag. En 2012, este partido se constituyó también en Islandia, donde obtuvo un 5,1% de los votos en las elecciones de 2013. Porcentajes significativos, si se considera su limitado programa político, pero irrisorios si se comparan con los del Movimento 5 Stelle (Movimiento 5 Estrellas – M5S), al cual le dio vida, en 2009, el humorista Beppe Grillo y que se convirtió, en las primeras elecciones generales a las que se presentó, en la primera fuerza política italiana con el 25,5% de los votos.

En 2013, nació en Berlín la Alternativa para Alemania (AfD) que, gracias al creciente euroescepticismo, recogió el 4,7% en las elecciones federales de 2013, el 7% en las europeas del año siguiente y entre el 12% y el 24% en la elección estatales de marzo de 2016. En 2014, fue el turno de El Río (TP) en Grecia, que logró el 6,6% en las europeas y el 4,1% en las siguientes elecciones políticas, y el desarrollo, a escala nacional, de Ciudadanos (C’s) –movimiento fundado en Cataluña en 2006–, con el 3,2% en las europeas, velozmente duplicado en las administrativas de 2015, con el 6,6% de las preferencias totales. En las recientes presidenciales de Polonia, finalmente, el cantante Pawel Kukiz, populista de derecha, obtuvo el 21,3% de los votos. Su movimiento político, Kukiz’15, se convirtió en la tercera fuerza política del país con el 8,8% de los votos en las legislativas de octubre de 2015.

Durante el mismo período, formaciones que existían hacía tiempo lograron significativas afirmaciones sobre análogas plataformas políticas. El caso más llamativo es el del Partido por la Independencia del Reino Unido (UKIP) que, combinando populismo, nacionalismo y xenofobia, se convirtió, con el 26,6%, en la primera fuerza en las últimas elecciones europeas al otro lado de la Mancha y alcanzó el 12,6% en las elecciones políticas de 2015. En el parlamento europeo, los elegidos del Partido por la Independencia del Reino Unido hicieron coalición con el Movimiento 5 Estrellas, formando el grupo Europa de la Libertad y de la Democracia Directa (EFDD).

Incluso en Suiza, las elecciones de octubre de 2015 fueron ganadas con el 29,4% de los votos –el mejor resultado desde siempre– por el Partido del Pueblo Suizo-Unión Democrática de Centro (SVP-UDC). Aunque el nombre dejaría entrever otra cosa, se trata de una formación de ultraderecha xenófoba y antieuropeista, que se distinguió en el pasado por haber promovido un referendo, aprobado en 2009, sobre la prohibición de la construcción de nuevos alminares en el país.

Por otro lado, en muchos países europeos, cuando los efectos de la crisis económica comenzaron a hacerse sentir con todo su peso, partidos xenófobos, nacionalistas o aparentemente neofascistas vieron crecer enormemente sus consensos. En algunos casos, éstos cambiaron su discurso político, sustituyendo la clásica división entre derecha e izquierda por la de una nueva lucha en acto dentro de la sociedad contemporánea: aquella que Marine Le Pen definió como el conflicto “entre lo alto y lo bajo” [20]. Dentro de esta nueva polarización, éstos se hicieron candidatos para representar esta última parte, el pueblo, contra el establishment, es decir, las fuerzas que se alternaron durante un buen tiempo en el gobierno y contra las élites que favorecen la omnipotencia del libre mercado.

Incluso la tendencia ideológica de estos movimientos políticos cambió. El componente racista fue, en muchos casos, puesto en segundo plano con respecto a las temáticas económicas. La oposición a las ya ciegas y restrictivas políticas sobre la inmigración puestas en práctica por la Unión Europea se reforzó haciendo hincapié en la guerra entre pobres, incluso por encima de la discriminación basada en el color de piel o el credo religioso. En un contexto de desempleo masivo y de grave conflicto social, la xenofobia se fermentó mediante una propaganda según la cual los inmigrantes le roban el trabajo a los trabajadores locales, quienes serían, de otro modo, privilegiados en materia de ocupación, servicios sociales y derechos [21].

Este cambio de ruta seguramente influyó en el resultado del Frente Nacional que, bajo la guía de Le Pen, alcanzó el 17,9% en las elecciones presidenciales de 2012, antes de convertirse, con el 24,8% de los votos, en el primer partido político francés [22] en las consultas europeas de 2014 y de conseguir el 25,2% en las administrativas de 2015. También la Lega Nord (Liga Norte) en Italia ha sufrido una notable metamorfosis. Nacida en 1989 reivindicando la independencia de Padania (o, a partir de 1996, su sucesión), se convirtió, en los últimos tiempos, en un partido nacional, cuya plataforma política antieuro y antiinmigrantes ha constituido la premisa del proceso de alianza con las principales fuerzas herederas del fascismo. Recientemente, su consenso electoral aumentó considerablemente, hasta el punto de convertirse en las elecciones administrativas de 2015 en la primera organización de centro-derecha italiana, superando a Forza Italia, el partido de Silvio Berlusconi.

En Francia y en Italia, algunas fortalezas históricas del voto obrero y comunista se modificaron para convertirse en estables bases electorales de estas dos fuerzas. La reciente coalición, con sede europea, entre el Frente Nacional y la Liga Norte hizo posible, en junio de 2015, el nacimiento del grupo Europa de las Naciones y de la Libertad (ENL) en el europarlamento de Bruselas. De éste hacen parte consolidados partidos políticos que, apoyados por otras organizaciones menores, claman, desde hace tiempo, por la salida del euro, la revisión de los tratados sobre inmigración y el retorno de la soberanía nacional. Entre los más representativos están Interés Flamenco en Bélgica (VB); el Partido de la Libertad Austriaco (FPÖ), que alcanzó el 20,5% en las elecciones políticas de 2013, el 19,7% en las europeas de 2014, el 30,8% en las comunales de Viena de 2015 y el 35.1% en el primero turno de las presidenciales de abril 2016; el Partido por la Libertad (PVV) holandés, formado en 2006, que recogió el 13,3% en las europeas. Estos últimos dos partidos alcanzaron la tercera posición en sus respectivos países.

Las fuerzas de extrema derecha entraron en diversos grupos del europarlamento y, por primera vez desde la Segunda Guerra Mundial, lograron avances relevantes incluso en otras regiones de Europa. En toda Escandinavia, por ejemplo, éstas se constituyen como una realidad ya bastante consolidada y también como la orientación ideológica que ha registrado el mayor éxito electoral.

En la patria por excelencia del “modelo nórdico”, los Demócratas Suecos (SD), nacidos en 1988 mediante la fusión de diversos grupos neonazis de la época, se convirtieron, con el 12,8% de los votos, en el tercer partido más votado en las elecciones legislativas de 2014. En Europa éstos están aliados con el Partido por la Independencia del Reino Unido.

En Dinamarca y Finlandia, dos partidos fundados en 1995 y ambos adherentes al Grupo de los Conservadores y Reformistas Europeos (ECR), que históricamente ha sido guiado por el Partido Conservador (CP) británico, alcanzaron resultados aún más sorprendentes, convirtiéndose en la segunda fuerza política en sus respectivos países. Suscitando el estupor general, el Partido Popular Danés (DPP) fue, con un 26,6% de los votos, el movimiento político más votado en las últimas elecciones europeas. Tal éxito fue confirmado en las legislativas de 2015, después de las cuales, con el 21,1% de las preferencias, entró en la mayoría de gobierno. Después de las recientes elecciones de 2015, también subieron a los escaños del gobierno de Helsinki los Verdaderos Finlandeses (PS), con el 17,6% de los votos. Finalmente, en Noruega, con el 16,3% de los votos, llegó por primera vez al gobierno el Partido del Progreso (FrP), de visión política igualmente reaccionaria, que ya había conseguido el 22,9% en 2009.

La notoria y casi uniforme afirmación de estos partidos, en una región donde las organizaciones del movimiento obrero ejercieron una indiscutida hegemonía por un largo tiempo, se hizo posible porque los partidos de extrema derecha se apropiaron de temáticas y batallas que en el pasado correspondían a la izquierda, tanto socialdemócrata como comunista. El maquillaje de la simbología política (los Demócratas Suecos sustituyeron, por ejemplo, la llama, a menudo usada por movimientos fascistas, con una tranquilizadora flor de campo con los colores nacionales) y el advenimiento de líderes jóvenes y hábiles comunicándose con los medios fueron factores útiles, pero no fundamentales.

El avance de la derecha se dio no sólo utilizando clásicas campañas reaccionarias, como aquellas contra la globalización, la llegada de nuevos solicitantes de asilo y el espectro de la “islamización” de la sociedad. En la base de su éxito estuvo, sobre todo, la reivindicación de políticas, tradicionalmente de izquierda, a favor del Estado social, justo cuando los socialdemócratas optaban por recortes del gasto público y la izquierda radical estaba maniatada por el apoyo o la participación directa en los gobiernos. Se trata, sin embargo, de un diferente tipo de welfare. Ya no es universal, inclusivo y solidario, como el del pasado, sino que se basa en un principio diferente –que algunos académicos han incluido en la categoría de welfare nationalism–, el cual consiste en proporcionar derechos y servicios exclusivamente a los miembros de la preexistente comunidad nacional.

Al gran consenso recibido en las zonas rurales y de provincia, a menudo despobladas o con índices de desempleo récord a causa de la crisis económica, la extrema derecha escandinava ha añadido el de una parte significativa de la clase obrera, la cual ha cedido al chantaje de “inmigración o Estado social”. Incluso en diversos países del Este europeo la derecha radical consiguió reorganizarse después del fin de los regímenes prosoviéticos. La unión Nacional del Ataque (ATAKA) en Bulgaria, el Partido Eslovaco Nacional (SNS) y el Partido Grande Rumania (PRM) son algunas de las fuerzas políticas que a menudo obtienen buenos resultados y eligen representantes propios en el parlamento.

En Polonia, el partido de la derecha populista Derecho y Justicia (PiS) venció en las presidenciales de mayo de 2015 y después obtuvo, gracias al 37,6% de los votos en las legislativas de octubre de 2015, la primera mayoría absoluta conseguida en el parlamento por una única fuerza política después del final de la Guerra Fría. A diferencia de los frecuentes llamados de atención al nacionalismo y a los valores religiosos más conservadores, el programa económico de Derecho y Justicia se centró en la promesa de aumentar la inversión social, mejorar el nivel de los salarios y disminuir la edad de pensión. Una plataforma de izquierda, en un país donde la izquierda anticapitalista no existe y la socialdemócrata está confinada a una participación minoritaria después de haber golpeado con sus políticas a los estratos sociales más débiles.

En esta zona de Europa, sin embargo, el caso más alarmante es el de Hungría. Después de la introducción de severas medidas de austeridad lanzadas por el gobierno del Partido Socialista Húngaro, en deferencia a las imposiciones de la Troika, y después de la grave crisis de deflación desencadenada por éstas, alcanzó el poder la Unión Cívica Húngara-Fidesz (adherente al Partido Popular Europeo). Después de haber depurado la magistratura y haber puesto bajo control los medios masivos de comunicación, el gobierno instauró en 2012 una nueva Constitución de connotaciones autoritarias y extraña a los principios propios del Estado de derecho. Junto a tan peligrosa realidad, a partir de 2010, el Movimiento por una Hungría Mejor (Jobbik) se convirtió en el tercer partido del país, alcanzando el 20,5% en las elecciones de 2014. A diferencia de las fuerzas presentes en Europa occidental y Escandinavia, Jobbik representa el clásico ejemplo –hoy en día dominante en el Este– de formaciones de extrema derecha, que insisten en utilizar el odio hacia las minorías (en particular la Rom), el antisemitismo y el anticomunismo como principales instrumentos de propaganda y acción.

Completan, finalmente, este panorama diversas organizaciones neonazis esparcidas por varias zonas de Europa. Dos de éstas obtuvieron buenos resultados. El Partido Nacionaldemócrata de Alemania (NPD) conquistó una presencia institucional en dos parlamentos regionales, alcanzó el 1,5% en las elecciones de 2013 y eligió un eurodiputado en 2014. Alba Dorada, en Grecia, recogió el 9,4% en las europeas de 2014 y el 7% en las elecciones de 2015, afirmándose, en ambos casos, como la tercera fuerza política del país[23].

Durante estos años, pues, los partidos políticos de derecha populista, nacionalista o neofascista han ampliado definitivamente su consenso casi por doquier en Europa. En muchas ocasiones estuvieron en capacidad de hegemonizar el debate político y, en algunos casos, aliándose con fuerzas de la derecha más moderada, fueron capaces de hacerse con el gobierno. Se trata de una epidemia muy preocupante, a la cual no se puede pensar en responder sin haber combatido el virus que la generó: la letanía neoliberal hoy tan en boga en Bruselas.

No obstante, tanto en Grecia como en las regiones orientales de Alemania, éstos tuvieron resultados inferiores a los que habrían podido obtener; mientras que en España, Portugal y República Checa, algunos de los lugares donde la izquierda comunista mantuvo un consistente arraigo social y desarrolló, con el transcurso de los años, una coherente política de oposición, no se dieron las condiciones para su renacimiento.

V. La nueva geografía política de la izquierda radical europea
La crisis económica y política que atraviesa Europa ha provocado, aparte del avance de fuerzas populistas, xenófobas y de extrema derecha, grandes luchas de resistencia y manifestaciones de protesta contra las medidas de austeridad impuestas por la Comisión Europea y llevadas a cabo por los gobiernos nacionales.

Esto ha favorecido, sobre todo en la parte meridional del continente, el renacer de fuerzas radicales de izquierda, así como su considerable éxito electoral. Grecia, España, Portugal, así como Irlanda y, en menor medida, otros países, han sido el teatro de imponentes movilizaciones masivas contra las políticas neoliberales. En Grecia, a partir de 2010, se declararon más de 40 huelgas generales.

En España, el 15 de mayo de 2011, tuvo inicio una gran rebelión, en la cual participaron millones de ciudadanos y de la que surgió el movimiento después definido con el nombre de Indignados. Los manifestantes alcanzaron a ocupar, durante unas buenas cuatro semanas, la Puerta del Sol, la plaza principal de Madrid. Pocos días después, una contraparte análoga despegó en Atenas, en la Plaza Syntagma. En ambos países, estas luchas sociales, de hecho, crearon las premisas para la sucesiva consolidación de las fuerzas de izquierda.

Por otra parte, sin embargo, las organizaciones sindicales, aun cuando estaban favorecidas por un bagaje común –en los países europeos las medidas adoptadas después de la crisis causaron los mismos desastres sociales–, no tuvieron la voluntad política ni para construir una plataforma reivindicativa única, ni para articular una serie de movilizaciones a escala continental. La única excepción parcial está representada por la huelga general, proclamada el 14 de noviembre de 2012, en España, Italia, Portugal, Chipre y Malta, también apoyado por iniciativas de solidaridad en Francia, Grecia y Bélgica.

Durante este período, en la orilla política, la izquierda anticapitalista persistió en su proceso de reconstrucción y de recomposición de las fuerzas de campo. Nacieron, de hecho, nuevas formaciones inspiradas por el pluralismo y capaces de juntar el más amplio abanico de sujetos políticos, garantizando, al mismo tiempo, una mayor democracia interna a través del principio de “una cabeza un voto”.

Ya en 1999, surgieron el Bloque de Izquierda (BE) en Portugal, en el cual habían confluido las fuerzas más significativas que se encontraban a la izquierda del Partido Comunista Portugués, y La Izquierda (DL) en Luxemburgo. En 2004, fue el turno de la Izquierda Radical (SYRIZA), la alianza entre Synaspismós y otras numerosas fuerzas anticapitalistas griegas, que solo hasta 2012 se constituyó como partido único.

En mayo de 2004 fue fundado el Partido de la Izquierda Europea, dentro del cual, inicialmente, se asociaron 15 partidos entre comunistas, socialistas y ecologistas, con el intento de construir un sujeto político alrededor de un programa común de las principales fuerzas de la izquierda antagonista en el continente. Actualmente hacen parte de éste organizaciones políticas de veinte países[24]. Dicha agrupación fue precedida, pocos meses antes, por la creación de la Alianza de la Izquierda Verde Nórdica, en la cual confluían siete partidos de Europa septentrional.

Junto a la mayor coalición del Partido de la Izquierda Europea, existía, además, la Izquierda Anticapitalista Europea (EACL), una formación menor, nacida en 2000, en la cual habían confluido más de 30 partidos trotskistas, a menudo de reducidas dimensiones. Sus principales promotores fueron el Bloque de Izquierda en Portugal, la Izquierda Unitaria-Los Rojo-Verdes en Dinamarca y el Nuevo Partido Anticapitalista en Francia. En el parlamento europeo, los representantes de estas fuerzas adhirieron al grupo de la Izquierda Unitaria Europea/Izquierda Verde Nórdica [25].

Algunos años después, la salida, casi contemporánea, de los componentes más radicales del Partido Socialdemócrata Alemán y del Partido Socialista (PS) francés[26] –que asumieron rápidamente posiciones más hacia la izquierda que los grupos dirigentes del Partido del Socialismo Democrático, en Alemania, y del Partido Comunista Francés– favoreció el nacimiento, en 2007, de La Izquierda (DL) en Alemania y, en 2008, del Frente de Izquierda (FdG) en Francia. En este último país, la transformación, en 2009, de la Liga Comunista Revolucionaria (LCR) en Nuevo Partido Anticapitalista (NPA) puede ser explicada según la misma exigencia, advertida también por las fuerzas más típicamente clasistas del comunismo europeo, de poner en el centro de la propia iniciativa política a las nuevas contradicciones, cada vez más relevantes, generadas por la exclusión social y la necesidad de abrirse a una generación más joven de militantes.

Al mismo tiempo, nacieron en Italia Izquierda Ecología y Libertad (SEL), en la cual el componente moderado del Partido de la Refundación Comunista se fusionó con un grupo de disidentes de los Demócratas de Izquierda y la Federación de la Izquierda (FdS), una alianza entre el Partido de la Refundación Comunista y otros movimientos políticos menores. En Suiza un proceso similar se dio en 2010, con la fundación de La Izquierda (AL).

El mismo camino fue tomado en Inglaterra, pero con resultado adverso, primero con el Partido del Respeto, en 2004, y después con la Izquierda Unida (LU), en 2013. También al otro lado del Bósforo, se emprendió el mismo proceso. En 2012, el movimiento kurdo se asoció con varias organizaciones de la izquierda turca para fundar el Partido Democrático del Pueblo (HDP), que se convertiría rápidamente en la cuarta fuerza de Turquía con el 10,7% en las elecciones de noviembre de 2015 [27].

En 2014 surgieron Izquierda Unida (ZL), en Eslovenia, y Podemos, en España, caso del todo particular porque nació con ambiciones de trascender la tradicional definición de partido de izquierda. Esta última formación, no obstante, después de haberse presentado por primera vez a las elecciones europeas, también adhirió al grupo de la Izquierda Unitaria Europea/Izquierda Verde Nórdica. En octubre de 2015, finalmente, en Irlanda fue fundada la coalición electoral Alianza Antiausteridad-Pueblo antes que Beneficio (AAA-PBP), que le puso fin al largo conflicto entre el Partido Socialista (PS) y la Alianza Pueblo Antes que Beneficio (APBP) [28].

El modelo plural –tan diferente del partido monolítico, inspirado por el principio del centralismo democrático, utilizado por el movimiento comunista del siglo XX– se extendió, velozmente, por la mayoría de las fuerzas de izquierda radical europea. Los experimentos más exitosos no fueron tanto los procesos federativos que se limitaron a una mera reunificación de pequeños grupos y organizaciones ya existentes, sino las recomposiciones que fueron guiadas, en cambio, por la necesidad de incluir aquella vasta y dispersa red de subjetividades sociales, capaces de articular diferentes prácticas de conflicto. Esta elección se mostró como la vencedora en cuanto logró atraer nuevas fuerzas, incluyendo jóvenes y reconquistando militantes desilusionados, y favoreció, finalmente, la consolidación electoral de los nuevos partidos generados.

De hecho, en las elecciones alemanas de 2009, La Izquierda conquistó el 11,9%, el triple de lo que obtuvo el Partido del Socialismo Democrático siete años antes (4%). En 2012, el candidato del Frente de Izquierda en las presidenciales francesas, Mélenchon, alcanzó el 11,1% de los votos, realizando el mejor resultado jamás conseguido, desde 1981, por una fuerza a la izquierda del Partido Socialista. En el mismo año, comenzó la veloz escalada de Syriza, que tocó el 16,8% en las elecciones de mayo y el 26,9% en las de junio, antes de conquistar como fuerza mayoritaria –36,3%– el gobierno, en enero de 2015 (evento inédito, desde la segunda posguerra, para un partido anticapitalista en Europa [29]).

Excelentes resultados fueron conseguidos también en la península ibérica, donde, en las consultas europeas de 2014 la Izquierda Plural española (una nueva coalición electoral guiada por Izquierda Unida) superó el 10% y Podemos el 8%. En las elecciones políticas portuguesas de octubre de 2015, por otro lado, la Coalición Democrática Unitaria totalizó el 8,3% de los votos y el Bloque de Izquierda, con el 10,2%, consiguió el mejor resultado de su historia, convirtiéndose en la tercera fuerza política lusitana.

Experimentos de izquierda plural –siempre, al fin y al cabo, caracterizada por una clara plataforma política antiliberal–, rindieron frutos incluso en algunas elecciones administrativas. Lo demostraron los resultados regionales franceses de 2010 en Limousin, cuando la coalición Frente de la Izquierda y Nuevo Partido Anticapitalista alcanzó el 19,1% en la segunda vuelta, y las recientes municipales en España, donde las listas Ahora Madrid y Barcelona en Comú, en las cuales confluyeron Izquierda Unida y Podemos, conquistaron los dos municipios más importantes del país. En ambos casos, amplias alianzas, nacidas por el impulso protagónico de las bases, permitieron superar las diferencias existentes entre los grupos dirigentes a nivel nacional.

Entre los resultados electorales más considerables, conseguidos en la última década por la izquierda radical, también se encuentran los obtenidos por partidos que decidieron no disolverse para fundirse con otras fuerzas políticas. Notables fueron, de hecho, la consolidación del Partido Socialista (PS) en Holanda –16,6% en 2006)–, sobre la estela de la oposición al referendo contra el Tratado sobre la Constitución Europea, y el éxito del Partido Progresista de los Trabajadores (AKEL) en Chipre, cuyo secretario general, Demetris Christofias, resultó vencedor en las elecciones presidenciales de 2009 (33,2% en la primera vuelta y 53,3% en la segunda). Su mandato se destacó, sin embargo, por una clamorosa derrota: la incapacidad de ponerle fin al conflicto que divide la isla desde 1974 y la expresa sujeción, en materia económica, con respecto a las imposiciones de la Troika.

A la sacudida de la geografía de la izquierda europea contribuyó otro evento, imprevisible hasta hace algunos años. Después de las elecciones primarias de septiembre de 2015, el 59,5% de los militantes ingleses del Partido Laborista eligió a Jeremy Corbyn como nuevo líder de la organización. Donde hacía veinte años se sentaba Tony Blair, tomó asiento un declarado anticapitalista, el secretario más hacia la izquierda en la historia del partido británico. Esta extraordinaria novedad, que hasta hace pocos años habría sido incluso menos previsible que la conquista del gobierno griego por parte de Syriza, representa un significativo ejemplo del despertar de la izquierda. que la conquista del gobierno griego por parte de Syriza, representa un significativo ejemplo del despertar de la izquierda.

Más allá de los varios casos de partidos nacionales, el avance general de la izquierda radical también fue confirmado con ocasión de las últimas elecciones europeas. El número de votos recogidos por ésta fue de 12.981.378, equivalente al 8% del total, con un aumento de 1.885.574 preferencias con respecto a 2009 [30].

Incluso tomando en consideración el dato de los elegidos, la formación de la Izquierda Unitaria Europea/Izquierda Verde Nórdica representa la quinta fuerza política del Parlamento Europeo (en 2009 era la séptima) con el 6,9% de los diputados, equivalente a 52 parlamentarios ssa2 parlamentariosiputados, equivalente da Verde Ncon un aumento de 1.885.574 preferencias con respecto a 2009la izquierda.fra [31]. Esta se encuentra por detrás del Partido Popular Europeo (29,4%), la Alianza Progresista de los Socialistas y los Demócratas (25,4%), el Grupo de los Conservadores y Reformistas Europeos (9,3%), la Alianza de los Demócratas y Liberales por Europa (8,9%); pero prevalece por sobre los Verdes-Alianza Libre Europea (6,6%), Europa de las Libertades y de la Democracia Directa (6,4%) y Europa de las Naciones y la Libertad (5,2%).

Sin embargo, estos resultados positivos están empañados por algunos elementos negativos. De hecho, en muchos países de Europa oriental la izquierda radical detenta una posición todavía marginal, sino totalmente minoritaria[32]. También está alejada de luchas sociales, está privada de arraigo en los territorios y en las organizaciones sindicales, es desconocida para las generaciones jóvenes y está puntualmente atravesada por sectarismos autolesivos de desgarradoras divisiones internas. En otras palabras, no tiene, por el momento, ninguna perspectiva de desarrollo.

Dicha situación se ha repetido en las elecciones. En seis naciones –Polonia, Rumania, Hungría, Bulgaria, Bosnia-Herzegovina, Estonia– la izquierda radical recogió menos del 1% de los votos, mientras que en otras, como Croacia, Eslovaquia, Lituania y Letonia ha alcanzado resultados poco superiores. Ésta sigue siendo muy débil también en Austria, Bélgica y Suiza, mientras que en Serbia se la identifica todavía con el Partido Socialista de Serbia, guiado por largo tiempo por Slobodan Milošević.

Estamos en presencia, pues, de una realidad heterogénea. En los países de la península ibérica y del Mediterráneo –con la excepción de Italia–, en los últimos años la izquierda radical se expandió significativamente. En Grecia, España, Portugal o Chipre sus fuerzas se consolidaron de forma estable y son reconocidas en el grupo de los principales actores políticos en los respectivos contextos nacionales. También en Francia, por otro lado, ésta conquistó un discreto rol social y político. Mientras que, en Irlanda, el nacionalismo republicano y progresista, aunque moderado, de Nosotros Mismos (Sinn Fein – SF), que alcanzó el 22,8% de los votos en las europeas de 2014, plantó cara al avance de las fuerzas conservadoras.

En Europa central, la izquierda radical logró conservar una buena fuerza electoral en Holanda y Alemania –así a los buenos resultados en las urnas no correspondan significativos conflictos sociales–, pero su peso es limitado en otras partes. En los países nórdicos defendió la fuerza sobre la cual se apoyó después de 1989 (electoralmente alrededor del 10%), pero se mostró incapaz de atraer el difuso descontento popular, capturado, casi en su totalidad, por los partidos de derecha.

El problema principal de la izquierda antagonista sigue estando, por ahora, en el Este, donde, con la excepción del Partido Comunista de Bohemia y Moravia en República Checa y de Izquierda Unida en Eslovenia, ésta es casi inexistente e incapaz de trascender el espectro del “socialismo real”. Dadas las circunstancias, la expansión de la Unión Europea hacia el Levante ha movido definitivamente hacia la derecha el baricentro político del continente, como dan cuenta las rígidas posiciones extremistas asumidas por los gobiernos de Europa oriental durante la reciente crisis en Grecia y frente a la llegada de los pueblos fugados de los teatros bélicos.

VI. ¿Más allá del recinto de la Eurozona?
La transformación de los partidos de la izquierda radical en organizaciones más amplias y pluralistas ha demostrado ser una receta útil para reducir su preexistente fragmentación, pero no es que haya resuelto los problemas de naturaleza política.

En Grecia, después del nacimiento del gobierno de Alexis Tsipras, Syriza tenía la intención de llevar a cabo una ruptura con las políticas de austeridad adoptadas por todos los ejecutivos de centro-izquierda, “técnicos” o de centro-derecha que se alternaron el poder desde 2010. No obstante, a causa de la enorme deuda pública del Estado helénico, la concreta actuación de esta movida fue inmediatamente subordinada a una negociación con los acreedores internacionales.

Después de cinco meses de extenuantes negociaciones –durante las cuales el Banco Central Europeo dejó de desembolsar crédito al Banco Central de Atenas, determinando la parálisis de las sucursales bancarias griegas–, los líderes de la Eurozona impusieron al gobierno griego un nuevo plan de rescate, en el cual se insertaron todas las medidas económicas contra los cuales Syriza había expresado precedentemente su más férrea oposición. De 2010 en adelante, el espectro de las fuerzas políticas que aceptaron los memorandos de Bruselas fue amplísimo. De derecha a izquierda, fueron doblegados por la inexorable lógica de la austeridad: Nueva Democracia, los Griegos Independientes (ANEL), El Río, la Izquierda Democrática, el Movimiento Socialista Panhelénico y, finalmente, incluso Syriza [33].

Ni siquiera la vigorosa respuesta al referendo que consultaba sobre las propuestas de la Troika, convocado el 5 de julio de 2015 –respecto al cual el 61,3% de los griegos había manifestado su desacuerdo–, sirvió para determinar una salida diferente. Para evitar la salida de la Eurozona, el gobierno de Tsipras permitió ulteriores sacrificios sociales, considerables privatizaciones del patrimonio público –que sería puesto en venta como mercancía en liquidación– y, más generalmente, un conjunto de medidas de austeridad funcionales solamente para los planes de los acreedores internacionales y no, en cambio, para el desarrollo de la economía del país [34].

Por otra parte, la salida de Grecia de la Eurozona, hipótesis prefigurada por algunos sólo con la expiración de las negociaciones con el Eurogrupo, habría catapultado al país hacia una condición de caos económico y profunda recesión. Una elección de tal magnitud habría tenido que ser preparada con tiempo, acompañada de una escrupulosa valoración de todos los escenarios que habrían podido abrirse y de una rigurosa programación de todas las contramedidas a adoptar. Sobre todo, ésta habría tenido que ser apoyada por el convencido sostén de una extensa formación de fuerzas sociales y políticas. Sin esta imprescindible presunción, la autarquía económica, en cuyo marco Grecia habría sido condenada a resistir durante un tiempo difícilmente determinable, habría podido abrir un espacio político todavía más grande para los neofascistas de Alba Dorada.

El resultado de las negociaciones entre el gobierno de Tsipras y el Eurogrupo hizo evidente el hecho de que, cuando un partido de izquierda gana las elecciones y quiere llevar a cabo políticas económicas alternativas a las dominantes, las instituciones de Bruselas están listas para impedir que tal cosa ocurra. Si, a partir de los años noventa, la aceleración incontestada del credo neoliberal, por parte de las fuerzas de la socialdemocracia europea, tuvo como consecuencia la homologación de los programas de éstos últimos y de los de los partidos de centro-derecha, hoy, en cambio, cuando un partido de la izquierda radical alcanza el poder, la Troika misma es la que interviene para evitar la alternancia de los ejecutivos contrarios a sus directrices económicas. Ganar en las elecciones ya no es suficiente. La Unión Europea se ha convertido en el baluarte del capitalismo neoliberal.

Después de estos episodios, se suscitó una profunda reflexión colectiva –a partir de la cuestión de la oportunidad de conservar a cualquier costo la moneda única– para comprender cuáles serían los caminos idóneos para ponerle punto final a las políticas económicas en vigor, sin abandonar, al mismo tiempo, la perspectiva de lograr una nueva y diferente unión política europea.

Actualmente, la posición mayoritaria entre los partidos de la izquierda radical sigue siendo la de quienes sostienen, en continuidad con las posiciones asumidas durante los últimos años, que todavía es posible modificar las políticas europeas en el contexto existente, es decir, sin romper la unión monetaria alcanzada en 2002 con la entrada en vigor del euro.

A la cabeza de esta iniciativa está Syriza que, aunque tuvo la ocasión, después de haber alcanzado el gobierno, de elaborar y llevar a cabo soluciones alternativas –a pesar de haber estado bajo presión de las instituciones europeas, las cuales propendían por bloquear cualquier cambio– nunca consideró la opción de la “Grexit”. En septiembre de 2015, alcanzando el 35,5% de los votos, Tsipras venció en las elecciones anticipadas, promovidas por él después del conflicto surgido con la parte de su partido contraria a la puesta en marcha de las medidas contempladas en el memorando, y regresó al gobierno con un grupo parlamentario cohesionado y ya no más expuesto al riesgo de disidencias internas.

Syriza, entonces, no obstante el aumento del abstencionismo (7% mayor con respecto a las elecciones de ocho meses antes), y la reducción del número de votantes (unos 600.000 menos) con respecto al referendo de julio, logró conservar el consenso de una parte significativa del pueblo griego. Sin embargo, la confianza que éste le volvió a dar prontamente será puesta a prueba por los efectos de los recortes impuestos por el Eurogrupo. No sería descabellado prever la emergencia de escenarios aún más inciertos que el actual.

La estrategia de Syriza para evitar la hemorragia de consensos sufrida por todas las otras fuerzas políticas que, en el pasado, han llevado a cabo los anteriores “programas de rescate” de la Troika, parece tener dos direcciones. El gobierno griego tratará de reorganizar una sustancial reducción de la deuda pública con el objetivo de evitar el comienzo de un nuevo ciclo deflacionario. Por otro lado, buscará introducir una agenda paralela a la impuesta por Bruselas, con la cual pueda poner en práctica algunas medidas de redistribución social capaces de limitar los efectos del memorando.

A la luz de lo acaecido en 2015, se puede afirmar objetivamente que se trata de una misión casi imposible. De cualquier modo, después de la experiencia del gobierno de Tsipras resulta evidente que, frente a la probable negativa de las instituciones europeas con respecto a la reestructuración de la deuda, es menester prepararse para responder previendo incluso el posible abandono de la Eurozona. Sin embargo, sería errado considerar tal hipótesis como la solución a todos los males.

Aparte de Syriza, la opción de reformar la Unión Europea dentro del actual escenario, es compartida por la mayoría de las principales fuerzas del Partido de Izquierda Europea, entre las cuales están La Izquierda en Alemania, el Partido Comunista Francés y la Izquierda Unida española. En este bloque se sitúa también Podemos, cuyo grupo dirigente se declaró convencido de que si al gobierno griego se le unieran otros dispuestos a romper con las políticas de austeridad impuestas por la Troika podría abrirse un espacio para acabar con algo que parece, hoy, tan inalterable. El resultado de las recientes elecciones en Portugal –que le asignó la mayoría a una alianza del todo impensable hasta hace poco, constituida por el Partido Socialista, el Bloque de Izquierda y la Coalición Democrática Unida[35]– parece haber reforzado dicha esperanza.

Sin embargo, para otros, la “crisis griega” –que, en realidad, es una crisis tanto de la democracia como del capitalismo neoliberal– parece comprobar, en cambio, el carácter irreformable de este modelo de Unión Europea. No tanto por las actuales relaciones de poder presentes en su interior, cada vez más desfavorables a las fuerzas anticapitalistas, que le siguen a la expansión hacia el Este, sino, por el contrario, por su arquitectura general. Los inflexibles parámetros económicos impuestos, de manera creciente, a partir del Tratado de Maastricht, han reducido inevitablemente, o en algunos casos casi anulado, las bastante más complejas y compuestas exigencias de la política.

En los últimos 25 años, las políticas neoliberales, cubiertas por un engañoso manto tecnocrático y no ideológico, han triunfado por doquier en Europa, asestando duros golpes a su modelo de welfare state. Los Estados nacionales se han encontrado con la privación gradual de algunos instrumentos de dirección político-económica, que habrían sido indispensables para llevar a cabo programas de inversión pública con miras a cambiar el curso de la crisis. Finalmente, se consolidó la práctica antidemocrática –que se consolida hasta el punto de parecer natural– de asumir decisiones de gran relevancia sin contar con la aprobación popular.

Por lo tanto, en los últimos meses, la fila de quienes consideran ilusoria la posibilidad de democratizar la Eurozona, aunque expresan una posición que sigue siendo minoritaria, han aumentado notablemente. Junto a las fuerzas de la izquierda radical tradicionalmente euroescépticas, como el Partido Comunista Portugués, el Partido Comunista de Grecia o, en Escandinavia, la Lista unitaria – Los Rojo-Verdes en Dinamarca, se encuentra Unidad Popular (LE). Nacida en Atenas en agosto de 2015, en su interior confluyeron muchos ex dirigentes y ex militantes de Syriza, contrarios a las decisiones de Tsipras de aceptar las imposiciones del Eurogrupo. Esta formación, favorable al regreso del dracma, quedó fuera del parlamento helénico, después de haber conseguido sólo el 2,8% de los votos en las últimas elecciones.

Por otra parte, diversos intelectuales y dirigentes políticos han manifestado explícitamente su posición contraria al euro [36]. Lafontaine, por ejemplo, propuso un retorno, en forma flexible, al Sistema Monetario Europeo (SME), es decir, al acuerdo, en vigor antes de que existiera el euro, que preveía una fluctuación controlada de los valores de varias monedas nacionales. El esfuerzo de encontrar soluciones inmediatas para ponerle fin al período de austeridad, donde se manifiesten nuevas e inaceptables coerciones, como aquellas ejercidas sobre Grecia, debe, sin embargo, contemplar todas sus implicaciones posibles. En el plano simbólico, el regreso al viejo sistema monetario podría ser percibido como un primer paso hacia la desaceleración del proyecto de unidad europea, mientras que en el plano político podría constituir un peligroso detonador de la ventaja de las fuerzas de la derecha populista.

Junto a las dos formaciones más claramente a favor y en contra de la “democratización del euro”, existe un área, más bien amplia, que vacilaría al proporcionar una respuesta clara a la pregunta: “¿Qué hacer si mañana sucediera en otro país lo que sucedió en Grecia?”. Si bien se ha convertido en una preocupación común que, en el futuro, otros partidos o coaliciones de gobierno puedan estar sujetos al chantaje sufrido por Syriza, por otro lado, sin embargo, también está bastante difundido el temor de que, eclipsando la salida de la Eurozona, la izquierda anticapitalista no tendría en cuenta el consenso de amplios sectores de la población, alarmados por la inestabilidad económica y por la pérdida de poder adquisitivo de salarios y pensiones que conllevaría la inflación. Un típico ejemplo de esta incertidumbre está representado por los cambios de parecer de los últimos años del Bloque de Izquierda en Portugal y del Partido Socialista en Holanda.

El reciente llamado de “Un plan B en Europa”, promovido por Mélenchon [37], aunque esté lleno de contradicciones y opacidades, está destinado a estimular ulteriormente la discusión. En este documento, en el cual la intromisión de la Unión Europea en Grecia se estigmatiza como todo un “golpe de Estado”, se propuso dar vida a una conferencia internacional permanente, con el objetivo de poner a punto las modalidades para poder disponer, cuando sea necesario, de un sistema monetario alternativo al basado en el euro [38]. Si, en los próximos meses, también otras fuerzas sociales, partidos e intelectuales se juntan alrededor de este objetivo, en el futuro el clamor por salir del euro podría no ser más la bandera de la derecha populista.

Por lo tanto, el conflicto desencadenado dentro de Syriza podría reproducirse en otras partes. Algo que demuestra lo anterior, en este momento, son las fibrilaciones internas del Frente de Izquierda en Francia y en La Izquierda en Alemania. Para la izquierda radical europea, pues, podría concretarse el riesgo de una nueva etapa de divisiones. Tal condición revela los límites de la forma plural que las fuerzas antagonistas se han procurado en los últimos años, que consisten en una falta de definición programática. De hecho, la diversidad de posiciones y de culturas políticas existente dentro de las varias organizaciones que le han dado vida a estas nuevas coaliciones requeriría un difícil, pero no imposible, acuerdo puntual sobre las estrategias a implementar.

Ulteriores tensiones recorren la izquierda radical europea también con respecto a la relación que debe tenerse con las fuerzas socialdemócratas. El problema, que se presenta tanto a nivel municipal como regional, involucra la constante incertidumbre sobre la conveniencia de la participación de experiencias de gobierno en alianza con éstas. El riesgo concreto es el de desempeñar un rol subalterno, aceptando, como en el pasado, compromisos “desde abajo” que dilapidarían el consenso hasta ahora conquistado y que le dejarían a las derechas populistas el monopolio de la oposición social.

La hipótesis del gobierno debe, por lo tanto, ser tenida en cuenta solo y solo si hay condiciones para llevar a cabo un programa económico en clara discontinuidad con las políticas de austeridad impuestas durante la última década. Tomar decisiones diferentes significaría no haber atesorado las lecciones de los años pasados, cuando la participación de los partidos de la izquierda radical en los ejecutivos moderados, de impronta socialista, comprometió su credibilidad dentro de la clase trabajadora, los movimientos sociales y los estratos sociales más débiles.

De frente a una tasa de desempleo que, en muchos países, se muestra con niveles nunca alcanzados durante la segunda posguerra, se vuelve prioridad el lanzamiento de un gran plan para el trabajo, sustentado por inversiones públicas, que tenga como principio guía el desarrollo sostenible. Éste deberá estar acompañado por un claro cambio de tendencia con respecto a la precarización de contratos, que ha distinguido a todas las últimas reformas del mercado laboral, y por la introducción de una ley que indique un mínimo salarial bajo el cual no se pueda descender. Estas medidas podrían restituir a las generaciones jóvenes la posibilidad de organizar su propio futuro.

Deberían ser puestas en marcha, además, la reducción del horario de trabajo y la reducción de la edad de pensión. Mediante estas acciones se restablecerían algunos elementos de justicia social, necesarios para derrocar la impronta neoliberal que constantemente ha aumentado el reparto desigual de la riqueza producida.

Para hacer frente a la dramática emergencia ocupacional, los partidos de la izquierda radical deberán hacer aprobar, en todos los países donde aún no existan, medidas aptas para instaurar un rédito de ciudadanía y algunas primordiales formas de asistencia a los estratos menos favorecidos –desde el derecho a la vivienda, hasta los subsidios de transporte o el derecho a la educación gratuita–, para, así, contrastar la pobreza y la cada vez más difundida exclusión social.

Paralelamente, se vuelve imprescindible darle un vuelco a los procesos de privatización que han caracterizado la contrarrevolución de las últimas décadas, restituyendo a la propiedad pública y al control universal todos aquellos bienes comunes que pasaron de ser servicios para la colectividad a medios de generación de ganancias para pocos. La propuesta de Corbyn con respecto al retorno a la nacionalización del sistema ferroviario inglés, así como la necesidad de invertir, por doquier en Europa, significativos recursos en la escuela y en la universidad pública, muestran la dirección justa.

Con respecto a los recursos necesarios para financiar tales reformas, éstos podrían ser obtenidos de los ingresos que deriven de la introducción de una tasa sobre los capitales y de un impuesto sobre las actividades no productivas de las grandes empresas, así como sobre las transacciones y los réditos financieros. Es evidente que, para realizar este plan, se considera como primer acto necesario la promoción de un referendo derogatorio del fiscal compact, para, así, acabar con los vínculos impuestos por la Troika. También sería muy importante impedir la aprobación de la Asociación Transatlántica para el Comercio y las Inversiones, cuya operatividad sólo empeoraría la situación [39].

A escala continental, una verdadera alternativa es concebible solo si una amplia coalición de fuerzas políticas y sociales es capaz de imponer un diálogo europeo para la reestructuración de la deuda pública. Este escenario podrá ser realidad únicamente si la izquierda radical desarrolla, con más determinación y continuidad, campañas políticas y movilizaciones transnacionales, comenzando por el repudio a la guerra y la xenofobia, cuestión todavía más decisiva después de los atentados del 13 de noviembre de 2015 en París, y sosteniendo la extensión de todos los derechos sociales y civiles a los migrantes que llegan a territorio europeo.

Una política alternativa no da pie a atajos. No basta, en realidad, con encomendarse a líderes carismáticos, pero tampoco la debilidad de los partidos de hoy en día justifica su destrucción por parte de las instituciones del Estado [40]. Es menester dar forma a nuevas organizaciones –porque la izquierda necesita de éstas tanto como las necesitó en los años noventa–, que gocen de una presencia capilar en los puestos de trabajo, que propendan por la reunificación de las luchas, nunca tan fragmentadas como lo están hoy, y a unas clases trabajadoras y subalternas que, mediante sus estructuras territoriales, sean capaces de dar respuestas inmediatas, incluso antes de las mejoras generales introducidas por ley, a los dramáticos problemas causados por la pobreza y la exclusión social. Esto puede darse incluso reutilizando algunas formas de resistencia y solidaridad social aplicadas por el movimiento obrero en otros momentos históricos.

Se tendrán que redefinir, además, nuevas prioridades, en particular la puesta en práctica de una auténtica paridad de género y la minuciosa y concienzuda formación política de los militantes más jóvenes, teniendo como punto de referencia, en una época en la que la democracia es rehén de organismos tecnocráticos, la promoción de la participación desde abajo y la evolución del conflicto social.

Las iniciativas de la izquierda radical que en verdad pueden aspirar a cambiar el curso de los eventos tienen por delante una única vía: la de la reconstrucción de un nuevo bloque social capaz de dar vida a una oposición de masas a las políticas introducidas por el Tratado de Maastricht y, por consiguiente, de cambiar radicalmente las directrices económicas que hoy dominan en Europa.

References
1. Desde 1989, éstos se asociaron dentro del grupo de la Izquierda Unitaria Europea (Group for the European United Left) del Parlamento Europeo, del cual formaron parte el Partido Comunista Italiano (PCI), el Partido Comunista Español (PCE), la Izquierda Griega (EAR) y el Partido Popular Socialista (SF) en Dinamarca.
2. Al interior del Parlamento Europeo, éstos últimos, a partir de 1989, se unieron en el grupo Coalición de las Izquierdas (Left Unity), compuesto por el Partido Comunista Francés (PCF), el Partido Comunista Portugués (PCP), el Partido Comunista de Grecia (KKE) y el Partido de los Trabajadores (WP) de Irlanda.
3. El más significativo de éstos últimos fue Lucha Obrera (LO) en Francia.
4. El gobierno en cabeza de Lionel Jospin, en Francia, que introdujo la reducción del horario de trabajo de 35 horas semanales, fue la excepción a tal tendencia. En España, el gobierno de Zapatero siguió las mismas políticas neoliberales en vigor en los otros países europeos y fue golpeado por los efectos de la crisis económica. Sin embargo, aprobó importantes reformas en temas de derechos civiles. Para un análisis completo de las varias tendencias del reformismo europeo véase Jean-Michel de Waele, Fabien Escalona, Mathieu Vieira (eds.), The Palgrave Handbook of Social Democracy in the European Union , Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2013.
5. Cfr. Anthony Blair and Gerhard Schröder, Europe: The Third Way – die Neue Mitte, London/Berlin, Labour Party/SPD, 1999.
6. Tariq Ali ha enmarcado esta nueva disposición de partidos de la izquierda moderada europea en un fenómeno más complejo, al cual le ha dado el nombre de “extremismo de centro”. Cfr. The Extreme Centre: A Warning, London: Verso, 2015.
7. El 18 de octubre de 2015 el periódico conservador de Londres The Mail on Sunday publicó un documento secreto (“Secret/Noforn”), fechado el 28 de marzo de 2002, gracias al cual fue posible constatar que el primer ministro inglés, mientras, en público, se declaraba empeñado en buscarle una solución diplomática a la crisis, había ofrecido, ya un año antes del comienzo del segundo conflicto iraquí, su ayuda al presidente norteamericano para convencer a la opinión pública mundial de que Saddam Hussein poseía armas de destrucción masiva que nunca fueron halladas. Cfr. http://www.dailymail.co.uk/news/article-3277402/Smoking-gun-emails-reveal-Blair-s-deal-blood-George-Bush-Iraq-war-forged-YEAR-invasion-started.html
8. Esta formación adhirió a la Alianza de la Izquierda Verde Nórdica y no al grupo Izquierda Unitaria Europea/Izquierda Verde Nórdica del Europarlamento.
9. La misma decisión, a la que le siguió como resultado una partición de los votos, también fue tomada por La Izquierda en Alemania durante el gobierno del Partido Socialdemócrata Alemán en el Land de Brandemburgo, donde descendió del 27,2% en 2009 al 18,6% en 2014 y, en el pasado, también en el de la capital, Berlín, donde disminuyó del 22,6% en 2001 al 11,6% en 2011. Actualmente, también el Partido Socialista en Holanda gobierna seis de las doce provincias que componen el país, en algunos casos en coalición con los partidos de centro-derecha y dejando al Partido del Trabajo (PvdA), miembro de la Internacional Socialista, en la oposición.
10] En Dinamarca, el Partido Popular Socialista tocó el 13% en 2007, antes de precipitarse, después de una movida política moderada y progubernamental, al actual 4,2%. Tal cambio también fue acompañado por el pasaje del grupo de la Izquierda Unitaria Europea/Izquierda Verde Nórdica al Partido Verde Europeo, que fue acordado en el congreso nacional de esta organización en 2008.
11. Letonia adoptó el euro a partir del 1 de enero de 2014.
12. El Instituto Nacional de Estadística Portugués calculó que, de 2010 a 2014, al menos 200.000 personas dejaron el país. En España el Instituto Nacional de Estadística contó al menos 133.000 jóvenes migrantes entre 2008 y 2013. En Italia, por otro lado, se contaron al menos 136.000 jóvenes que viajaron al exterior entre 2010 y 2014. En realidad, estas estimaciones son muy inferiores a los números reales. En cambio, no existen datos relativos a Grecia, donde la Autoridad Estadística Helénica no registra la migración juvenil.
13. Como afirmó emblemáticamente, en 2006, Warren Buffet, el inversionista y magnate estadounidense: “está en curso una lucha de clases, es verdad, pero mi clase, la clase de los ricos, es la que está haciendo la guerra. Y la estamos ganando”. La cita de Buffet está contenida en la entrevista expedida a Ben Stein, In Class Warfare, Guess Which Class Is Winning, publicada en The New York Times el 26/11/2006.
14. Sobre la relación entre capitalismo y democracia, tema alrededor del cual se ha generado en los últimos años una vasta literatura, véase Ellen Meiksins Wood, Democracy Against Capitalism, London: Cambridge University Press, 1995.
15. Aprobado sólo en España y en Luxemburgo, el proceso de ratificación de este tratado encalló justo después de estos dos rechazos.
16. También el referendo consultivo promovido en Grecia, en julio de 2015, por el gobierno de Alexis Tsipras expresó un ruidoso no con respecto a las políticas de Bruselas.
17. Ex primer ministro de Luxemburgo. Durante su mandato, Juncker favoreció a más de trescientas multinacionales que utilizaban las condiciones especiales del régimen fiscal de su país.
18. Se recuerda que en las elecciones presidenciales, las más importantes del país, la participación fue bastante superior, como lo comprueba la afluencia del 79,4% alcanzada en 2012.
19. En muchos países del Este hubo picos bajísimos: Eslovaquia 13%, República Checa 18,2%, Eslovenia 24,5%, Croacia 25,2%, Hungría 28,9%. A éstos se les une el 33,6% de Portugal y el 35,6% del Reino Unido, cfr. http://www.europarl.europa.eu/pdf/elections_results/review.pdf
20. Marine Le Pen después de las elecciones municipales de marzo de 2014.
21. Se trata de un viejo eslogan xenófobo de Jean-Marie Le Pen: “los franceses primero”, cfr. Les français d’abord, Paris: Carrère-Michel Lafon, 1984.
22. A partir de las elecciones políticas de 2012, el Frente Nacional se presenta al interior de una coalición más amplia que tomó el nombre de Rassemblement Bleu Marine (Reunión “Aguamarina”) (RBM).
23. Para una indagación sobre las fuerzas de la ultraderecha europea, véase el volumen a cargo de Andrea Mammone, Emmanuel Godin y Brian Jenkins, Mapping the Extreme Right in Contemporary Europe, London: Routledge, 2012.
24. Para un elenco de las fuerzas que componen el Partido de la Izquierda Europea cfr. http://www.european-left.org/about-el/member-parties
25. Por el contrario, no forman parte las formaciones de la Iniciativa de los Partidos Comunistas y de los Trabajadores (INITIATIVE), fundada en 2013, que comprende, a excepción del Partido Comunista de Grecia, su fuerza principal, 29 minúsculas formaciones ortodoxas y estalinistas.
26. El manifiesto Trabajo y Justicia Social – La Alternativa Electoral (WASG) de Oskar Lafontaine fue constituido en 2005 y la fundación del Partido de Izquierda (PG), guiado por Jean-Luc Mélenchon, fue anunciada en noviembre de 2008 (el congreso fundacional se celebró en febrero de 2009).
27. En las elecciones de junio de 2015, antes del inicio de la escalada de violencia y de atentados desencadenada por el presidente Recep Erdoğan, el resultado (13,1%) fue incluso más notorio.
28. Un mapa de las fuerzas de la izquierda radical europea está contenida en la publicación a cura de Birgit Daiber, Cornelia Hildebrandt, Anna Strienthorst, From Revolution to Coalition: Radical Left Parties in Europe , Berlin: Rosa Luxemburg Foundation, 2012; y, más recientemente, en el número especial, a cura de Babak Amini, de la revistaSocialism and Democracy, vol. 29, nr. 3, 2015, titulado The Radical Left in Europe.
29. Con excepción del pequeño Estado de Chipre, donde el Partido Progresista de los Trabajadores (AKEL) alcanzó el gobierno en 2009.
30. Desafortunadamente, todos los datos que circulan con respecto a los resultados electorales –también aquellos oficiales difundidos por la Unión Europea– se refieren a los porcentajes relativos al número de los diputados elegidos y no a los del número de los votos reales recibidos. Entre las pocas y loables excepciones a esta práctica se encuentra el ensayo de Paolo Chiocchetti, “The Radical Left at the 2014 European Parliament election: A First Assessment”, incluido en la publicación online a cura de Cornelia Hildebrandt, Situation on the Left in Europe after the EU Elections: New Challenges , Berlin: Rosa Luxemburg Stiftung, 2014.
31. A éstos se les suman otros dos eurodiputados elegidos de las filas del Partido Comunista de Grecia y que, por lo tanto, no adhieren al grupo GUE/NGL.
32. Se observa que los elegidos al Parlamento Europeo del GUE/NGL provienen sólo de la mitad de los 28 países que componen la Unión Europea.
33. El célebre eslogan de la primera ministra inglesa Margaret Tatcher –”no hay alternativa”– continúa materializándose, como un espectro, incluso después de treinta años.
34. A propósito, véase el documento colectivo Preliminary Report, a cura del Truth Committee on Public Debt, la comisión establecida el 4 de abril de 2015 por iniciativa del ex presidente del parlamento griego Zoe Konstantopoulou: http://cadtm.org/IMG/pdf/Report.pdf. Hace pocas semanas, el nuevo gobierno de Syriza decidió eliminar este importante reporte del sitio oficial del parlamento griego.
35. En Portugal, después de la Revolución de los Claveles y la instauración de la República, los socialistas nunca habían negociado con fuerzas políticas a su izquierda.
36. Junto a los autores que empujan desde hace tiempo en esta dirección –entre las varias publicaciones disponibles, se recurre a Jacques Sapir, Faut-il sortir de l’Euro?, Paris: Le Seuil, 2012; y Heiner Flassbeck and Costas Lapavitsas, Against the Troika: Crisis and Austerity in the Eurozone, London: Verso, 2015–, hubo durante las últimas semanas varias intervenciones en la misma dirección. En una entrevista al famoso semanario alemán Der Spiegel, titulada “Krise in Griechenland: Lafontaine fordert Ende des Euro”, publicada el 11de julio de 2015, Lafontaine se adelantó declarando que “el euro ha caído”. En Italia el prestigioso sociólogo Luciano Gallino, recientemente desaparecido, publicó en La Repubblica, con fecha 22 de septiembre de 2015, un artículo con el título “Por qué Italia puede y debe salir del euro”. También en Portugal, e incluso antes de la crisis griega, el influyente Francisco Louçã, que durante doce años fue el principal dirigente del Bloque de Izquierda, despu. entre el 14 y el 15 de noviembreipal dirigenteocipal, 29 mintiva de los Partidos Comunistas y de los Trabajadores (INITIATIVE) és de haber publicado, junto con Joao Ferreira do Amaral, el volumen A Solução Novo Escudo, Alfragide: Lua de Papel, 2014, expresó posiciones siempre más críticas con respecto a la situación presente, cfr. su artículo “Sair ou não sair do euro”, publicado el 27 de febrero de 2015 en el periódico Publico.
37. Los otros cuatro firmantes fueron Oskar Lafontaine, el ex ministro de las finanzas griego Yanis Varoufakis, Zoe Konstantopoulou y el italiano Stefano Fassina.
38. La primera reunión se llevó a cabo en París entre el 14 y el 15 de noviembre.
39. Significativa, en este sentido, fue la gran manifestación del 10 de octubre de 2015, en la que se vio desfilar por Berlín a 250.000 personas contrarias a este acuerdo comercial.
40. Cuando se hizo con el poder, en enero de 2015, Syriza obtuvo casi 2.250.000 votos, pero el número de sus inscritos rondaba sólo los 36.000. Después de asumir la responsabilidad de gobierno, las decisiones democráticamente tomadas por el partido griego fueron repetidamente reformadas o ignoradas.

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Marxismo 21

I. El final de “el socialismo real existente”
Después de 1989, como resultado de turbulencias estructurales y políticas, y de grandes transformaciones económicas, un proceso de restauración capitalista tuvo severas repercusiones sociales a escala global.

En Europa, las fuerzas anticapitalistas encontraron que su influencia estaba siendo sacudida irresistiblemente: se volvió cada vez más y más difícil para ellas organizar y liderar luchas sociales, y la izquierda, en su conjunto, perdió ideológicamente las posiciones hegemónicas que había ganado después de 1968 en áreas claves de muchas culturas nacionales.

La derrota también fue evidente a nivel electoral. Desde 1980 en adelante, los partidos que estaban unidos alrededor de la idea del Eurocomunismo, así como aquellos que seguían fuertemente atados a Moscú, sufrieron un agudo declive en términos de respaldo, lo que se convirtió en una verdadera colisión después de la implosión de la Unión Soviética. El mismo destino afectó también a varios de los grupos de la Nueva Izquierda y de los partidos trotskystas.

Comenzó pues una fase de reconstrucción en la que nuevas formaciones políticas emergieron con regularidad a través del reagrupamiento de elementos anticapitalistas todavía existentes. Esta diversidad organizacional habilitó a las fuerzas tradicionales de la izquierda para abrirse a los movimientos ecológicos, feministas y por la paz que habían surgido en las décadas previas. La Izquierda Unida en España, creada en 1986, fue pionera en este sentido. Iniciativas similares tomaron forma más tarde en Portugal (en donde, en 1987, se creó la Coalición Democrática Unitaria); en Dinamarca (Lista Unida/Rojo-Verde, en 1989); en Finlandia (Alianza de Izquierda, en 1990) y en Italia y Grecia, en 1991, cuando nacieron el Partido Comunista de Refundación y Synaspismos (coalición de los movimientos de izquierda y ecologistas).

En otros países, sin embargo, hubo intentos (algunos meramente cosméticos) de renovar los partidos que habían existido antes de la caída del Muro de Berlín. En 1989, después de la fundación de la República Checa, fue proclamado el Partido Comunista de Bohemia y Moravia, y, en 1990, apareció en Alemania el Partido del Socialismo Democrático, reemplazando al Partido Socialista Unificado de Alemania que había gobernado la República Democrática Alemana desde 1949. También en 1990, en Suecia, el Partido de Izquierda (los comunistas) adoptó posiciones más moderadas y eliminó el nombre “comunista” de su denominación.

Estos nuevos partidos, así como otros que no cambiaron sus nombres, lograron retener una presencia política en sus respectivos escenarios nacionales. Junto con movimientos sociales y fuerzas sindicales progresistas, contribuyeron a la intensa resistencia contra las políticas neoliberales después de 1993, cuando el Tratado de Maastricht se hizo efectivo y definió rígidos parámetros monetarios para nuevos países que pretendían ingresar a la Unión Europea.

II. En el momento de la “tercera vía”
A mediados de los 90, animadas por huelgas y grandes protestas en contra de sus respectivos gobiernos (Berlusconi y Dani en Italia, Juppe in Francia, González y Aznar en España), algunas fuerzas de la izquierda radical alcanzaron incluso modestos éxitos electorales. La Izquierda Unida obtuvo el 13.4 por ciento en las elecciones europeas de 1994; el Partido de Comunista de Refundación 8.5 por ciento en las elecciones nacionales de 1996 y el Partido Comunista Francés 10 por ciento en las elecciones parlamentarias de 1997. Al mismo tiempo, éstos incrementaron su número de miembros y su presencia a nivel local y en los lugares de trabajo. En 1994, se formó el Grupo Unido Europeo en el Parlamento Europeo, el cual, después de su fusión con algunos partidos escandinavos, cambió su nombre a Izquierda Europea Unida/ Izquierda Verde Nórdica (GUE/NGL).

Por el otro lado, con el ascenso de Tony Blair como líder del Partido Laborista (1994) y como primer ministro del Reino Unido (1997-2007), se despejó el camino para un profundo cambio en la ideología y el programa de la Internacional Socialista. La “Tercera Vía” de Blair (de hecho una aceptación supina del mantra neoliberal enmascarado por la vacua exaltación de “lo nuevo”) fue apoyada en varios grados y formas por los gobiernos de Gerhard Schröder en Alemania (canciller socialdemócrata de 1998 a 2005), Romano Prodi en Italia (cabeza de coaliciones de centro-izquierda y primer ministro de 1996 a 1998 y de 2006 a 2008) y José Sócrates en Portugal (primer ministro del Partido Socialista de 2005-2011) (De Waele et al., 2013).

En nombre de las “futuras generaciones” (quienes, mientras tanto, serían privadas del derecho al trabajo), e inspirados por la adopción de la UE del Tratado de Lisboa en 2000, estos gobiernos pusieron en marcha una serie de contrarreformas económicas para erosionar el modelo social europeo. Muchas regiones de Europa del sur vieron la reducción de lo que quedaba del Estado de bienestar, así como ataques al sistema de pensiones, la privatización de la educación, cortes drásticos en la financiación de la investigación y el desarrollo y barreras efectivas a un nuevo paquete de políticas industriales.

En lo que tiene que ver con la política económica es difícil detectar algo más que diferencias marginales entre gobiernos socialdemócratas y regímenes conservadores en el poder en ese momento. En efecto, en muchos casos, “los socialistas” o administradores de centro-izquierda fueron más eficientes en la implementación del proyecto neoliberal que otros sectores, pues los sindicatos, cada vez menos y menos representativos de la capas sociales más débiles, encontraron las decisiones del gobierno más aceptables por cuenta de la vieja creencia ilusoria de que éste era “amigable” con el movimiento obrero.

A pesar de todo esto, muchos partidos de la izquierda radical europea se aliaron con fuerzas socialdemócratas, ya fuese para prevenir un gobierno de derecha o para evitar el aislamiento que la lógica del “voto táctico” les generaría. En la siguiente década y media, el Partido Comunista de Refundación en Italia (1996-98 y 2006-08), el Partido Comunista en Francia (1997-2002), la Izquierda Unida en España (2004-08) y el Partido Socialista de Noruega (2005-13) apoyaron en su totalidad o tenían ministros en gobiernos de centro-izquierda. Y recientemente, la Alianza de Izquierda (2011-14) y el Partido Socialista del Pueblo (2011-15) han asumido responsabilidades gubernamentales en Finlandia y Dinamarca respectivamente.

El viento neoliberal que sopló sin resistencia desde la península ibérica hacia Rusia, junto con la ausencia de movimientos sociales robustos capaces de moldear acciones gubernamentales en una dirección socialista, fue evidentemente una constelación negativa para los partidos radicales de izquierda. Esta no logró extraer ninguna ganancia social significativa que corriera en contra de los lineamientos económicos; todo lo que pudieron lograr fue paliativos débiles ocasionales. Más a menudo, tuvieron que tragarse una píldora amarga y votar por medidas en contra de los cuales habían prometido la más acérrima oposición.

Aún así, los resultados en las urnas electorales fueron desastrosos en todas partes. En las elecciones presidenciales de 2007, los comunistas franceses obtuvieron menos del 2 por ciento de la votación, y en el año siguiente, con un porcentaje de votación de tan sólo el 3.8 por ciento, la Izquierda Unida tocó fondo en España. En Italia, por primera vez en la historia de la República, los comunistas quedaron por fuera del parlamento, obteniendo un triste total de 3.1 por ciento y solo bajo el ala de la Izquierda Arcoíris.

III. Contra la austeridad
Mientras tanto, una de las crisis financieras más grandes de la historia estalló en los Estados Unidos de América, y por virtud de su debilidad, toda Europa tembló gracias a los vientos de la recesión. A medida que la galopante deuda pública incrementaba los peligros de insolvencia, muchos países tuvieron que acudir a créditos de la así llamada Troika, conformada por la Comisión Europea, el Banco Central Europeo y el Fondo Monetario Internacional. A los países en riesgo de mora les fueron ofrecidos préstamos a cambio de la introducción de rígidas políticas de austeridad, a pesar de que las medidas de “reestructuración” de mitad de los años 90 parecían bastante restringidas.

El propio término “reforma estructural” sufrió una transformación semántica radical. Originalmente, en el vocabulario del movimiento de los trabajadores, indicaba mejoras lentas pero estables de las condiciones sociales, pero ahora era sinónimo de una profunda erosión del Estado de bienestar, bajo el dictado del Banco Central Europeo. El efecto fue el retorno al voraz capitalismo del siglo XIX.

Este fue el escenario para una terrible recesión de la cual Europa todavía no se repone y que, en el presente, lidia con el espectro de la deflación. Una fuerte presión hacia abajo de los salarios ha acompañado la caída del PBI, y el desempleo ha alcanzado niveles nunca antes registrados desde la Segunda Guerra Mundial.

Para usar palabras otrora flagrantes y, sin embargo, más aplicables ahora que nunca, se trata de la lucha de clases; una lucha de cases que está siendo sopesada por las clases dominantes contra las clases subalternas, en los centros con el capitalismo más desarrollado, así como en las periferias de la economía mundial, en la que la explotación de la fuerza de trabajo está en su punto más extremo y los países están siendo despiadadamente despojados de sus más preciados recursos naturales. Esto ha conducido a un inmenso crecimiento de las inequidades y a una mayor redistribución de la riqueza a favor de los sectores más ricos de la sociedad. Las relaciones sociales han atravesado profundos cambios, encabezados por la seguridad laboral, la competencia entre los trabajadores, la comercialización de cada esfera de la vida, y guerras sociales entre las capas más empobrecidas de la población.

Al mismo tiempo, la crisis en Europa se ha propagado rápidamente al mundo de la política. En los últimos veinte años, poderes con capacidad de decisión han sido transferidos cada vez más de la esfera política a la económica; la economía ahora domina a la política, y es constantemente retratada como un ámbito distinto no susceptible al cambio, que fija la agenda y se asegura de que las decisiones clave estén por fuera del control popular.

Lo que solía ser visto no hace mucho tiempo como un espacio para la actividad política es ahora gobernado por pseudoimperativos económicos, los cuales, detrás de la máscara ideológica con la cual pretenden ser no-políticos, presentan de hecho una estructura altamente política, una forma peligrosamente autoritaria y un contenido totalmente reaccionario. El caso ilustrativo más emblemático es el Tratado sobre Estabilidad, Coordinación y Gobernanza en la Unión Económica y Monetaria (TSCG): el “convenio fiscal”, como es ampliamente conocido, que introdujo la obligación de formular presupuestos balanceados en los países de la UE. Esto significa que cada Estado miembro se compromete a cumplir, dentro del espacio de veinte años, con las disposiciones del Tratado de Maastricht de 1993, según el cual la deuda pública no debe exceder el límite del 60 por ciento del PBI.

Al construir una muralla para impedir a los parlamentos nacionales la toma de decisiones sobre objetivos político-económicos, el TSCG sirve, pues, para minar el Estado social en los países de la UE más fuertemente endeudados, y amenaza con profundizar, aún más, la actual recesión. La transición del sistema electoral proporcional hacia uno basado en su mayoría en “bonos” de un tipo o del otro, así como las tendencias antidemocráticas que buscaban fortalecer más el poder ejecutivo frente al poder legislativo, habían hecho ya mella en el carácter representativo de los parlamentos nacionales. Pero esta última transferencia de poder del parlamento al mercado y sus instituciones oligárquicas es el impedimento más grave para la democracia en nuestros tiempos. Esto demuestra que el capitalismo está entrando en una profunda crisis de consenso y es incompatible con la democracia.

Esta dañina uniformidad de los dos programas políticos y objetivos económicos, confirmada por la administración socialista de Hollande en Francia, elegida en 2012, ha ayudado a producir un segundo cambio (después del de 1989) en el contexto político europeo. En medio del crecimiento de la hostilidad pública frente a la tecnocracia burocrática de Bruselas, hemos visto altos niveles de abstencionismo, la emergencia de movimientos neopopulistas y euroescépticos, y un crecimiento significativo de partidos xenófobos de la extrema derecha.

IV. La izquierda plural y los nuevos retos del presente
De otro lado, la izquierda radical ha continuado reagrupándose en nuevas formaciones pluralistas que involucran a un amplio abanico de fuerzas, un modelo que en los últimos quince años se ha extendido a la mayor parte de Europa y que se está volviendo rápidamente dominante. En 1999, el bloque de izquierda de Portugal unió a las fuerzas más importantes del Partido Comunista, y en el mismo año la fundación de La Izquierda marcó un nuevo comienzo en Luxemburgo. En 2004, Synaspismos y toda una gama de fuerzas anticapitalistas en Grecia se unieron para formar la Coalición de la Izquierda Radical, SYRIZA (aunque su fusión como partido de facto se dio hasta 2012). La salida de militantes del Partido Socialdemócrata de Alemania y del Partido Socialista en Francia, que pronto tomaron posiciones a la izquierda de las dirigencias comunistas del Partido del Socialismo Democrático y del Partido Comunista Francés, favoreció el nacimiento de La Izquierda (en Alemania) en 2007 y del Frente de Izquierda (en Francia) en 2009. También en Francia, la fusión de la Liga Comunista Revolucionaria en 2009 en el Nuevo Partido Anti-Capitalista puede ser vista como parte de la misma exigencia a las fuerzas radicales de la izquierda tradicional europea para que confrontaran nuevas contradicciones sociales y se abrieran a nuevas generaciones de militantes.

También en Italia, en el mismo año, fueron fundadas la Izquierda Ecológica y Libertad (unión de tres componentes: el ala moderada del Partido Comunista de Refundación, un grupo disidente de la Izquierda Democrática y algunos ecologistas) y la Federación de Izquierda (una alianza entre el Partido Comunista de Refundación y tres movimientos más pequeños).

Un camino similar se intentó seguir en Inglaterra, con la fundación del Partido del Respeto en 2004, pero los resultados allí fueron mucho menos favorables. La tendencia llegó incluso hasta el Bósforo, en donde activistas kurdos se reunieron con varios movimientos de la izquierda turca en el Partido Democrático del Pueblo; éste se ha convertido rápidamente en la cuarta fuerza política del país.

El año 2014 vio emerger a la Izquierda Unida y a Podemos en España. El último es un caso particularmente especial, pues afirma ir más allá del espacio tradicional de un partido de izquierda. No obstante, después de participar en las elecciones europeas por primera vez en 2014, se unió al GUE/NGL. El ejemplo más reciente de esta tendencia fue la creación de la Izquierda Unida en Polonia en julio de 2015 [1].

El modelo es ciertamente muy distinto al modelo monolítico del partido democrático centralista del movimiento comunista del siglo XX. Pero a pesar de que ha abarcado a la mayoría de las fuerzas de la izquierda radical europea, restringiendo su fragmentación y estimulando su avance (de manera más notable en el caso de SYRIZA en Grecia), esto no significa que la nueva forma organizacional haya resuelto los problemas políticos.

El problemático resultado de las negociaciones entre Alexis Tsipras, líder de SYRIZA y primer ministro de Grecia, y otros primer ministros y presidentes de la eurozona, que impusieron el tercer paquete de “rescate” financiero a Grecia en julio de 2015, ha mostrado que cuando una fuerza no conformista de gobierno logra ganar las elecciones con una plataforma alternativa, las instituciones europeas intervienen para prevenir cualquier ruptura en el modelo socioeconómico dominante.

Se ha hecho incluso más claro que, a pesar de la esperanza que sienten aquellos que piensan que un gran cambio en España es posible y de la importante e inesperada elección de Jeremy Corbyn como líder del Partido del Trabajo en Inglaterra, la Unión Europea no se puede reformar desde adentro. La izquierda europea anticapitalista debe rediscutir su programa, con seriedad y con urgencia, comenzando con la pregunta central sobre la moneda única y la necesidad de realizar campañas y movilizaciones transnacionales más frecuentes y resolutas.

 

Traducción del inglés: Nathalia Hernández Vidal

References
1. Para la encuesta de la fuerza europea de la izquierda radical véase la publicación online Daiber et al. (2012), y más recientemente el número especial de la Revista Socialism and Democracy, vol. 29, N.° 3, 2015, editada por Babak Amini, titulado The Radical Left in Europe (La Izquierda Radical en Europa).

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A Europa em tempo de crise

I. Em tempo de ditadura da Troika
Ao longo de 2007, os EUA sofreram uma das piores crises financeiras da história, que logo envolveu também a Europa, e que precipitou uma dura recessão. Devido ao pesado aumento da dívida pública e do consequente perigo de insolvência, muitos países tiveram de recorrer a empréstimos junto ao grupo constituído pela Comissão Europeia, pelo Banco Central Europeu e pelo Fundo Monetário Internacional, isto é a chamada Troika.

Os créditos às nações com risco de default foram concedidos em troca da introdução de inflexíveis políticas de austeridade, em relação às quais as pesadas “reestruturações” dos anos de 1990 pareceram medidas moderadas. A partir de 2008, foram implementados treze programas de resgate (bailout programs): na Hungria (2008-11), na Letônia (2008-11) [1], e três na Romênia (2009-15), na área da União Europeia, além dos três da Grécia (2010-2018), o da Irlanda (2010-2013), o de Portugal (2011-14), os dois de Chipre (2011-16) e o da Espanha (2012-13), dentro da eurozona.

A própria expressão “reformas estruturais” acabou sofrendo uma radical transformação semântica. O termo, que pertencia ao léxico do movimento operário, para indicar a lenta, mas progressiva, melhoria das condições sociais, tornou-se, ao contrário, sinônimo de destruição do welfare state. Este tipo pseudorreformas, que na verdade são verdadeiras involuções, tem cancelado numerosas conquistas do passado e tem estabelecido condições legislativas e econômicas que recordam as do capitalismo rapaz do século XIX.

Neste quadro, abriu-se um terrível ciclo recessivo, do qual a Europa, que hoje está lutando contra o espectro da deflação, ainda não saiu. A forte compressão salarial determinou a queda da demanda, com a consequente queda do produto interno bruto, e o desemprego alcançou níveis nunca registrados no segundo pós-guerra. De 2007 a 2014, o desemprego passou de 8.4% para 26.5% na Grécia, de 8.2% para 24.5% na Espanha, de 6.1% para 12.7% na Itália e de 9.1% para 14.1% em Portugal. Em 2014, a falta de trabalho para uma geração inteira de jovens alcançou níveis epidêmicos: 24.1% na França, 34.7% no Portugal, 42.7% na Itália, 52.4 na Grécia e 53.2% na Espanha. De fato, supera o milhão o número de jovens desses países – trata-se sobretudos dos mais qualificados e que possuem uma melhor instrução – que foram obrigados a emigrar[2].

Estamos diante de uma nova modalidade de luta de classes, conduzida com grande determinação pelas classes dominantes contra as subalternas, cuja resistência foi frequentemente débil, desordenada e fragmentada [3]. Isso ocorreu tanto nos centros capitalistas mais desenvolvidos, onde a redução dos direitos dos trabalhadores atingiu níveis inimagináveis trinta anos atrás, quanto nas periferias do mundo, onde as empresas, muitas vezes multinacionais, exploram de forma extrema a mão de obra e continuam a depredar o território de seus preciosos recursos naturais.

Esses processos geraram um enorme aumento das desigualdades e uma significativa redistribuição das riquezas em favor da parte mais rica do planeta. As próprias relações sociais passaram por profundas mudanças, marcadas por uma precariedade incondicional, por uma extrema concorrência entre os trabalhadores, por uma mercantilização de diversos âmbitos da existência, por uma guerra social entre as classes mais pobres e por um novo e mais invasivo capitalismo, que corrompe de forma inédita as consciências e as vidas.

A crise na Europa transferiu-se rapidamente para a dimensão política. Nos últimos vinte anos, o poder de decisão passou cada vez mais da esfera política para a esfera econômica. A economia tornou-se um campo separado e imutável onde se tomam as decisões mais importantes, cada vez mais subtraídas ao controle democrático. Essas, que não muito tempo atrás eram consideradas medidas políticas, tornaram-se hoje incontestáveis imperativos económicos que, sob a máscara ideológica da apoliticidade, ocultam, ao contrário, um sistema perigosamente autoritário e um conteúdo totalmente reacionário.

O caso mais emblemático é representado pelo Tratado sobre Estabilidade, Coordenação e Governança da União Econômica e Monetária . Entrado em vigor em 2013, o chamado fiscal compact impôs a introdução do equilíbrio orçamentário nas constituições dos países da União Europeia. Isto significa que cada nação assume a obrigação de permanecer, num período de vinte anos, dentro dos parâmetros estabelecidos pelo Tratado de Maastricht em 1993, ou seja, que a dívida pública não poderá ultrapassar o limite de 60% do PIB. Esta proporção, de acordo com as estatísticas de 2014, atualmente é de 92% na zona euro (de 74,4% na Alemanha e 89,4% no Reino Unido, o país que, como a República Checa, não assinou o acordo), com pontas máximas na Bélgica de 106,5%, em Portugal de 130,2%, na Itália de 132% e na Grécia de 177%.

Esta decisão representa um muro erguido para impedir aos diferentes parlamentos, também aos futuros, escolhas autônomas sobre o tipo de política econômica a ser implementada. Ela implica a destruição do estado de bem-estar nos países mais endividados e, nesta fase econômica, ela pode agravar ainda mais a atual recessão. Dentro desta ofensiva mais geral, assim como havia acontecido em alguns países anglo-saxões, na França desde 2007, e na Itália a partir de 2011, foram introduzidas novas figuras, responsáveis por “racionalizar” a despesa pública: os comissários para a spending review. As medidas que eles propuseram, em vez de reduzir o desperdício, como havia sido anunciado, resultaram em uma diminuição na quantidade e na qualidade dos serviços. A etapa seguinte deste projeto prevê a Parceria Transatlântica de Comércio e Investimento (PTCI), um acordo entre a União Europeia e os EUA em torno do qual estão em curso negociações confidenciais, as quais levariam a uma maior desregulamentação do comércio, à primazia do lucro das empresas sobre o interesse geral e ao consequente aumento da concorrência, o que geraria novas reduções salariais e menos direitos para os trabalhadores.

A transferência de poder desde os parlamentos – já esvaziados de seu valor representativo pelas mudanças introduzidas nos sistemas eleitorais, assim como pelas revisões da relação entre o poder executivo e o legislativo – para as instituições oligárquicas internacionais, cujas diretivas neoliberais favorecem o domínio incondicional do mercado, constitui o ataque mais grave à ordem democrática do nosso tempo [4]. Revela o rosto de um capitalismo em grave crise de consenso e incompatível com a democracia. Por outro lado, nos poucos referendos convocados após da aprovação do Tratado de Maastricht, as decisões dos poderes tecnocráticos dominantes na Europa foram muitas vezes derrotadas pelo voto popular. Isso aconteceu na França e na Holanda em 2005, em relação aoTratado sobre a Constituição Europeia [5]; e, posteriormente, também na Irlanda em 2008, contra o Tratado de Lisbo [6]

Os índices da bolsa, as avaliações das agências de entre as taxas dos títulos de Estado, são enormes fetiches da sociedade contemporânea, que adquiriram um valor maior do que a vontade popular. As escolhas que mais prejudicam as massas são apresentadas como necessidades imprescindíveis para “restabelecer a confiança” dos mercados.

No melhor dos casos, a política é chamada a sustentar a economia, como aconteceu depois de 2008, tanto nos EUA quanto na Europa, quando foram realizados os resgates bancários. Os representantes da grande finança necessitaram da intervenção política do Estado para mitigar os estragos produzidos pela mais recente crise capitalista, mas eles recusaram-se a renegociar as regras e as escolhas econômicas gerais. Nem sequer a substituição de governos de centro-direita por governos de centro-esquerda alterou o panorama econômico-social, uma vez que é a economia que está determinando, cada vez mais, a formação, a composição e a finalidade dos executivos que assumem o poder. Se, no passado, isto se realizava através da grande quantidade de dinheiro alocada pelo poder econômico a governos ou partidos políticos a serem controlados e pelo condicionamento dos meios de comunicação, no século XXI acontece por decreto das instituições internacionais.

Este fenômeno teve sua manifestação mais evidente com a breve onda de “governos técnicos”. No espaço de uma semana – entre os dias 11 e 16 de novembro de 2011 – Lucas Papademos e Mario Monti, representantes exemplares do poder econômico dominante (o primeiro tinha sido vice-presidente do Banco Central Europeu de 2002 a 2010), foram nomeados sem escrutínio popular, primeiros-ministros da Grécia e da Itália. Papademos permaneceu no cargo por apenas sete meses, enquanto Monti, graças ao apoio determinante do Partido Democrático (PD), por um ano e meio. Campeões de austeridade, eles implementaram, contemporaneamente, drásticos cortes de gastos e ulteriores sacrifícios sociais. Suas experiências políticas revelaram-se breves, já que ambos foram drasticamente derrotados assim que a palavra foi devolvida aos eleitores, mas a atuação de seus governos foi deletéria, tanto pelas escolhas feitas no plano econômico, quanto, e talvez mais, por causa do vulnus democrático representado pelas modalidades de sua investidura.

Algumas das forças da Internacional Socialista tomaram, nos últimos anos, um caminho que teve um resultado semelhante ao dos “governos técnicos”. Armados pela convicção ideológica de que não há alternativa ao neoliberalismo – embora a crise de 2008 tivesse mostrado os desastres que esse tinha sido capaz de produzir, e a administração Obama, com o American Recovery and Reinvestment Act de 2009, tivesse realizado escolhas diferentes – elas se aliaram com as forças do Partido Popular Europeu (PPE), o grupo que reúne partidos europeus de centro-direita, aceitando acriticamente suas principais orientações econômico-sociais. O protótipo desta tendência foi a Grande Coalizão na Alemanha, o acordo através do qual o Partido Socialdemocrata Alemão, apoiando a chanceler Angela Merkel de 2005 a 2009 e de 2013 até hoje, praticamente abriu mão de sua própria autonomia.

Outros experimentos de “unidade nacional” surgiram na Europa meridional. Na Grécia, de 2012 a 2015, o Movimento Socialista Pan-helênico (PASOK), e, por um tempo, também a Esquerda Democrática (DIMAR), apoiaram o primeiro-ministro do partido Nova Democracia (ND), Antonis Samaras. Na Itália, após as eleições de 2013, o Partido Democrático assumiu o governo – chefiado pelo seu vice-secretário Enrico Letta – juntamente com a coalizão de centro-direita do Povo das Liberdades (PDL), liderada por Silvio Berlusconi. Em 2014, ele foi substituído pelo jovem neo- blairiano Matteo Renzi, que criou um governo com o Novo Centro-Direita (NCD) – formado por um grupo que havia abandonado de movimento de Berlusconi –, com o qual encontrou um acordo sobre algumas significativas “reformas” eleitorais e constitucionais. Com a eleição de Jean-Claude Juncker7 [7] como presidente da Comissão Europeia, a grande coalizão entre o Partido Popular Europeu e o grupo da Aliança Progressista dos Socialistas e dos Democratas (S&D) hoje governa também as principais instituições da EU.

As medidas adotadas na política externa desses governos socialdemocratas confirmaram a descontinuidade com o passado. De fato, em 1999, o governo liderado pelos Democratas de Esquerda (DS), os herdeiros do velho Partido Comunista Italiano, autorizou a segunda intervenção militar da história italiana, após 1945: os bombardeios da OTAN no Kosovo, conhecidos também pelo uso de munições de urânio empobrecido. Em 2003, os trabalhistas ingleses juntaram-se ao republicano George W. Bush na Segunda Guerra do Golfo contra o “Estado bandido” iraquiano, falsamente acusado de possuir armas de destruição de massa [8]. Entre estes dois conflitos, nenhuma força do socialismo europeu se opôs à intervenção no Afeganistão, aos devastadores “efeitos colaterais” causados à população e, mais em geral, à campanha Enduring Freedom (“Liberdade Duradoura”) promovida pelo governo dos Estados Unidos da América.

Mesmo a questão ecológica, por fim, foi muitas vezes relegada a declarações de princípio, que raramente foram traduzidas em medidas legislativas eficazes para resolver os principais problemas ambientais. Para isso contribuiu o giro moderado da maioria dos partidos verdes que, ao decidirem formar alianças governamentais tanto com as forças de direita quanto com as de esquerda, transformaram-se em partidos “pós-ideológicos” e abandonaram a batalha contra o modo de produção existente.

II – Antipolítica, populismo e xenofobia
A substancial e nociva uniformidade dos partidos políticos em suas linhas política e econômica, confirmada, também, por escolhas realizadas na França a partir de 2012 na presidência de François Hollande e, mais em geral, a crescente hostilidade de boa parte da opinião pública em relação à tecnocracia de Bruxelas, contribuíram a produzir uma nova – a segunda depois do de 1989 – grande mudança no contexto político europeu. Ao longo dos últimos anos, em todo o “velho continente”, desenvolveu-se um sentimento de profunda aversão para tudo aquilo que tem a ver com a política, a qual se tornou sinônimo de usufruto do poder e não, ao contrário, de compromisso e de interesse coletivo para transformar a sociedade, como tinha acontecido nas décadas de 1960 e 1970. Este fenômeno afetou, em particular, mas não apenas, as gerações mais jovens e favoreceu uma apatia generalizada e uma redução dos conflitos sociais, por causa do desapego para com as organizações sindicais, percebidas cada vez mais como homologadas pelo poder. Em muitos países, essa onda de antipolítica envolveu também as forças da esquerda radical, consideradas responsáveis, especialmente por causa das medíocres experiências de governo, de terem adaptado-se ao contexto existente e terem abandonado progressivamente as propostas antagônicas das quais eram portadoras.

Significativas foram as mudanças nas relações de força preexistentes dentro da cena europeia. Bipartidarismos consolidados como os da Espanha e da Grécia – países nos quais, após o fim das ditaduras, a soma das forças socialistas e as de centro-direita haviam atingido constantemente cerca de três quartos do eleitorado – implodiram. Também os bipartidarismos italiano e francês, que nas últimas décadas haviam mostrado uma divisão constante de votos entre centro-direita e centro- esquerda, tiveram uma sorte parecida. Além disso, os três principais grupos políticos do Parlamento Europeu eleitos em 2009 – isto é, o Partido Popular Europeu, a Aliança Progressista dos Socialistas e Democratas e a Aliança dos Democratas e Liberais pela Europa (ALDE) – perderam mais de 13% dos seus parlamentares nas eleições de 2014.

O cenário político-eleitoral foi alterado também pelo grande aumento do abstencionismo, pelo nascimento de formações populistas, pelo significativo avanço das forças da extrema-direita e, emalguns contextos, pela consolidação de uma alternativa de esquerda às políticas neoliberais.

O primeiro destes fenômenos encontra sua principal explicação no crescente afastamento dos partidos políticos. Esta tendência manifestou-se, nos mais diversos países, por ocasião de eleições legislativas. Na França, o número de eleitores passou de 67,9% em 1997 para 57,2% em 2013 [9]; na Alemanha de 84,3% em 1987 para 71,5% em 2013; no Reino Unido de 77,7% em 1992 para 66,1% em 2015; na Itália de 87,3% em 1992 para 72,2% em 2013; em Portugal de 71,5% em 1987 para 57% em 2015, na Grécia de 76,6% em 2004 para 56,5% em 2015 e, na Polônia, por ocasião das eleições presidenciais, de 64,7% em 1995 para 48,9% em 2015. A porcentagem de cidadãos que foram às urnas diminuiu também nas eleições para o Parlamento Europeu: de 62% em 1979 para 42,6% nas últimas eleições[10]. Este dado reflete a progressiva falta de interesse para uma instituição que representa um modelo de Europa cada vez mais tecnocrático e menos político.

Cavalgando a onda antieuropeísta, nos últimos anos surgiram também novos movimentos políticos que se declararam “pós-ideológicos”, os quais tiveram como ideias guia a denúncia genérica da corrupção do sistema ou o mito da democracia online, como garantia da participação política a partir de baixo e como alternativa àquela praticada nos partidos políticos. Com base nestes princípios foi fundado, em 2006, quase simultaneamente na Suécia e na Alemanha, o Partido Pirata (PP). Três anos depois, ele atingiu 7,1% nas eleições europeias no país escandinavo e 2% nas eleições para o Bundestag. Em 2012, este partido foi criado também na Islândia, onde obteve 5,1% dos votos nas eleições de 2013. Porcentagens significativas, considerando seu programa político limitado, mas mínimas quando comparadas com aquelas do Movimento 5 Estrelas (M5S) na Itália. Ele foi criado em 2009 pelo comediante Beppe Grillo e tornou-se, nas primeiras eleições gerais em que se apresentou, a primeira força política italiana, com 25,5% dos votos. Em 2013, nasceu em Berlim, a Alternativa para a Alemanha (AFD) que, graças ao crescente euroceticismo, obteve 4,7% nas eleições federais de 2013 e 7% naquelas europeias do ano seguinte. Em 2014, foi a vez de O Rio (TP) na Grécia, que recebeu 6,6% nas eleições europeias. No mesmo ano houve o crescimento, em escala nacional, de Cidadãos (C’s) – movimento fundado na Catalunha em 2006 –, que obteve 3,2% nas eleições europeias, 6,6% nas administrativas de 2015, resultado que foi dobrado nas eleições políticas do dezembro passado (13,9%).

Nas recentes votações presidenciais na Polônia, por fim, o cantor Pawel Kukiz, populista de direita, obteve 21,3% dos votos. Seu movimento político, Kukiz’15, tornou-se a terceira força política do país, com 8,8% dos votos, nas eleições legislativas de outubro de 2015. No mesmo período, formações existentes há muito tempo tiveram resultados significativos com plataformas políticas similares às desses novos partidos. O caso mais notável é o do Partido de Independência do Reino Unido (UKIP), que combinando populismo, nacionalismo e xenofobia, tornou-se, com 26,6% dos votos, a primeira força nas últimas eleições europeias e alcançou 12,6% nas eleições políticas de 2015. No Parlamento Europeu, os eleitos do Partido de Independência do Reino Unido coligaram-se com os do Movimento 5 Estrelas, formando o grupo Europa da Liberdade e da Democracia Direta (EFDD). Também na Suíça, as eleições de outubro 2015 foram ganhas, com 29,4% dos votos – o melhor resultado até então – pela coalizão entre o Partido do Popular Suíço e a União Democrática do Centro (SVP-UDC). Embora seu nome possa enganar, trata-se de uma formação de ultradireita, xenófoba e antieuropeísta, que se distinguiu no passado por ter promovido um referendum, aprovado em 2009, sobre a proibição da construir novos minaretes no país.

Além disso, em muitos países europeus, quando os efeitos da crise econômica começaram a manifestar-se de forma evidente, os partidos xenófobos, nacionalistas ou abertamente neofascistas ganharam repentinamente muito apoio. Em alguns casos, eles mudaram seu discurso político, substituindo a clássica divisão entre esquerda e direita com a perspectiva de uma nova luta em ato na sociedade contemporânea: aquela que Marine Le Pen definiu, em 2014, como o conflito “entre os de cima e os de baixo”. Nessa nova polarização, eles se candidataram a representar essa última parte, isto é, o povo, contra o establishment, ou seja, as forças que se alternaram por um longo tempo no governo, e contra as elites que favorecem a difusão do mercado livre. Até mesmo o sistema ideológico desses movimentos políticos mudou. A componente racista foi, em muitos casos, relegada a um segundo plano, em relação às questões econômicas.

A oposição às políticas de imigração, cegas e restritivas, implementadas pela União Europeia, reforçou-se aproveitando em primeiro lugar da guerra entre os mais pobres, e em seguida da discriminação baseada na cor da pele ou na crença religiosa. Em um contexto de desemprego de massa e de grave conflito social, a xenofobia cresceu mediante uma propaganda segundo a qual os migrantes subtraem empregos aos trabalhadores locais, que deveriam, no entanto, ser privilegiados em matéria de ocupação, serviços sociais e direitos[11].

Esta mudança de rumo influiu certamente no resultado da Frente Nacional que, sob a liderança de Le Pen, alcançou 17,9% nas eleições presidenciais de 2012, antes de se tornar, com 24,8% dos votos, o primeiro partido político francês[12] nas votações europeias de 2014, nas administrativas de março de 2015 – com 25,2% – e nas regionais de dezembro de 2015, em que obteve 27,7%. Também o partido Liga Norte na Itália passou por uma metamorfose notável.

Nascido em 1989 reivindicando a independência da Padânia [13], tornou-se, nos últimos tempos, um partido nacional, cuja plataforma política “não ao euro” e anti-imigração constituiu a premissa para a aliança com as principais forças herdeiras da tradição fascista. Recentemente, seu apoio eleitoral aumentou maciçamente, até tornar-se, nas eleições administrativas de 2015, a primeira organização do centro-direita italiano, superando Força Itália, o partido de Silvio Berlusconi.

Na França e na Itália, algumas fortalezas históricas do voto operário e comunista transformaram-se em bases eleitorais estáveis destas duas forças. A recente coalizão, no nível europeu, entre a Frente Nacional e a Liga Norte permitiu, em junho de 2015, o nascimento no Parlamento Europeu do grupo Europa das Nações e das Liberdades (ENL). Pertencem a esse grupo partidos políticos consolidados que, apoiados por outras organizações menores, defendem, há algum tempo, a saída do euro, a revisão dos tratados sobre a imigração e o retorno à soberania nacional. Entre as mais representativas há Interesse Flamengo (VB); o Partido da Liberdade Austríaca (FPÖ), que obteve 20,5% dos votos nas eleições políticas de 2013, 19,7% naquelas europeias de 2014 e 30,8% nas municipais de Viena de 2015; e o Partido para a Liberdade (PVV) holandês, fundado em 2006, que obteve 13,3% nas eleições europeias.

As forças de extrema-direita entraram em vários grupos do Parlamento Europeu e, pela primeira vez após a Segunda Guerra Mundial, tiveram grandes avanços também em outras regiões da Europa. Na Escandinávia, por exemplo, elas constituem uma realidade já bem estabelecida, com uma orientação ideológica que registrou o maior sucesso eleitoral. Na pátria por excelência do “modelo nórdico”, os Democratas Suecos (SD), partido criado em 1988 através da fusão de vários grupos neonazistas existentes na época, tornou-se, com 12,8% dos votos, o terceiro partido mais votado nas eleições legislativas de 2014. Na Europa eles estão aliados com o Partido de Independência do Reino Unido.

Na Dinamarca e na Finlândia, os dois partidos membros do Grupo dos Conservadores e Reformistas Europeus (ECR), historicamente liderado pelo Partido Conservador (CP) britânico, conseguiram resultados ainda mais surpreendentes, tornando-se as segundas forças políticas de seus países. Despertando o espanto geral, o Partido Popular Dinamarquês (DPP) foi, com 26,6%, o movimento político mais votado nas últimas eleições europeias. Este sucesso foi confirmado nas eleições legislativas de 2015, após as quais, com 21,1% dos votos, juntou-se à maioria governamental. Após as recentes eleições de 2015, no governo de Helsinki entrou também o Partido dos Finlandeses (PS), com 17,6% dos votos. Por fim, na Noruega, com 16,3% dos votos, chegou pela primeira vez ao governo o Partido do Progresso (FRP), de opiniões políticas igualmente reacionárias, que já tinha atingido 22,9% em 2009.

A notável e quase uniforme afirmação desses partidos, em uma região onde as organizações do movimento operário têm exercido uma hegemonia indiscutível por longo tempo, foi possível também porque os partidos de extrema direita defenderam batalhas e temáticas que no passado pertenciam à esquerda, tanto a socialdemocrata quanto a comunista. O maquillage da simbologia política (os Democratas Suecos, por exemplo, substituíram a chama, muito utilizada pelos movimentos fascistas, com um campo de flor com as cores nacionais) e o advento de líderes jovens e hábeis na comunicação, representaram outros fatores significativos, embora não essenciais.

O avanço da direita ocorreu não apenas através de campanhas reacionárias clássicas, como aquelas contra a globalização, a chegada de novos requerentes de asilo e o espectro da “islamização” da sociedade. Na base de seu sucesso houve, acima de tudo, a reivindicação de políticas, tradicionalmente de esquerda, em favor do Estado social, enquanto os socialdemocratas optavam por cortes nos gastos públicos e a esquerda radical era enfraquecida pelo apoio ou participação direta ao governo. Trata-se, no entanto, de um tipo diferente de welfare. Não mais universal, inclusivo e solidário, como o do passado, mas baseado em um princípio diferente – que alguns estudiosos têm incluído na categoria do “welfare nationalism” –, ou seja, fornecer direitos e serviços exclusivamente aos membros da já existente comunidade nacional. Ao grande apoio recebido nas áreas rurais e provinciais, muitas vezes despovoadas e com altas taxas de desemprego, a extrema direita escandinava acrescentou o apoio de uma parte significativa da classe trabalhadora, que cedeu à chantagem “imigração ou Estado social”.

Também em vários países da Europa do Leste a direita radical conseguiu reorganizar-se após o fim dos regimes pró-soviéticos. A União Nacional Ataque (ATAKA) na Bulgária, o Partido Nacional Eslovaco (SNS) e o Partido da Grande Roménia (PRM) são algumas das forças políticas que obtiveram bons resultados e elegeram seus representantes no parlamento. Na Polônia, o partido da direita populista Lei e Justiça (PIS) ganhou a eleição presidencial em maio de 2015 e, em seguida, obteve, com 37,6% dos votos nas eleições legislativas de outubro de 2015, a primeira maioria absoluta alcançada no parlamento após o fim da Guerra Fria. Ao contrário das frequentes referências ao nacionalismo e aos valores religiosos mais conservadores, o programa econômico do partido Lei e Justiça focou-se na promessa de aumentar os gastos sociais, melhorar o nível dos salários e baixar a idade da aposentadoria. Uma plataforma de esquerda, em um país onde a esquerda anticapitalista não existe e aquela socialdemocrata está confinada em um espaço minoritário.

Nesta parte da Europa, no entanto, o caso mais alarmante é o da Hungria. Após da introdução de medidas rigorosas de austeridade decretadas pelo governo do Partido Socialista Húngaro, obedecendo às imposições da Troika, e após da grave crise deflacionária desencadeada, chegou ao poder a União Cívica Húngara – Fidesz (aderente do Partido Popular Europeu). Depois de ter expurgado a magistratura e colocado sob controle os mass media, em 2012 o governo aprovou uma nova constituição com conotações autoritárias e longe dos princípios do Estado de direito. Ao lado desta perigosa realidade, desde 2010, o Movimento por uma Hungria Melhor (Jobbik) tornou-se o terceiro partido do país, atingindo 20,5% nas eleições de 2014. Ao contrário das forças presentes na Europa Ocidental e na Escandinávia, Jobbik representa o exemplo clássico – hoje dominante na Europa do Leste – de formações de extrema-direita, que continuam a utilizar o ódio contra as minorias (especialmente a cigana), o antissemitismo e o anticomunismo como principais instrumentos de propaganda e ação.

Completam, finalmente, este panorama diversas organizações neonazistas, espalhadas em várias regiões da Europa. Duas delas alcançaram bons resultados. O Partido Nacional Democrático da Alemanha (NPD), ganhou uma presença institucional em dois parlamentos regionais, atingindo 1,5% dos votos nas eleições de 2013 e elegendo um eurodeputado em 2014. Aurora Dourada (AD), na Grécia, obteve 9.4% dos votos nas eleições europeias de 2014 e 7% nas eleições de 2015, consolidando-se, em ambos os casos, como a terceira força política do país [14].

Nestes anos, portanto, os partidos políticos da direita populista, nacionalista ou neofascista têm decisivamente expandido seu apoio em quase todas as partes da Europa. Em muitas ocasiões, eles foram capazes de hegemonizar o debate político e, em alguns casos, aliando-se com as forças da direita mais moderada, conseguiram entrar no governo. Trata-se de uma epidemia muito preocupante, que é possível combater apenas destruindo o vírus que a gerou: a litania neoliberal hoje tão em voga em Bruxelas. Todavia, tanto na Grécia quanto nas regiões orientais da Alemanha, os partidos de direita obtiveram resultados abaixo de suas possibilidades. Enquanto isso, na Espanha, Portugal e República Checa, ou seja, em alguns dos lugares onde a esquerda comunista manteve um consistente enraizamento social e desenvolveu, ao longo dos anos, uma coerente política de oposição, não se formaram as condições para a revitalização das forças de direita.

III – A alternativa à esquerda
A crise econômica e política que atravessa a Europa provocou, simultaneamente ao avanço das forças populistas, xenófobas e de extrema direita, também grandes manifestações de resistência e de protesto contra as medidas de austeridade impostas pela Comissão Europeia e implementadas pelos governos nacionais. Isso favoreceu, especialmente na parte Sul do continente, o ressurgimento das forças da esquerda radical, bem como um notável sucesso eleitoral para elas. Grécia, Espanha, Portugal foram palco de impressionantes mobilizações de massa contra as políticas neoliberais.

Neste período, do ponto de vista político, a esquerda anticapitalista iniciou um percurso de reconstrução e recomposição das forças. Afirmaram-se ou nasceram, de fato, novas formações capazes de reunir a mais ampla gama de sujeitos políticos, garantindo, ao mesmo tempo, uma maior democracia interna através do princípio de “uma cabeça um voto”.

O Bloco de Esquerda (BE) em Portugal, a Coligação da Esquerda Radical (SYRIZA) na Grécia, A Esquerda (DL) na Alemanha e a Frente de Esquerda (FdG) na França são todos exemplos de um modelo de força política plural – diferente do partido monolítico, inspirado no princípio da centralização democrática, utilizado pelo movimento comunista no século XX – que se estendeu, rapidamente, à maioria das forças políticas da esquerda radical europeia. O partido Podemos na Espanha é um caso muito particular porque nasceu com a ambição de superar a tradicional definição de partido de esquerda. Outro episódio, imprevisível até poucos anos atrás, animou a geografia da esquerda europeia. Após as eleições primárias de setembro de 2015, 59,5% dos militantes ingleses do Partido Trabalhista elegeu Jeremy Corbyn como novo líder da organização. Onde vinte anos atrás estava sentado o liberal Tony Blair, hoje está um anticapitalista declarado, o secretário mais à esquerda da história do partido britânico.

Além dos casos de vários partidos nacionais, o avanço geral da esquerda radical foi confirmado também por ocasião das últimas eleições europeias. O número de votos recolhidos foi de 12.981.378, ou seja, 8% do total, com um aumento de 1.885.574 de preferências em relação ao resultado de 2009. A questo risultato è poi seguita la vittoria di Syriza alle elezioni politiche greche del gennaio 2015, con il 36,3% dei consensi, e l’elezione di Alexis Tsipras alla carica di Primo ministro.

No entanto, esses resultados positivos estão sendo ofuscados por alguns elementos negativos. Em muitos países da Europa Oriental, na verdade, a esquerda radical expressa uma posição ainda marginal, quando não inteiramente minoritária. Ela se mantém muito longe das lutas sociais, sem enraizamento nos territórios e nas organizações sindicais, permanecendo desconhecida pelas gerações maisjovens e atravessada por um sectarismo lesivo e fortes divisões internas.

Estamos diante, portanto, de uma realidade muito desigual. Nos países da Península Ibérica e do Mediterrâneo – com exceção da Itália –, a esquerda radical expandiu-se significativamente nos últimos anos; já na Europa Central, ela conseguiu manter uma boa força eleitoral na Holanda e na Alemanha – embora aos bons resultados nas urnas não tenham correspondido conflitos sociais significativos –, mas seu peso está ainda limitado em outros lugares.

Consideradas estas circunstâncias, a expansão da União Europeia em direção do Leste tem deslocado à direita o baricentro político do continente, como testemunham as posições extremistas tomadas pelos governos do Leste europeu durante a recente crise na Grécia e diante da chegada dos povos em fuga das zonas de guerra. Inoltre, la trasformazione dei partiti della sinistra radicale in organizzazioni più ampie e plurali si è dimostrata una ricetta utile per ridurre la loro preesistente frammentazione, ma non ne ha certo risolto i problemi di natura politica.

La scelta che sia possibile riformare l’Unione Europea all’interno dell’attuale scenario viene condivisa da Syriza e dalla maggioranza delle principali forze del Partito della Sinistra Europea, tra cui La Sinistra in Germania, il Partito Comunista Francese e la Sinistra Unita spagnola. In questo blocco, si situa anche Podemos, il cui gruppo dirigente si è dichiarato convinto che, se al governo greco se ne affiancassero altri disposti a rompere con le politiche di austerità imposte dalla Troika, potrebbe aprirsi uno spazio per incrinare ciò che appare, oggi, così inalterabile.

Per altri, al contrario, la “crisi greca” – che, in realtà, è una crisi della democrazia al tempo del capitalismo neoliberale – sembra comprovare, invece, l’irriformabilità di questo modello di Unione Europea. Non tanto per gli attuali rapporti di forza presenti al suo interno, quanto, invece, per la sua architettura generale. Gli inflessibili parametri economici hanno ridotto, o in alcuni casi quasi annullato, le ben più complesse e composite esigenze della politica. Pertanto, negli ultimi mesi, le fila di quanti reputano illusoria la possibilità di democratizzare l’eurozona, seppure esprimono una posizione che resta minoritaria, sono notevolmente aumentate.

Pertanto, il conflitto imploso nel 2015 dentro Syriza potrebbe riprodursi altrove. Per la sinistra radicale europea, dunque, potrebbe concretizzarsi il rischio di una nuova stagione di divisioni. Tale condizione rivela un limite della forma plurale che le forze antagoniste si sono date negli ultimi anni, ovvero l’indefinitezza programmatica. Infatti, la diversità di posizioni e di culture politiche esistente tra le varie organizzazioni che hanno dato vita a queste nuove aggregazioni richiederebbe una difficile, ma non impossibile, intesa puntuale sulle strategie da perseguire.

Al di là della necessità di proseguire questo cruciale dibattito senza reticenze, em uma escala continental, uma verdadeira alternativa só é concebível se a esquerda radical desenvolver, com maior determinação e continuidade, campanhas políticas e mobilizações transnacionais, começando com a recusa da guerra e da xenofobia, questão que se tornou ainda mais crucial após os ataques de 13 novembro 2015 em Paris, e apoiando a extensão de todos os direitos sociais e de cidadania aos imigrantes que chegam no solo europeu. As iniciativas da esquerda radical que podem realmente aspirar a mudar o curso dos eventos têm diante de si um único caminho: o da reconstrução de um novo bloco social, capaz de dar vida a uma oposição de massa às políticas iniciadas com o Tratado de Maastricht e, consequentemente, de mudar pela raiz as orientações econômicas hoje dominantes na Europa.

Tradução do italiano realizada por Gualtiero Marini

References
1. A Letónia adotou o euro desde o 1° de janeiro de 2014.
2. O Instituto Nacional de Estatística Português estimou que, de 2010 a 2014, pelo menos 200.000 pessoas com idade entre 20 e 40 anos deixaram o país. Na Espanha, o Instituto Nacional de Estatística tem contado, pelo menos, 133.000 jovens novos imigrantes entre 2008 e 2013. Na Itália foram pelo menos 136.000 os jovens que foram para o exterior entre 2010 e 2014. Na verdade, estas estimativas são muito inferiores do que os números reais. Não há, no entanto, os dados da Grécia, onde a Autoridade Estatística Helênica não registra a migração juvenil.
3. Conforme afirmou emblematicamente, em 2006, Warren Buffet, o investidor e magnata estadunidense: “Há uma luta de classes em curso – é verdade, mas é a minha classe, a classe dos ricos, que está fazendo a guerra. E estamos vencendo”. A citação de Buffet está contida em uma entrevista com Ben Stein, In Class Warfare, Guess Which Class Is Winning, publicada no The New York Times na edição do 26/11/2006.
4. Sobre a relação entre capitalismo e democracia, tema em torno do qual se tem desenvolvido nos últimos anos uma vasta literatura, ver Ellen Meiksins Wood, Democracy Against Capitalism, London: Cambridge University Press, 1995.
5. Aprovado apenas na Espanha e no Luxemburgo, o processo de ratificação deste tratado bloqueou-se logo após destes dois fracassos.
6. Também o referendo realizado na Grécia pelo governo de Alexis Tsipras, em julho de 2015, respondeu com um sonoro “não” contra as políticas de Bruxelas.
7. Ex-primeiro ministro do Luxemburgo, durante seu mandato Juncker favoreceu mais de trezentos multinacionais que aproveitaram das condições especiais do sistema de imposto de seu país.
8. No dia 18 de outubro de 2015, o quotidiano conservador The Mail on Sunday publicou um documento secreto (“Secret / Noforn”), datado 28 de março de 2002, graças ao qual foi possível verificar que o primeiro-ministro britânico conquanto, em público, declarava-se empenhado em encontrar uma solução diplomática para a crise, havia oferecido sua ajuda, já um ano antes do início do segundo conflito iraquiano, ao presidente norte-americano para convencer a opinião pública mundial de que Saddam Hussein possuía armas de destruição de massa, que nunca foram encontradas. Cf. http://www.dailymail.co.uk/news/article-3277402/Smoking-gun-emails-reveal-Blair-s-deal- blood-George-Bush-Iraq-war-forged-YEAR-invasion-started.html
9. Nas eleições presidenciais, as mais importantes do país, a participação foi muito maior, como comprovado pela afluência de 79,4% alcançada em 2012.
10. Em muitos países da Europa do Leste ocorreram marcas de comparecimento muito baixas: Eslováquia 13%, República Checa 18,2%, Eslovênia 24,5%, Croácia 25,2%, Hungria 28,9%. A estes devem ser adicionados 33,6% em Portugal e 35,6% no Reino Unido, cfr . http://www.europarl.europa.eu/pdf/elections_results/review.pdf.
11. Trata-se de um antigo slogan xenófobo de Jean-Marie Le Pen: “primeiros os franceses”, cfr. Les français d’abord, Paris: Carrère-Michel Lafon, 1984.
12. A partir das eleições políticas de 2012, a Frente Nacional apresentou-se dentro de uma coalizão mais ampla que adquiriu o nome de Rassemblement Bleu Marine (RBM).
13. Região do vale padana, no Norte da Itália, que não corresponde a nenhuma demarcação geográfica juridicamente definida.
14. Para uma investigação sobre as forças europeias de ultra-direita ver o volume Andrea Mammone/Emmanuel Godin/Brian Jenkins. Mapping the Extreme Right in Contemporary Europe, London: Routledge, 2012.